May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Falk Dµebbert
Thomas Heger (ttt snipped-for-privacy@web.de);
Nein. Schlicht falsch. Das uns am nächsten liegende Alpha Centauri ist zwar ein 2+1-System, aber die meisten Stern sind nur einfach.
Wie bei 99,999% der Systeme mit einem Gasriesen also einem "Stern" als Zentrum: keiner da.
Wenn sie sich so nah kämen, dass sie ein Gravitationszentrum mit Einfluss der gesamten Masse bilden, würde Jupiter ein in die Sonne fallen. Aber er hält jetzt schon die Nähe zur Sonne nicht aus.
Seit Shoemaker-Levy 9 gab es da wenig Masse-Addition. Es ist eher so, dass die Sonne konstant Jupiters Wasserstoff-Atmosphäre die ganze Zeit ionisiert und das Magnetfeld nicht ausreicht, um diese Ionen gegen den Sonnenwind in der Gravitation zu halten.
Dadurch gibt es eine große Wasserstoff-Ionen-Plasma-Fackel, die immer von der Sonne abgewandt ist.
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Nein. Gasriesen in Sternnähe wachsen nicht. Monde können keine Planeten werden.
Falk
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E
Erika Ciesla
Am 19.12.23 um 09:58 Uhr Thomas Heger schrieb:
Das nehme ich mal zur Kenntnis, prüfe es aber nicht nach. Daß es Doppelsternsysteme gibt, ist bekannt, daß aber (zitat) „die meisten“ Sternsysteme Doppelsternsysteme, das gucken wir später noch mal nach.
Ein Gesetz, daß Sternsysteme immer Doppelsternsysteme sind, gibt es nicht.
Erstens nein, und zweitens wächst auch der Jupiter nicht.
Daß Planeten wüchsen ist esoterischer Blödsinn, und wäre unvereinbar mit den Gesetzen dieses Universums!
Boah eh! Ein Sub-Sonnensystem innerhalb eines Sonnensystems! WAS für ein Wahnsinn!
Sach mal, Thomas, bist Du wirklich so blöd? Oder Machst Du das mit Absicht, wie ein Mitschreiber hier vermutete – um uns alle zu verarschen?
🖖️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊
C
Carla Schneider
Lange bevor die Krustenplatten von unten aufreissen weil die Kruemmung kleiner wird, zerreissen sie weil die Flaeche auf der sie liegen groesser wird.
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Heinz Brückner
am Tue, 19 Dec 2023 09:58:43 +0100 schrieb Thomas Heger <ttt snipped-for-privacy@web.de:
[...]
Du solltest Jupiter nicht wachsen lassen, sondern ihn zu Kies zermahlen und uns die Höhe der resultierenden Schütthalde mitteilen.
(... und 'electronics' rausnehmen)
T
Takvorian
Helmut Schellong schrieb:
Und hält sie vielfach als Teil einer weltweiten Verschwörung. Solche Leute glauben in der Regel unerschütterlich an ihre Fantasien und es ist völlig aussichtslos, einen Scheibenweltler z.B. durch wissenschaftliche Argumentation überzeugen zu wollen.
Man kann das ja ebenfalls aus Spaß am Spiel machen: jemand schreibt spielerisch oder ernsthaft Unsinn und man widerlegt ihn spielerisch oder ernsthaft... ;-)
T
Takvorian
Thomas Heger schrieb:
Das ist wo genau dokumentiert? Bitte URL dazu. Oder ist es auch wieder eine Erkenntnis privater Forschung?
Die Erde wächst nicht und auch Jupiter wird nicht wachsen. Und auch die anderen Gasriesen in unserem Sonnensystem werden nicht wachsen, werden auch keine Sonnen werden. Die Sonne bleibt also alleine. Evtl. in ferner Zukunft, wenn die Galaxien der lokalen Gruppe fusionieren, könnte sich etwas ändern.
Ja, die netten Laien-Fantasien. Wenn Jupiter morgen eine Sonne würde, wären seine Monde automatisch Planeten, ganz ohne Wachstum. Der Mond Ganymed ist z.B. größer als der Planet Merkur. Nicht die Größe macht es aus und die Definition, die man für unser Sonnensystem erstellt hat, gilt nicht für andere Sonnensysteme.
T
Thomas Prufer
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NASA/ADS -- "The Earth expansion theory and its transition from scientific hypothesis to pseudoscientific belief", Sudiro, P.*
(...) "Expansionism could survive after the introduction of plate tectonics because its proponents have increasingly detached their theory from reality by systematically rejecting or overlooking any contrary evidence, and selectively picking only the data that support expansion. Moreover, the proponents continue to suggest imaginative physical mechanisms to explain expansion, claiming that scientific knowledge is partial, and the many inconsistencies of their theory are just minor problems in the face of the plain evidence of expansion. According to the expansionists, scientists should just wait for some revolutionary discovery in fundamental physics that will explain all the unsolved mysteries of Earth expansion." (...)
T
Takvorian
Thomas Prufer schrieb:
Genau, das ist die übliche Methodik von Verschwörungstheoretikern.
H
Helmut Schellong
Am 19.12.2023 um 16:54 schrieb Takvorian:
[...]
Ja, das ist wie mit Scheiben- und Trommelbremsen oder beiden gemeinsam. So wie es Kugel-, Kegelrollen- und Tonnenrollenlager gibt, Nadellager ausgenommen. Alles im Universum läßt sich beliebig kombinieren. Was nicht dadurch erzeugt wird, kann beliebig ausgesucht werden.
Nun bin ich ein irrer Spinner geworden, der dies heimlich schon immer war. Macht mir Spaß, oder auch nicht, vielleicht aber doch. Ho ho ho.
Kann man gewiß tun. Ich halte das jedoch weit überwiegend für unwahrscheinlich. Meistens will man ihm ernsthaft immer wieder belehrend die Wahrheit mitteilen. Beliebig oft hintereinander - endlos. In der sich nie erfüllenden Hoffnung, ...
Alle Cross-Postings wären besser _nie_ beantwortet worden. Das hätte wohl noch die beste positive Wirkung gehabt: Totlaufen. Immerhin sind das zusätzlich auch noch OFFtopics, mittlerweile tausend-fach. Jedoch werden lieber ONtopics zu OFFtopics umgemünzt und kritisiert. Die Charta interessiert einen Dreck.
H
Heinz Brückner
am Tue, 19 Dec 2023 17:24:00 +0100 schrieb Takvorian snipped-for-privacy@gmx.de:
Du vergisst: Auf den zukünftigen Planeten wachsen die zukünftigen Primaten, die dir das dann ganz genau vorrechnen.
(Die nehmen auch 2 'sci'-Gruppen raus.)
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Falk,
Du schriebst am Tue, 19 Dec 2023 03:12:44 +0100:
...
Ja, genau so. Damit ist die Lichtgeschwindigkeit festgelegt.
Es wird natürlich trotzdem laufend weiter überprüft, ob alle Annahmen, die sich aus der Festlegung ergeben, auch zutreffen. Sollte da eine Änderung oder Abweichung festgestellt werden, muß überlegt werden, wie die berücksichtigt werden kann.
Nein, so ist das nicht. Da wenigstens eine dieser Einheiten ja _unabhängig_ festgelegt ist, kann ja einfach der Umrechnungsfaktor angepasst werden. Die Einheit selber, bw. deren Realisierung oder "Verkörperung", kann bleiben.
...
^ er
Da seh' ich jetzt mal wieder keinen Zusammenhang. Wie mißt Du die Lichtgeschwindigkeit mit einem Hohlkammerresonator, und zudem noch ausreichend genau?
["Tachyon"]
Nein, er hat _keine_ "Tachyonen" beobachtet. Er hat Teilchen beobachtet, die sich mit einer Geschwindigkeit nahe der _VAKUUM_lichtgeschwindigkeit in einem Medium bewegten, in dem die _effektive_ Lichtgeschwindigkeit, d.h. die Geschwindigkeit, mit der sich elektromagnetische Wellen aufgrund der Wechselwirkungen mit den elektrischen Ladungen der Atome ausbreiten, kleiner war als die Teilchengeschwindigkeit.
Der Effekt ist mit der relativistischen Elektrodynamik berechenbar und wird wohl immer noch gerne in den entsprechenden Physik-Vorlesungen vorgerechnet oder gar als Übungsaufgabe gestellt.
Das ist zwar möglich, wäre aber eine _Rückstufung_. Eine Theorie kann nur die Folge einer Ausarbeitung einer Hypothese sein, nicht umgekehrt.
...
Sicher - sie sind eben imaginär. Rechengrößen.
Das ist ein Oxymoron. Und _zuweisen_ kann man da sowieso nicht, allenfalls Rechengrößen _interpretieren_.
[Elon Musk]
Jaund? Er ist halt grade auf'nem Photonics-Trip.
[Sehen]
Vielleicht für Dich. ...
Das ist eine mathematische _Darstellung_ für ein _Gerät_, das (physikalische) Größen aufnehmen und in andere umwandeln kann, die für weitere Verarbeitung geeigneter sind.
Ja, sicher - Phasengeschwindigkeiten sind keine Ausbreitungs- oder Fortpflanzungsgeschwindigkeiten. _Die_ müssen auch in solchen Fällen <= c bleiben. (Bei Quantenkorrelationsphänomenen sind allerdings die Untersuchungen offenbar noch recht dünn und kaum Informationen über das Zeitverhalten zu finden.)
[Experiment] Das ist mal ein recht interessantes Experiment und ein ebensolches Ergebnis, das auch schon bisserl im Feld "Quantenkorrelationsphänomene" liegt, und daß in solchen Bereichen noch recht große Unsicher- und
-klarheiten bestehen, ist eigentlich bekannt. Hat der Physik-Prof, der Dir elf Tafeln vollgemalt hat, dafür quantenmechanische Rechnungen benutzt oder das so zwischen semiklassisch, relativistisch und effektiv quantisiert abgehandelt? Grade in Halbleitern, und dann noch in Oberflächennähe, sind die Vorgänge doch "recht verzwickt".
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Arnulf,
Du schriebst am Tue, 19 Dec 2023 03:46:48 +0100:
Vorsicht - zu denselben Auswirkungen auf diesen, aber der genaue Eindruck hängt durchaus davon ab, wo "man" sich gerade befindet und wie man sich dabei bewegt. Der Einfluß der Bewegung ist aber immer nur _relativ_ zur Umgebung. ...
Nein, einen solchen Punkt gibt es nicht. Die Lichtgeschwindigkeit ist, nach allem was wir wissen, _immer_ gleich, auch wenn Du das Licht eines Sterns messen könntest, auf den Du Dich mit z.B. 90% c zubewegst, und dieselbe wie die bei einem Stern, von dem Du Dich grade so schnell entfernst. Was sich in diesen Fällen ändert, ist die _Energie_ der Photonen, die Du aufnimmst. Im Fall der Annäherung wird die größer ->
die Farbe blauer, im Fall der Bewegung fort davon kleiner -> röter. Aber das ist ja effektiv dasselbe wie beim Autofahren: Fährt Dir einer im Gegenverkehr 'rein, ist die Energie höher, wenn Du auch fährst als wenn Du stehst, aber wenn einer von hinten mit fast derselben Geschwindigkeit "anstupst", ist die Stoßenergie kleiner. Schön zu sehen bei manchen Film- Stunts.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Helmut,
Du schriebst am Mon, 18 Dec 2023 23:42:47 +0100:
[TH]
Naja, mal gehässig ausgedrückt: Du mußt nicht bei jedem ein Spiegelbild Deiner selbst vermuten.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Eric,
Du schriebst am Tue, 19 Dec 2023 08:24:27 +0100:
Definiere das "gemeinsame Zentrum" eines Atoms.
F
Falk Dµebbert
Sieghard Schicktanz...
Von 1983 bis 2019 war der Meter als die Strecke, die Licht in
1/299792458 einer Sekunde zurücklegt, definiert.
Ab 2019 wurde eine ein-Linien-Caesium Lampe vorgeschrieben.
Sollte eine neue Messmethode ein anderes Verhältnis feststellen, muss nach dem Beschluss 1983 wirklich der Meter verändert werden.
Allerdings reden wir über Änderungen auf der 9.ten Stelle und bislang war der einzige Antrag für 2023 in dieser Frage die Genauigkeit auf 11 Stellen zu erhöhen, allerdings sind wir mit 9 schon bei 0.1nm. Also einem halben Kaliumatom.
Falk D.
E
Eric Bruecklmeier
Am 19.12.2023 um 22:52 schrieb Sieghard Schicktanz:
Ja, selbstverständlich kann man sich absichtlich begriffsstutzig stellen...
T
Thomas Heger
Am 18.12.2023 um 11:07 schrieb Falk Dµebbert:
Wie kann man 'Geschwindigkeit' definieren, wenn man nicht auf irgendwas Bezug nimmt?
Man braucht die Größen 'Länge' und 'Zeit' und muß die konsistent definieren.
Wenn man c= 1 LY/Y setzt, also sogn. konsistente Einheiten benutzt, dann hat c immmer den Wert 1 (Lichtjahre pro Jahr).
Aber damit hat man noch lange kein Lichtjahr definiert und kein Jahr.
Damit man keine zirkulären Abhängigkeiten bekommt, müßte man einen vom Licht unabhängigen Bezug verwenden, womit man die Größe 'Länge' oder 'Zeit' definiert.
Man könnte - beispielsweise- die Länge des Fusses des jeweiligen Regenten nehmen oder einen Platinstab oder was einem sonst so einfällt und damit eine Längeneinheit definieren.
Die Lichtgeschwindigkeit selber geht nicht, weil 'Lichgeschwindigkeit' bereits ein Längenmaß voraussetzt.
...
TH
T
Thomas Heger
Am 16.12.2023 um 11:28 schrieb Erika Ciesla:
'Beliebig' ist natürlich Quatsch, da wir Menschen recht wenig Einfluss auf die Geschehnisse im Erdinnern haben.
Außerdem Quatsch ist die Idee, dass das Öl aus den Resten toter Dinosaurier entstanden sein könnte.
(das ist SOOOOOOOOHHH!!! quatschig, dass das schon fast wieder lustig ist)
Mendelejev lebte meines Wissens bereits im 19 Jhdt. und damit vor dem Aufkommen der Genossen.
So ist das nun mal in der Wissenschaft.
Ein einzelner Wissenschaftler hat da eine Idee, veröffentlicht die und das wäre es für ihn auch schon, was er tun muß.
Es ist nämlich keineswegs erforderlich, dass eine Hypothese zu einem wissenschaftlichen Thema alle nur denkbaren Fragen der Menschheit hinreichend beantwortet.
Es reicht vollkommen, wenn ein einzelner Wissenschaftler sich seinem speziellen Thema widmet, welches notwendigerweise nicht alle denkbaren Fragen behandeln kann.
Also reicht vollkommen aus, wenn Mendelejev nachweist, dass Erdöl tief im Erdinnern entstanden sein muss.
Die Frage, ob es nachwächst oder wie es dort hingelangt sein kann, die braucht den überhaupt nicht zu interessieren.
Er könnte, je nach Wunsch und Wissen, so eine Frage trotzdem beantworten, muß das aber nicht.
TH
T
Thomas Heger
Am 16.12.2023 um 12:17 schrieb Falk Dµebbert:
Ich meinte natürlich die andere Idee von Mendelejev, die man heute 'abiogene Öltheorie' nennt.
TH
T
Thomas Heger
Am 16.12.2023 um 22:53 schrieb Falk Dµebbert:
Soweit ich weiss wird Paul Dirac auch zu den Vertretern der 'Growing Earth' Theorie gezählt.
Er nahm aber keine Zunahme der Erdmasse an, sondern eine Abnahme der Dichte (bei konstanter Masse), was auch Wachstum bedeutet.
TH
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