Am 12.08.19 um 08:01 schrieb Heinz Schmitz:
Der obige marktwirtschaftliche Mechanismus ist ebenfalls real.
Die Quelle INSM ist eine antisoziale neoliberale Propaganda-Schmiede und damit als Quelle etwa so gut geeignet wie Hegers Märchenstunde.
Hanno
Am 12.08.19 um 08:01 schrieb Heinz Schmitz:
Der obige marktwirtschaftliche Mechanismus ist ebenfalls real.
Die Quelle INSM ist eine antisoziale neoliberale Propaganda-Schmiede und damit als Quelle etwa so gut geeignet wie Hegers Märchenstunde.
Hanno
Am 12.08.19 um 09:07 schrieb Peter Thoms:
Ist der Standard-Verfolgungswahn des rechten Rands, der sich in der Mitte wähnt - natürlich müssen dann alle anderen links sein.
Ich hatte gerade eine lustige Diskussion mit jemandem, der mir zu erzählen versuchte, in den USA hätte sich eigentlich gar nichts geändert, außer daß die Dems "linksextrem" geworden wären. Als ich ihn bat, mir doch das am Beisiel der kriegsbegesiterten marktradikalen Hillary zu exemplifizieren, hieß es, das hätte erst nach der Wahl stattgefunden. Ja nee, is klar.
Hanno
Am 12.08.19 um 09:57 schrieb Hanno Foest:
Link vergessen:
Am 11.08.19 um 15:43 schrieb Hanno Foest:
Am 12.08.2019 um 07:49 schrieb Heinz Schmitz:
Das ist der Standardspruch der "vom Tellerwäscher zum Millionär" Fraktion.
Ja, ja, ist bekannt: Für Linke, Grinke, und Sozen, gilt nur, was von Linken, Grinken, und Sozen, geschrieben wurde. Motto: Nicht WAS geschrieben wurde zählt, sondern WER es geschrieben hat.
Grüße, H.
Am 12.08.2019 um 12:24 schrieb Heinz Schmitz:
Das ist doch offensichtlich genau *dein* Motto.
Am 12.08.19 um 11:35 schrieb h.-d.winzler:
Und was willst du damit zeigen? Es bezweifelt doch niemand, daß die reichen "Eliten" sich gerne vom Pöbel abgrenzen und ihre Seilschaften verfestigen, und daß das zunimmt, wenn die Politik das zuläßt bzw. noch tatkräftig dabei mithilft, indem das öffentliche Bildungswesen kaputtgespart wird - um wiederum Steuererleichterungen für die o.g. Reichen zu finanzieren.
Das Gegenmittel wäre einfach: Privatschulen verbieten. Dann mußten die genannten Personenkreise ihren Einfluß dafür einsetzen, daß das öffentliche Bildungswesen auf Zack ist.
Hanno
Am 12.08.19 um 12:24 schrieb Heinz Schmitz:
Ich zitier demnächst mal die MLPD als Quelle - dann können wir ja schauen, wie deine Kommentare dazu ausfallen. Ich hab da eine gewisse Vorstellung.
Hanno
Ja, es wird einfach der Kontext geändert, um etwas Abschlägiges oder Verneinendes schreiben zu können.
Demnächst schreibe ich: "Nein, auf dem Mars geht das aber!"
Man muss heute bei so gut wie _allen_ Quellen aufpassen. Weiterhin sollte man die Details beachten, Zitat "After falling during the Great Recession, overall per pupil funding for education has increased by more than 23% (in real terms) over the past five years. But California’s per pupil spending remains lower than the national average: through 2015 (the most recent year for which national data are available), per pupil spending statewide ($10,786) was almost 13% below the average level of spending in the rest of the nation ($12,346)".
Increase in real terms heisst inflationsbereinigt. Also 23% rauf landesweit. Kalifornien 13% dahinter heisst also ebenfalls fetter Zuwachs. Warum die mit so viel Geld immer noch keine gescheite Schulbiludng hinkriegen, ist einigen Leuten wie mir voellig klar. Die Mehrheit in unserem Bundesstaat hat darueber jedoch den Kopf im Sand stecken.
Es ist das gleich mit Strassen. Landesweit fast die hoechsten Steuern, aber Strassen teilweise wie in rumaenischen Doerfern. Dito mit der elektrischen Versorgung. Auch da sind die Gruende klar. Sie werden einem spaetestens kurz nach der Grenze zu Nevada klar.
Das ist Fake News :-)
Charter Schools arbeiten viel mit "Parental Involvement". Da kann es auch schnell zu Druck seitens anderer Eltern kommen, wenn welche so "sloppy" sind. Und das ist gut so. Wir muessen wieder in Richtung einer Gesellschaft, wo Leute mehr Eigenverantwortung uebernehmen und nicht einfach sagen "Der Staat soll das machen". Wo es auch Konsequenzen gibt, wenn sie es nicht tun.
Sanktionen != Disziplinierung
[...]Am 12.08.2019 um 06:32 schrieb h.-d.winzler:
Die Genossin Staatsratsvorsitzende gehört zum Glück nicht zu meinem Umfeld :-)
Butzo
Das reicht in Indien. Dennoch ist die Erlernung der lokalen Sprache sinnvoll, wenn man dort laenger bleiben moechte und nicht immer als der Fremde gelten will. Das war der Grund, warum ich Niederlaendisch lernte. Dort sowie im belgischen Sportclub konnten alle Englisch und die meisten auch Deutsch sowie Franzoesisch, aber ich war immer der Fremde. Bis ich die Sprache fliessend genug konnte.
Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand irgendwo befristet lebt und die Sprache nicht lernt. Er darf dann aber nicht verlangen, dass sich das Land oder die Leute an ihn anpassen.
Dann ist es ok. Aehnlich wie ich mich mit Suedafrikanern brauchbar unterhalten konnte, weil Afrikaans dem Flaemisch sehr aehnlich ist. Die haben rund ein Dutzend offizielle Sprachen, aber Englisch oder Afrikaans kann dort fast jeder, oder beides.
Nun, wenn ich in Genf arbeiten wuerde, dann wuerde ich Franzoeisch lernen. In Lugano Italienisch. In Kanada ist es aehnlich, in Quebec waere Franzoesisch angesagt.
Aber warum lässt die Politik zu, dass sich der Pöbel von den Reichen abgrenzt und eigene Seilschaften bildet und verfestigt? Und dann indoktriniert wird, das man nicht dadurch reich wird, dass man etwas lernt, sondern nur dadurch, dass man Andere beraubt?
Linke, Grinke, und Sozen, wollen mit aller Macht verhindern, dass Andere mehr lernen und wissen, als sie und ihre Klientel das können. Gegen die Eliten! Dummgebliebene aller Länder, vereinigt Euch!
Grüße, H.
Äh, weil Leute die bereits in privilegierten Positionen sind es leichter haben sowas durchzusetzen? Die Superreichen der Welt treffen sich jährlich in Davos um ihre Interessen zu vertreten, die ärmsten der Welt sitzen jeweils alleine in ihrem Elend. Wer schon Macht und Geld hat, der kann eben auch viel stärker durchsetzen daß die Regelungen ihn begünstigen. Das hat sogar schon der Säulenheilige des freien Markts, Adam Smith, so gesehn.
Pierre Bourdieu hat schon in den 60er-Jahren diagnostiziert, daß Bildung im wesentlichen weitervererbt wird (weil der ungebildete seinen Kindern die entsprechenden Haltungen und Herangehensweisen nicht vorleben kann). Natürlich könnte auch der Hartz4-Empfänger mit seinen Kindern in die Oper gehen oder sie zu Rhetorikwettbewerben schicken. Tut er bloß nicht, weil er selber nicht kennt und kann.
/ralph
Das ist der Punkt. Früher verhalfen Schulen mit hohem Anspruch und hohen Anforderungen zum Aufstieg. Natürlich fielen die hinten runter, die das nicht wollten, und Reiche konnten schon immer mit teuren Privatstunden nachhelfen. Aber die Durchlässigkeit war da. (Es ist ein Mißverständnis, daß, wenn jeder Millionär weden kann, alle Millionäre werden müssen.)
Heute darf man keinen mehr abhängen. Wer trotzdem etwas lernen will, kann das nur im Elternhaus. Genau wie Du oben sagst.
snipped-for-privacy@analogconsultants.com (Joerg) am 09.08.19 um 06:49:
Schon an meiner Volksschule (ging damals noch über acht Klassen) gab der Rektor keinen vollen Unterricht, sondern hatte Stundenreduzierung für den Verwaltungskram. Der hatte auch keine eigene Klasse.
Das war vor deutlich mehr als 50 Jahren. eigentlich schon fast 60... shrug...
Ein Gymnasium, bei dem der Direx "voll Unterricht gab", ist entweder Fake-News oder muß sehr, sehr ärmlich ausgestattet gewesen sein.
Bayern? Die hatten zu der Zeit ja nix und waren noch Entwicklungland.
Rainer
Nordrhein-Westfalen. Natuerlich hatte er auch Zeit fuer amtliches, war aber ansonsten Lehrer. Explizite Klasslehrer gab es an unserem Gymnsium nicht, das lief nach dem Muster einer Uni, mit Kursen.
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