Kann ein 10MHz-USB-Oszilloskop ein 10MHz-Signal darstellen?

Jul 28, 2019 Last reply: 7 years ago 651 Replies

war auch keine Kritik an dir.

Es gab fakultativen Unterricht. Da wurde ein Fach pro Nase zusätzlich angeboten, damit der uNterricht in der Klasse aufgehoben. So bekamen diejenigen, die irgendwas technisches Studieren wollten extra Mathematik, andere eine Mischung aus Biologie+Chemie, ein paar mathematisch stark begabte etwas theoretischeren Matheunterricht. Ich weiß nicht, ob das alle Angebote waren, das waren 3 oder 4 Themenblöcke, die alle dann an einem Tag in der Woche hatten.

Ansonsten war die Ausbildung schon ziemlich umfassend, d.h alle machten dasselbe. OK, Zwischen Kunst und Musik konnte man wählen. für die angehenden Mediziner gabs wimre noch Latein.

POS bis Klasse 10, EOS bis klasse 12. Bis in die 80er wechselte man ab der 9. Klasse an die EOS, später wurde das dann dummerweise auf die 11. Klasse verschoben. Und da gabs dann tatsächlich ein Niveauproblem, da man früher schon ab der 9, KLasse da Niveau für die abiturklassen angehoben hatte.

Zu der "Polytechnik" noch ein paar Worte: ab der 7. Klasse gab es Fächer, die die Schüler stärker auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten sollten. Hinter dem etwas sperrigen Titel ESP (Einführung soz. Produktion) verbarg sich ein fach, in dem man technisches Veständnis beigebracht bekam. Das ging von irgendwelchen Herstellungsverfahren (Gießen, Walzen, etc.) über elektrische Grundschaltungen, Logikschaltungen bis zu Technologiefragen, daneben gabs technisches Zeichnen, das sollte einen in die Lage versetzen, technisch eZeichnungen zu verstehen und einfgach auch selber anfertigen zu können. dazu kam dann noch aller 2 Wochen ein paar Stunden in einem Produktionsbetrieb, wo man wirklich arbeitete. Das hing davon ab, was für Betriebe vor Ort vorhanden waren, manchmal gab es auc extra Betriebe mit Lehrmeistern für die Schüler. So habe ich einfache Metallbearbeitung (Bohren, Gewnde Schneiden, Montage, Teile biegen) praktisch gemacht und auch Elektromontage. Andere waren in der Landwirtschaft, also vom Samen bis zur Ernte das komplette Programm.

Naja, vieles wasman da so liest oder hört ist auch Propaganda oder verfälscht dargestellt. Wir hatten beispielsweise in unserer Parallelklasse den Sohn eines Pfarrers, der war zu 100% genau nicht linientreu.

Außerdem hatten wir einen, der wollte irgendwas bei der Armee werden, also dort studieren. Der hat definitiv den Platz an der EOS bekommen, weil er zur Armee wollte, und er war definitiv nicht fürs Abi geeignet. Der war auch absolut kein 100%iger.

Und ich verrate dir noch eines: Auch heute sollte man in D öffentlich über einige Dinge nicht so reden, wie man denkt, sonst ist man seinen Job schnell mal los oder fliegt von der Schule.

Naja, ich kenne einen der hat 'nen Ausreiseantrag gestellt, weil er nach

4 Jahren keinen neuen Lada bekommen hat. Wimre 1988 oder 1989 mußte er dann "rübermachen". Sein Haus und Grundstück konnte er natürlich nicht mitnehmen, seine Frau hätte 3 Jahre später einen guten Posten in der Sparkasse haben können, so isse putzen gegangen.

Außerdem hieß es nicht, daß man ohne Zulassung zur EOS kein Abitur bekommen hat. Man konnte auch Beruf mit Abitur machen, so hat mein Kumpel seinerzeit LKW-Schlosser gelernt und gleichzeitig ein vollwertiges Abi gemacht. Das dauerte ein Jahr länger als das reine Abitur und war ein ziemlicher Streß. Mit dieser Doppelausbildung hatte man aber bessere Voraussetzungen für bestimmte Studienrichtungen, etwa Maschinenbau oder E-Technik. Es gab ja auch andere Berufe, die man so gleichzeitig mit dem Abi lernen konnte.

die 100%igen sammelten sich in der EOS aber auch an, wenn sie nicht gleich irgendwo auf eine Spezialschule mit Internat geschickt wurden.

Guido

[...]

Im Westen war Latein in den 70ern noch eiserne Pflicht fuer alle. Da wir nur maximal zwei Sprachen belegen durften und ich Englisch als sehr wichtig ansah, konnte ich kein Spanisch lernen, erst spaeter an der Uni nebenbei. Was ein Mist. Das gereicht mir heute erwartungsgemaess nicht zum Vorteil.

Das finde ich exzellent und sowas habe ich bei uns immer herbe vermisst. Ich habe irgendwo gelesen, dass man an deutschen Unis sogar das Praktikum abgeschafft hat. Sowas geht in die Gegenrichtung und das ist die falsche Richtung.

Bei mir beruht das auf Aussagen von Verwandten und guten Bekannten. Die halte ich fuer ehrlich. Zwei davon wurden gefoltert.

Das ist in den USA auch so. Ein Wort gegen Global Warming oder gar pro-Trump und die Uni-Karriere ist gelaufen.

Aehnliches ging im Westen auch. Einer meiner ehemaliger Chefs hat das z.B. gemacht.

Und dann gab es noch die 110%-igen :-)

Am 02.08.2019 um 12:14 schrieb Rainer Knaepper:

Gestern hier gesehen:

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Etwas zu verallgemeinert. Abi 73 in Hessen, Englisch und Französisch als Fremdsprachen. Bei uns konnte man zwar auch noch Latein machen, wer unbedingt sinnlos eine tote Sprache lernen wollte. Russisch und Spanisch gab's auch.

Abi 70 in Bayern, an einem Neusprachlichen(!) Gymnasium: Angefangen mit Latein, später kam Englisch und noch später Französisch dazu. Russisch, Spanisch und Altgriechisch, Steno, Technisches Zeichnen, Kegelschnitte und Geige habe ich noch freiwillig nebenher gemacht. Ja, so viel Zeit hatte man damals noch, nachdem alle Wackelkandidaten bis zum Vordiplom^WMittlere Reife gnadenlos rausgeworfen worden waren. Einige davon haben dann an anderen Gymnasien (Baden-Württemberg) zu den Musterschülern gehört.

Griechisch wurde zur Abstimmung mit den Füßen über unseren Lateinlehrer: von 26 Interessenten waren beim zweiten Mal noch 6 da, dann keiner mehr. An meine 5-6-5 jedes Halbjahr in Latein hatte ich meine Eltern schon gewöhnt, nun hatte ich auch noch eine Begründung defür :-] Aber die griechischen Buchstaben hatten wir ja schon in Geometrie gelernt, die altdeutschen beim Vektorrechnen, dieser Reiz fiel bei Griechisch also weg - ganz anders bei Kyrillisch in Russisch ;-)

DoDi

Am 21.08.2019 um 22:23 schrieb Rolf Bombach:

Es ist recht häufig der selbe, der da buddelt...

Am 07.08.2019 um 22:25 schrieb Joerg:

Ich hingegen wäre gestern um ein paar Symbole recht froh gewesen:

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Am 23.08.2019 um 01:15 schrieb Joerg:

Humbug, Latein als generelle Pflichfremdsprache gabs in NRW nie. Lediglich bei einzelnen Gymnasien konnte das so sein.

Sind doch alles Symbole und keine Einzelbuchstaben. Das wir sie nicht kennen, steht auf einem anderen Blatt :p

Du hast wohl eher Piktogramme gewollt. Fänd ich auch besser.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Quatsch, BTDT von 56 bis 68 war Latein Pflicht, Vorher ziemlich sicher auch. Bei Altsprachlich (da besonders, IIRC 9a, da war ich ganz falsch), Neusprachlich 5|6a(?) (ich auch falsch), Naturwissenschaftlich 6a (wäre besser gewesen).

Nö, hab von Alt- auf Neu- gewechselt (nach ein paar Wochen). Aber hinterher ist man immer schlauer.

Bei Alt- AFAIR die Reihe Latein, Griechisch, Englisch Bei Neu- Englisch, Latein, und dann 3. Sprache

Ich hatte dort Englisch (Sexta), Latein (Quinta), und dann ab Untersekunda(?) die Wahlpflicht zwischen Französich, Russisch und Spanisch. Hab mal wieder das falsche gewählt: Russisch, Spanisch wäre besser gewesen. Bevor Du fragst: es waren Städtische Gymnasien in der Hauptstadt von NRW.

Man sieht, ich bin ein älterer Sack, alswie Du :) Viele Jahre für als=wie gekämpft, mit Erfolg :p Seitdem für wieals und alswie kämpfend mit mäßigem Erfolg :o

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 23.08.2019 um 11:52 schrieb Wolfgang Allinger:

Du glaubst es besser zu wissen als das Kultusministerium von NRW?

Am 23.08.2019 um 11:05 schrieb Wolfgang Allinger:

Nunja, Piktogramm und Symbol sind praktisch identisch, davon zu unterscheiden wäre das Logogramm. Wie auch immer: einfache Bildchen hätten mir die Einstellung der Klimaanlage jedenfalls deutlich erleichtert. Und die Abbildung zeigt recht anschaulich, daß die Forderung nach einer durchgehenden Kennzeichnung in Text, einfach Unsinn ist...

Für Analphabeten ja. Und in der Sprache trifft das auf uns beide leider wohl zu. Obwohl - die 22 Cel finde ich hervorragend erkennbar.

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Iirc war das Latinum noch Voraussetzung für fast alle Naturwissenschaften. Seit an den Unis Lernen und Wissen durch Geschwätz ersetzt wurde, ist es das inzwischen selbst für die geschichtlichen Fächer nicht mehr. Sic transit

Das bin ich in fast allen Sprachen dieser Welt. Meine Jahresmopedtour letztes Jahr hat mich durch 10 Länder geführt und ich muß sagen, daß ich heilfroh war, daß die nicht auf die idiotische Idee gekommen sind, basale Verkehrszeichen in Text auszuführen. Piktogramme haben ihre Berechtigung, auch wenn das verstockte alte Männer evtl. nicht mehr einsehen wollen - das spielt aber auch überhaupt keine Rolle mehr...

Am 23.08.2019 um 12:52 schrieb Axel Berger:

Echt? Sitzt der Frust darüber, selbst nichts erreicht zu haben, so tief?

Uhu schrieb:

Nein, als ich 1968 mit dem Chemiestudium in Gießen begann, brauchte ich das große Latinum. Zum Glück war das in Herne am naturwissenschaftlichem Gymnasium die zweite Pflichtfremdsprache. Ein Kommilitone, dem das fehlte. durfte das an der Uni nachmachen.

Gruß Willi

Am 23.08.2019 um 14:20 schrieb Willi Marquart:

Hättest ja nicht in Gießen studieren müssen.

Uhu schrieb:

Ich wollte aber, die Chemie in Gießen hatte einen guten Ruf und ich war da nicht eingeschränkt, ich hatte ja das große Latinum.

Gruß Willi

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