Einiges wurde an Verbesserungen erreicht, Du dürftest 1977 davon
> profitiert haben. Und wenns nur die stärkere AStA war.
Mit einstelliger Beteiligung "demokratisch" gewählte Klüngelgruppen, die große Geldsummen dafür verschieben, bewährte Altkader zu alimentieren und inhaltlich hochschulfremde "AGs" mit Spezielainteressen zu finanzieren. In der Mitte der achtziger habe ich als Teil des RCDS versucht, die schlimmsten Auswüchse einzudämmen. Das Ergebnis war, daß nach jeder Phase unter einem RCDS-AStA die Kasse saniert übergeben wurde und die Nachfolger um so mehr Geld zu verschleudern hatten.
Soweit ich das sehe ist es heute aber tendenziell besser geworden, die fanatischen Berufspolitiker gibt es unter den Studenten fast nicht mehr. Für mich erkennbar Gutes tut der AStA immer noch nicht, er richtet aber auch nicht mehr so viel Schaden an.
Es kann aber sein, daß ich auch manches zu negativ sehe, weil ich die von Dir beschriebenen Verhältnisse vorher wirklich nicht kenne. Im Fachlichen will ich die Ordinarienunversität zurück. Alte Professoren mögen kauzig sein aber nie böswillig und die Wissenschaft steht stets an erster Stelle. Die heute Gängelung durch ausufernde Verwaltungen und Studenteneltern in Anwaltsbegleitung ist furchtbar und nimmt ständig zu.