Kann ein 10MHz-USB-Oszilloskop ein 10MHz-Signal darstellen?

Jul 28, 2019 Last reply: 7 years ago 651 Replies

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Horst-D. Winzler

Du kannst davon ausgehen, das ein 10_MHz Rechteck als hübscher Sinus erscheint. :-)

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Wenn man ein billiges USB-Scope wie das PicoScope 2004A kauft, das angegeben ist mit "10MHz", ist das die Sampling-Frequenz, oder ist das die höchste Frequenz die es noch wirklich darstellen kann?



D.h. kann ich in der Praxis ein solches Scope an einen 10MHz-Oszillator hängen und noch was sehen? Oder geht es gerade nicht mehr, oder würde schon 6MHz nicht mehr darstellen (weil die 10MHz nur die Samplefrequenz sind), oder wie schaut das genau aus?



/ralph -- mir ist schon klar, die Dinger sind ein Notbehelf


Am 28.07.19 um 14:35 schrieb Ralph Aichinger:

Du kannst davon ausgehen, das ein 10_MHz Rechteck als hübscher Sinus erscheint. :-)

Am 28.07.2019 um 14:35 schrieb Ralph Aichinger:

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Die 10MHz sind mit -3dB zu sehen.

10MHz ist der analoge Bereich, es kann Signale bis dort und nicht weit darueber darstellen (oberhalb faellt die angezeigte Amplitude eines Sinus rasch ab).

Die Sampling Frequenz ist weit hoeher, kann man im Datenblatt nachlesen. Beim Picoscope 2004A ist die wohl maximal 100Ms/sec:

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Die Portabilitaet kann aber sehr praktisch sein. So wie mein Signalhound Spectrum Analyzer. Der kann keinem "richtigen" Labortischgeraet das Wasser reichen, aber ich kann den mit einem Netbook als eine Art Bauchladen draussen im Feld benutzen. Da kommt das Laborgeraet dann nicht mit.

Am 28.07.2019 um 14:35 schrieb Ralph Aichinger:

Du kannst davon ausgehen, dass Du das Gerät für beliebige Kurvenverläufe bis 100 kHz Grundfrequenz verwenden kannst. - Bei Sinusverlauf sogar bis

10 MHz (-3 dB).

Das ist also Spielzeug.

Am 28.07.2019 um 17:06 schrieb Leo Baumann:

10MHz Grenzfreuenz sagen alles aus, dafür auch nur 115 Euronen.

Das ist deine, wie häufig, völlig unmaßgebliche und sinnfreie Meinung.

Als Schüler, wo ich mit dem Elektronikbasteln angefangen habe, hätte ich gerne sowas gehabt.

Alfred.

Am 28.07.2019 um 17:23 schrieb Alfred Gemsa:

Mit 12 Jahren, 1972, hätte ich mich darüber auch gefreut. - Aber schaue Dich doch 'mal auf dem aktuellen Markt für Oszilloskope um, da gibt es richtig Gutes für ein wenig mehr Geld.

Alfred Gemsa schrieb:

HM203-6 Am 23.12.198? für 1040,-DM erstanden und ein paar km nach Hause getragen, weil das Geld nicht mehr für die Straßenbahn gereicht hat.

Als wäre es gestern gewesen...

MfG

Frank

Am 28.07.2019 um 17:44 schrieb Frank Scheffski:

Ich hatte 1982 im ersten Semester in Duisburg zwar einen Golf GTI als Firmenwagen, inklusive beliebig viel Sprit, aber kein Geld für einen Hameg, geschweige denn für Knöllchen wegen Raserei.

Leisten konnte ich mir einen 10 MHz Trio/Kennwood, der mich schon lange in einem Elektronikgeschäft für 700 DM angelacht hat. -

Der Trio steht noch heute voll funktionstüchtig hier nach 37 Jahren.

Am 28.07.19 um 14:35 schrieb Ralph Aichinger:

Hallo,

die Samplingfrequenz kann man in den technischen Daten nachlesen.

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Die beträgt 100 MS/s bei der Nutzung eines Kanals. Die Rise Rime calculated wird mit 35 ns angegeben.

Das bedeutet in erster Näherung, daß Rechtecksignale mit einer Frequenz größer als 7 MHz als Dreieck dargestellt werden.

Wenn Du einen 10 MHz-Oszillator mit Sinussignal hinhängst dann wird das mit ca. 3 dB geringerem Pegel dargestellt.

Bei den USB-Oszilloskopen wird die Anzeige auf den Computerbildschirm verlagert und die Stromversorgung erfolgt über USB. Das bedeutet, daß man diese Geräte vollwertig verwenden kann innerhalb ihrer Spezifikationen. Vermutlich gibt es da nur kleine Kompromisse im Vergleich zu vollständigen Oszilloskopen.

Hier verwende ich ein bitscope micro das funktioniert auch unter Linux. Da bemängele ich ein wenig, daß das kein vernünftiges Gehäuse hat. Interessant finde ich dabei den Spectrumanalysator, den eingebauten Funktionsgenerator. Die Druckfunktion gefällt mir für Dokumentationszwecke.

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Bernd Mayer

Am 28.07.2019 um 18:05 schrieb Leo Baumann:

Wirf das Spielzeug in die Tonne....

Am 28.07.2019 um 19:57 schrieb Uhu:

... manchmal, selten, schmeiß ich den noch an.

Am 28.07.19 um 17:44 schrieb Frank Scheffski:

Voltcraft 2040 für viel Geld 1992. Heimlich, weil ich eigentlich für den Führerschein sparen sollte.

(Den Component-Tester darin vermisse ich hin und wieder.)

Falk D.

Am 28.07.2019 um 17:44 schrieb Frank Scheffski:

Ich hatte leihweise einen XY-Viewer von der Schule, mit miserabler Zeitbasis. Zu dem habe ich mir einen digitalen 4-Kanal Vorsatz und eine schöne Ablenkung gebastelt, mit Lupe, Helligkeitssteuerung usw :-)

Mit den nackten Röhren bin ich leider nicht klargekommen, bei denen hat sich der Leuchtpunkt in der Mitte zu einem großen Fleck weiter am Rand verzerrt.

An der Uni mußten wir immer unsere Hamegs mitbringen, wenn es mal was zu messen gab, weil die Philips und Trio nicht mal richtig triggern konnten.

DoDi

Am 28.07.2019 um 18:24 schrieb Bernd Mayer:

Damit gibt es oft Probleme mit Potentialdifferenzen und Masseschleifen, wenn man nicht gerade ein Notebook mit ausreichend Akku zur Verfügung hat.

DoDi

Etwa 1976 kaufte ich einen Hameg HM512N. Den habe ich noch. Etwa 30 Jahre später kaufte ich einen Tektronix 4 x 100 MHz, 1 Gs. Den habe ich natürlich auch noch.

HM512N ist mit Nachleuchtröhre, was extrem hilfreich ist.

Am 29.07.19 um 09:41 schrieb Hans-Peter Diettrich:

Sehr selten. Eigentlich nie. Zum Teil haben selbst die Hantek-Teil isolierte DC-DC-Converter zu den Verstärkern drin.

Falk D.

Ohne Trenntrafo hast du das doch auch bei einem normalen Oszi?

Gerrit

Zeig mir einen "normalen" Hameg mit CRT ohne Trafo :-]

Mir kam das USB-Problem erstmals unter bei einem Arduino, angestöpselt an USB, mit dem Scope über USB am selben Rechner. Da sehnt man sich nach einem Oszi mit unabhängiger Stromversorgung und eigenem Display, dessen Masseleitung man überall (zer)störungsfrei anklemmen kann.

DoDi

Ich habe mir gerade zweites OWON DS7102V mit Akku gekauft damit ich an verschiedenen Arbeitsplätzen immer mit identischem Gerät arbeiten kann. Schöner grosser bunter Bildschirm, normale Bedienung. Lästig allerdings, daß jedes Gerät ein heikles Firmware Update benötigt bis es funktioniert/wieder-funktioniert.

MfG JRD

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