Kann ein 10MHz-USB-Oszilloskop ein 10MHz-Signal darstellen?
Jul 28, 2019 Last reply: 7 years ago 651 Replies
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Axel Berger
Davon gibt's viel, zum Beipiel pures Fett, das als kohlehydratfreier Diätsnack vermarktet wird. Im Privaten habe ich keine Hemmung all sowas auch Betrug zu nennen. Justiziabler Betrug im juristischen Sinn ist aber etwas anderes -- von dem ich allerdings zugegeben nicht viel verstehe.
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Hallo Sascha,Koenig ist kein Hersteller von Oszilloskopen, sondern ist (oder...
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Axel Berger
Wahrscheinlich hast Du recht. Bildung war mir zu wichtig, um da Experimente zu wagen, deshalb nur Kindergarten, keine Schule. Nicht, daß ich von den Schulen, die meine Tochter dann besuchte, besonders begeistert gewesen wäre. Ein Studium mit durchaus vorzeigbarem Abschluß hat sie trotzdem geschafft und das an Hochschulen, wo nicht jeder, der nicht durchfällt, automatisch eine eins bekommt wie heute zunehmend üblich. (Und das ist leider nicht einmal neu. Meine 1,3 in der Diplomarbeit war die schlechtstmögliche Note und die schlechteste im gesamten Umfeld. Ich hatte meinen Betreuer gezwungen, seine Fälschungen in der Dissertation zu korrigieren.) Schlecht war meine Arbeit sicher nicht, aber eine Zwei oder Zwei-minus war ganz früher auch einmal eine denkbare Benotung. 1990 schon nicht mehr.
G
Gerrit Heitsch
Vor allem gegen ausländische Firmen... Oder meinst du das wäre so hochgekocht wenn Ford oder GM erwischt worden wären?
Gerrit
A
Axel Berger
Ich bin nicht bange, ganz im Gegenteil. Mein Punkt war ein ganz anderer: Zwischen dem, was ich subjektiv ganz klar Betrug nenne, und dem, wofür ich vor Gericht ein rechtskräftiges Urteil erlangen kann, klaffen Welten.
Du glaubst gar nicht, was mir beim Kauf meiner Wohnung die Maklerin alles erzählt hat. Hab's nicht übel genommen, sie war (ist) eine nette junge Frau und geglaubt habe ich das alles sowieso nicht. Natürlich war nichts davon schriftlich oder eine zugesicherte Eigenschaft.
Allerdings weiß ich nicht, ob einfacher gestrickte Geister wie die Fremdsprachenlehrerin hier hier im Haus es geglaubt haben, daß die ganze Heizwärme aus dem Erdboden kommt und gar nichts kostet und daß die Straßenbahn in der engen Kurve vor der Tür nie und niemals quietschen würde.
Ist mir egal. Die eigentlichen Täter, die, die solche Gesetze gemacht haben (und erzähle mir keiner, das sei ein reines Versehen gewesen) stehen ohnehin nicht vor Gericht. Und die Bekannten, die jetzt besonders laut schreien, sind dieselben, die mich für doof erklären, wenn ich von legalen Möglichkeiten, die ich für unmoralisch halte, keinen Gebrauch mache. Wahrscheinlich ist das Gebrüll vor allem Neid und der Ärger, aus Unwissenheit nicht mitgemacht zu haben.
H
Heinz Schmitz
Das hat mich sowieso stets gewundert, dass nie ein Wort über japanische, französische oder italienische Diesel gesagt wurde. Sind die alle sauber?
Grüße, H.
L
Leo Baumann
Am 05.09.2019 um 01:17 schrieb Heinz Schmitz:
Die haben wohl keine Betrugs-Software ...
G
Gerhard Hoffmann
Also, die von Toyota sind hier chancenlos. Man versucht es erst gar nicht. Dafür sponsert man die DUH zwecks Umleitung der Kaufkraft in andere Marktsegmente.
Und Glyphosat-Monsanto wurde auch erst ernsthaft angegriffen, als es die dummen Deutschen gekauft hatten. Dann aber mit Phantasie-Forderungen.
Gruß, Gerhard
H
Hanno Foest
Am 05.09.19 um 05:16 schrieb Gerhard Hoffmann:
Nicht mal im eigenen Land. Außer Nutzfahrzeugen. (Und in Japan sind die deutschen Hybride chancenlos...)
Ja, ist schon schlimm, wenn Recht und Gesetz durchgesetzt wird.
Hanno
V
Volker Bartheld
Absolut. Das ist genau die "schon ab"-, "bis zu"-, "solange Vorrat reicht"-Ecke mit den Fußnotengräbern in Arial 5pt. Man stimmt sich halt mit der Rechtsabteilung ab, um nicht juristisch für das belangt zu werden, was in der Praxis irgendwo zwischen irrelevanten Marketingversprechen über bewußte Irreführung bis hin zu wettbewerbswidrigem Betrug rangiert.
Doch, ich glaube Dir jedes Wort, denn vor kurzem ist ebenfalls ein Makler durch meine (Miets)Wohnung getrabt, hat mit seiner Aktentasche meinen Wohnzimmertisch (Buche Massiv) verkratzt und das Blaue vom Himmel herunterversprochen. Ich habe mir mal in einer stillen Minute das Exposé gescannt, wo es von Superlativen nur so wimmelte.
Natürlich nicht. War ja lange genug im Consultingumfeld unterwegs, kenne das also. Da reicht oft ein "lassen Sie uns das noch kurz als Gesprächsnotiz schriftlich fixieren, damit später keine Mißverständnisse auftreten".
Keine Ahnung. Die Tante, die Nunzio La Veccia 50 Millionen Franken für die Forschung am Dünnfilmkollektor und zum NLV-Quant gab, glaubte es wohl. Ihre Klage wegen Betrugs war allerdings erfolglos: Das Obergericht des Kantons Zürich stellte die Untersuchung rechtskräftig ein, weil die Investorin sich laut Gericht trotz "der sich geradezu aufdrängenden Hinweise auf einen fehlenden Gegenwert" zur Investition entschloss. Sie sei daher nicht "in arglistiger Art und Weise getäuscht" worden.
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Ich weiß nicht, ob das in Deutschland auch so gelaufen wäre, dort billigt man den Bürgern ja noch weniger Hirn zu und beschützt sie stärker vor den Konsequenzen ihrer eigenen Dämlichkeit.
Mag sein, ja. Es ist eben doch nicht alles erlaubt, was nicht explizit verboten ist. Zumindest, wenn man gewisse moralische Grundsätze hat.
Volker
A
Axel Berger
Recht und Gesetz wäre es, wenn nur solche Klagen angestrengt würden oder mindestens nur solche Erfolg hätten, bei denen die Meßwerte auf korrekt und normgerecht angebrachten Meßstellen beruhen. Und was ist davon zu halten, wenn eine komplette Straßensperrung für einen Marathonlauf in den Werten (fast) nicht zu erkennen ist?
Eine alte nie widerlegte Daumenregel besagt, etwa ein Viertel des Feinstaubs stammen vom Verkehr und davon wiederum ein Viertel aus dem Auspuff.
H
Hanno Foest
Am 05.09.19 um 13:51 schrieb Axel Berger:
Wenn sie das nicht sind, kann man dagegen ja sicher auf dem Rechtswege vorgehen. Diese Behauptung jedoch als Grund nehmen zu wollen, ein seit
2014 rechtskräftiges Urteil zu ignorieren, ist grotesk.
Hanno
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Axel,
Du schriebst am Thu, 05 Sep 2019 13:51:21 +0200:
Dann sind die Werte wohl korrekt, weil offensichtlich nicht von der Belastung nur _dieser_ Straße verursacht, sondern großräumig entstehend.
Die muß dann aber schon so alt sein, daß sie inzwischen keiner mehr kennt und sie deswegen nicht widerlegt wird. Außerdem wird da wohl der Begriff "Feinstaub" noch etwas anders verstanden worden sein.
H
Heinz Schmitz
Die Absicht, unter völlig undefinierten Bedingungen (Windrichtung, Windstärke) eine aussagefähige Messung über die Zusammensetzung der Luft im Nahbereich - und auch noch über die Ursachen dafür - bekommen zu wollen, halte ich für äusserst ehrgeizig.
Das kann eigentlich nur von Polito- oder Sozio-logen gewollt sein :-).
Grüße, H.
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