Benutzt jemand "motzarella.org" fuer NG Zugang?

Jun 09, 2009 483 Replies

Genau. Seitdem wir hier solche Automatic-Pickup Laster haben, werden die Tonnen ueberaus schnell ramponiert. Eine Tonne hielt nichtmal drei Jahre, komplett laengs aufgeplatzt. Die Ersatztonne wird's auch nicht lang machen, schon total vernarbt. Dann die naechste, da konnte ich das Abfuhrunternehmen noch ueberreden, dass wir nur den Deckel brauchen. Denn irgendwie ist das Wiedereinschmelzen von Plastetonnen umweltmaessig auch nicht so der Hit.

Der bekommt dann Altersteilzeit, Dauerkurzarbeit oder sowas. Kostet ja nichts, zahlt eh der Steuerzahler und der wird ganz einfach nicht gefragt.

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Da gehoert eine Menge Praxis dazu, die kann man nicht zu 100% reinprogrammieren. Leute mit Koppftuch sind i.d.R. besonnene Fahrer. Leute mit ungekaemmter Hippie-Maehne in einem etwas runtergekommenen Van, ganz andere Sache.

Dann wird das System an einem Problem leiden oder auch eingehen, dass wir hier mit "too many false positives" bezeichnen. IOW es ist uebervorsichtig.

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Paar Jahre? Dann frage mal Leute was sie von solchen Dingen generell halten. Z.B. gibt es schoen seit Ewigkeiten Staubsaugerroboter. Die fahren voellig allein durch die Huette, lernen Hindernisse kennen, sollen von Tag zu Tag besser dabei werden. Meinung der Leute hier: Spielzeug. Chips-Kruemel saugt er weg, aber wenn's richtig sauber werden soll muss der alte Hoover oder Dyson geschwungen werden.

Alte amerikanische Regel im Vertrieb: A product is only as good as potential customers think it is.

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Lutz Schulze schrieb:

Vielleicht ist ja auch das ganze Konzept falsch. Mit zwei angetriebenen und gelenkten Rollen könnte die Tonne die paar Meter ja ggf. selber zurücklegen. In direkter Kommunikation mit dem Mülllaster. Alles eine Frage des Preises und somit der Stückzahlen.

Die sehe ich hier nicht. Aber ich sehe viele Leute, die den Automaten bedienen. Eigentlich völlig problemlos. Und sollte doch mal was Klemmen

- Klingel drücken und zwei Minuten später funzt das wieder. Ist mir auch schon mal passiert. Stelle ich mir vor, dass da ein Mensch sitzen würde. Man müsste eine Vollzeitkraft dafür beschäftigen. Kannst ja mal ausrechnen, was die pro Monat kostet. Ich meine nicht netto, sondern das, was der Arbeitgeber dafür zu zahlen hat.

  1. weil sich die Welt ganz einfach weiter entwickelt
  2. weil "Arbeit" sowieso der falsche Begriff ist. Es geht um Einkommen. Nicht um Arbeit. Einkommen kann man auch mit Automaten erzielen, mit Gewinnbeteiligungen, mit Zinsen usw., die allesamt nichts mit Arbeit im klassischen Sinne zu tun haben. Es geht NICHT UM ARBEIT, sondern lediglich um die Verteilung von Lebensgrundlagen. DA müssen wir wieder Ordnung rein bringen. Die ARBEIT übernehmen zunehmend Automaten.

der Zweck stellt keine Menschen an, erwirtschaftet keine Gewinne und verteilt auch keine. Der Zweck urteilt nicht über preiswert oder nicht. Der Zweck ist etwas, das sich Menschen ausdenken. Es geht um die Menschen.

Was will man mit Kosten anfangen, wenn es nicht auch irgendwo Einnahmen gibt?

Beschäftigungstherapie ist längst erfunden. Kinder, Hunde, Freunde, Verwandte usw. gibt's auch noch...

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Aehm, also doch nix mit On-Chip Berechnung? Jetzt bist Du wieder bei normalen CCD oder CMOS Sensoren. Wer soll denn nun im Bruchteil einer Sekunde eine komplette Szene in Vektoren und Entscheidungen zerlegen? Allein die optischen Erfassung und Ausgabe aus den Charge Ketten dauert zig Millisekunden, nachts deutlich laenger da ein Bild nicht reicht.

A propos "sehr grosser Dynamikbereich", den kann man mit Peltierkuehlung und solchen Tricks etwas raufknirzen, aber irgendwo zwischen 60-70dB ist derzeit (bei realistischen Kosten) Schluss.

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Uwe Hercksen schrieb:

Es ging hier erst mal nur um die Unterscheidung Consumer- und Sicherheitstechnik.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Uwe Hercksen schrieb:

Mit speziellen Kennzeichen?

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Am Tue, 16 Jun 2009 17:09:48 +0200 schrieb Christoph Müller:

Die Tonne muss vor allem robust sein, ohne irgendwelchen Schnickschnack, der ihre Lebensdauer verkürzt oder mal repariert werden müsste.

Es dauert länger als früher, diese Schlangen in der Stosszeit bildeten sich sonst nicht. Da haben eben auch mal zwei die Flaschen angenommen, und wenn Flaute war haben die anderes im Markt erledigt.

Der Automat scheint da etwas unwillig.

2,5 x 400 Euro

Dann ca. 2,5 x 550 Euro

Wahrscheinlich nicht viel mehr als die Abschreibung, die Zinsen für den Kredit und die Wartung des Gerätes.

Nicht jeder 'Fortschritt' muss auch ein Vorteil sein.

Stimmt, aber wir schweifen immer weiter ab. Die Vorstellungen darüber wie die Ordnung aussehen könnte gehen aber sehr weit auseinander.

Die 70er waren eigentlich die Zeit der Technikgläubigkeit. Was habe ich ausser Schulden von einer Halle mit Automaten wenn das Produkt keiner mehr will? Auch hier scheint mir das Optimum in einer sinnvollen, nicht maximalen Automatisierung zu liegen. Weniger Kredite im Nacken und flexibler.

Man kann die Augen vor den Problemen auch verschliessen. Warum kommen manche da aber nicht selbst drauf und hocken stumpf vor der Kiste?

Aber um noch mal darauf zurückzukommen: maximale Automatisierung ist für mich in einigen Fällen ein Irrweg. Aus verschiedenen Gründen.

Lutz

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Netto sieht das wohl ein wenig anders aus:

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Das wird nicht einfach, alles in den Automaten zu stopfen. Bekannter, damals Fahrer eines Triumph TR7, irgendwas kam komisch vor, machte Motor aus und rollte auf den Standstreifen. In der Werkstatt fanden sie ein gerissenes Ventil oder so aehnlich. "Wie um alles in der Welt haben Sie denn das gemerkt und so schnell reagiert? Bei allen anderen ist das immer ein Motor-Totalschaden geworden." ... "Weiss ich nicht, irgendwie kam mir was komisch vor."

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M.W. nicht, der hatte einfach nur Schiss. Wenn Du Dich beim Aufstellen in Lebensgefahr begeben wuerdest kann das IMHO keine Pflicht sein. Stell Dir mal vor, im Dunkeln in dunklem Anzug auf einer Fahrspur der Autobahn dem Verkehr entgegen zu spazieren. Dass trotz etlichen Vollbremsungen und Ausweichmanoevern niemand reinkrachte muss ein Wunder gewesen sein.

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Der ging ebenfalls nicht mehr.

So isses. Auch auf Autobahnen.

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Wobei ich die nicht einfach volle Kamelle durchkachele. Es koennte ja auch ein Hirsch auf der Fahrbahn stehen, der dann als Geschoss durch die Scheibe kommt. Oder ein verlorener Ladungsgegenstand. Oder ...

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Ich hab mir mein Auto mehrfach von unten angesehen. Das Lenkgetriebe incl. Servo und der Anschluss der Lenksaeule brauchen nicht so besonders viel Platz. Viel Platz in diesem Bereich geht fuer den Fussraum des Fahrers drauf, aber daran kann man nichts aendern.

Bei anderen Autos habe ich den Platz gesehen, den die Lenksaeule im Armaturenbrett verbraucht. Geht im Kabelgewirr unter.

Gerrit

Nein, geschehen auf der Autobahn von Koeln nach Aachen. Die A-Nummer weiss ich nicht mehr aus dem Kopf. Die Reparatur dauerte dann auch ewig, da Elektronikschaden. So hatte man's ihm erklaert, warum er sich besser eine zeitlang einen Mietwagen nehmen soll.

Oder abgeschaltet. Am Ende dieser Autobahn im Osten von Aachen kam ein Kreisel (immer noch?) mit See in der Mitte und da sind gelegentlich Leute voll rein.

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Der Nutzen ist betriebswirtschaftlich etwa eine Stundensatz pro Stunde. Wenn die Kosten einschließlich Wartung und Abschreibung relevant darunter liegen, wird die Technik auch eingesetzt.

Diese Motivation hat uns in den letzen 150 Jahren weg von einer Gesellschaft geführt, in der 90% der Bevölkerung auf den Feldern mit der Erzeugung von Nahrungsmitteln beschäftigt sind. Ich sehe wenig Grund, warum sie ausgerechnet in diesem Fall dauerhaft nicht wirksam sein sollte.

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Sinn macht das schon, zumal die Arbeit fuer Rueckgrat und so recht belastend ist. Der Autoverkaeufer wo ich meinen JPN-Jeep her habe hat das frueher in unserer Gegend gemacht und sagte "Nach 20 Jahren oder so sind die Leute echt im Eimer".

Nur ist die Technologie irgendwie rueckstaendig. Von Bildverarbeitung zur Steuerung der Greifarme keine Spur, alles brute force und dabei verschleissen die Tonnen sehr rasch. Lediglich eine Kamera auf dem Dach, um zu gucken dass Leute nichts fehlsortieren.

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Joerg schrieb:

muesste die A4 sein, bzw. A544 ab Aachener Kreuz bis zum Europaplatz

ja: 2507665/5627200 auf

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(mit Daten vom Landesvermessungsamt) oder
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mit den Daten von Google-Maps

Gruss, Matthias Dingeldein

Ein Zugbegleiter, der Bewaffnete ohne den BGS vor die Tuer setzt, prueft wahrscheinlich auch mit der Eisenstange, ob die Oberleitung eingeschaltet ist. Tim Landscheidt in debm

"Personen im Gleis" sind dort aber der Ausnahmefall und eine Betriebs- einstellung ist damit eine halbwegs sinnvolle Reaktion. Jedes Mal die Straße voll zu sperren, wenn Oma Brömmel ihren Rollator drüberschiebt, wäre irgendwie unpraktikabel.

Ich gehe hier z.B. ab und an bis zur Mitte der Straße und lasse den Verkehr vor und hinter mir vorbeiströmen, wenn gerade keine Lücke in beiden Richtungen gleichzeitig kommt. Klappt wunderbar. Auf einem Bahnübergang hätte ich genausoviel Platz zwischen den Gleisen, der Fdl dürfte aber dennoch etwas unglücklich dabei schauen.

Stefan

Oh, der sieht aber ausgetrocknet aus. Hatten die ihre Wasserrechnung nicht beglichen?

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Heutiger Straßenverkehr funktioniert prinzipiell auch ohne Schilderwald, und vor allem auch ohne aktive Komponenten auf Streckenseite. Und zwar nicht als Notfallprogramm mit homöopatischer Kapazität, sondern als Normalfall.

Ich quere die Straße zu 99% an Stellen ohne Männchenlampen. Und weder, wenn ich die Außerorts-Straße entlanggehe, noch, wenn ich auf einem Fahrrad sitze, trage ich irgendwelche aktiven Komponenten mit mir rum, die mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren.

Stefan

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