Am Wed, 17 Jun 2009 20:41:28 +0200 schrieb Christoph Müller:
Das half mir immer, hatte als Kind solche Probleme.
Lutz
-- Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP:
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Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren
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A
Axel Berger
*=?windows-1252?Q?Christoph_M=FCller?=* wrote on Wed, 09-06-17 17:55:
Wenn ich allein irgendwo hinfahre und zu viert zurückkomme, sitzen dann vier mehr im Auto oder drei mehr? Es sind viermal so viele, aber das war nicht gefragt. So schwer ist die deutsche Sprache doch auch wieder nicht, für manche anscheinend schon.
O
Oliver Bartels
Och, die entsprechenden genetischen Algorithmen funktionieren sehr gut und werden auch in der Praxis eingesetzt, z.B. zur Entwicklung von Hochfrequenz-Planarstrukturen.
Die Suche in hochdimensionalen Räumen ist ebenfalls recht gut verstanden, siehe Speziallösungen wie Schachcomputer, es fehlt häufig an der Umsetzung.
Again: Den 123ten Bildsensor "jetzt aber mit Komprimierung on chip, weil, "super" Argument, die Natur das auch so macht, zu entwickeln, obwohl SERDES längst erfunden ist, bringt es nicht. Technische Systeme brauchen technische Lösungen und nicht Nachbauten der Natur, die auf diesen Systemen nur sehr schlecht funktionieren.
Beispiel: Natürliche Flieger flattern mit ihren Flügeln, technische Flieger haben gemeinhin starre Flügel und setzten z.B. Düsentriebwerke darunter. Benötigt für die technische Lösung ist ein gutes Verständnis der Aerodynamik und Erfindergeist, weil man die Triebwerke nicht von der Natur abkupfern kann. Umgekehrt beherrscht die Natur keine Hochtemperaturprozesse, daher gibt es auch keine biologischen Vögel, die mit Mach 2 fliegen, es sei denn, man setzt sie in eine Voliere in einem Jet.
Das ist mit der KI ganz genau so: Gesucht ist eine Lösung, die sich gut per Silizium realisieren läßt. Da hat die Natur nichts zu bieten, weil die halt keine Si-Chips verbaut. Dazu braucht es Algorithmen, welche den Suchraum so einschränken, dass offensichtlich ineffiziente Lösungen im Vorfeld ausscheiden (am besten eine gute Heuristik), es braucht Hardware, welche so entwickelt ist, dass sie den unvermeidbar zu bearbeitenden Suchraum effizient abdeckt und es braucht Algorithmen, welche die Aufgabenstellung so umsetzen, dass besagte Hardware damit schnell zurecht kommt, ebenso wie eine geeignete Nachverarbeitung usw.
Derzeitige CPU-Architekturen sind aus vielerlei Gründen für die schneller (!) Bearbeitung dieser Aufgaben nicht so optimal geeignet, FPGA ist schon wesentlich flexibler. Ansonsten kann eine CPU im Prinzip immer alles (siehe Turing), es kann nur viel zu lange dauern ...
Die Theorie der Suche in vielen Dimensionen und nach mehreren Zielen (Multi Objective Search) von einfache Gradientensuche über Simulated Annealing, Genetische Algorithmen, Support Vector Maschines, A* & Co. bis hin zur Brute Force Suche abhängig von der Art des Suchraums (auch die Selbstprogrammierung ist im Grunde eine Suche, hat man erstmal den Datenfluß, ist der Rest eher simpel), dem Wissen über lokale Minima, Heuristiken usw. ist ebenso wie Mustererkennung per Korrelation & Co recht gut verstanden.
Nur passt der natürliche Ansatz aus vielerlei Gründen nicht auf die Technik, ein ganz simpler ist, dass eine technische Lösung z.B. für ein selbstfahrendes Auto nicht "heute hab' ich keinen Bock, fahr du bitte weiter, wenn du hier immer nur rummeckerst" (meep: Autodrive off) "ach so, du hast keinen Führerschein, dein Problem" sagen sollte ;-)
Dafür braucht es nicht weitere Theorien, sondern Erfindergeist. Nur ist im o.g. Beispiel Automotive eher eine Branche, die auf Strukturen basiert, welche vorsichtig gesagt echte Erfindungen nicht gerade fördern. Und auch deshalb wird es noch ganz viele Jahre dauern, bis entsprechende Lösungen kommen.
Also ich weiss ja nicht, hier haben auch alle geunkt dass sie es nie schaffen und jetzt sind bereits 500 verkauft:
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Daimler ist dann auch mit 10% eingestiegen. In der Automobilbranche geht eine ganze Menge ab, nur nicht unbedingt bei den allseits bekannten Unternehmen. Weiter darf ich jetzt nicht erzaehlen ...
Gruesse, Joerg
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W
Wolfgang Allinger
Du hast gerade das Geschäftsmodell der Fa. Reilhofer entdeckt :-)
Die machen Getriebeprüfstände, in denen sie sich die Geräusche mit FFT beschnüffeln, dazu noch auf die Spektren relativ zu An oder Abtriebswelle ansehen. Also ein Zacken bei 37/73 Umdrehungen sagt dem Mechanik-Ing was: Das ist ja genau das Verhältnis 2. Gang zu Abtrieb ...
Sie können übrigens nicht sagen, ob ein Getriebe gut oder schlecht ist, sondern nur sagen, wie groß die Abweichungen zu allen gemessenen Getrieben dieses Typs sind. Sie finden minimale Abweichungen, die u.U. nie zum Ausfall führen...
Eben, du weisst es nicht. Denn 500(?) verkaufte Objekte sagen noch nicht, wie praxistauglich diese Erzeugnisse wirklich sind.
--=20 mfg hdw
C
Christoph Müller
Das alte Problem im Ingenieursgeschäft. Sagt ein Ingenieur "unendlich", geht das bei ihm mitunter schon bei 100 oder 1000 los. Je nach Thema. Sagt er 10 mA, können's genauso gut 8 oder 20 sein. Sagt er "nix" kann das auch 5 sein... Hat eben alles so seine Streubreiten...
Servus
Christoph Müller
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Christoph Müller
Wolfgang Allinger schrieb:
Du verstehst mich falsch. Dass sowas in Labors gemacht wird, weiß ich doch aus eigener Erfahrung. Ich frage mich vielmehr, warum es sowas nicht schon längst in Massenprodukten gibt. Sollte doch vom Preis her allmählich wirklich erschwinglich sein. Ich kenne nur einen einzigen solchen Sensor, der es offenbar in die Massenanwendung geschafft hat: Ein Crash-Sensor, der mit Körperschall statt mit Beschleunigungen arbeitet.
Darüber wird sich Rafael Deliano sehr wahrscheinlich freuen. :-)
Servus
Christoph Müller
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Ralph A. Schmid, dk5ras
Interessanter Laden. Deren Referenzkunden sind irgendwie zu unseren verdammt ähnlich :)
-ras
Ralph A. Schmid
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U
Uwe Hercksen
Axel Berger schrieb:
Hallo,
mit dem Fahrrad bin ich mal so einer begegnet, die schob auf dem Gehweg und im letzten Moment vor einer Seitenstrasse schob sie den Wagen auf den Radweg daneben um die Absenkung auszunutzen, natürlich ohne nach hinten zu schauen. Ich hatte damit gerechnet und konnte problemlos bremsen, habe sie aber gefragt warum sie keinerlei Verantwortung für ihr Kind übernehmen will. Keinerlei Einsicht, die Radfahrer sollen aufpassen, aber sie dreht sich nicht mal um. Warum sie wildfremden Menschen die Sicherheit ihres Kindes anvertraut?
Bye
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Leider absolut typisch - bei vielen Eltern setzt das Hirn aus, alles und jeder hat sich nur um ihre Kinder zu drehen.
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Joerg
Fuer Tesla Motors weiss ich es wirklich nicht. Allerdings scheinen die ganzen anderen Elektroautos die hier so rumfahren recht gut anzukommen. Da sind Leute bei die schon Jahre damit fahren.
Gruesse, Joerg
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Uwe Hercksen
Joerg schrieb:
Hallo,
fragt sich wieviele Akkusätze sie in den Jahren gebraucht haben. Die Teslas sind wohl noch zu neu als das man was zur Akkulebensdauer sagen könnte.
Bye
J
Joerg
Beim Prius soll es ein Mandat als Bedingung fuer die Zulassung hier geben, dass sie 10 Jahre halten. Deshalb werden sie aber nur in etwa zwischen 30% und 80% Ladezustand oder so aehnlich betrieben. Beim tesla weiss ich das nicht.
Es gibt noch ein ganz anderes Problem, wenn jetzt jeder zweite so ein Auto fahren wuerde. Die Linken draengen immer auf solch "alternative" Konzepte aber blockieren dann den Aufbau von Atomkraftwerken. Bzw. haben sogar dafuer gesorgt dass ein sauber funktionierendes hier bei Sacramento stillgelegt werden musste. Ohne selbige ist eine Grundversorgung mit satter Elektroauto-Durchdringung unrealistisch. Dazu muesste man die Endverarbeitung und Lagerung ebenfalls loesen. In der richtig wird aber nicht mehr gross geforscht, weil nicht mehr "politisch korrekt" und weil aus offensichtlichen Gruenden niemand mehr Reaktortechnik studiert. Die meisten dieser Experten sind inzwischen im Altenheim.
Gruesse, Joerg
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S
Stefan Reuther
Im Klartext heißt das also, wenn so ein Fehler gefunden wird, werden alle Automatikfahrzeuge für ein halbes Jahr stillgelegt, bis der Fehler gefunden, behoben und die Lösung verifiziert ist? Das wäre jetzt die absolute Minimalzeit, die ich für eine Fehlerbehebung ansetzen würde.
Das sind alles Prozesse, deren Ergebnis wesentlich weniger komplex ist als Elektronik oder gar Software. Jeder Maschinenbauer lernt, wie man Träger dimensioniert, aber niemand weiß, wie man schwache Software stärker macht. There is no silver bullet.
Ergo wird z.B. die aktuelle ADAC-Pannenstatistik von "Allgemeine Elektrik"-Problemen (40%) dominiert, gefolgt von "Zündanlage" (10%). "Allgemeine Elektrik" werden keine durchgebrannten Kennzeichen- beleuchtungsglühbirnen sein, sondern z.B. von vernetzten Geräten, die sich nicht übers Schlafengehen einigwerden wollten, leergesaugte Batterien. "Insbesondere Exemplare [Ford] des Baujahres 2008 [...] fielen immer wieder mit streikenden Wegfahrsperren und Fehlern im Motormanagement aus." (Motorwelt 5/2009).
Aus eigener Beobachtung weiß ich auch, dass aktuell verkaufte Infotainmentgeräte gerne mal, wenn sie sich unbeobachtet fühlen, unter beträchtlicher Lautstärkeentwicklung *plopp* den Resetcounter raufzählen. Sorry, bis das nicht beherrscht wird, lass ich die Blechdeppen nicht ans Lenkrad auf öffentlichen Straßen. Ich geb mir ja wenigstens Mühe, dass mein Infotainmentgerät das nicht tut....
Stefan
W
Wolfgang Allinger
Reilhofer baut die sog. Delta-Analysatoren in großen Mengen. Das letzte Mal, wo ich den Johannes Reilhofer (JR) getroffen habe, hat er von 28 paralellen Prüfständen in einem chin. Getriebewerk berichtet. Und das war nur eines von etlichen anderen, auch in China. Bei BMW in M hatten sie nur 24 Prüfstände.
Na gut, solche Massen hat der JR natürlich nicht.
Die Messgeräte heissen Delta-Analyzer.
Ich glaube, die kennen sich aus der Münchner Forth Gruppe.
Irrtum. Gerade Elektroautos und regenerative Energie ergänzen sich optimal. Die Autos benötigen die elektrische Energie nicht wie die meisten anderern Verbraucher "jetzt-sofort", sondern "vor-der-nächsten-Fahrt". Damit können sie als Puffer für Schwankungen im solaren Tagesgang oder Flaute dienen. Gesteuert wird das über den momentanen Preis. Das Ganze ist kein utopischer Spinnkram, sondern ziemlich konkret in der Planung. Die notwendigen Datenleitungen sind in der Auto-Steckdose, auf die man sich letzten Winter in Europa geeinigt hat, bereits vorgesehen.
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J
Joerg
Ja, genau das war Thema einer Engineering Session hier. War dabei. Es wurde eine Energierechnung aufgemacht und da ich nicht schuechtern bin hob ich die Hand. "Ja bitte?" ... "Damit kommen Sie aber hoechstens 5km zur Arbeit, der Durchschnitt muss aber ueber 20km fahren." ... "Oe, aeh, aehm, tja, koennte sein dass diese Zahlen auf Benzin/Elektro Hybrids beruhen."
Dann kommt das winzige Problem dass die Leute abends von der Arbeit nach Hause kommen und die Solarzellen dann so gut wie nichts mehr liefern. Wenn die Sonne wieder aufgeht muessen sie laengst auf dem Highway sein. Wind gibt es gelegentlich, aber was macht nach in flauen Naechten? Morgens krankmelden?
Koennte noch ein paar Sachen zu der Session erzaehlen, wuerde aber lang, und ich muss noch zwei Schaltregler fertigmachen.
Gruesse, Joerg
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Kai-Martin Knaak
Was immer der Referent in Eurer Session erzählen wollte. Es hat mit der von Dir behaupteten Notwendigkeit von Atomenergie, bei Einsatz von Elektroautos wenig zu tun.
Du übersiehst, dass Elektroautos eine erheblich größere Reichweite haben als die typische Pendler-Entfernung --- Der Tesla zum Beispiel 350 km. Daher kann sich das E-Auto die verbrauchte Energie zu beliebiger Zeit, wenn es nicht gerade bewegt wird, aus dem Netz nachsaugen. Eine Beschränkung auf die Nacht gibt es nicht.