izung

May 16, 2023 Last reply: 1 year ago 2790 Replies

snipped-for-privacy@linuxmail.org (Der Habakuk.) schrieb:

formatting link

Am 30.06.2023 um 20:36 schrieb Hanno Foest:

Na, es gab in der Erdgeschichte schon verschiedene Eiszeitalter und auch die neueste Eiszeit seit einigen Millionen Jahren und auch die Warmzeiten (Zwischeneiszeiten) waren doch bisher alle eher nicht vom Menschen verursacht. Wie denn auch, wenn er bei den allermeisten davon noch gar nicht existiert hat? Und auch bei der letzten Kaltzeit und der darauffolgenden Warmzeit, in der wir jetzt leben, war der Mensch noch nicht so weit (vor über 10.000 Jahren), daß er da irgendwie etwa hätte eingreifen konnen, oder gar die Ursache gewesen sein könnte.

Das Klima macht also auch ohne uns das, was es will. Dito mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre. Außerdem gibt es da fast unendlich viele positive und negative Rückkopplungsprozesse, die mehr oder weniger Einfluß darauf haben, die wir bei weitem noch nicht alle verstanden haben und wahrscheinlich kennen wir noch nicht mal alle. Klar, die allerneueste anthropogene CO2-Produktion und die Produktion von Treibhausgasen spielt da schon aktuell eine Rolle. Und von unserem heutigen Standpunkt aus wäre es natürlich nicht schön, wenn Hamburg, NY, Bangladesh usw alle im Meer versänken. Aber in geologischen Zeitaltern gesehen passiert so was immer wieder und ist immer wieder passiert, auch ganz ohne den Menschen.

Insofern ist einfach Anpassung gefragt. Oder halt Aussterben. Das war bisher jedenfalls immer so.

Ich wollte nur etwas erikas Masche entgegentreten, die letzten paar wenigen Millionen Jahre in Hinsicht auf Parameter wie den CO2-Gehalt zu verabsolutieren und zur "Erdnorm" zu erheben, gegen die wir nun verstoßen. Das alles ist schon oft genug auch ganz ohne uns passiert. Nur nicht ganz so schnell. Und dann noch ihr Quatsch, der Mensch, die Menschheit würde etwa Werte von 1000 ppm CO2 nicht aushalten, nicht überleben können.

So erweist sie ihrer Sache mMn einen Bärendienst, ist aber nicht smart genug, das zu kapieren.

Am 24.06.23 um 13:39 Uhr Der Habakuk. schrieb:

Der CO₂-Anteil in der Luft hat sich vor ca. zehn Millionen Jahren auf

180 < 280 ≙ 230 ±50 ppm

stabilisiert. Und das zu unserem Glück, sonst hätten wir uns auf diesem Planeten nicht entwickelt. Und diese natürliche Bandbreite haben wir verlassen, und das auf den Tag genau mit dem Beginn der industriellen Revolution.

Überdies hat der Kohlenstoff in dem von uns emittierten CO₂ eine andere Isotope, denn man also massenspektroskopisch identifizieren und sauber von dem natürlichen CO₂ unterscheiden – ignorieren ist zwecklos.

👋️😊 ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

formatting link
"Die griechische Küstenwache hatte mindestens 15 Stunden Zeit, um die Menschen zu retten, ohne dass sie wirksame Rettungsmaßnahmen einleitete. Mehr noch: Die Hinweise verdichten sich, dass die Küstenwache für das Kentern des Schiffes verantwortlich sein könnte und dass die griechischen Ermittler Beweismittel unterdrücken oder manipulieren."

Thomas Prufer

Am 01.07.2023 um 09:32 schrieb Erika Ciesla:

Der CO2-Gehalt hat in der bisherigen Erdgeschichte schon so sehr geschwankt, und zwar *nicht* um einen Mittelwert von 230 ppm, daß es schon recht unverfroren oder dumm wäre, anzunehmen, daß er sich die letzten paar Millionen Jahre ausgerechnet auf diesen Wert stabiliert haben sollte. Es sind vielmehr weiterhin auch größere Schwankungen zu erwarten und er war bisher fast *immer* deutlich höher als heute.

Schau dir dazu dieses Bild an. Ganz am rechten Rand sind wir heute. Und jetzt schau dir die Kurve links davon an. Die liegt so gut wie immer deutlich höher!

Das ist deine Greuelmärchen, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Es stimmt einfach nicht. Wir sind bekanntlich Säugetiere und die Säugetierentwicklung im weitesten Sinne begann schon vor ca. 300 Mio. Jahren und seit gut 200 Mio. Jahre (leg mich nicht auf ein paar Mios mehr oder weniger fest) gibt es welche. Die haben sich bei CO2-Werten von wahrscheinlich etwa 2000 ppm entwickelt und nach dir hätte das nie geschehen dürfen. Auch der Mensch verträgt also als Säugetier weitaus mehr, als du aus deiner Ideologie heraus meinst.

Das ist keine natürliche Bandbreite, wenn der CO2-Gehalt wahrscheinlich mindestens 95% der Zeit höher lag. Allmählich glaube ich wirklich, daß du zu etwas tiefgreifenderen Überlegungen eher ungeeignet bist. Dir liegt das Plakative, die Propaganda, die platte Parole viel mehr.

Jaja. Auf den Tag genau mit dem Tag.

Niemand ignoriert anthropogen erzeugtes CO2. Aber manche polemisieren hemmungslos klimahysterisch darüber, so wie leider auch du.

Da könnte man fast denken, die Worte Klima und Klimakterium wären näher verwandt, als sie es sind.

Am 01.07.2023 um 10:03 schrieb Thomas Prufer:

Ich nehme an, das beruht überwiegend auf Aussagen von geretteten Schleusern, die die Schuld nicht bei sich und ihrem seeuntauglichen Kahn, bzw. ihrer exorbitanten Überladung mit Passagieren suchen, sondern liebend gern auf die Griechen abschieben wollen. Ich wäre da eher vorsichtig, das alles ungeprüft zu glauben.

UND WARUM haben die SCHLEUSER HILFE ABGELEHNT?

Liegt darin nicht eine große Mitursache?

Am 01.07.2023 um 10:11 schrieb Der Habakuk.:

UPS. Vergessen einzufügen:

formatting link

Am 01.07.2023 um 10:11 schrieb Der Habakuk.:

Jetzt bist du aber deutlich neben der Spur gelandet.

Niemand hat behauptet, dass wir eine höhere CO2-Konzentration in der Atemluft nicht vertragen würden. Immerhin atmen wir zu 4 % CO2 aus, und der Atem unseres Nachbarn mag gelegentlich übel riechen oder von Viren besetzt sein, aber weiter passiert nichts.

Es geht doch "nur" um die Auswirkungen des CO2 auf das Klima und damit indirekt auf unsere Lebensgrundlage.

Am 24.06.23 um 14:36 Uhr Der Habakuk. schrieb:

Wir, die Menschen, wir haben Industrie, Verkehr und Hausbrand, und stoßen *genau damit* (!) in einem Jahr ca. 38 Milliarden Tonnen von CO₂ aus. Quizfrage: Wo sollen die sonst her kommen, wenn nicht von uns?

Der natürliche CO₂-Gehalt in unserer Atmosphäre lag seit zehn Millionen Jahren niemals höher als 300 ppm – im langfristigen Mittel sind es

230 ppm. Aktuell haben wir ca. 420 ppm! Das ist definitiv nicht mehr natürlich! Und da sollten wir wieder von runter kommen, wenn wir uns nicht selber ausrotten wollen.

👋️😊 ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Am 30.06.2023 um 20:27 schrieb Erika Ciesla:

Das klappt nur, wenn es sich um einen Seelenverkäufer handelt, der auch schon umkippt, wenn ihn eine Welle seitlich trifft statt vorschriftsmäßig genau von vorne.

Vermutlich war das Schiff auch überladen. 700 'Passagiere' mit etwas Zubehör kommen überschlägig auf 50t. Soviel Gewicht an gefangenem Fisch plus eventuell Eis könnte ein Fischkutter dieser Größe vermutlich vertragen, aber diese Stoffe werden aus guten Grund unten im Schiff gelagert statt auf Deck oder gar noch höher in den Aufbauten. Ein Experte sollte mal nachrechnen, ob das Schiff nicht dadurch zu topplastig wurde.

Hinsichtlich angewandtem Sachverstand erinnert die gesamte Tour stark an den Tauchgang zur Titanic und an Habecks Heizungspläne.

Am 01.07.2023 um 10:24 schrieb Heinrich Pfeifer:

Es kann durchaus sein, daß unsere Lebensmittelproduktion wegen zu starker Optimierung auf irgendwelche vorgegebene (egal ob 'durchschnittliche' oder 'historische' oder 'erhoffte') Verhältnisse nicht mehr anpassungsfähig genug ist. Interessanterweise spielt das bei den Freunden von immer mehr Gentechik so gut wie keine Rolle.

In ähnlicher Weise hat man es mit den sinnlosen Corona-Massenimpfungen schon binnen weniger Jahre geschafft, die allgemeine Gesundheit auf breiter Front zu ruinieren, wie die Rekorde bei Krankmeldungen und Sterbezahlen ausweisen.

Am 01.07.2023 um 10:24 schrieb Heinrich Pfeifer:

Naja, erika meint, der Mensch könne das nicht aushalten.

Die Menschheit wird aber bei 1000 oder 2000 ppm nicht aussterben, wie erika behauptet. Natürlich würde es bei solch hohen CO2-Werten deutliche klimatische Veränderungen geben. Mit Verlierern *und* Gewinnern!

>

Am 01.07.2023 um 10:15 schrieb Der Habakuk.:

Die Berichterstattung hierzu ist widersprüchlich. Im Fernsehen gab es Luftaufnahmen von dem vollbesetzten Unglücksschiff in voller Fahrt, anscheinend ohne Probleme. Nach anderen Berichten lag es dann wenig später längere Zeit still und verlangte/erhielt(?) Hilfe von diversen anderen Fahrzeugen, zuletzt von der griechischen Küstenwache?

Spielte neben Fehlkonstruktion und Überladung auch ein altersschwacher Motor eine Rolle? Oder war der Diesel alle?

Oder hatte man ein Schnellboot verfehlt, mit dem sich die Schleuser aus dem Staub machen wollten?

Am 01.07.2023 um 10:24 schrieb Erika Ciesla:

Du zitierst wieder mal extrem sinnentstellend verkürzt.

Ich zitiere mal etwas ausführlicher.

--------------- >

Die Frage ist doch vielmehr, was es denn sonst noch sein könnte. Du nimmst ja wohl eine besonders gehässige Ursache als allein gültig an. Da gäbs aber schon noch viel mehr.

---------------

Da wurde Heger vorgeworfen, vorsätzlich zu lügen und ich habe geantwortet "Die Frage ist doch vielmehr, was es denn sonst noch sein könnte." Sonst, außer Lüge.

Das bezieht sich also nicht auf CO2, oder die Herkunft von CO2, sondern darauf, daß sich ja Heger auch geirrt haben könnte, oder etwas mißverstanden haben könnte, oder sich mißverständlich ausgedrückt haben könnte.

Das hast du sicherlich auch geschnallt, aber du hast wohl absichtlich falsch und sinnentstellend zitiert, um einen billigen polemischen Punkt machen zu können. Ja, das frage ich mich bei dir jetzt auch: was sonst könnte es wohl sein?

Bist du wirklich so verkommen, daß du nicht davor zurückscheust, mit so miesen Tricks zu arbeiten?

Ach, die davor liegenden ca. 4,6 Milliarden Jahre Erdgeschichte waren also alles unnatürliche Jahre?

Mußte nicht immer so betonen. Wir wissen doch alle, wie sehr du es mit dem Totschlagen, Erschießen und Ausrotten hast.

Vielleicht gibts im Milieu ja auch entsprechendes Personal, wie etwa Dominas für Sado-Masobegeisterte. Da könntest du dich doch besser auslegen.

Am 24.06.23 um 21:29 Uhr stefan schrieb:

Ja, ich auch. SARS ist aggressiver – es greift unter anderem ausgerechnet unser Immunsystem an, das uns eigentlich vor Viren schützen soll. Und es kann töten.

 👋️😊

 ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Am 25.06.23 um 00:28 Uhr Sieghard Schicktanz schrieb:

Ööh – doch!

Wir haben im 19. Jahrhundert damit angefangen Kohle, Öl und Gas in ganz großem Maßstab zu verbrennen – und rate mal, was wir damit freigesetzt haben?

 👋️😊

 ℰ𝓇𝒾𝓀𝒶 𝒞𝒾ℯ𝓈́𝓉𝒶

Am 01.07.2023 um 11:11 schrieb Erika Ciesla:

Trotzdem stirbt kaum einer dran.

Ein Killervirus, das 99,9% der Menschen nicht killt ist kein Killervirus.

Und wenn Politiker wegen sowas Grundrechte einschränken, sind sie keine Volksvertreter sondern Verbrecher die die Verfassung brechen.

Am 30.06.2023 um 18:37 schrieb Der Habakuk.:

Reicht nicht. Unsere Nahrungsgrundlagen müssen genauso gut angepasst sein.

Du schreibst von extrem kurzen Zeiträumen im Bereich von einigen Minuten und auch nur von Menschen. Die brauchen aber auch noch viele andere Lebensgrundlagen. Nicht nur Luft, sondern auch Nahrungsmittel. Da geht's um ganze NahrungsKETTEN. Diese können auch mal an ungünstiger Stelle brechen. Fällt ein Organismus aus, dann im Gefolge viele weitere auch noch. Dann wird's eng. Mit anhaltendem Massenaussterben steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass es auch wichtige Organismen erwischt. Reset-Taste oder Neustart gibt's da nicht.

Es geht nicht nur um CO2. CO2 wird lediglich als Referenz verwendet mit

1 als Multiplikationsfaktor für CO2, 80 für CH4 und im 100.000er-Bereich für manche Ewigkeitschemikalien wie PFAS.

Es geht eben um ein vielschichtiges Problem, das es zu lösen gilt. Einfach nur Heizkessel gegen Wärmepumpe tauschen zu wollen, ist viel zu kurz gesprungen. Lieber Vielfalt als Einfalt.

Am 01.07.2023 um 11:11 schrieb Erika Ciesla:

Die für die diversen Organschädigungen verantwortliche Komponente sind die sog. Spike-Proteine. Es ist deswegen hochintelligent, eine angebliche Schutzmaßnahme darauf aufzubauen, daß man die Erzeugung genau solcher Spikes im Körper stimuliert, und zwar in viel höherer Menge, als dies bei einer Infektion geschieht.

Während man bei der Infektion das Risiko hat, daß die Spikes durch irgendeinen Zufall in irgendein gegen sie empfindliches Organ gelangen, wird bei der Impfung der gesamte Körper damit unkontrolliert überflutet.

Kein Wunder, daß die Krankmeldungen und Sterbefälle ab dem Jahr 2021 explodierten, zeitlich korreliert mit dem Verlauf der Impfkampagnen.

Am 01.07.2023 um 12:24 schrieb Christoph Müller:

Sind sie. 90 Prozent aller Pflanzen und alle Bäume sind C3-Pflanzen. Darunter auch Reis, Weizen, Roggen, Kartoffeln, Hafer, Gerste und Soja. Und die Photosynthetisieren am besten bei etwas über 1000 ppm CO2!

4% CO2 ist ja auch extrem viel. Aber nach erika wäre Mund-zu-Mund Beatmung ja deswegen sofort tödlich. :-) Ist sie aber nicht.

Das Artensterben hat viele Gründe, aber das CO2 ist kein besonders prominenter davon. Ich habe unten ein paar dieser Gründe kurz angerissen. .

Sag das mal besser unserer Klimaprophetin und CO2-Kassandra.

Lieber Vielfalt als Einfalt.

Die erde wirds überleben. Ganz sicher. Der Mensch evtl. nicht. Andererseits sterben 8 Milliarden nicht einfach so schnell aus. Jedenfalls nicht dadurch, daß sie plötzlich schlagartig tot umfallen, wenn die Luft 800 oder 1000 oder 1500 ppm CO2 hat.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required