Fassungslos ich sein!

Jun 02, 2024 Last reply: 2 years ago 172 Replies

Wenn eine Gruppe von Rutengängern ein Areal mehrfach abgeht, unter kontrollierten Bedingungen, und die markierten Auffälligkeiten zwischen mehreren Gängen, auch desselben Rutengängers, zufällig verteilt sind, ist die Feststellung "der find nix" doch valide?

(Jedenfalls unter der Annahme die "Wasseradern" bewegen sich zwischen den Rutengängen nicht.)

Ich muß die physikalischen Phänomene nicht verstehen, um deren Meßbarkeit nachzuweisen.

Thomas Prufer

Am 17.06.2024 um 08:09 schrieb Thomas Prufer:

Gib es auf, es ist sinnlos. Christoph *will* es nicht verstehen - das hatten wir ja schon öfter.

Am 17.06.2024 um 08:09 schrieb Thomas Prufer:

WELCHE Bedingungen wurden kontrolliert? Bist du dir auch wirklich sicher, dass ALLE RELEVANTEN berücksichtigt wurden? Die, die nicht kontrolliert wurden, könnten sich verändert haben. Nimmt man ein Bierzelt mit dem üblichen Holzboden, dann könnte es sein, dass eben dieser Holzboden den Unterschied macht. Oder irgendwas Anderes, das man nicht kontrolliert hat, weil man es aufgrund des aktuellen Wissensstandes nicht für nötig gehalten hat.

Wie gesagt - ändern sich während der Messung wesentliche Dinge, bekommt man auch nur zufällige Befunde.

Man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass die Naturwissenschaften immer nur beobachten, aber nie beweisen können. Es geht immer nur um Wahrscheinlichkeiten. Von äußerst unwahrscheinlich bis zu "haben noch nie was Anderes beobachtet" ist alles dabei.

Christoph Müller schrieb:

Das ist eine Behauptung von dir, eventuell nach Konsum von 'populärwissenschaftlichen' Äusserungen.

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'According to some interpretations of quantum mechanics, the effect of one measurement occurs instantly. Other interpretations which do not recognize wavefunction collapse dispute that there is any "effect" at all. However, all interpretations agree that entanglement produces correlation between the measurements, and that the mutual information between the entangled particles can be exploited, but that any transmission of information at faster-than-light speeds is impossible.[9][10] Thus, despite popular thought to the contrary, quantum entanglement cannot be used for faster-than-light communication.'

Alexander Schreiber schrieb:

Bei einer eher kleinen Fernheizung in Basel will man auf Wärmepumpe umstellen. Allerdings steht die Anlage auf einem Hügelchen. Ohne Erdsonde im Grundwasser wird das wohl nichts. Ich fragte mal vorsichtig, wie man sich das denn so denkt. Der Hügel sieht zwar aus wie zum Jura gehörend, das wäre Kalkstein mit typischerweise Wasseradern drin, gehört aber zum Sundgauer Hügelland, besteht also aus Lehm. Ja, so 250-350 m tief müsste man schon bohren. Da wünschen wir mal viel Spass. Weniger lustig würde die Rechnung, die zumindest in Teilen bei mir landen würde.

Irgendwo habe ich einen groben Denkfehler. Ich schicke ein Photon. Der Empfänger liest es irgendwann sehr viel später aus. Gleichzeitig lese ich meinen verschränkten Bruder. Naiv nehme ich an, ich weiß jetzt mit Überlichtgeschwindigkeit, was der andere gesehen hat. Ich kann es nicht vorherbestimmen, aber ich kann es wissen.

Der Empfänger sei zu mir unbewegt und die Übertragung mit normaler nichtrelativistischer Geschwindigkeit erfolgt.

Bitte sei nachsichtig. Über ein Vordiplom bin ich nie hinausgekommen und das ist jetz über vierzig Jahre her.

Danke Axel

Angeblich ist das erstaunlich billig. Mein Cousin hat neben einem kleinen Zweifamilienhaus vier Sonden und alle iirc mehr als 100 m. Preis habe ich vergessen, war aber neben den anderen Bestandteilen iirc nicht hervorstechend.

Hülfe ein künstliches Wasserreservoir im Lehm, oder braucht es ständig frisches Wasser?

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Du kannst auch ohne zu schauen eine 5€ Note unter dem Tisch mittig zerreissen und die beiden Hälften in je einen Umschlag stecken. Den einen adressierst du an deinen Kumpel Elon auf dem Mars und den andern behältst du mal zurück. Nach Flugplan der Postrakete öffnest du 5 Minuten bevor Elon den Brief bekommt deinen Umschlag. Der Mars sei 25 Lichtminuten weg. Du siehst, dass in deinem Umschlag die rechte Hälfte der Note steckt. Diese "Information" breitet sich nun instantan respektive mit fünffacher (oder so) Lichtgeschwindigkeit zum Mars aus und Elon sieht die linke Hälfte.

Ganz ohne Quanten und ohne Kollaps von Wellenfunktionen von Banknoten und Banknoten, die in einem undefinierten Überlagerungszustand gefangen sind.

Klar, das Beispiel ist physikalisch nicht richtig, aber es zeigt, dass man sehr anfällig auf Einbildungen ist und Sachen sieht, die objektiv gar nicht gegeben sind.

Am 17.06.2024 um 13:28 schrieb Rolf Bombach:

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Scheint irgendwie alles reine Glaubenssache zu sein...

Danke. Gut, daß ich gar nicht erst versucht habe, schlau auszusehen.

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Deswegen schrieb ich ja "mit genug Beharrlichkeit" - von "billig" war nicht die Rede. Und der zitierte Königsteiner Brunnen dürfte seinerzeit auch recht teuer gewesen sein - aber das kam halt aus der Kasse des Landesherrn und dürfte bei den Gesamtkosten des Umbaus der Festungs- anlage nicht der grösste Posten gewesen sein.

Man liest sich, Alex.

Wäre natürlich schon nett, wenn man etwas schneller mit Raumsonden in den äußeren Bereichen des Sonnensystems interagieren könnte.

Lt. WP aber nicht machbar.

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