Fassungslos ich sein!
Ich bin völlig fassungslos, was ich vor 2 Tagen hier erlebt habe. Ich beobachte seit mehreren Monaten einen geringen Wasserverlust in der Verrohrung ca. 30cm im Erdreich unter der Bodenplatte meines Hauses. Kein Keller oder sonstiger Zugang!
Anfangs so ca. 0,2L/h, steigerte sich letzte Woche auf 1L/h. Am Mittwoch waren es dann 0,2L/min = 12L/h. Absolut nix zu sehen, wo die Leckstelle ist. Fliesenfugen überall staubtrocken. Ich war den Tränen nahe.
Mein Nachbar (66 Jahre) arbeitet seit einer Woche im Haus und entrostet und pinselt meine Zaungitter, Nebentüren, Pfosten und Tore, die aus Isen sind und es nötig haben.
Ich berichtete von meinem Wasserproblem. Er sah sich alles an und sagte, dass ich mir keine Sorgen machen soll, er findet es mit 'Radioanestesia'. Er sei ausgebildet als Wassersucher mit Metallruten und Pendel.
Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.
Aber er bestand drauf, dass er es könne! Nach der Mittagspause würde er sein Pendel mitbringen.
Gesagt getan. Das Pendel war an einer 300mm Art Uhrkette, zwei Alu(?)zylinder mit ca. 40mm Durchmesser flach übereinander und 20mm Höhe mit nem
1,5qmm Kupferdraht über Kreuz zusammengepfriemelt, so dass es wie ein rundes Weihnachts-Paket aussah. Kette war oben befestigt.
Ich musste meine Pumpen abstellen, da sie stören würden. Licht, Klimaanlagen und Computer in den angrenzenden Räumen waren unwichtig.
Er hielt das Pendel am leicht angewinkeltem Arm etwa 1m über dem Boden!
Er begann an der Stelle 30cm davor wo die Leitung unter das Haus ging.
Ich schaute wie ein Luchs auf seine Hand. Keinerlei Bewegung zu sehen!
Nach einigen Sekunden begann das Pendel eliptisch mit 5x10 cm zu schwingen. Die Längsachse der Elipse zeigte zum Haus.
Er sagte, die Leckstelle sei sehr nahe. Praktisch am Fundamentdurchbruch.
Er ging in das Badezimmer an der das Rohr ins Haus ging. Etwa 30cm vor der Innenwand fing das Pendel mit 4cm an zu kreisen.
Hier sei die Leckstelle!
Ich bat ihn noch weitere Stellen im Haus abzusuchen. An etwa 7-8 Forschungsstellen in bis zu 8m Entfernung begann das Pendel in sehr schlanken (unter 1cm Breite) Elipsen zu schwingen. Längsachse immer zu der behaupteten Leckstelle zu zeigen.
Ich war innerlich äusserst belustigt. So ein Humbug!
Er zerbrach die Fliese über der Fundstelle. Der Estrich war trocken. Bestenfalls leicht feucht. Kein Wunder, war ja im Duschbereich.
Bodenplatte aufgebrochen, darunter gut feuchte Erde. Mit ner kleinen Schaufel gegraben, sah man etwas Wasser fliessen. Wurde mehr, bis es am gefundenen Rohr in etwa 30cm Tiefe gut sprudelte!
Er reparierte den Schaden, war ne Stelle, wo das Teflonband wohl versagt hat. Es sind die Bilder nach der Reparatur mit der neuen, weissen Kupplung an dem schwarzen Rohr. Bilder von der Tropfstelle habe ich vergessen zu machen. Ich war zu konsterniert!
WIMRE war hier vor einiger Zeit mal ein Fred über Rohrbruchortung mit Elektronik. Die einzige 'Elektronik' am Pendel, war bestenfalls der Kupferdraht. Aber sah alles viel primitiver als das 'Geophon' aus.
Ich war und bin immer noch völlig fassungslos und kann nicht verstehen, was da für ein 'Wunder' geschehen ist!
Ich versuche mal Bilder abzulagern. Bitte knüttern, wenns nicht funzt.