Tja in ähnlich festem Glauben wie Du war auch ich, aber ich hab den Fred nun losgetreten und bin kaum erschlaut, was da eigentlich passiert ist.
Aber in diesem Fall spinne ich absolut nicht. Sehr zu meinem 'Entsetzen' !
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
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E
Eric Bruecklmeier
Am 06.06.2024 um 20:42 schrieb Christoph Müller:
Du willst mich offensichtlich vorsätzlich nicht verstehen. Es geht nicht um "kennt man nicht", sondern um "existiert nicht". Die Vergangenheit hat aber gezeigt, daß Diskussionen mit Dir weitgehend sinnlos sind - also laß ich das dann hier auch. Du kannst natürlich noch letzte schlaue Worte nachschieben....
E
Eric Bruecklmeier
Am 07.06.2024 um 00:46 schrieb Wolfgang Allinger:
Ich verstehe absolut nicht, was Dich umtreibt. Da hat einer mal zufällig (oder mit gesundem Menschenverstand) was gefunden. Wiederhole das Experiment 50 mal mit verschiedenen Wasseradern, dann reden wir weiter. Über die tausende Male bei denen es nicht funktioniert spricht natürlich niemand.
Wenn sich ein unheilbar kranker Patient Petersilie ins Ohr steckt und seine Krankheit 14 Tage darauf geheilt ist, was folgerst Du dann daraus?
T
Thomas Prufer
Deshalb hätte ich ja gern Zugriff auf Primärquellen, in diesem Fall die Versuchsmethodik oder zumindest das Abstract dieser Versuche. Da kann man schon abschätzen ob da Statistik betrieben wurde oder nur geschaut.
Ein Blick in den Link zu Feynmann über Rattenlabyrinthe ist auch erhellend: einmal zu den vielen Seitenkanälen, die Ratten nutzen um sich ein Labyrinth
*nicht" merken zu müssen. Zum anderen, wie man saubere Methodik entwickelt, zum dritten wie wenig diese Erkenntnisse Eingang in die Methodik anderer gefunden haben.
Thomas Prufer
H
Holger Schieferdecker
Von Menschen habe ich das noch nicht gehört, aber Hunde kann man wohl entsprechend trainieren. Was die da genau riechen, ist aber nicht bekannt.
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Holger
E
Eric Bruecklmeier
Und diese Serie wurde nur unterbrochen, weil jemand einen Baumstamm an einer bestimmten Stelle vergraben hatte? ;-)
W
Wolfgang Allinger
Es wurde keine Wasserader gesucht, sondern eine Leckage. Laut Pendler sucht er nicht das (aus)fließende Wasser sondern das Zentrum von Erdfeuchte. Wie auch immer.
Wie gesagt, so dachte ich bisher auch...
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
E
Eric Bruecklmeier
Am 07.06.2024 um 11:43 schrieb Wolfgang Allinger:
Was er gesucht hat ist doch völlig Blunzn. Interessant wird es erst, wenn das reproduzierbar in einer Blindstudie funktioniert. Alles andere hat NULL Aussagekraft.
Ich kann übrigens anhand des Schriftbilds einer werdenden Mutter das Geschlecht des Kindes vorhersagen! Meine Trefferquote ist dabei beachtlich! Gerade arbeite ich an einem Verfahren, das mir das auch durch das Schriftbild des Vaters ermöglicht... Wahnsinn oder?
T
Thomas Prufer
Hatte ich anders in Erinnerung -- in einer wissenschaftlichen Untersuchung (TU München, ein Prof. für Elektrophysik, 80er Jahre) war das Ergebnis, "Nachweis mit hoher Signifikanz".
Aber: hier hat das System wohl funktioniert: einer fand einen handwerklichen Fehler.
Ich finde keine Primärquellen, aber den Text* unten, und suchte weiter nach dem Inhalt der Kritik.
In der Wikipedia finde ich: "Enright emphasized that the experimenters should have decided beforehand how to statistically analyze the results; if they only afterward chose the statistical analysis that showed the greatest success, then their conclusions would not be valid until replicated by another test analyzed by the same method."
--> also eine subtile Form der Selektion?
Und reproduziert hats auch keiner.
Scheint so.
Thomas Prufer
Nicht wiederholbare Ergebnisse
In Versuchen mit mehreren hundert Rutengängern auf Teststrecken im Freiland stellten sie 1989 fest: "dass der Anspruch, durchschnittlich ausgebildete Rutengänger könnten nach eindeutigen Kriterien bestimmte Orte identifizieren, in das Reich des Wunschdenkens verwiesen werden muss".
Dann aber unternahmen sie ihr berühmtes " Scheunenexperiment", bei dem Rutengänger vom ersten Stock einer Holzhütte aus Wasserleitungen im Stockwerk darunter aufspüren sollten. Die Leitungen wurden zufallsgesteuert verschoben. Dabei stellten die Forscher fest: "Die durchschnittliche Trefferwahrscheinlichkeit muss als gering eingestuft werden".
Einige der Rutengänger aber orteten Wasser zwar nicht so häufig, wie sie selbst vorhergesagt hatten. Doch immerhin lagen sie so oft richtig, "dass die Existenz des Phänomens rutengängerischer Ortserkennung im statistischen Sinn mit hoher Signifikanz nachgewiesen werden konnte".
Die Ergebnisse ließen sich in späteren Versuchen allerdings nicht wiederholen. Und 1995 überprüfte James Thomas Enright, Experte für Biorhythmen und Biosensorik an der University of California in San Diego die Daten der Münchner Physiker. Sein Ergebnis: Selbst die besonders erfolgreichen Rutengänger hatten im Scheunenexperiment doch nur zufällig getroffen.
*
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T
Thomas Prufer
Ich kann mir einige Stellen für eine Baumstamm vorstellen, die den Lauf der Kugel deutlich beeinflussen! (Ob dies *unerkannt* möglich ist oder nicht sei dahingestellt.)
Und: Die Verteilung Rot/Schwarz 50:50 kommt nur in Statistikklausuren vor.
In Casinos ist es 18:18:1 -- Zero kommt dazu.
In Las Vegas sogar 18:18:3 -- denn 0, 00, und 000 kommen dazu. Aua.
Thomas Prufer
E
Eric Bruecklmeier
Ich denke, das kann als gesichert angesehen werden.
Eben.
Es sollte einen ohnehin stutzig machen, wenn der behauptete Effekt in einzelnen Untersuchungen zwar angeblich auftritt, nicht aber regelmäßig reproduzierbar ist. Das ist zwar noch kein Beweis, doch aber ein starkes Indiz dafür, daß beim Setting des Versuchs etwas faul war oder schlicht betrogen wurde - was auch nicht so selten vorkommt.
E
Eric Bruecklmeier
Punkt für Dich!
T
Thomas Prufer
Ja. Vor allem, wenn dann damit (also dem Effekt) Geld verdient wird...
(Für lau kabelbindere ich mir schon einen Entkalkungsmagneten an die Wasserleitung, und schau mal. Könnte ja auch Eisenspäne festhalten. Aber für
1200€? or whatever?)
Wobei sehr viele Versuche nicht wirklich rigoros sind. Dreimal mit verbundenen Augen übern Acker und so. Deshalb hab ich mich ja in einen Versuch verbissen, der zumindest die Bedingungen gut dokumentiert.
Thomas Prufer
P
Peter Thoms
Am 07.06.24 um 00:43 schrieb Wolfgang Allinger:
Hallo,
meine stank schon manches Mal nach Styrol :).
Peter
A
Axel Berger
Für viele medizinische Diagnosen wären 50 % eine prominente Veröffentlichung wert. Nicht für alle.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
A
Axel Berger
Ich kenne die Studie zwar nicht und habe keine Lust, sie nachzulesen, aber ein "beliebter" Fehler bei sowas ist, die Statistik mit der Untergruppe der scheinbar erfolgreichen zu rechnen und nicht mit allen. Vide: Texanischer Scharfschütze.
A
Andreas Bockelmann
Christoph Müller schrieb:
Ich habe auf einem naturwissenschaftlichem Gymnasium mein Abi gebaut, habe eine Ing.-Wissenschaft studiert, aber ich habe irgendwann akzeptiert, dass ich nicht alles verstehen oder nachvollziehen können muss. Bei Wünschelruten und Pendeln akzeptiere ich einfach, dass manche Menschen das können. (Siehe mein Opa in der Wüste)
W
Wolfgang Allinger
Kommt davon, wenn man sie in Poly lagert :) Ich lagere meine offen auffem Regal im Labor, in D im Keller. Da kommt Luft dran.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
W
Wolfgang Allinger
WIMRE werden 100 Mädels auf 106 Jungs geboren, also nix mit fifty-fifty
Ok, mit den gefühlt/behaupteten wokende 72 Gendern*innen*biinnen..., wird das Verhältnis sicher neuzeitlich anders konnotiert und narratiert und was weiss ich noch :]
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
A
Alexander Schreiber
Die Quanten[0] zu verschränken klingt schmerzhaft, sollte man lassen.
Also Mithril ist im Herrn der Ringe - allerdings eher knapp - dokumentiert worden.
Und zu Rotem Quecksilber gibt es die Dokumentation "A tall tail" von Charles Stross:
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SCNR, Alex. [0] umgangssprachlich: grosse Füsse.
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