Ralf . K u s m i e r z schrieb:
Doppelte Geschwindigkeit ist nun mal doppelte Geschwindigkeit und das Quadrat von zwei (=doppelt) ist vier.
Ralf . K u s m i e r z schrieb:
Doppelte Geschwindigkeit ist nun mal doppelte Geschwindigkeit und das Quadrat von zwei (=doppelt) ist vier.
Uwe Hercksen schrieb:
Mag sein. Wenn aber der Führerscheinverlust kein Problem mehr darstellt, so fürchte ich ganz allgemein, dass es vermehrt zu Alkoholmissbrauch kommen wird. Diesem kann nicht früh genug begegnet werden. Also auch schon jetzt.
Die 25 km/h fahren sie ja jetzt schon - je nach Landschaft. Ich gehe davon aus, dass bis zur Zulassung im öffentlichen Raum noch eine ganze Reihe von Verbesserungen eingebaut werden. Damit wird dann auch die Durchschnittsgeschwindigkeit in die Nähe normaler Autofahrer rücken.
Wieso sollten die Güterzüge ein Problem sein? Was damit transportiert wird, kann auch per Railtaxi transportiert werden. Warum muss der erste Waggon warten, bis auch der 35ste endlich beladen ist? Ist er beladen, kann er per Railtaxi auch schon seinem Ziel entgegen fahren. Nichts von wegen lange Zug zusammenstellen. Das erfolgt quasi virtuell auf der Schiene während das Ding bereits zum Ziel unterwegs ist.
90 km/h DURCHSCHNITT, wo nur 80 km/h erlaubt sind? Ich bin beeindruckt. Da kann nicht viel los sein auf der Strecke. Auf der Landstraße sind hierzulande 100 erlaubt. Wenn ich 70 als Durchschnitt in mein GPS eingebe, haut's i.d.R. recht genau hin. Auf der Autobahn 115. 70 km in einer Stunde und nicht unmittelbar an der leeren Highway - wird vermutlich ohne gelegentliche Geschwindigkeitsüberschreitungen kaum machbar sein.Und das mit den 25 km/h wiederholst du jetzt ganz einfach. Dabei war die Rede davon, dass die Systeme sicher noch besser fahren lernen.
IMHO ziemlich utopisch.
Ein 30-Tonnen Coil mit einem Railtaxi? Was fuer Motoren sollen die denn haben?
In USA ist in den meisten Gegenden schon lange 65mph erlaubt, das sind rund 100km/h. Viele gehen da 10%-15% drueber.
Es ist moeglich, x-mal gemacht. Ich muss oft beruflich fliegen und gescheite oeffentliche Verkehrsmittel zum Flughafen gibt es nicht.
Die 25km/h stammten nicht von mir :-)
Aber wie gesagt, ich halte das alles fuer Utopie, so wie die fliegenden Autos des letzten Jahrtausends.
Sie wird dir vor allem an der zusaetzlichen Zeit auffallen, die dafuer draufgeht. Kann ziemlich langweilig werden wenn man zu den Leuten gehoert die im Auto nicht lesen koennen.
Gerrit
dann glaube ich dir das jederzeit. Fehlt nur noch das nötige Raumschiff dafür.
es geht aber doch überhaupt nicht um CCDs.
...einen Chip, der handhabbare Signale draus macht. Deshalb ja CMOS.
Mag sein, dass es nicht/nochnicht gibt. Die Entwicklung wurde jedenfalls vorangetrieben, damit von vornherein möglichst viel Arbeit vom Sensor gleich selbst erledigt werden kann. Der CMOS-Prozess ist halt recht gut beherrschbar, weshalb man auf ihn setzte. Den Start machten die Dinger mit dem erweiterten Dynamikbereich. Man darf wohl davon ausgehen, dass da noch mehr kommen wird oder vielleicht auch schon da ist. Soo genau habe ich den Markt nun auch nicht im Auge.
Wäre ich in einem solchen Projekt involviert, dann würde ich sicher mehr Mühe drauf verwenden, einen solchen Chip zu finden und ich würde mich ggf. auch mit potenziellen Entwicklern kurzschließen.
Mit dieser Einstellung müsste für dich jetzt jedes Auto mit Differentialgetriebe Murks sein. Schließlich wurde dieses Getriebe für ein Spielzeugauto von Spielzeugkonstrukteuren erfunden. Demnach müsste ein Differentialgetriebe ja ebenfalls nur Spielzeug sein, das in professionellen Anwendungen nichts verloren hat. Ich glaube kaum, dass man dieser Art der Argumentation irgendwie weiter kommt. Es geht vielmehr darum, die Chancen zu erkennen und zu nutzen, die sich mit diversen Technologien eröffnen. Das ist eine völlig andere Herangehensweise.
Nicht nur Auffahrschutz, sondern echten Anhalten, wenn z.B. der Fahrer aus gesundheitlichen Gründen zusammen bricht. Dann wird der Warnblinker eingeschaltet, rechts rangefahren und angehalten, wobei gleichzeitig die ganze Fahrzeugumgebung berücksichtigt wird, um einen Unfall zu vermeiden.
Aber es sagt zumindest ziemlich deutlich, wohin die Reise geht.
Und wo gibbet den zu kaufen?
Ich habe ihn teilweise im Auge (muss es). Allein die Abwaerme die so ein Rechenprozess verursacht macht einen Strich durch die Rechnung. Nicht umsonst finden sich auf heutigen PC-Prozessoren imposante "Kuehltuerme". Wie Du sicher weisst moegen CMOS Sensoren Waerme ueberhaupt nicht.
Die Dir dann die Sache mit der Abwaerme erklaeren wuerden ;-)
Es gibt realistische und unrealistische Herangehensweisen. Z.B. ist das was gestern in einem Corvette eines Bekannten passierte sinnvoll. Da hat der Bordcomputer bei Erreichen von 1G Seitenbeschleunigung eingegriffen und das im Zaum gehalten. Aber es gibt Sachen, da wird's utopisch. Doch jedem seine Meinung.
Sie wird ein wenig in die Richtung gehen, aber ich glaube kaum bis zum vollautomatischen Fahren auf Strassen, die nicht zu 100% auf andere Vollautomat-Fahrzeuge beschraenkt sind. Alles andere duerfte keine Produkthaftpflichtversicherung mitmachen.
Ohne Fakten ist eine solche Einschätzung leider nicht sehr hilfreich.
Mit 4 Railtaxis zu je ca. 50 kW. Vgl.
Dann war ich offensichtlich falsch informiert. Wieder was gelernt :-) Falsche Annahmen -> falsche Schlussfolgerungen.
Siehe oben.
In den Niederlanden wird grade eines serientauglich gemacht. Guckst du hier:
Du hast offenbar noch nicht versucht, Softwareupdates für ein Auto zu verteilen. Zugegeben, ich auch nicht; mein Job ist, dafür zu sorgen, dass sowas nicht nötig wird (bzw. wenn doch, dass es reibungslos funktioniert). An der Prozedur hängen wohl siebenstellige Preisschilder dran, und in die Werkstatt zwingen kannst du sowieso niemanden. Und über Funk/Wireless Internet? Bloß nicht. Dann verkackt einer das Update ("oops, es fahren ja noch 100000 Fahrzeuge mit dem 1.2er Motor rum, gar nicht bedacht...") oder es hackt einer den Auslieferungsserver, und es ist auf einmal etwas ruhiger im Lande...
Ich weiß, dass Autohersteller auch bei Baugruppen, für die der Endkunde vierstellige Summen zahlt, um Cents feilschen. Und dem Endkunden wird der Komfort, nicht selbst fahren zu müssen, nicht den Aufpreis wert sein, den es damit kostet, drei Entwicklerteams drei unabhängige Systeme nach drei Pflichtenheften entwickeln zu lassen. Und die Vernetzung noch dazu. Von den 150 Stück Consumerschrott ist es (hoffentlich) noch ein weiter Weg zu Hardware, der ich mein Leben anvertraue.
Stefan
Außer Lesen gibt es noch viele weitere Betätigungsmöglichkeiten. telefonieren, fernsehen, schlafen, ...
Wenn einem vom Lesen schlecht wird, dann hat man beim Fernsehen ziemlich sicher dasselbe Problem. Schlafen im Sitzen?
Gerrit
Uwe Hercksen schrieb:
Selbst dann sollte nichts passieren. Höchstens, dass Bremse und Lenkung mal etwas kräftiger bedient werden.
X-No-Archive: Yes
begin quoting, Christoph Müller schrieb:
Was dreimal mehr als eins ist, genau wie eins nullmal mehr als eins ist und nicht einmal mehr, denn das wäre zwei.
Gruß aus Bremen Ralf
Ich bin nicht der große Videospezialist. Ich habe dir einige Einstiegsadressen genannt für den Fall, dass du tiefer in die Materie einsteigen willst.
Dann gehe den genannten Einstiegsadressen mal auf den Grund.
Die CMOS-Sensoren hat man u.a. entwickelt, damit man pro Pixel direkt irgendwelche (primitiven) Operationen vornehmen kann. So, wie es die biologische Netzhaut im Auge auch macht, ohne deshalb überhitzt zu werden. CMOS produziert ja nur dann Wärme, wenn viele Ladungen zu bewegen sind (viel Strom fließt). Im statischen Ruhezustand fließt da nix. Bilder werden vielleicht mit 25 bis vielleicht 60 Hz abgeholt. Die Prozesse, die sich auf so einem solchen Sensor abspielen werden, werden von sehr rudimentärer Natur sein, so dass man pro Pixel vielleicht grade mal in den kHz-Bereich kommen wird. Wenn überhaupt. Damit ist man jedoch meilenweit weg von den GHz der Computerprozessoren. Dementsprechend geringer wird auch die Wärmeentwicklung ausfallen.
Ich spreche lieber von möglichen oder unmöglichen Herangehensweisen. Falsche Begriffe führen nur allzuleicht auf die falschen Fährten. Um beurteilen zu können, ob was möglich ist oder nicht, muss ich das Prinzip verstanden haben. Darauf kann man dann aufbauen und Schlussfolgerungen ziehen. Erst dann kann man darüber befinden, ob etwas machbar ist oder nicht. Dann hat man aber harte Fakten und kein windelweiches "realistisch" oder "unrealistisch".
Damit sind wir ganz einfach anderer Meinung. Müssen wir halt damit leben. Ich könnte meine Meinung noch lang und breit begründen. Doch dafür wird mir der Aufwand jetzt zu groß.
Soso... Frag mal INTeL zum Thema, die hatten bei ihren P4 grosse Probleme mit Leckstroemen und auch in aktuellen CPUs tragen die einiges zur Verlustleistung bei. Einen gewissen Grundumsatz wird also der CMOS-Sensor auch im Ruhezustand haben.
Gerrit
Umgekehrt noch eher :-)
[...]
Ja, da kommt alle paar Jahre eine Firma die das machen will und dann durch Massen an Investitionen durchbrutzelt. Bei uns am Ort z.B. Moeller Flying Car. Alles ziemliche Utopie. Ein einzelnes Exemplar aus den 50ern ist in unserer Gegend tatsaechlich noch im Einsatz, aber aus Nostalgiegruenden. Auf der Strasse benutzt es der Eigentuemer nicht, da waere es schnell kaputt.
Deshalb habe ich von "relativ zügig" und nicht von "sofort" oder "jederzeit" geschrieben. In dem Augenblick, in dem Sicherheitsfunktionen im Spiel sind, gelten ohnehin besondere Regeln, die nicht unbedingt von einem Laien beherrscht werden.
Vergleichbarer Aufwand wird doch längst getrieben. Nur bemerkt ihn keiner, weil er so selbstverständlich ist, dass er nicht mehr auffällt. Geht mit den Stahlkochern schon los, die lunkerfreien Stahl mit der richtigen Zusammensetzung und dem richtigen Gefüge liefern müssen. In der Fertigung werden die Sicherheitsteile trotzdem nochmal geprüft. Natürlich auch auf zahlreiche andere mögliche Schäden. Dann kommt eine Zulassungsstelle ins Spiel, die das "Gesamtkunstwerk" nochmal genauestens unter die Lupe nimmt. Und dann noch die Werkstätten und alle zwei Jahre "TÜV" sowie (mehr oder weniger) zufällige Stichproben durch die Polizei.
Schlecht wird einem vor allem dann, wenn sich Seheindruck und die gefühlten Beschleunigungen über längere Zeit nicht in Einklang bringen lassen oder wenn zwei Seheindrücke gleichzeitig auf einen wirken, die sich zu widersprechen scheinen. Manche Menschen scheinen dann einen Prozess im Gehirn anzuwerfen, der es auf Dauer überfordert. Die Reaktion darauf "ich möchte meine Ruhe haben" wird in der normalen Natur gerne mit "umfallen" zum Ausdruck gebracht. Weil das in diesem Fall auch nichts nützt, wird die nächste Stufe gezündet: "...ist mir schlecht...".
Was aufgrund dieser Erkenntnisse helfen könnte: laaaanger Radstand, damit die Schaukelbewegungen weniger werden. Solche Menschen können zwar Zugfahren. Aber in Autos haben sie Probleme. Zwischen Zug und Auto liegt noch der Bus.
Lässt sich der lange Radstand nicht realisieren, könnte es helfen, evtl. Vorhänge zuzuziehen, damit man die bewegte Landschaft nicht mehr sieht und ein plausibler Seheindruck das Gehirn in Ruhe lässt. Oder eben wirklich gezielt in die Landschaft blicken und dabei das eigene Auto möglichst wenig im Blick zu haben.
Wenn's mit dem Beschleunigungssinn zusammenhängt - Beschleunigungen lassen sich nicht überlisten. Da dürfte dann vermutlich nur eine Sänfte helfen. Also Fahrkomfort vom Allerfeinsten.
Wer davon betroffen ist - vielleicht war ja ein hilfreicher Tipp dabei. Würde mich freuen.
Am Wed, 17 Jun 2009 19:55:22 +0200 schrieb Gerrit Heitsch:
PC mit Fahrsimulator?
;-)
Lutz
Es ist unglaublich wie viele Kinderwagen an Überwegen weit in die Fahrbahn reichen. Mir wird immer ganz mulmig wenn ich an solchen versuchten Kindermörderinnen vorbeifahren muß.
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