Kann ein 10MHz-USB-Oszilloskop ein 10MHz-Signal darstellen?
Jul 28, 2019 Last reply: 7 years ago 651 Replies
J
Josef Moellers
Auch unser "Direx" hat Unterricht gegeben. (*) Ich selber durfte bei ihm mein Abitur in Mathematik machen (**) Er war auch Physiklehrer, aber ich kann mich nicht erinnern, daß er auch das Fach unterrichtet hat.
Josef
(*) Wir waren ein Gymnasium im Aufbau: wir waren der zweite Abiturjahrgang überhaupt.
(**) "Durfte", weil er IMHO guten Unterricht gegeben hat. Seine Devise: "Wenn jemand etwas nicht versteht, erkläre ich es auch noch einmal. Und wenn die Person es dann immer noch nicht versteht, auch ein drittes Mal", m.a.W.: Wenn ein Schüler etwas nicht versteht, liegt das Problem beim Lehrer, nicht beim Schüler! Seitdem liebe ich Mathematik und habe das auch an unsere Kinder weitergegeben, einer ist heute Professor für Mathematik.
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Hallo Sascha,Koenig ist kein Hersteller von Oszilloskopen, sondern ist (oder...
J
Josef Moellers
Und wenn es dann ein hochbegabtes Kind aus ärmlichen Verhältnissen schafft, klopfen sich alle auf die Schultern: "Siehst'e, geht also doch. Wir brauchen nichts zu ändern!"
Josef
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Rainer Knaepper
snipped-for-privacy@analogconsultants.com (Joerg) am 13.08.19:
Also genau /nicht/ "voll Unterricht". Hätte mich auch schwer gewundert.
Äh, nein. Kurse ja, aber nix "wie Uni".
Es gab zwar keine Klasseneinteilung mehr, aber jeder hatte seinen "Hauptbetreuungslehrer" (der hatte bei uns irgendwie eine andere Bezeichnung, aber die habe ich tatsächlich vergessen), das war gewöhnlich der Lehrer des gewählten ersten Abiturfachs.
Als ich in diese reformierte Oberstufe hineingeriet, war mein Institut eine von wenigen (fünf? oder sechs?) Versuchsschulen in NW. Das konnte man auch merken, wir hatten damals Freiheiten bei der Kurswahl, die später wieder radikal eingeschränkt wurden. Angeblich, weil nur noch Laberfächer als Prüfungsfächer gewählt würden, was ich aber zumindest für meinen Laden überhaupt nicht bestätigen kann, da gab es z.B. eine krass große Fraktion, die Mathe+Physik als Fach 1 und 2, also als Leistungskurse wählten.
Der Versuchsschulstatus machte sich btw. dadurch bemerkbar, daß manche Regelungen nicht so ganz, mh, durchdacht bzw. schwammig waren. Eigentlich sollten ja zu Beginn der Jahrgangsstufe 12 die Kurse endgültig festgelegt sein und bis zum Abi durchgezogen werden. Eine Wiederholung der Jahrgangsstufe 12 war nicht vorgesehen, ein Fächerwechsel aber auch nicht. Es stellte zum Ende Jg. 12 leider heraus, dass locker ein Fünftel der Belegschaft sich sozusagen "verwählt" hatte und rein rechnerisch überhaupt keine Chance mehr hatte, die erforderliche Punktzahl für die Zulassung zum Abitur zu erreichen. Da wurde schwer konferiert... und dann haben afair rund 30 Leute halt doch noch mal mit Stufe 12 neu angefangen. Da war ich latürnich auch dabei ;-)
Rainer
H
Heinz Schmitz
Vielleicht solltest Du über die Bedeutung von "privilegiert" nachdenken. Wieviele der so geschmähten "Leistungsträger" bekamen ihre Position geschenkt - wären also privilegiert - und wieviele haben sie sich erarbeitet? Und wieviele der Spitzenleute von Linken, Grinken, und Sozen, bekamen ihre Position geschenkt, sind also privilegiert?
Es gibt Regierungen, die nicht von Superreichen bestimmt sind.
Wer hindert sie daran, etwas aus sich zu machen? Wäre es für Erfolg zwingend nötig, aus einem reichen Eltenrhaus zu kommen, würden wir noch immer in einem armen Land leben, denn soviele Reiche gibt es garnicht.
Ich sehe in unserem Lande, dass eine pubertäre Minderheit ständig versucht, über die Mehrheit zu bestimmen. Dabei wird nicht erklärt und begründet, sondern mit Halbwahrheiten und Lügen hantiert, und die mangelnde Bildung der eigenen Klientel ausgenutzt.
Das dürfte in den Zeiten von Radio, Fernsehen und Internet so nicht mehr stimmen. Wer allerdings seine Zeit in den miefigen Kneipen der Genossen verbringt und sich indoktrinieren lässt, hat nachher nur rote Grütze im Kopf :-).
Grüße, H.
*)
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"Ein Privileg (... von lateinisch privilegium Ausnahmegesetz, Vorrecht) ist ein Vorrecht, das einer einzelnen Person oder einer Personengruppe zugeteilt wird."
R
Ralph Aichinger
Die meisten Leute die in Positionen der Macht sitzen haben diese Macht "weitervererbt" bekommen.
Die Minderzahl. Nach dem Krieg oder ähnllichen Ereignissen eventuell mehr, aber in unserer Gesellschaft heute: Die Minderzahl.
Dies passiert natürlich unter Linken genauso wie unter Rechten. Es muß auch nicht notwendigerweise nicht nur finanzielles Vermögen sein, das man weitergibt, es kann auch um Kontakte, Zugang zu Kreisen von einflußreichen Leuten, etc. gehen. Natürlich müssen auch Kinder von reichen und/oder einflußreichen Leuten was auf die Reihe kriegen, aber die Gelegenheit dazu was auszuprobieren haben sie eher mal.
Wenn man z.B. Donald Trump nimmt, der sich als "Selfmade-Man" geriert, der hat sein Vermögen von seinem Vater vererbt bekommen.
Sagen wir so, einen gewissen Einfluß haben sie überall. Sei es weil sie für Politiker spenden, sei es weil sie über das Druck- mittel Arbeitsplätze die Öffentlichkeit erpressen.
In Österreich haben wir gerade eine nette Geschichte um einen Herrn Pierer:
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Der Mann hat brav für einen österreichischen Politiker gespendet, und siehe da: Das Geld kommt als "Kulturförderung" wieder zurück zu ihm. Mit "Zinsen". Für mich ein Paradebeispiel dafür, wieviel Einfluß die Superreichen haben.
Die wirklich Armen haben eben gewisse Optionen nicht. Wenn du in einem Slum irgendwo in Afrika aufwächst, so ist es unwahrscheinlich, daß du jemals dich mit Dingen wie Finanzmathematik oder organische Chemie beschäftigen wirst, selbst wenn du ein Naturtalent dafür hättest.
Ja, das ist so. Alleine z.B. die Spinner der AfD, die grade
20 (oder so Prozent), also eine recht kleine Minderheit, darstellen, und die ganz deutlich das wissenschaftliche Weltbild (Klimatologie, Medizin etc.) leugnen.
Doch, natürlich. Wer Kultur nur vor dem Fernseher konsumiert, und Restaurants nur vom McDonalds kennt, der hat z.B. andere Umgangsformen wenn er sich dann als Management-Trainee (oder sowas) bewirbt.
Wer sich auf einen begehrten Praktikumsplatz schriftlich bewirbt hat andere Zugangschancen als jemand der mit dem Chef dort Golf spielt etc. Das bedeutet nicht, daß der sich "nur" schriftlich bewirbt keine Chance hat, aber er braucht letztendlich die überzeugenderen Argumente.
Das ist Privilegierung, die auch außerhalb fest kodifizierter Sonderrechte funktioniert.
/ralph
H
Heinz Schmitz
Unterscheidest Du nicht zwischen der Macht (Entscheidungsbefugnis) der Position und der Macht der Person? Und nenne doch mal bitte ein paar Beispiele ("die meisten ...") für Menschen, die nicht wegen ihrer Fähigkeiten in ihre Position gekommen sind, sondern durch Begünstigung.
Das widerspricht meinen Erfahrungen total.
Sieh Dir die Familiengeschichten von Dynastien an. Was die erste Generation erarbeitet hat, kann die dritte Generation nicht mehr halten. Die Kinder Reicher haben es schwerer, weil sie nicht an Mühsal gewöhnt sind.
Lies einfach seine Vita nach und behaupte dann weiter, er habe es einfach gehabt:
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Mir ist aber der "gewisse" Einfluss des erfolgreichen Geschäftsmannes auf die Regierung lieber, als ein dummer Schwätzer wie Hubertus Heil IN der Regierung :-).
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"... Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie an der Universität Potsdam, das er 2006 an der Fernuniversität in Hagen abschloss."
Abschloss? Wie? Wie die Frau Göring-Eckardt ihr Theologie-Studium?
Den Titel "Oberösterreichs Kulturförderwesen steht in der Kritik" kannste auf jede Kulturförderung anwenden. Auch bei uns geht Kultur nur mit Förderung, andernfalls wird gefordert und randaliert.
Es würde genügen, wenn man sich mit DEM befassen würde, für das im Umfeld Bedarf besteht. Als bei uns die Industrialisierung begann, gab es kaum Bedarf an Finanzmathematikern oder Organischen Chemikern. Erstmal wurde man wohlhabend als Handwerker oder Händler etc.
Lies mal die Geschichte der Great Eastern. Ein tolles Schiff, aber
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"... seiner Zeit um Jahrzehnte voraus. ... Da es zu ihrer Zeit aber keinen Bedarf für diese Passagierkapazitäten gab, war keine ihrer Fahrten gewinnbringend."
Es ist ein typisches Kennzeichen für Ideologen (grüne, rote, linke), Andersdenkende als Leugner abzuqualifizieren, anstatt zuzugeben, dass ihre ideologischen Argumente einfach nicht überzeugend sind.
In Zeiten von Radio, Fernsehen und Internet ist man nicht mehr allein auf die Märchen der Genossen angewiesen. Information ist genug da, man muss sie aber nutzen, und bereit sein, die Märchen in Frage zu stellen.
Wieviele Bewerber auf einen Praktikumsplatz spielen mit einem Firmenchef Golf? Welche Parktikumsplätze sind "begehrt"?
"Überzeugende" Argumente würden genügen. Heute wollen aber manche Fünftklässler mit "Mangelhaft" in Mathe nichts weniger werden als Unternehmensberater :-).
Das hat mich garnicht überzeugt.
Grüße, H.
A
Axel Berger
Ich fürchte, es ist genau dadurch schlimmer geworden. Der Patenonkel meiner Mutter konnte vom Betrieb einer Leihbücherei (nein, es muß
*nicht* alles auf der Welt umsonst sein!) leben. Insofern war meine Mutter als Arbeiterkind ("was soll ein Mädchen auf der höheren Schule?") doch privilegiert. Sie half regelmäßig beim Einräumen und durfte dafür kostenlos lesen.
Später war sie die erste Abteilungsleiterin bei Bayer Leverkusen -- ohne Quotenregelung.
A
Andreas Neumann
Der Mathelehrer mag's zwar geschafft haben, dafür hat der Deutschlehrer voll versagt. Die Allgemeinbildung sowieso; sprich, das passende Forum für's Thema zu finden.
J
Josef Moellers
Stimmt, Deutsch Mangelhaft.
Josef
J
Joerg
Ich meinte damit normale Stunden geben. Natuerlich musste er einen Teil seiner Arbeitszeit fuer "direktoriale" Aufgaben nutzen. Das ist wohltuend anders als z.B. in den USA, wo einer der wichtigen Gruende fuer das schlechte Preis-Leistungsverhaeltnis des Schulsystems in dem voellig aufgeblaehten Verwaltungswasserkopf liegt. Alles Leute mit fetten Pensionen, aber komplett ohne Lehrtaetigkeit.
Im Prinzip schon.
Ich kann mich nicht an Hauptbetreuungslehrer erinnern.
Das nicht (habe Ende der 70ern Abitur gemacht), aber wir hatten eine andere #@&%!! Regeln. Z.B. durften wir nur zwei Fremdsprachen belegen, Latein war aber Zwang nd galt als eine solche. Dadurch konnte ich kein Spanisch lernen, was mir gerade jetzt nicht zum Vorteil gereicht. Damals haette ich Englisch abwaehlen und Spanisch nehmen sollen, denn Englisch konnte ich eh schon vor dem Gymnasium. Aber so schlau ist man als Schueler nicht immer, ich jedenfalls nicht, un unsere Englischlehrer waren echt gut.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zwar mal eine Klasse uebersprungen habe, spaeter dann aber Latein so voll vergeigt hatte, dass ich wegen einer toten Sprache eine "Ehrenrunde" drehen durfte.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
W
Wolfgang Allinger
2 Ehrenrunden wg. Latein und Englisch ;)
Und heute hab ich locker ein Dutzend Kunstsprachen im Kopp.
Und das 3. Semester hab ich 3x gemacht, darum wohl der Name :)
1x durchgefallen in Physik, dann verstreikt (1968) (heute hiesse das wohl verThunbergt :) und beim 3. mal hat das mit dem 3. geklappt.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
J
Joerg
An der Uni haette es mich auch fast verrissen, Theoretische Elektrotechnik (Maxwell et al). Da man dann bei allen deuschten Unis ausgegrenzt wuerde, hatte ich bereits die Einschreibungspapiere fuer die Uni Twente (NL) auf dem Tisch liegen. Hat dann aber doch noch hingehauen.
H
Hanno Foest
Am 14.08.19 um 13:27 schrieb Heinz Schmitz:
OK, gucken wir mal.
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Hmm.
Hanno
R
Reinhardt Behm
Ja, du bist das beste Beispiel fuer deine These, Halbwahrheiten und Luegen verbreietn kannst du sehr gut.
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Reinhardt Behm
Wenn sie es nicht selbst machen, macht's halt Daddy.
R
Reinhardt Behm
Hast du Beweise, dass es dort so war? Oder stellst du wie üblich nur Behauptungen in den Raum.
Wenn es sich um Mathe handelt, wurde mir von Studienräten (es waren zwei, um ehrlich zu sein), die eben Mathe als Leistungsfach unterrichteten, anhand ihrer Unterlagen gezeigt, daß das Niveau erheblich gesenkt wurde. In Physik siehts offensichtlich nicht viel besser aus.
J
Joerg
Aber die Norm wurde uebererfuellt und alle klopften sich gegenseitig auf die Schultern? :-)
Ansonsten ist mein Eindruck jedoch, dass Leute aus ehemaligen Ostblock-Laendern in Sachen theoretischem Wissen oft mehr drauf haben als andere. Wenn ich z.B. eine komplexe Impedanzbestimmung mit der Smith Chart zeigte, haben eingewanderte russische Ingenieure das sofort gerafft.
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