Oszilloskop bei Conrad

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Hallo NG

 Ich bin am Überlegen mir ein Oszilloskop zuzulegen. Hintergrund: Ich bin
angehender Funkamateur und möchte mir einige Geräte aus Kostengründen
selber bauen. Beim Studieren der Bauanleitungen habe ich festgestellt,
daß ich wohl um die Anschaffung eines Oszilloskopes nicht herumkommen
werde.

Da ich mich mit diesen Geräten überhaupt nicht auskenne, wollte ich euch
mal um Meinungen dazu fragen.

Hier die Link und Artikelnummer bei Conrad:

http://www1.conrad.de/scripts/wgate/ZCOP_B2C_NJS /
~flN0YXRlPTM2MTcxNDc5MQ==?%7Eevent=display&%
7Etemplate=PCAT_AREA_S_BROWSE&p_page_to_display=aufriss&SPEC_AREA_GUID=
1E35053F122F9349E10000000A010251&x=9&y=5

120632 -  13

10 MHZ OSZILLOSKOP 610-2

Gruß

Frank

Re: Oszilloskop bei Conrad
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gibts das noch ? :-) ich dachte, die sterben langsam aus

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Aus Kostengründen selberbauen ist quatsch

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Stimmt, kann man immer brauchen

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Oszilloskope gibt es auch auf Flohmärkten oder bei EBay. Ich bevorzuge
Hameg, z.B. HM-203 o.ä.

So ein Gerät solltest du gebraucht schon für unter 200,- Euro bekommen
können.

Aufpassen, dass ordentliche Tastköpfe dabei sind. Und nicht vergessen, ein
Buch zu kaufen, wo drinsteht, was man man mit so einem Gerät macht.


Gruß

Stefan

DF9BI



Re: Oszilloskop bei Conrad

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Den Eindruck hatte ich auch! Im lokalen DARC-Ableger waren die alle im
Schnitt 50 aufwärts


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Ok, der technische Reiz spielt da auch rein.

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Problem mit Flohmärkten ist, daß keine Funktionsgarantie dabei ist.
Deshalb das Conrad-Teil

Gruß

Frank

Re: Oszilloskop bei Conrad (Altherrenclub Ham Radio)
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Das liegt meiner Meinung nach daran, dass alles totreguliert wird.  Die
alten Hasen moechten nicht dass jemand frisches daherkommt und mit dem
traditionellen bricht.  Neue Ideen, Verfahren, Protokolle, Modulationen
werden erstmal niedergemacht.  Das was zu gut ist um weggeredet zu werden,
ist dann einfach verboten oder unerwuenscht.  Man darf dann einfach keinen
selbstgebauten innovativen Digipeater betreiben, weil in der Naehe schon
einer ist (seit 10 Jahren und mit entsprechender Technik).  Gateways zu
neuen Diensten?  Pustekuchen, alles was das PR Netz verlaesst ist schon
prinzipiell nicht gestattet.  Und individuelle Sessions auch nicht,
denn man muss ja beim oeffentlichen, fuer alle mitlesbaren Einheitsbrei
bleiben.  Wieviel davon wirklich schwarz auf weiss in echten Gesetzen
geregelt ist, und was nur "interpretiert" oder gar frei erfunden wird,
weiss ich nicht.  Aber alle Ideen die ich verwirklichen wollte, wurden
mit von meinen lokalen Leuten mit 40+ Jahren mit diesen Argumenten
ausgeredet.  Ne danke.  AFU ist ein Altherrenclub der gerne so bleiben
moechte wie er ist.

Marc

Re: Oszilloskop bei Conrad (Altherrenclub Ham Radio)

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Kann sein. Andererseits ist Funk mit seinen Unwägbarkeiten und dem
technischen Aufwand im Zeitalter von Internet und Mobiltelefon aus
Anwendungssicht langweilig.
Einen PC mit Leitung ins Netz hat heute fast jeder, und ein Handy geht
zuverlässig über jede beliebige Entfernung. Mögel-Dellinger gibt's da
auch nicht :-)

73,
Michael


Re: Oszilloskop bei Conrad (Altherrenclub Ham Radio)

 >ausgeredet.  Ne danke.  AFU ist ein Altherrenclub der gerne so bleiben
 >moechte wie er ist.

Aber irgendwann muss den ja mal das Microfon aus den tatrigen Fingern
fallen. :-) Ich kann es kaum glauben das die das Morsen abgeschafft
haben. Die muessen wirklich schon mit dem Ruecken zur Wand stehen und
den Bauch ueberm Abgrund haengen haben damit das durchkam. :-]

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Oszilloskop bei Conrad (Altherrenclub Ham Radio)
|> AFU ist ein Altherrenclub der gerne so bleiben moechte wie er ist.

Lustig finde ich an Deiner Beschreibung der Situation vor allem, daß sie meine
Erfahrung vor ~12, 13 Jahren wiederspiegelt, als ich das letzte mal einen
OV-Abend besuchte. Das Durchschnittsalter war damals um Mitte/Ende 40.

In "meinem" Lizenzkurs anno 1987 saßen dann auch relativ wenige ungefähr
Gleichaltrige, denen es aber in erster Linie nur um die Lizenz ging und nicht
etwa am weiteren Besuch der OV-Abende, wodurch der Überalterung natürlich
nicht gerade entgegengewirkt wurde.

Was die Situation bezüglich der Torpedierung neuer Technologien angeht, so würde
ich sagen, ist das eine Sache, die auch von OV zu OV unterschiedlich ist. Zwar
trifft man eigentlich fast überall auf den "Altherrenmuff", so daß Neulinge erst
mal "beweisen" müssen, daß sie was von der Sache verstehen, bevor man ihnen
Kompetenz zugesteht.

Die Sache mit dem "öffentlichen, für alle lesbaren Einheitsbrei" ist übrigens
Nonsens. Explizit nicht gestattet sind Verschlüsselungstechnologien. Die
Verwendung von dokumentierten Übertragungsarten hingegen ist erlaubt. Es ist
beileibe nicht so, daß das, was via AFu übertragen wird, allein mit dem nassen
Finger mithörbar sein muß.

Soweit die "Verteidigung". Natürlich ist andererseits irgendwo die Luft raus.
Der Nutzen von Packet-Radio ist seit der Verbreitung von billigen
Internetanschlüssen passe. (Und erzähl mir jetzt keiner was von
Experimentalfunk. Aus der Experimentierphase ist PR schon seit 85 raus...)
Für KW braucht es eine entsprechende Antenne, die sich in einer Innenstadt-
Wohnung bzw. der dazugehörigen Anlage nur schwer durchsetzen läßt. Dazu kommt
(für mich zumindest), daß der Spaß exakt da aufgehört hat, als ein PTC(-II)
oder schlicht die Soundkarte mit entsprechender Software auf einmal das Gras
wachsen hörten und den liebevoll abgeglichen DJ6HP als taubes Instrument
deklassierten.

Soll nicht heißen, daß ich die neuen DSP-basierten Spielarten wie PSK31
nicht interessant finde. Auch sehe ich durchaus den Vorteil einer rein
softwarebasierten Lösung mit uniformer Hardware. Aber für mich ist da schlicht
der Spaß bei raus, wenn der persönlicher Beitrag zur Sache neben Programm-
installation und -aufruf bestenfalls YASI (yet another software implementation)
heißt.

Von daher verstehe ich auch die alten Herren, wenn sie im OV-Abend sitzen,
das neue Zeug verteufeln und wehmütig von den alten Zeiten schwärmen, da das
Shack noch nach heißem Maschinenöl (vom Fernschreiber) roch und man in der
Mithöre noch eindeutig das RYRYRY erkennen konnte.

Das hatte Flair.

Rainer (DL1GRA)


Re: Oszilloskop bei Conrad

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bin 42 :-)

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Ich würde trotzdem ein gebrauchtes Hameg vorziehen. :-)

Gruß

Stefan



Re: Oszilloskop bei Conrad

 > Ich bin am Überlegen mir ein Oszilloskop zuzulegen. Hintergrund: Ich bin

Die Frage wird hier so alle drei Monate in epischer Breite
ausdiskutiert. Versuch er mal google.

 >daß ich wohl um die Anschaffung eines Oszilloskopes nicht herumkommen
 >werde.

Das ist wohl war.

 >Hier die Link und Artikelnummer bei Conrad:

---
Lieber Conrad-Kunde,

leider konnten wir keinen Warenkorb für Sie erstellen.

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Re: Oszilloskop bei Conrad
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Siehe de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
Kapitel Oszilloskope

Als Funkamatuer wohl mindestens 200MHz
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Oszilloskop bei Conrad

|> Als Funkamatuer wohl mindestens 200MHz

Ach wo. Wo doch jetzt die Morseprüfung gefallen ist, dürfen sich die Leute auch
einfacher auf Kurzwelle austoben. Und da reicht ein ein 20MHz-Oszi auch noch.
Für HF selbst ist eigentlich ein Spektrumanalyzer viel hilfreicher. Alles was
das Leben da so schwer macht (Oberwellen), kann ein Oszi ausser in
Extremfällen schon gar nicht mehr darstellen.

--
         Georg Acher, snipped-for-privacy@in.tum.de
         http://wwwbode.in.tum.de/~acher
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Re: Oszilloskop bei Conrad

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Wir sind hier im Usenet, wo viele Leute keine Standleitung haben.
Solche Links bringen irgendwie nichts.

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10 MHz sind heute eher Spielzeug, hinzu kommt, daß ein
analoges Scope nicht mehr Stand der Technik ist.

Wenn Du was vernünftiges haben willst, würde ich eher
ein Scope von Tektronix aus der TDS Serie nehmen
(z.B. 60 MHz bei 2 Kanälen).

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

E-Mail: mb-news-b<ät>linuxhaven.de
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Re: Oszilloskop bei Conrad

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Hat nix mit Standleitung zu tun sondern mit dem SAP-Mist, den Conrad da in
den Webshop eingebaut hat. Es ist halt Schwachsinn, Artikelseiten mit
Session-IDs zu versehen.

Bernd

Re: Oszilloskop bei Conrad
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Aha, wie machst du es, das auf einem Rechner 2 Browser mit 2
verschiedenen Sessions offen sein koennen, 'Zurueck' funktioniert,
man die Verbindung unterbrechen und sich nach dem Lesen der Seite
neu einwaehlen kann (DHCP) ohne das die Session bricht, und (siehe
aktuelles EU-Recht) keine Cookies aktiv sein muessen ?

Der Schwachsinn bei SAP liegt darin, bei abgelaufener Sessionnr
nicht einfach die Seite ohne Session aufzurufen.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Oszilloskop bei Conrad


MaWin schrieb:
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Seit wann geht denn sowas? :-)))
Ich finde, ein Anbieter, für den man erst sämtliche Sicherheitsrisiken
eingehen und seine Anonymität aufgeben muss, nur damit man mal einen
Blick in die supertollen, grafisch aufgemotzten und wohlmöglich noch mit
Multimediakram angereicherten Angebote werfen zu dürfen, so ein Anbieter
hat einfach keine Kunden verdient. Oder nur die Dümmsten. Siehe Conrad.

Julien


Re: Oszilloskop bei Conrad


[...]

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Das stimmt.


Das nicht. Ein Analogscope mit 500MHz Bandbreite und Bildverstaerker
ist fuer viele Anwendungen *um laengen* besser als eine digitales,
zumal wenn das digitale kein "digital phosphor" Oszi ist, und das sind
ur die wirklich teuren.

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
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Re: Oszilloskop bei Conrad

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Warum, magst Du das mal genauer erklären.

cu, Marco

--
S: Minolta: Winkelsucher (VN), VC-9

E-Mail: mb-news-b<ät>linuxhaven.de
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Re: Oszilloskop bei Conrad
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Dem darf man aber bezüglich der Meinung zu Analog nachdrücklich
widersprechen.
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Etwas Vernünftiges wäre IMHo etwas Gebrauchtes mit Minimum 100 MHz.

Wie schrieb mal Robert A. Pease:
"....wenn du ein limitiertes Budget hast, nutze es für Bandbreite und
nicht für Gimmicks!" (oder so ähnlich :-)   )

Gruss

Rolf

Re: Oszilloskop bei Conrad
On 18 Nov 2003 04:55:33 -0800, snipped-for-privacy@hotmail.com (Rolf R. Safferthal)

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Ja, und ich trauere meinem alten Grundig-Röhrenoszi hinterher, dessen
Bildröhre das Zeitliche segnete und sich auch bei Schluricht nicht mehr
auftreiben läßt. Es ist wirklich schade: Wenn ich das Gerät auf die
Seite lege, rutscht das Bild seitlich weg. Ich vermute, die für die
horizontale Ablenkung zuständigen Platten haben sich gelockert. Das
Gerät ist Baujahr 1964. Nun muß ich mir doch tatsächlich ein neues Scope
zulegen. Die Welt ist ungerecht. :-)

Holger

PS: Die Röhren, zumeist E88CC, würde ich ja noch verbasteln können. Und
die bei Epay erstandene EF804 lagere ich derweil in einer Schublade ein.
Vielleicht verscheuere ich das Teil auch einfach weiter, mal sehen.


Re: Oszilloskop bei Conrad
snipped-for-privacy@gmx.de (Holger Bruns) writes:

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"Herr Doktor, immer wenn ich hier fest draufdruecke tut es weh! Was
soll ich tun?" "Druecken Sie nicht drauf"

Lass das Oszi doch richtigrum stehen, dann klappts doch anscheinend!

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
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