Fassungslos ich sein!

Jun 02, 2024 Last reply: 2 years ago 172 Replies

Am 06.06.2024 um 09:12 schrieb Christoph Müller:

[...]

Nein, ich erkläre ganz einfach wissenschaftliche Vorgehensweise. Bevor die Erklärung eines Phänomens untersucht wird, wird zunächst untersucht, ob der Effekt in der beschriebenen Form überhaupt existiert. Diese Untersuchung ist für den Komplex "Wünschelruten" und Co. abgeschlossen, mit eindeutigem Ergebnis. Das wars dann eigentlich.

Wollte man jetzt weiter diskutieren, kommt nur noch Statistik und Psychologie oder aber Betrugsabsicht in Frage, aber auch diese Modelle kommen ohne das behauptete Phänomen aus. Alles Andere ist dann Parawissenschaft bzw. Esoterik ...

Am 06.06.2024 um 09:15 schrieb Thomas Prufer:

Genau, und diese Untersuchung ist bei "Wünschelruten" und Co weitgehend abgeschlossen. Das Ergebnis ist Eindeutig.

Am 06.06.2024 um 09:15 schrieb Thomas Prufer:

Vielleicht dieses bekannte Phänomen? Je mehr Versuche man macht, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass man fälschlicherweise ein signifikantes Ergebnis findet. Die auf den ersten Blick einleuchtende Meinung "Je größer die Datenbasis, desto belastbarer ist das Ergebnis" ist falsch. Ein schönes Beispiel ist der Nachweis, dass an Börsentagen, bei denen das Tagesdatum geteilt durch sieben den Rest 1 ergibt, der deutsche Aktienindex DAX eine signifikant höhere Rendite aufweist als sonst.

"Fazit: Häufig sind statistisch signifikante Ergebnisse alles andere als sachlich signifikant, insbesondere wenn sehr viele Tests durchgeführt werden." Alles aus

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Gruß, V.

Roland Krause schrieb:

Das ist keinesfalls Esoterik. Allenfalls etwas mit Quantenverschränkung, Dunkler Materie, Mithril, Os-187 oder Rotem Quecksilber. Offensichtlich funktionieren verschiedene Methoden nur im Freien, was klar auf eine Wechselwirkung mit Chemtrails hindeutet. Indirekt wird durch Wünschelruten auch bewiesen, dass die Erde eine Scheibe ist.

Christoph Müller schrieb:

Ja, Zufall kann nicht ausgeschlossen werden. Im Roulette gab es auch schon 22 mal Schwarz nacheinander. Dann war die Serie ganz plötzlich zu Ende. Irgend ein Ereignis wird damit ganz sicher korrelieren. Fernab jeder Kausalität.

Der menschliche Geist ist gut im Mustererkennen, selbst wenn kein Muster da ist.

Naja, eventuell auch Effekte, wie dass jemand, der viel Erfahrung hat weiß, dass an gewissen Stellen in manchen Häusern aus irgendeinem Grund Rohre gestückelt worden sind, und daher dort (bewußt oder unbewußt) die Wünschelrute anschlagen läßt, oder ähnliche Dinge so halb intutiv lösen kann.

Oder jemand sowas anhand von geringen Temperaturunterschieden, Feuchtigkeitsunterschieden oder Vibrationen fühlen kan (bewußt oder unbewußt). Ich weiß nicht wieviel wissenschaftliche Basis da dahinter ist, aber angeblich gibt es Menschen die manche Sorten von Krebs bei anderen *riechen* können.

/ralph

Ja gut, im weitesten Sinne Psychologie ;-)

Dazu müßte der Effekt aber unter kontrollierten Bedingungen reproduzierbar sein...

Natürlich. Aber ich sag mal, wenn jemand vorher nicht weiß, wie gut z.B. Drogenhunde oder Mantrailer riechen können, dann könnte man diese Fähigkeiten vermutlich auch ganz gut als "Magie" verkaufen. Über die Fähigkeiten die erfahrene Leute beim Rohrbruch suchen entwickeln wissen wir weniger als über das Training von Polizeihunden. Eventuell entwickeln die ja gute Heuristiken, die oft funktionieren, esoterischen "Überbau" hin oder her.

/ralph

Genau das meinte ich ja, sie funktionieren eben nicht! Sonst wäre das Ergebnis ja reproduzierbar, wie es bei den Fähigkeiten der Hunde der Fall ist. Wir sehen hier reinen Zufall gepaart mit der Interpretation durch die (alles andere als objektive) menschliche Psyche. Und in einer sci Gruppe sollte das eigentlich auch klar sein.

Am 02.06.24 um 10:36 schrieb Wolfgang Allinger:

Hallo,

wer hat das Leitungs-Routing denn dem "Sensitiven" verraten?

Und in dem Routing-Bereich gibt es immer nervige aber auch harmlose Streckenbereiche.

Peter

AFAIR liegt der Rekord bei 52 Wiederholungen.

DoDi

Am 06.06.2024 um 10:25 schrieb Rolf Bombach:

Irgendwie fehlt da noch freie Energie...

Am 06.06.2024 um 09:19 schrieb Eric Bruecklmeier:

Damit kann man jeden Fortschritt sehr wirksam unterbinden. Was man nicht kennt, wird dann nämlich einfach als "nicht existent" beschrieben. Ende des Projekts.

Wieso gibt es dann so viele Geschichten dazu, die man sich einfach nicht erklären kann, obwohl sie konsistent von unterschiedlichen Menschen beschrieben werden?

Überlichtgeschwindigkeit gibt es nicht. Wird gerne behauptet. Die Informationsübertragung zwischen verschränkten Atombausteinen scheint aber doch Überlichtgeschwindigkeit zuzulassen. Und nun? Wie kann das sein, obwohl doch daran schon so lang geforscht wird?

Alles, was DU dir nicht erklären kannst, bezeichnest DU als Parawissenscahft oder Esoterik.

In den Naturwissenschaften geht's aber nicht darum, wie man die einzelnen Phänomene nennt, sondern ob man sie sinnvoll beschreiben kann. Idealerweise so, dass alles in das bisherige naturwissenschaftliche Weltbild passt. Meistens funktioniert das. Aber halt nicht immer. Siehe Verschränkung und andere Dinge, für die man noch immer keine rechte Erklärung hat. Forschung versucht, aus dem Achselzucken nachvollziehbare Schlussfolgerungen zu machen und das Ganze möglichst auch noch in praktischen Gleichungen unter zu bringen.

Aber etwas als Humbug, Esoterik oder ähnliches zu beschreiben, nur, weil man die Zusammenhänge nicht kennt, halte ich schon für etwas überheblich, anmaßend, arrogant. Wenn ich etwas nicht weiß, dann sage ich auch, dass ich es nicht weiß. Von meinen Mitmenschen erwarte ich Ähnliches verhalten. Keine Vorverurteilungen.

Am 06.06.2024 um 19:59 schrieb Eric Bruecklmeier:

Eigentlich fehlt nur das Nachvollziehbare.

Erst einmal geht es um die Reproduzierbarkeit meßbarer Beobachtungen. Wenn die gegeben ist, liegt ein Effekt vor. Ob man den erklären kann oder nicht ist eine völlig andere Frage.

Wäre zumindest eine plausible Erklärung.

Wenn das stimmt, sollte man entsprechende Sensoren bauen können, die die Leckortung vereinfachen.

Es gibt zumindest ausgebildete Hunde für sowas. Nicht nur in Sachen Krebs.

Am 06.06.2024 um 10:36 schrieb Rolf Bombach:

Irgendwie erinnert mich das an meine Studentenzeit. Da gab's an einer bayerischen Uni einen Professor, der Statistik lehrte. Dazu gab's auch noch aufmerksame Studenten, die sich einen praktischen Nachweis wünschten. Zu diesem Zweck besuchten sie ein Spielcasino und führten Strichlisten an diversen Roulett-Tischen. Nach Auswertung der Strichlisten kamen sie wieder und setzten nach vorher ausgearbeiteter Strategie vorsichtige Summen. Sie verloren und gewannen. Am Ende sprengten sie die Bank. Ob der Prof und seine Studenten jemals wieder arbeiten mussten, weiß ich nicht. Aber seit diesem Vorfall ist man dem Vernehmen nach in den Casinos vorsichtig geworden und hat Maßnahmen ergriffen, die es unmöglich machen sollen, die individuellen Eigenschaften der jeweiligen Tische sinnvoll statistisch zu erfassen. Verbot von Aufzeichnungen. Wer Strichlisten führt, fliegt raus. Austausch der Mechanik. Keine Ahnung, was noch alles.

Stimmt. Lieber einmal zu oft davon gerannt als einmal gefressen werden.

Am 06.06.24 um 20:52 schrieb Christoph Müller:

Dummerweise nicht in der Asplepios-Lungenklinik Gauting, wo sie meinen Rippenfelltumor diagnostiziert haben. Reingegangen bin ich wegen was ganz anderem. ;) Und frag' nicht, wieviele Menschen mit welchem technischen Equipment ich da beschäftigt habe. Gerochen hat jedenfalls keiner was. ;(

Werde der Klinik also mal den Tipp geben. ;)

Am 06.06.24 um 21:12 schrieb Christoph Müller:

Wahre Begebenheit? Schwer zu glauben.

Die dürften einfach keine "individuellen Eigenschaften" haben. Mich erinnert das nun wieder an einen Western, in dem schließlich einer drauf kam: "Das Rolette hat sich verzogen, das steht zu nah am Ofen!" ;)

Nur den groben Verlauf durch welche Räume. Die genaue Stelle hat er auf weniger als 20cm angezeigt, exact unter welcher Fliese von 30x30cm! Siehe Bilder.

6.0 Hab aktuell noch eine kleinere Leckage: 10mL/min. Hat er gestern unterm Schlafzimmer gependelt auf 50x50cm. 6.1 Hab heute angefangen die Stelle zu bearbeiten. Die diversen Rohre mit Wasser, Grau-, SchwarzWasser, Elektro, Multimedia... liegen dort etwa 40cm tief. Zuerst mal ein 12x400 Steinbohrer mit meiner AEG 500E (locker 55a alt!) eine Tiefbohrung äusserst vorsichtig an der Ecke einer Fliese niedergebracht. Nach 35cm Tiefe klebte etwas Erdreich am Bohrer. Fundamente gehen umme 50cm runter, also aufsteigende Feuchtigkeit 6.2 Hab mit der AEG schon mehr als 3 Wohnungen und 1 Haus in D gebaut bzw. renoviert. 6.3 Hier in PY hat die AEG 2 Renovierungen und mein aktuelles Haus 2013 mit erbaut. Einige y Tausend Dübel versenkt... und die Maschine ist noch immer praktisch wie am 1. Tag. Nur die Gummipflaume für den Bohrfutterschlüssel hats irgendwann mal zerissen. Ansonsten noch keinerlei Ersatzteil benötigt oder gar Wartung. Hab ihr heute aus Respekt das Bohrfutter erstmasl mit Ballistol gängiger gemacht. Besser wie neu! 6.4 Danach 4 Fliesen in Quadrat mit nen Bohrhammer Stanley SHR263-B2C 800W rausgeholt. Fliesenfugen nicht rausgemacht. Ist zu ätzend. 6.5 Der Pendler sagte, das geht nicht, man muss zuerst die Fugen mit ner Flex und Diamantscheibe rausflexen, sonst brechen die Nachbar Fliesen. Hat er bei der 1. Stelle mit einer 30x30cm Fliese so gemacht. Riesenstaub, aber Bad nur 2x2m mit Fenster und Tür. Da war das tol(l)errierbar, aber nicht ein komplettes Schlafzimmer ausräumen. Nur über meine Leiche. 6.6 Dem Inschinör iss nix zu schwör! Ausserdem bin mit meinen Händen äusserst geschickt und bezeichne mich auch gern als Hobby-Gynäkologe :) 6.7 zuerst die Fliesen nahe dem Rand mit einem kleinen SDS Steinbohrer 5x60mm ringsum alle 1-2cm durchbohrt. Erst mit Schlag und Drehung, aber dann fiel mir auf, dass die Fliesen zersprangen, wenn ich den Bohrer aufsetzte und langsam startete. 6.8 Versuch mach kluch: ohne Drehung, nur Hämmern ansetzen und leicht ein paar mal Schlagen lassen und die Fliesen splitterten wie Glas. Mit Bohren und Schlag ging der Bohrer einfach wie Butter durch die Fliesen, aber die Fliesen rissen seltenst! Nun mit dem kleinen als Meissel misbrauchten Bohrer alles bestens!

Ich sagte ja in einem anderen Fred: Nur wer mindigens 3 Arten des Missbrauchs kennt, beherrscht sein Werkzeug wirklich!

6.9 Danach den Estrich mit der Stanley und einem Vierkant Spitzmeissel rausgehämmert. Ging wie Butter. 10cm ausgekoffert. 7.0 Da meine alten Knochen echten Tiefbau nicht mehr können, muss der Pendler morgen weiter buddeln und dann alles fixen.

Fortsetzung folgt! Bin gespannt, ob das wirklich die Leckage ist!

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