Ich habe mich heute noch mal mit der Platine beschäftigt. Die Endstufentransistoren sind okay, das Relais schaltet tatsächlich nur die Endstufe an das Lautsprecherchassis. Und ja, der der Ringkerntrafo ist die einzige Spannungsquelle. Die Eingangsminik, die auch das Display…
mein gut 14 Jahre alter Subwoofer Teufel Concept S will keinen Ton mehr von sich geben. Er schaltet sich bei Signaleingang noch ein, ich bin aber anscheinend zu doof um irgendwelche Signale zu verfolgen. Primärsicherung und alle 4 Sekundärsicherungen sind in Ordnung. Das Lautsprechechasis habe ich überprüft. Ohmscher Widerstand ca. 5.6 Ohm, wenn ich mit dem Finger auf die Kalotte klopfe messe ich eine Spannung. Die Membrane bewegt sich frei.
Hat jemand einen Tipp für mich?
Die Alternativen zu einer Reparatur wären entweder ein Subwoofer von ebay oder das Dingen passiv zu betreiben. Der alte Yamaha Surround-Receiver hat noch einen Lautsprecherkanal frei.
xpost - FUP d.s.e
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Habe einen Monitor Vision Master Pro 510, der ebend seinen Geistaufgegeben...
H
Hanno Foest
Am 25.01.20 um 15:39 schrieb Andreas Bockelmann:
Als erstens Spannungen aus dem Netzteil auf Plausibilität prüfen. Wenn das mehrere sind, kann es durchaus sein, daß das Teil noch "angeht" (wie siehst du das? Kontrollampe?), aber es sonst nicht mehr reicht.
Nach 14 Jahren dürften bei üblicher Dimensionierung von Unterhaltungselektronik die Elkos fällig sein.
Hanno
S
Sebastian Wolf
Am 25.01.2020 um 15:39 schrieb Andreas Bockelmann:
Lautsprecherrelais schon gepüft?
A
Andreas Bockelmann
Hanno Foest schrieb:
Hallo Hanno,
da gibst Du mir gerade den entscheidenden Hinweis. Ich bin absolut blind. Also das Dingen hat einen recht großen Ringkern-Trafo und einen Kippschalter als Netzschalter.
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass der nicht noch irgendwo einen keinen Trafo für Stand-By hat. Auf der Verstärkerplatine sitzt ein Relais. Ich hatte gedacht, dass das den Lautsprecher von der Endstufe trennt, aber logischer wäre es doch erst den dicken Ringkerntrafo bei Bedarf zuzuschalten.
Problem für mich: Ich wollte vermeiden die Verstärkerplatine auszubauen, denn die vier Endstufentransistoren sind auf der Kühlkörperplatte, die gleichzeitig den Rückdeckel darstellt montiert. Aber was soll's? Wärmeleitpaste (sowohl mit Silber als auch die weiße Affenwi***e ist vorrätig.
Mein Pla, das Chassis passiv zu betreiben kann ich vergessen. Nach 1 Jahren habe ich in de Anleitung des Verstärkers geschaut. Der sechste Kanal ist nur für den hinteren Surround-Center, Umpf-Umpf geht nur mit Aktivbox.
K
Klaus Butzmann
Am 25.01.2020 um 15:39 schrieb Andreas Bockelmann:
Ausgangsrelais? Kontakte angelaufen?
Butzo
O
olaf
Yo.
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Olaf
E
Enrik Berkhan
Alle Versorgungsspannungen an den verbauten Opamps prüfen. Bei mir war an so einem Teil mal eine Zenerdiode oder der dazu korrespondierende Widerstand durch, weiß nicht mehr genau.
Viele Grüße, Enrik
A
Andreas Bockelmann
Enrik Berkhan schrieb:
Hallo Enrik,
wie ich schon auf Hannos Post schrieb: Ich vermisse den Den Einschaltwumm. Ich weiß noch nicht wie ich an das Innenleben hinter dem Frontbedienfeld herankomme. Ich vermute, dass da da ein zweiter Trafo sitzt. Morgen mache ich die Kiste noch mal auf und werde mal suchen wie der große Ringkerntrafo eingeschaltet wird.
M
Marcel Mueller
Am 25.01.20 um 16:52 schrieb Andreas Bockelmann:
Ack. Andernfalls würde es beim Einschalten auch nicht Ploppen, wie Du schriebst.
Pass mit dem Silber-Zeug auf! Das ist nicht wirklich besser, eignet sich aber teilweise gut dafür, um Kurzschlüsse zu erzeugen. Mit der weißen Paste hingegen passiert gar nichts. Die isoliert besser als Luft. Damit repariere ich sogar Isolationsdefekte bei CCFL-Backlights.
Marcel
H
Helmut Schellong
ArcticSilver ist _beträchtlich_ besser als weiße Siliconpaste. Kurzschlüsse passieren mir damit nie, weil ich nicht wild damit herumschmiere.
H
Hanno Foest
Am 26.01.20 um 11:17 schrieb Helmut Schellong:
Nö.
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Hanno
A
Andreas Bockelmann
Klaus Butzmann schrieb:
Ich habe mich heute noch mal mit der Platine beschäftigt. Die Endstufentransistoren sind okay, das Relais schaltet tatsächlich nur die Endstufe an das Lautsprecherchassis. Und ja, der der Ringkerntrafo ist die einzige Spannungsquelle. Die Eingangsminik, die auch das Display steuert ist mit einer dreipoligen Verbindung mit der Verstärkerpaltine verbunden Soweit ich erkenne konnte, Masse, links und rechts. Die Anzeige an der Front wird unabhängig von der Verstärkerplatine eingeschaltet, die Eingangsgruppe hat eine eigene Stromversorgung über eine Wicklung des Ringkerntrafos. Ich könnte evtl. untersuchen ob aus der Eingangsgruppe nichts an die Verstärkerplatine rauskommt, aber ich habe keine Lust mehr.
Wenn man mal nach Teufel Concept S sucht, dann sterben die Subwoofer wie die Fliegen und mit über 14 Jahren ist meiner bereis überdurchschnittlich alt. Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich einen Class-D Verstärker in die Box einbauen werde. Ich liebäugel gerade mit einem Monacor SAM-300D. Der Teufelverstärker bringt angeblich 170 Watt RMS, die wird der Monacor auch bringen und kann dabei noch im Pegel heruntergedreht werden.
Die Alternative wäre jetzt jeden einzelnen Transistor von der Cinch-Buchse bis zum Endstufentreiber auszulöten und zu prüfen. (Bei einigen ist Platine etwas verfärbt, ich weiß nicht ob das was zu sagen hat), aber dann geht die Suche nach Ersatz los. Ich habe keine Lust mehr. Da baue ich mir lieber eine Adapterplatte um ein komplett neues Modul einzubauen.
Danke für alle, die geholfen und mitgedacht haben.
H
Helmut Schellong
Unprofessioneller Artikel. Da wird wild herumgeschmiert und getropft, als ob es um Wohnungsrenovierung geht.
Es fehlen einheitliche, übliche Angaben zur Wärmeleitfähigkeit.
Sich hier umzuschauen, halte ich für zielführender:
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Normale Wärmeleitpaste, weiß, Silikon, hat Werte um die 2-3 W/(m*K). Für CPU-Kühlung gibt es die gar nicht, weil zu 'schwach'.
ArctivSilver5 hat >9 W/(m*K). Kryonaut hat 12,5 W/(m*K).
Mittel mit noch besseren Werten sind problematisch handzuhaben.
Ich habe ArticSilver mehrfach getestet (z.B. Grafikkarte): Das Mittel vom Hersteller entfernt, dann mit ArcticSilver neu montiert. Das ergab stets 3-5⁰C weniger als zuvor.
Man muß es können! Es muß ein dünner Film gleichmäßig verteilt hergestellt werden. Vielleicht 0,1 mm dick, ja nach Konsistenz.
S
Sebastian Wolf
Am 26.01.2020 um 12:14 schrieb Helmut Schellong:
Für Wärmeleitpaste *viel* zu dick!
Und deshalb kann man sich die Edelpaste in die Haare schmieren.
H
Hanno Foest
Am 26.01.20 um 12:14 schrieb Helmut Schellong:
Vielleicht sollte man sich nicht nur die Bilder angucken...
Da hat jemand *verglichen* und *getestet*. Selbst wenn die Auftragung
weil das immer der gleiche mit den gleichen systematischen Felhern
simuliert, und Herstellerwerbung vertraut?
Selbst wenn man dir die Story glauben mag.
Hanno
Nie irgendwas von Ulf Kutzner glauben, insbesondere Zitate immer im
Strohmann-Argumente zu konstruieren.
H
Helmut Schellong
Ich habe nicht nur die Bilder angeschaut. Die Bilder begleiten den Text.
Wenn ein Test die Wirkung von Wärmeleitpaste testet, gehört die Wärmeleitfähigkeit der Paste unbedingt dazu. Ähnlich wichtig ist die Verarbeitungsmöglichkeit der Paste.
Es ist ziemlich unwichtig, was das vorher war. Es war die Paste des Herstellers, vom Hersteller aufgetragen. Ich habe es offenbar mit meiner Paste jedes Mal besser gemacht.
"Hast du es analysiert?" Du weißt genau, daß das ein Totschlagsatz ist - einfach bekloppt.
Ich habe zurzeit etwa 7 verschiedene Wärmeleitpasten, mehr oder weniger verbraucht. Die erste ist von 1972 von Radio RIM, KF-400 von SEIFERT electronic. Die Dose mit 35g ist zu etwa 90% leer.
Ich habe bisher vielleicht 150 Halbleiter mit WLP versehen, und anschließend mehr oder weniger umfangreich getestet. Dies betrifft nur den privaten Teil.
H
Helmut Schellong
Und was dann verwenden?
Es kommt darauf an, wie eben _beide_ Flächen sind.
Je nach Konsistenz kann eine bestimmte Dicke nicht unterschritten werden. Die Gefahr von bleibenden Hohlräumen wird sonst zu groß.
Mir ist es stets gelungen, wenn ich es wollte, die Paste so passend aufzubringen, daß später nichts hervorquoll. Wenn eine Paste nicht zäh ist, kann konzeptionell so gearbeitet werden, daß etwas hervorquillt (kleine Kehle).
S
Sebastian Wolf
Ganz normale Paste, auf ZnO-Basis.
Da wär ja keiner drauf gekommen. Wenn da was grob nicht stimmt, dann ist es mit Wärmeleitpaste nicht mehr auszubügeln.
Das sind aber weit weniger als 0,1mm.
Du bist ein Held.
Wär ja keiner drauf gekommen.
H
Hanno Foest
Am 26.01.20 um 19:39 schrieb Helmut Schellong:
Warum redest du dann so einen Unsinn? Aber selbst wenn: die Bilder illustrieren hervorragend, wie sich die Paste bei verschiedenen Anwendungsformen und -mengen verteilt, was zuviel und was zuwenig ist. Wie könnte das besser gehen?
Die Wärmeleitfähigkeit der verschiedenen Pasten in Relation zueinander, in verschiedenen Einsatzszenarien, wurden ja auch durchaus getestet. Nur halt praxisnäher, als es eine Angabe in W/(m*K) wäre.
Auch dazu steht einiges in dem Artikel. Brauchst du jemanden, der ihn dir vorliest?
Nein. Es muß ziemlicher Müll gewesen sein, denn ansonsten gäbe es nicht derartige Unterschiede. Oder du erzählst Märchen.
Deine "Kritik" des Artikels ist auch bekloppt, ich versuch mich dem Niveau anzupassen.
Ich kenn derlei Tests seit so 20 Jahren, immer war das Feld recht dicht, und auch die Zahnpasta, die aus Jux mit in den Vergleich aufgenommen wurde, schlug sich recht wacker (zumindest, solange wie sie noch nicht ausgetrocknet war). Unter anderem wurde die Zusammensetzung von Arctic Silver, das gibts ja schon ziemlich lange, analysiert - raus kam, daß anders als vom Hersteller behauptet, kein bißchen Silber drin war. Angeblich hat der Hersteller sich dann erst mal seinen Zulieferer zur Brust genommen...
Alleine solche Sachen illustrieren sehr gut, warum Herstellerangaben völlig irrelevant sind.
Und, wie ist deren Wärmeleitfähigkeit? Der Hersteller schreibt "gut". Toll!
Hanno
G
Guido Grohmann
Waren das Neugeräte oder wurde die vom Hersteller aufgebrachte Paste schon ein paar Jahre durchbraten und war trocken und bröselig, bevor du die ausgetauscht hast?
Guido
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