Gekauftes Eagle - Cracken erlaubt?

Aug 09, 2005 421 Replies

Der LPT-Key war früher Stand der Technik und hat in der Version Hardlock auch immer recht gut funktioniert. Wer trotzdem rumgejammert hat, bekam eine Portkarte ...

Heute haben wir USB Keys, damit ist das Problem der Interferenz mit dem Parallelport per Definition erledigt.

Wenn einer noch Parallelport-Keys will, dann bekommt er den, wir kaufen aber keine neuen solchen mehr ein, USB ist einfach _viel_ handlicher.

Geht auch (machen wir alternativ), wird aber als wesentlich kritischer angesehen, da der Kunde seine Hardware nicht mehr selber beliebig umbauen kann.

Momentan sehen wir kleine USB Keys als das Mittel der Wahl bei teuren Produkten an. Der Key ist klein, läuft auch am Notebook, der Kunde kann selber entscheiden, was er mit der Software macht. Von der Hardware spricht auch nichts dagegen, dass er 10 Jahre lebt, und nach 10 Jahren gehen auch andere ehemals teure Produkte mal kaputt und brauchen einen Werkstattaufenthalt oder ein Re-Invest. Die Chance ist da höher, dass die _PC_ Hardware kaputt geht und neue Hardware nur mit neuem Betriebssystem läuft, welches von der alten Software nicht mehr unterstützt wird.

Wir hatten einige Anfragen dieser Art in der letzten Zeit, es war _nicht_ der Dongle, der kaputt ging, sondern es gab schlicht keine Grafikkarte mehr, die von den alten Treibern der DOS Version noch mit hoher Auflösung unterstützt wird => Umstellung auf neue Windows Version oder Ebay Schrott zusammenkaufen.

Manche haben sich ein Herz genommen und ein Update erworben, andere haben tatsächlich Uralt-Hardware via ebay besorgt, und ja, dabei geht es _nur_ ums liebe Geld ;-/

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Och, der BAE hat schon den Ruf, dass er nicht beim Arbeiten abschmiert. Auch in der Win32 Version. Das schreibt ich hier einfach mal so frech hin, wer von den Nutzern will, darf gerne das Gegenteil berichten, wenn er denn kann :-)

Und falls doch mal, dann beheben wir das mit allerhöchster Priorität und stellen sofort ein Update ins Netz.

Man kann sehr wohl auch Windows Software schreiben, die sehr stabil läuft, dto. auch Linux Software.

Nur, speziell in Deinem Wohnsitzland stehen die Leute auf Marketing, Bunti Bildi und Featuritis. Wir versuchen schon lange, da in den Markt zu kommen, alleine, die Leute wollen dieses marketingdominierte Zeugs und bekommen es halt auch genau so. Stabilität zählt dabei nicht zu den Entwicklungszielen, eher möchte man ein paar Bugs, weil der Kunde dann hofft, dass die mit dem nächsten kostenpflichtigen Update behoben sind.

Korrekt. Win2K und XP sind übrigens garnicht mehr so übel, das Zeug läuft recht stabil, wenn man nicht ständig dranrumbastelt.

Und, was war der Dank der "Kunden": Orcad wurde bis zum Erbrechen raubkopiert und die Firma ging in die Hände von Cadence.

Noch Fragen ?

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Naja also wenn du dir die Cadsoft-Masche anschaust, dann wundert mich schn sehr, dass dir unklar ist, woher der Hass auf Softwarehersteller kommt. Wenn ich Geld für Software bezahle, mir eine Schematic aus dem Netz runterlade und dann so einen dämlichen "Load error" erhalte komme ich mir (zu Recht, wie ich meine) ziemlich verarscht vor.

Die Firma sagt in ihrer Fehlermeldung noch nicht mal wie es ist, sondern lügt dem Kunden dreist ins Gesicht.

Und es gibt genug Softwarefirmen, die mit dubiosesten Methoden arbeiten. Spyware beispielsweise. Mein Gott, welches Genie hat das denn erfunden? Oft ist die Spyware schon in die Programme derart eingewoben, dass sie (fast) nicht mehr zu erkennen ist. Die ausgespähten Daten gehen verschlüsselt übers Netz, ich habe keine Möglichkeit zu erkennen, was der da denn sendet.

Oder natürlich dann im ganz großen Stil: Microsoft Windows XP. Installier erstmal, dann "aktiviere" deine Software. Gib uns alle Daten über dich und deine Hardware. Wenn du irgendwas änderst, informiere uns ("aktiviere" erneut). Gläserner User ahoi!

Ach genau, da ist mir gleich noch ein Grund eingefallen, welcher den Hass auf Softwarefirmen begründen könnte: ein Programmfehler führt beispielsweise ständig zum Absturz von Programm XYZ, welches ich erworben habe. Im Endeffekt Verlust von Zeit, Arbeit und damit Geld. Ich melde das der Firma. Jetzt gibt es genug Firmen, denen das einfach scheißegal ist. Du hast das Ding doch schon gekauft, wieso sollten die dir jetzt noch irgendwie helfen? Und solange du kein Premium Kunde bist, der auch ja jedes Jahr die dicken Wartungsverträge abschließt, bleibst du halt auf der defekten Software sitzen. Der Hersteller lacht mir quasi ins Gesicht und sagt: "Bist du blöd, selbst schuld wenn du unseren Schrott kaufst!"

Neeeeee, danke. Es gibt echt genug Gründe, die den Hass auf komerzielle Softwarefirmen begründen können. Natürlich gibt es ebenso genügend Ausnahmen, das will ich nicht verschweigen. Allerdings ist IMHO ersteres eher Gang und Gebe.

[...]

Was ist denn ein "sicherer" Dongle? Ist das nicht illusorisch? Selbst wenn der Dongle ein Challenge/Key Response Verfahren beherrscht und eventuell sogar zusätzlich Teile des Codes selber auf dem Dongle verschlüsselt plaziert sind, müssen die irgendwann von der CPU ausgeführt werden. Und dafür müssen sie im Hauptspeicher des PC liegen, Punkt. Und der PC läßt sich Tracen. Es ist halt mit mehr Arbeit für den Cracker verbunden, aber ob das einen abhält weiß ich nicht. Gibt es für den BAE noch keine (bekannten) Cracks?

Gruß, Johannes

In article , Joerg writes: |> Aus amerikanischem Kindermund: Sind das die grossen schwarzen CDs beim |> Opa im Keller?

Dann hat Opa in den 80ern aber nicht mehr viel gekauft. LPs in transparent, rot, blau...

Sehr schade, daß bei CDs der Design-Aspekt ziemlich verlorenging. Für richtige Cover-Art ist das Format zu klein (man vergleiche dahingehend einfach mal JMJs "Oxygene" auf LP und CD...) und mit dem Datenträger selbst kann man diesbezüglich auch nicht viel anstellen.

Rainer

Oliver Bartels schrieb:

[...]

Ack. Am Freitag raucht die Festplatte ab, der Anwender kann bis Montag nicht arbeiten, weil der "Softkey" eine Eigenschaft dieser Festplatte mit einbezieht und der Hersteller am Wochenende keine Keys generiert.

lasse ich mir eingehen, aber bei beiden Varianten fände ich eine EOL-Regelung angemessen: wenn der Hersteller den Geschäftsbetrieb einstellt oder aus einem anderen Grund den Support für das Produkt einstellt, ohne eine Alternative anzubieten, sollten die Kunden eine uneingeschränkt lauffähige Version erhalten. Also nicht an Dongle oder PC gebunden, ohne Zutun des Herstellers jederzeit installierbar.

Servus

Oliver

Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

"Johannes Bauer"

Du musst das positiv sehen. Wenn du in deiner Firma bockmist baust, kannst du es gegenenenfalls auf Cadsoft schieben und Schadenersatz wegen absichtlicher Irreführung o.Ä. verlangen. Wird mal Zeit das jemand durch diese Vorgehensweise von Cadsoft einen erheblich großen finanziellen Schaden erleidet.

lg,

Markus

Oliver Bartels schrieb:

Sollange die Software, der PC oder andere Hard- oder Softwarekomponenten nicht gestört werden, kein Com- oder LPT-Port versperrt wird und die installation einfach ist, hab ich nix gegen ein Dongle. Finde ich dann sogar besser als die Verzahnung des Programms mit dem Rechner und das umständliche eintippen von Seriennummern und Lizenskeys oder sonstige Aktivierungs akrobatiken, die manchmal noch nicht mal richtig funktionieren. Da hat es eben der illegale Nutzer manchmal einfacher. Siehe auch die Probleme bei DRM.

Z.B. für das Batronix-Programm mußte ich neue Keys anfordern, weil ich die Netzwerkkarte getauscht habe, so was ist natürlich lästig.

Gruß Jürgen

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snipped-for-privacy@atbode100.lrr.in.tum.de (Rainer Buchty) schrieb:

Die Foto-LPs sehen zwar schön aus, rauschen aber stark (zumindest die eine, die ich hab). Die gelb-transparente von den Cranberries läuft aber gut.

Oder die Covers von den Led-Zeppelin Alben. Aber wir schweifen ab.

Gruß Jürgen

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Oliver Bartels schrieb:

So stabil und günstig das Programm auch ist. Meiner Meinung nach ist die Bedienung sehr gewöhnungsbedürftig.

Gruß Jürgen

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[BAE]

Und mit jedem Jahr wird sie "indirekt" noch gewöhnungsbedürftiger. Ein bischen aufpolieren sollte nicht so schwer sein. Beim Adler hat es doch auch funktioniert.

Schmarrn.

Wollen Sie. Wir zumindest, wir sind daran interessiert, dass die Software gut ist und wirkliche Probleme abgestellt werden.

Ach MaWin, spar Dir doch Deinen hasserfüllten Tonfall.

Fakt ist: Das Urheberrechtsgesetz verbietet derartige Patches, egal wo sie gemacht werden. Genau so, wie wir uns verbitten, dass z.B. Copyrightmeldungen entfernt werden. Oder gleich illegale Kopien auf CD gepresst werden. All das geht uns sehr wohl bei unseren Produkten etwas an, egal ob es auf dem Mond, in einer Garage in Sidney oder in eine Wohnung in Zschopau geschieht. Punktausende.

Eine Wohnung ist zwar ein rechtlich besonders geschützter, aber dennoch kein rechtsfreier Raum. Und wenn der Hacker in der Wohnung den Dongle knackt, werde ich ihm, so dass das bekannt wird, auch selbstredend dorthin die Trachtentruppe schicken. Natürlich mit Durchsuchungsbefehl, den besorgen die sich dann schon.

Schön die Einsicht. Nur ist zwischen Knacken und Verbreiten der Weg nur ganz ganz kurz.

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Ich habe bereits darauf hingewiesen, daß zumindest in der aktuellen Version ein Hinweis enthalten ist, daß die Bearbeitung mit einer geknackten Version die Ursache sein kann.

"Erst war es ein Kernel alle halbe Jahre, zum Schluss konnte ich mit dem Compilieren nicht mehr aufhören." (Torsten Kleinz im IRC)

"Michael Roth">

ist dem so? kA.

Aufpoliert? Mir ist nur aufgefallen, dass man in einer neuen Version jetzt die mittlere Maustaste statt Strg drücken muss um den Untergrund zu schieben. Sehr toll wenn man gleichzeitig Bauteile verschiebt, die mittlere Maustaste auf dem Scrollrad hat. Sehr toll handlich geworden das ganze. PS: Das ist ironisch gemeint. Ich hab das Program in dem Moment in die Ecke geschmissen und mich in Target eingearbeitet. Da kann man sogar fremde Autorouter implementieren. Z.B. Electra.

lg,

Markus

Weiß Du, ich könnte mir das jetzt einfach machen und sagen: "Hey, der Mitbewerber ist böse" (Hehe ;-)

Aber so einfach ist es nicht:

Garantiert der Hersteller denn, dass er Daten von Programmen lesen kann, für die er keine Produktverantwortung mehr hat ?

Denn wenn einer in einem Programm rumpatcht, um Raubkopien ziehen zu können, dann ist in dem Moment die Verantwortung für das, was da geschieht, an den Hacker übergegangen.

Wenn Du an den Bremsen Deines Autos unfachmännisch rumbastelst - und nichts anderes ist das Rumpatchen - dann brauchst Du dich nicht beim Autohersteller oder der Werkstatt zu beschweren, wenn sich der Karren bei Gelegenheit um einen Baum faltet. Ob mit oder ohne unschuldige weitere Insassen (=> Kunde, der solcherlei Datei bekommt. )

Ein anderes Beispiel ist gut bekannt: Nokia hat Handies mit Li-Ionen Akkus rausgebracht, die sofort die Akku-Fälscher auf den Plan gerufen haben. Die haben ihren Dreck als "Original" verkauft, der Akku ist den Leuten in der Hand abgebrannt, Nokia hatte wegen der Fälschungen viel Stress und erkennt die Dinger jetzt per Chip.

Nun erwartest Du doch hoffentlich nicht allen Ernstes, dass eine Firma wie Nokia künftig in der Ladeschaltung eine _Unterstützung_ für Schrottakkus einbaut ?

Wie immer hat die Münze zwei Seiten ...

Sie sollten es deutlicher sagen.

Aber niemand kann Cadsoft zwingen, Daten zu lesen, die mit unfachmännisch gepatchten Programmen erstellt wurden.

Dass das für den Kunden ärgerlich ist, ist ein anderes Thema.

Deswegen wollen wir die Aktivierung nicht.

Wir sagen ganz klar: Solange wie der Kunde das System bestimmungsgemäß nutzt, gibt es auch keinen ungewollten Datenaustausch über das Netz.

Wenn natürlich der "Kunde" namens Hacker in den Programmfluß mit einem Debugger eingreift und nicht wirklich versteht, was er da so anstellt, dann ist das weitere Verhalten des Programms naturgemäß sein Problem. Ich halte es zwar für sehr unwahrscheinlich, dass dann irgendwas richtig kaputtgeht, aber wenn er sich dann selbst verrät, weil er vielleicht doch nicht soooo schlau ist, dann ist es natürlich sein Problem.

Das ist ärgerlich, das gibt es allerdings auch bei Hardware. Auch Autos und Waschmaschinen streiken manchmal, da kann das sogar viel unangenehmer werden. Nobody is perfect.

Um das Produkt zu verbessern. Um einen guten Namen am Markt zu bekommen und zu erhalten.

Darum bekommt der Kunde auch ca. ein Jahr lang die neuesten Updates geliefert, ob er will oder nicht. Das ist immer im Preis enthalten.

Der Hersteller drückt Dir dann mit Lächeln ein Updateangebot in die Hand, wenn Du mit einer fünf Jahre alten Version ankommst und der Fehler in der aktuellen Software längst abgestellt ist.

Machen wir auch so.

Ist beim Auto übrigens auch nicht anders, ich hab' mir sagen lassen, dass die Kolbenringe ebenso wie Ventilsitze usw. nach 200000km durchaus _konstruktionsbedingt_ hinüber sein können. Da ist dann auch ein Update angesagt.

Bei statischen Produkten wie Musik, Filmen usw. ist ein sicherer Kopierschutz naturgemäß sehr schwierig.

Wer sagt denn, dass die Haupt CPU diese Programmteile ausführen muss. Wenn ich einen wirklich sicheren Dongle bauen will, dann lege ich einfach Teile der Programmfunktionalität in den Dongle und gut ist und Ruhe ist. USB ist ja nun nicht gerade die langsamste Schnittstelle.

Eben nicht Punkt.

Es gibt auch weitere Wege, um dem Hacker das Leben sehr schwer zu machen. Beispielsweise kann man die Verarbeitung der Dongle-Challenge/Response-Daten in P-Code verlagern, der zudem andere wichtige Dinge errechnet. Dann wünsche ich viel Spass beim Knacken.

Ja, es haben Leute probiert und auch geschafft. Wir haben unsererseits gewisse Informationen daraus gewonnen und bestimmte Schwachpunkte abgestellt. Der Dongle ist jetzt sicherer, wenngleich ich das als "gehobene mittlere" Sicherheit einstufen würde.

Ein ganz simpler "social" Hack war es z.B., beim Keyhersteller selber unprogrammierte Keys zu erwerben, den Kleber umzusetzen und uns den alten Key als "defekt" mit der Bitte um Austausch reinzureichen, was wir auch gemacht haben.

Nachher ist man natürlich schlauer, wenn das Zeug anderweitig wieder im Markt auftaucht und der unwissende Zweitkunde bei uns um ein Update mit einer Seriennummer nachfragt, die es eigentlich gar nicht mehr geben dürfte.

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Die Antwort wird Dir nicht gefallen, aber so ist es:

Wenn die Daten aus von Dritten gepatchter Software stammen, ist der Hersteller die Produktverantwortung los.

No way.

Gruß Oliver

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Eben. Und mit USB ist es wirklich kein Drama mehr, der USB Bus funktioniert wirklich gut und macht auch mit unterschiedlichster Hardware auf einem Bus dank eindeutiger Id's wirklich keine Zicken.

Die Software wird dadurch "materialisiert", sie wird ein ganz normales Produkt wie ein Taschenrechner oder eine Waschmaschine. Der Kunde kann es weiterverkaufen, ja selbst im Gewährleistungsfall gibt es für beide Seiten Vorteile:

- Taugt die Software echt nix, dann gibt es keinen Stress mit der Rückgabe, der Kunde kann diese durch Rücksendung des Keys belegen.

- Ist die Software doch nicht so schlecht, dann kann der Hersteller dem Kunden die Rücknahme anbieten, wenn es der Kunden doch nicht soooo ernst meint, dürfte der Key da bleiben, wo er ist, damit ist die Angelegenheit dann auch geklärt.

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Eben.

Das kollidiert naturgemäß mit der Einstellung des Geschäftsbetriebs, weg ist weg, dann ist dafür auch kein Geld mehr da. Derartige Dinge sind naturgemäß "hart".

Aber: Das Problem hast Du mit _jedem_ Produkt.

Es ist jedoch nicht wirklich ein Problem: Wer als Kunde schlau ist, achtet darauf, dass er eine offene Software erwirbt, bei der man zumindest an die Daten irgendwie herankommt.

Üblicherweise sind derartige Lösungen dann schon einige Jahre im Einsatz, wenn es nicht mehr supportet wird, nimmt man halt die Daten und kauft sich ein anderes. Dass nach ein paar Jahren so oder so mal ein Re-Invest fällig wird, dass ist ebenfalls auch bei anderen Produkten üblich, kein Auto läuft ewig und ohne Inspektion.

Und einen _Rechtsanspruch_ auf Ersatzteile gibt es bei einem

10 Jahre alten Karren auch nicht. Siehe alte Xenon Lampen bei bestimmten Marken, fallen die aus, dann ist ein Komplettumbau fällig. Oder Autoklimaanlagen mit FCKW, Nachfüllen verboten, Umbau oder kein Klima.

Gruß Oliver

P.s.: Das Thema ist trotzdem der Geiz und das Nichtumdenkenwollen, wir haben die Erfahrung bei der Einstellung eines allseits bekannten Mitbewerber-EDA-Produktes gemacht: Es _gibt_ eine problemlos laufende Datenübernahme, einige wenige haben auch gewechselt, die große Masse sitzt seit Jahren mit Nullosinvestos-Mentalität auf den Altlizenzen und wartet, bis der Krempel mit irgendeinem Win-irgendwas Service Pack stirbt. Mal schaun, wenn die sich dann alle im FED Forum ausweinen, mit SP2 war es vor kurzem fast schon soweit ...

Richtig ärgern darf man sich über bestimmte US Geschäftsmethoden, ich hatte z.B. DV500 plus Adobe Premiere. Mit einem Win2K Service Pack lief der Kram plötzlich nicht mehr, Pinacle bot nur ein Cross-Update an, weil sie Adobe plötzlich als Wettbewerber absahen. Ich hab' dann dankend verzichtet und die DV500 gegen eine Canopus Karte in Zahlung gegeben.

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Man kann nicht alles haben. Tausend Features und keinen Menüpunkt, um sie anzuwählen ...

Manche "gewöhnungsbedürftige" Bedienung hat zudem im professionellen Bereich sehr wohl gute Gründe und wird so gewünscht. Außerdem gibt es eine Online-Hilfe.

Entweder Lastwagen oder Rennwagen ;-)

Wird auch gemacht, siehe Kontextmenüs usw. Ändert aber nichts daran, dass die gleichen Leute, die nach immer mehr Funktionen schreien, sich dann beschweren, wenn das Menü durch die Funktionen gefüllt wird.

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

MaWin schrieb:

Ich würde den Unterschied nicht so drastisch sehen. Auch für Oldtimer gibt es ein Ökosystem von Profitören der Liebhaberei. Zum Beispiel dürften die Vermieter von Hochzeits-Nobel-Wagen auf die Bastel-Szene zurückgreifen.

Mich wundert auch, wie erfolgreich Suse, Redhat und Co einen Stapel Geld für etwas einstreichen, was man anderswo für einen Bruchteil bekommt. Ok, traditionell war die Installation bequemer und mit weniger Fallstricken gespickt. Aber das ändert sich gerade. Die Live-CDs haben den Pfad für eine problemlose Installation geebnet und das färbt auf das "richtige" Debian ab. Parallel dazu fällt der Minimal-Preis für ein Linux drastisch in Richtung "free as in beer". Nicht mal Porto muss man noch berappen:

formatting link
Ein volles 2DVD-Debian geht im Moment bei Ebay für 2¤+3¤Porto.

Nach traditionellen WiWi-Kriterien müssten sich RH&Co warm anziehen, um dagegen auf Dauer zu bestehen. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

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Kai-Martin Knaak gpg-key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=kai-martin&op=index&exact=on

Doch, es ist Hardware die bei einem Defekt verhindert, dass ich die Software benutzen kann obwohl die Software selber kein Problem hat. Daraus folgt, dass ich persoenlich solche Spoftware nicht kaufen werde.

Ein Dongle waere nur dann akzeptabel wenn die Software auch bei Defekt des Dongles fuer einige Zeit funktioniert. Nur dann entsteht kein Ausfall bis der Ersatz da ist. Selbst dann ist das Problem, dass Ersatz nur solange geleistet werden kann wie es die Firma gibt.

Gerrit

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