Google hilft mit <stadtwerke gas wasserstoff>. Diese Seite fand ich ganz informativ und schnell zu lesen:
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Mach Dich nicht über das Schicksal der Bürger lustig. Es GIBT keine unabhängigen Fachleute:
- Von den Grünen erfährt man nur was, wenn es geleakt wird.
- Ein unabhängiger Fachmann, der sich kritisch äußert, bleibt nicht lange Fachmann.
- Die normalen Fachmänner wollen auch verdienen.
Grüße, H.
Erfahrung/Vergleichswerte.
Ich bin übrigens reichlich verwundert, daß ein System, dessen einziger Zweck die Herstellung einer gewissen Wohlfühltemperatur im Innenraum ist, ausgerechnet auf den zugehörigen Sensor (Innenraumthermometer) bzw. den daranhängenden Regelkreis verzichten sollte, um sich stattdessen die notwendigen Daten aus dem Kaffeesatz herauszulesen.
Klar, hätte das die Autoindustrie entwickelt... [1]
Volker
[1] BMW: Reifenpannenanzeige durch Quernutzung der Raddrehzahlsensoren, welche (hoffentlich) eine Differenz sehen. Der Absolutwert wird noch durch die Motordrehzahl und die eingelegte Fahrstufe plausibilisiert, das klappt natürlich nur, wenn der Fahrer mindestens nach jedem Radwechsel alle Reifen nach Herstelleranweisung aufpumpt und die Anlage nullt. BTDT.So ein Vierersatz direkt messender RDKS-Sensoren kostet ja auch fast
100€ - wer zur Hölle kann sich da noch Ledersitze und Musikanlage leisten?Drollig auch der Bremsscheiben-/Belag-/Verschleißanzeigenwechsel hinten neulich. War das reichlich exponierte Kabel vom Verschleißsensor abgerissen, FIS nervte penetrant mit "DIE BREMSBELÄGE SIND ABGEFAHREN. BITTE IN DER FACHWERKSTATT ERSETZEN LASSEN.". OK, die DIY-Fachwerkstatt ersetzte den Kram, nun kam eine andere Meldung, die mahnte, die Beläge würden sich der Verschleißgrenze nähern.
WTF?!?
Stellt sich raus, daß im System ZUSÄTZLICH der Zustand der Bremsbeläge hinterlegt ist und sich die Software aus gewissen Fahrmanövern zusammenzureimen versucht, wann die Beläge wohl abgefahren sein könnten, BEVOR die Verschleißsensoren ansprechen. Diesen Zähler muß man freilich auch zurücksetzen.
Warum nur? Warum?
Kommen da ernsthaft Kunden und weinen herum, daß sie jetzt, wo völlig überraschend Metall auf Metall quietscht, nachdem bei der alljährlichen Inspektion und bei der allzweijährlichen HU rein gar nichts aufgefallen ist, doch gar nicht mehr die geplanten 2'000km in Urlaub fahren könnten, sondern sich um einen Werkstatttermin bemühen müßten, um diese furchtbar komplizierte Sache beheben zu lassen?
P.S.: BMW verbindet bei der Bremsanlage hinten übrigens in idealer Weise die Nachteile von Scheiben- und Trommelbremse. Ich Naivling dachte schon, der Audi sei schlimm...
Druckminderer mit Dichtigkeitsmesser und Haltbarkeitsdatum
Volker Bartheld propagandisierte:
Was war das früher alles schön: Da wartete man gerne auf den Bus. Oder auf die Bahn - daß die früher zuverlässiger war als heute, hat uns den riesigen Wartespaß immer verdorben. Und alle Leute waren nett - vermutlich weil es noch kein Usenet gab.
Dann bekam man ein Fahrrad. Irgendwann auch Dreigang-Schaltung. In der Nabe, von Fichtel und Sachs. Aber man konnte bei Regen noch daheim bleiben, oder eben doch den Bus nehmen. Zum Wochenende freute man sich auf ein schönes Fleischgericht.
Aber komisch: Man freute sich auf den 18. Geburtstag, weil man dann die Fahrerlaubnis bekommen konnte. War doch nicht alles so schön?
Dann konnte man sich endlich das erste Auto leisten. Im Vergleich zu heutigen Angeboten war das mehr mit einem Pferdekarren verwandt. Aber man war sehr, sehr happy damit.
Dann bekam man der ersten Job. Natürlich nicht da, wo man wohnte. Und zu weit entfernt, um mit dem Fahrrad hinfahren zu können. Man sah aber Kollegen, die mit dem Rad gekommen waren. Die wärmten sich dann oft den ganzen Vormittag ihre Knie in den nassen Hosen- beinen, weil es unterwegs mal wieder geregnet hatte.
Alles, was man sich beschaffte, diente dazu, das Leben schöner zu machen. Aber heute kommen Grüne und behaupten, es wäre doch ohne das alles viel schöner. Leider haben dese Typen erkennbar NULL Ahnung. Sie können sich nur auf der Straße festkleben.
Sie können überhaupt nicht überzeugen. Was die verlangen, ist die Rückkehr nach früher, wo es angeblich so schön war. Sie bieten keine funktional vergleichbaren Lösungen, weil sie keine kennen. Sie machen Druck und behaupten, wir müßten VORBILD sein. Aber wer wird uns diesen grünen Mist nachmachen wollen?
Und selbst wenn wir uns um 50 Prozent bescheiden, wird das den globalen CO2-Ausstoß nur um EIN Prozent senken.
Grüße, H.
PS Ich will grüne Politik, aber keine von diesen Grünen gemachte Politik.
Am 09.05.2023 um 21:17 schrieb Hanno Foest:
Ich habe mal in einer Einliegerwohnung (unten im Einfamilienhaus) gewohnt, da gab es im Bad und in der Küche einen Taster für die Zirkulationspumpe. Hat aber nicht immer zuverlässig funktioniert, warum weiß ich nicht.
In einem größeren Mehrfamilienhaus kann es natürlich sein, daß in dem Fall viele Leute etwas zeitlich versetzt drücken würden und die Zirkulation letztendlich doch recht lange läuft.
Holger
Nie mit Fußboden. Wenn die ein Raumventil hat, dann taktet das stundenweise. Ein heruntergeregelter Heizkörper ist am oberen Rand heiß und sonst kalt. Mit Fußbodenheizung wäre das in der Fläche, ein kleiner warmer Fleck im Raum. Oder eher noch, eine heiße Zuleitung im zentralen Hausflur und das eigentlich beheizte Wohnzimmer durchgehend kalt.
Hanno Foest schrieb:
Vor gut dreißig Jahren hat der Heizungsbauer einfach die Bauweise (Ziegel, 50cm) beim Einstellen der Heizungssteuerung zugrundegelegt. Das führte zu schon durchaus guten Ergebnissen, aber die auftretenden Abweichungen der Innentemperatur ließen mich selbst Hand anlegen, um die Werte zu verbessern. Lässt man sich einige Tage/Wochen Zeit und notiert sich die jeweiligen Aussen- und Innentemperaturen, dann gelingt eine durchaus (für mich und meine Mitbewohner) akzeptable Einstellung der Heizkurve recht problemlos. Mit Innensensoren wärs freilich einfacher, da die Ermittlung der nötigen Einstellwerte damit automatisch erfolgen könnte
MfG Rupert
Am 10.05.23 um 07:07 schrieb Thomas Heger:
Alles ist Gift, die Menge macht's. (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, aka Paracelsus).
Uninteressant. Du gibst auch jetzt schon jemandem Geld wenn du heizt, obgleich du etwas anderes insinuiertest.
[...]Sie müssen aber nur dann Emissionsrechte von einem anderen Staat erwerben, wenn sie in Deutschland mehr CO2 emittieren wollen als der Grenzwert, zu dem sich Deutschland verpflichtet hat. Einfach nicht tun, dann ist alles paletti.
Nur ist da offensichtlich kein Verletzen fundamentaler Gerechtigkeitsprinzipien.
Hanno
Im ersten Schritt durch Raten. Weil die Vorlauftemperatur viel näher an der Raumtemperatur liegt als bei anderen Systemen und kleine Änderungen der Raumtemperatur große Wirkungen auf die Differenz haben, bleiben die Fehler klein und vielen reicht das schon. Wenn nicht, wird iterativ die Stellkurve angepaßt, bis entweder alle zufrieden sind oder genervt aufgeben.
Raumthermostate waren wegen der Trägkeit von Stunden nicht vorgesehen. Sie kamen später vor allem für Mehrfamilienhäuser und dienen hauptsächlich dazu, raumweise ganz abzuschalten.
Alfred Gemsa schrieb:
Gut!!
ACK
Mein Fußbodenheizung verfügt nicht über Thermostatventile. Die Raumtemperatur passt dennoch...
MfG Rupert
Das war "schon immer" so. Die Zentralheizungen meiner Jugend hatten Heizkörper, die man ganz abdrehen oder öffenen konnte und einen einzigen Thermostat im "Führsraum", meist dem Wohnzimmer, der auf die Umwälzpumpe wirkte. Die Temperaturen aller anderen Räume hing davon ab, ob die Heizkörper und Rohre richtig berechnet waren.
Die "neumodischen" Heizköperventile kamen erst sehr viel später Ende der Siebziger. Ich habe sie selbst nachgerüstet, als ich 1991 wieder in mein Elternhaus einzog.
Du mußt irgendne Verschwörung mit den Freimaurern und der internationalen Hochfinanz dazuschwurbeln, sonst glaubt er das nicht.
Hanno
Nein, das strotzt nur so von Unprofessionalität! In der Industrie hätte ich als Entwickler keinen festen Stand über Jahrzehnte gehabt, hätte ich derart schlampig entwickelt.
Was steht denn oben?: |"Meine Heizung schaut ausschliesslich auf die Aussentemperatur und das ist hinreichend bescheuert."
Eine Heizung soll die eingestellte Wohnraumtemperatur (Soll) durch entsprechende Regelung konstant halten. Eine erfaßte IST-Wohnraumtemperatur ist daher unverzichtbar für eine funktionierende Regelung. Andernfalls ist es gar keine Regelung, sondern ein grob geschätztes Stellen.
Um eine Heizungsanlage zu konzipieren, liegt folgende Formel zugrunde:
P = U * A * (Ti - Ta);
P: Leistung U: Wärmedurchgangszahl A: Fläche T: Innen- und Außentemperatur
Da haben wir nun die elementaren Grundlagen vorliegen.
Tja, wie ich hier immer schon schrieb, ist die nach außen abgegebene Leistung linear von der Wohnfläche abhängig, weil eben die Raumhöhe in engen Grenzen als Konstante gegeben ist.
Bei mehreren Außenwänden muß ein kräftiger Zuschlag erfolgen. Erst recht bei einem Dachgeschoß, wie es bei mir vorliegt! Letzteres wurde hier ignoriert.
Am 08.05.2023 um 16:00 schrieb nico:
Wir haben vor ca. 15 Jahren einen Gefrierschrank von einem Nachbarn übernommen, der damals schon 10 Jahre auf dem Buckel hatte, davon zwei Drittel in Betrieb und ein Drittel im Keller. Bei uns hat er noch ein gutes Dutzend Jahre mitgemacht, bis er Anfang letzten Jahres verreckte.
Das spart dann zwar Strom aber keine Wärme, denn die geringe Auswirkung auf die Leitungstemperatur ist ja gerade Deine Voraussetzung.
Oh, man kann gut beides haben. In meiner Küche sind es trotz Zirkulation vier Liter, die (nach hinreichend langen Pausen auch im Badezimmer nebenan) kalt ankommen. Als Halbzollrohr mit 1 cm2 abgeschätzt sind das runde vierzig Meter. Ich habe keinerlei Idee, wo die liegen sollten, aber die vier Liter stimmen.
Am 10.05.23 um 06:31 schrieb onlinefloh:
Bei meinen Eltern war bzw. ist zumindest ne Schaltuhr dran.
Interessant - kannte ich bisher so noch nicht. Sind das theoretische Überlegungen, oder wird das tatsächlich so eingesetzt?
Hanno
Ein bischen granularer sind Fußbodenheizungen schon aufgebaut. Lediglich im Gästebad besteht sie hier nur aus einem einzigen Heizkreis. Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer etc verfügen über mindestens zwei oder auch drei Heizkreise und könn(t)en damit auch deutlich feinfühliger versorgt werden. Da sich aber herausgestellt hat, dass die bei zentraler Regelung (der Vorlauftemperatur) und sorgfältigem hydraulischem Abgleich auftretenden Schwankungen hinreichend gering sind, wurden automatisch steuerbare Ventile nicht realisiert. Vielmehr wurde z.B. die Heizung der Schlafzimmer ganz einfach manuell abgedreht
MfG Rupert
Das ist vom Wok abhängig. Die Induktion hat drei vertikale Streifen mit je 30 cm Breite und je 3700 Watt. Ein normal großer Wok kann nur einen dieser Streifen bedecken.
Große gewerbliche Woks werden eh bis etwa 35 cm in die Höhe durch Flamme erhitzt (80 cm Ø). Das können Herdflächen ohnehin überhaupt gar nicht.
Tu machst das, ich tu's auch, aber sonst? Hier im Neubau gab es etliche Fehler. Bei mir war in mehreren Räumen die Zuordnung Thermostat-Heizkreis vertauscht. Ich habe die Nachbarn aufgefordert, das bei sich auch zu prüfen. Meist Du, ein einziger hätte es getan? Anekdotische Erzählungen deuten darauf hin, es könnte auch in anderen Wohnungen der Fall sein.
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