May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
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Erika Ciesla
Am 31.07.23 um 07:39 Uhr Thomas Heger schrieb:
Richtig! Der Radius ist die Hälfte davon.
Und dann teilst Du den durch zwei, und schwuppdiewupp hast Du den Radius.
Doch. Natürlich nicht wirklich. Aber dafür gibt es Satelliten, damit geht das ganz tadellos.
Wissen wir, ist ein alter Hut. Das hindert uns aber gar nicht, den Erdmittelpunkt mathematisch zu bestimmen, egal ob Dir das nun gefällt oder nicht.
Die erde wächst nicht.
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DER GELAeUTERTE
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Auch von der Tagesschau?
Liebe Erika <bit.ly/3kh0LnU>, es tut mir SOOO leid, boese Woerter gegen Dich im Usenet benutzt zu haben:
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Jetzt bin ich aber gelaeutert, moechte Dich jedoch trotzdem weiterhin freundlich bitten, Deine Verleumdung gelegentlich mal zu widerrufen:
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Haste ein Wikibloedia nachgeschlagen?
Sonst kaem das in der Tagesschau!
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nico
Am 09.08.2023 um 15:16 schrieb Erika Ciesla: Stellst Du Dir manchmal die Frage ob Du intelligent bist?
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Thomas Heger
Am 09.08.2023 um 15:16 schrieb Erika Ciesla:
'Growing Earth' heißt so, weil eine wachsende Erde angenommen wird.
'Wachsende Erde' wiederum bedeutet, dass die Oberfläche der wachsenden Erd-Kugel zunehmen muß.
Hilgenberg hat also korrekt vermutet, dass man aus der Zunahme der Erdoberfläche auf ein Wachstum der Erde schließen könne.
Daher hat er 70 Prozent der Erdoberfläche nicht 'einfach so weggedacht' (eigentlich: hinzugedacht), sondern hat aus der von ihm konstatierten Zunahme der Oberfläche auf ein Wachstum des Planeten geschlossen.
Genaugenommen wollte Hilgenberg die Theorie seines Kollegen Wegener ergänzen und präzisieren.
Plattentektonik sieht rel. ähnlich aus, nur schwimmen bei 'Growing Earth' die Kontinente nicht einfach auf dem Erdmantel umher, sondern die Platten bleiben auf diesem liegen und werden durch das Erdwachstum umhergeschoben.
Die wachsende Erde Theorie stimmt daher weitgehend mit Wegeners Plattentektonik überein, weswegen Hilgenberg seine Idee als Ergänzung von Wegeners Arbeit gesehen hat und nicht als Alternative.
Der wesentliche Unterschied ist, dass die Plattentektonik eine konstante Erdgröße annimmt und die wachsende-Erde-Theorie eine Zunahme des Erdradius.
Um nun die konstante Erdgröße halten zu können nimmt PT einen unmöglichen Mechanismus an, der sich 'Subduktion' nennt.
Diese Subduktion soll angeblich die offensichtliche Auseienanderdrift der Kontinente bilanzieren können.
Allerdings verstößt der angenommene Mechanismus gegen verschiedene relativ simple physikalische Prinzipien.
Eines der Prinzipien, gegen die Subduktion verstoßen muß, ist das Prinzip, dass weniger dichte Objekte auf dichteren Flüssigkeiten schwimmen.
Nun nimmt PT (wahrheitswidrig) an, der obere Erdmantel wäre flüssig. Also könnten die Kontinentalplatten theoretisch in diesem versinken.
Allerdings ist die Dichte des Erdmantels größer als die der darauf 'schwimmenden' Platten.
Der Widerspruch muß irgendwann mal aufgefallen sein, weswegen PT vermutet, die abtauchenden Platten würden im Untergrund abschmelzen.
Aber erstens überwindet das das oben genannte Problem nicht und zweitens ist der obere Erdmantel nicht flüssig und daher nicht heiß genug um Gestein zu schmelzen.
'ist widerlegt' scheint mir eine Art Verdikt zu sein, welches keineswegs auf wissenschaftlichen Argumenten basiert (etwa aus den Bereichen Geologie oder Physik), sondern ein Bann des Themas an sich durch Autoritäten im Hintergrund darstellt, welche irgendwie geartete Interessen gefährdet sehen durch eine wachsende Erde.
So funktioniert Wissenschaft aber nicht, da Wissenschaft frei ist (jedenfalls lt. unserer Verfassung).
TH
>
T
Thomas Heger
Am 09.08.2023 um 15:29 schrieb Erika Ciesla:
Das gilt aber nur für regelmäßig geformte Figuren wie Kreis und Kugel.
Bei unregelmäßig geformten Körpern wie der Erde kann man nicht so vorgehen, sondern muß Radien im Sinne von Vektoren betrachten, die den Erdmittelpunkt mit Punkten der Erdoberfläche verbinden.
Diese 'Radienvektoren' sind aber nicht direkt messbar, da sie sich innerhalb der Erde befinden und man da nicht hin kommt.
Man kann mit Satelliten ganz prima Distanzen messen und auch sehr genau.
Aber eine Distanz ist eine Strecke, deren Länge man bestimmen möchte.
Strecken haben aber ZWEI Enden und der zu messende Punkt auf der Erde wäre nur einer davon.
Wo bekommt man nun den anderen Punkt her?
Die Antwort lautet natürlich: das ist der Satellit selber.
Aber woher weiß man denn, wo sich der Satellit gerade befindet?
Nun: die Satellitenbahn wird vom Boden aus kontrolliert und man kann daher genau sagen, wo sich der Satellit gerade befindet.
Allerdings bezieht sich die Position des Satelliten damit auf den Boden und Referenzpunkte dort, anhand derer die Bodencrew die Satllitenbahn mißt.
Dann kann der Satellit aber die Veränderung der Position der Referenzpunkt nicht mehr messen.
...
TH
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Erika Ciesla
Am 10.08.23 um 07:03 Uhr Thomas Heger schrieb:
Nur weil Du mir diesen Begriff ins Deutsche übersetzen kannst wird noch lange keine Wissenschaft daraus.
Gar nichts ist korrekt an Hilgenbergs Vermutung.
Nein, sie unterscheiden sich. Und eine von beiden ist falsch, denn sie können nicht beide richtig sein.
Tut sie nicht.
Und das ist nur vorstellbar wenn man alle Gesetze der Physik mißachtet, wilL meinen, DAS GEHT GAR NICHT.
Und die ist nachgewiesen: der pazifische Feuerring ist die Subduktionszone in der die Expansion am Mittelatlantischen Rücken ausgeglichen wird. Das heißt: Subduktion und Expansion befinden sich im Gleichgewicht, also wächst da nichts.
Tut sie auch, nachweislich.
Das nicht. Deine Bläh-Erde hingegen schon, die geht gar nicht.
Ist er auch. Die Lava, die aus den Vulkanen quillt, kommt von da.
Nein, tun sie nicht, da sie Kruste ...
... leichter ist als der Mantel, richtig.
Du wirst Dich kaputt lachen, das tun sie auch.
Nein, das ist erwiesenermaßen richtig. Die Idee von der abiotischen Entstehung des Öls gründet allein auf der Wunschvorstellung, daß Öl eine beliebig nachwachsende Ressource sei, wird aber durch keine wissen– schaftliche Erkenntnis bestätigt.
Aber nicht in dem Sinne, daß jeder Honk sich seine eigene Wissenschaft frei erfinden kann.
Eine Theorie muß plausibel und evident sein. Wer eine Theorie falsi–fizieren will, muß dieselben qualitativen Anforderungen erfüllen wie der, der die Theorie erstellte. Und wenn da einer kommt, und den Wegener widerlegen will, indem er sich völlig willkürlich einfach sieben Zehntel der Erdoberfläche weg denkt, dann hat das mit der Wissenschaft wahrlich nichts mehr zu tun.
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Erika Ciesla
Am 10.08.23 um 07:42 Uhr Thomas Heger schrieb:
Doch, kann man, und tun wir™.
Das wissen wir™ – wir™ haben ihn ja selber da hoch geschossen.
Kann er und tut er.
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I
Ivy Mike
Am Thu, 10 Aug 2023 08:48:52 +0200 schrieb Erika Ciesla:
Wie macht er denn das? Wenn man eine Sonden durch unser Sonnensystem schiesst, dann muss man selbst zwar nicht relativistisch rechnen, aber ganz so einfach ist die Sache nicht. Voyager orientiert sich an der Sonne und Sternen und nutzt auch ein Gyroskop, was vvermutlich ständig anhand erster kalibriert wird. Das funktioniert so gut, das man Voyager 2 wiedergefunden hat - sehr bemerkenswert. For Satelitten ist es erstmal einfacher, denen reicht die Erde als Bezugspunkt, der ist fix genug für die Aufgabe. Mit Laufzeiiten kann man den Ort bestimmen, muss da aber relativistisch rechnen.
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Erika Ciesla
Am 10.08.23 um 09:15 Uhr Ivy Mike schrieb:
Weiß ich doch nicht – das überlasse ich den Eggsperten.
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C
Carla Schneider
Auch bei der Plattentektonik schwimmen die Kontinente nicht auf dem Erdmantel umher sondern liegen fest auf ihm auf und folgen den Bewegungen des Erdmantels. Der bewegt sich aufgrund von sehr langsamer Konvektion, wobei Waerme aus dem Erdinneren unter die Kruste transportiert wird.
Eine nichtkonstante Erdgroesse erfordert allerdings auch gewisse unklare Mechanismen.
Sehr zaehfluessig, so wie der gesamte Erdmantel. Aber bei GE kann das ja auch nicht anders sein. Wenn sich der gesamte Erdmantel einfach ausdehnt, dann wuerden die Kontinente nicht auseinanderdriften sondern in kleine Stueckchen zerreissen, falls die Erdkruste sich nicht genauso ausdehnt. In letzterem Fall wuerde man GE ueberhaupt nicht bemerken und die Kontinente nicht auseinaderdriften. Bleibt also nur die Theorie dass es genauso ist wie bei der PT, nur die Stroemungen im Mantel entstehen nicht durch Konvektion sondern dadurch dass tief unten der Erdkern groesser wird, oder das Mantelmaterial sich vermehrt. Dann gaebe es genau wie bei der PT auf der Erde Zonen in denen aufgestiegenes Mantelmaterial nach den Seiten abfliesst und dort die Erdkruste auseinanderreisst und wachsen laesst. Der Unterschied ist nur dass dieses Material nirgends wieder in die Tiefe absteigt sondern oben bleibt.
Krustenmaterial auf gleicher Tiefe waere dann nicht unbedingt leichter.
Gestein verhaelt sich nicht unbedingt wie Wasser, d.h. hat im geschmolzenen Zustand eine hoehere Dichte als im Festen, sondern meistens umgekehrt. In einem Vulkan kommt das fluessige Magma nach oben weil es weniger Dichte hat als das Gestein drum herum.
Das haengt natuerlich vom Gestein ab. Es gibt Gesteine mit hohen und mit niedrigem Schmelzpunkt. Ob der Erdmantel anderes Gestein schmelzen kann haengt von seiner Temperatur ab, und vom Schmelzpunkt des anderen Gesteins, aber nicht davon ob er fluessig oder fest ist.
Abiogenes Erdoel ist eine anerkannte Theorie und hat nichts mit wachsender Erde zu tun.
E
Erika Ciesla
Ööh – nö!
Ich hatte vor Jahren mal, rein spekulativ natürlich, Aktiern der Hypo Real Estate gekauft, die anno 2009 verstaatlicht wurde. Wir wurden also enteignet. Das Geld war aber nicht weg, wir wurden ausgezahlt.
Ja, sowas kommt vor.
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Du redest von Deinem Fuhrpark?
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T
Thomas Prufer
*Mir* ist das klar.
Ich wollte vom Heger eine Schätzung für das grow in growing earth -- denn die Messungen ergeben: D ist konstant, wobei die Messgenauigeit valles mit mehr als wenigen cm/a ausschliesst.
Schätzen konnte/wollte er nicht, also hab ich selber beim Hilgenberg nachgeschaut. Und die Formel dort ist in sich inkonsistent, schon von den Einheiten.
Thomas Prufer
T
Thomas Prufer
Hat NASA gemacht, siehe [16] im Link unten.
tl;dnr: nix wächst.
Geophysical Research Letters
"Accuracy of the International Terrestrial Reference Frame origin and Earth expansion"
"Here, we use multiple precise geodetic data sets and a simultaneous global estimation platform to determine that the ITRF2008 origin is consistent with the mean CM at the level of 0.5 mm yr-1, and the mean radius of the Earth is not changing to within 1s measurement uncertainty of 0.2 mm yr-1."
(CM ist center of mass.)
"The solid Earth is not expanding within the measurement accuracy of 0.2 mm/yr"
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Thomas Prufer
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Carla,
Du schriebst am Thu, 10 Aug 2023 11:21:05 +0200:
...
Was gelegentlich zu Kollisionen führt, die Gebirge auffalten und wo Teile einer Platte unter die andere geraten. ...
Was halt eine Folge der o.g. Kollisionen ist.
Ja, z.B. wie das Wachstum eigentlich zustande kommen könnte und wie es sich auf die Erdmasse verteilt. Nimmt man eine homogene Verteilung an, dann passierte _gar nichts_ erkennbares, weil dann alle Bestandteile gleichermaßen (-> gleichmäßig) an Masse und Umfang zunähmen und damit alle Maßverhälrnisse gleich blieben. Folgerung: die Koninente müßten "schon immer" etwa so verteilt gewesen sein wie heute und eine frühere kleinere Erde hätte halt einfach kleinere Kontinente gehabt. Allerdings hätte die frühere kleinere Erde eine kleinere Masse gehabt, und dzf. eine kleinere Gravitationsbeschleunigung, d.h. da wäre alles leichter gewesen, was die Ausbildung unserer Atmosphäre merklich beeinträchtigt haben sollte. Aber ganz nichtsdestotrotz kann man ja recht einfach ausrechnen, wie in so einem Fall sich die Erde entwickelt haben müßte. Eine homgene Bildungsrate impliziert eine - wie ja auch von diesem Hilgenberg angedacht - exponentielle Zunahme aller Größenparameter. Die beschreibende Formel dazu wäre V (t) = V (0) * exp (u / t) mit V (t): Wert des Größenparameters zur Zeit t und u der Zeitkonstante des Wachstumsprozesses. Zum Bestimmen der Zeitkonstante braucht man dann nur die Gleichung danach auflösen und erhält u = ln (V (t) / V (0)) / t Da tritt jetzt eine weitere Größe auf, V (0), die die Ausgangsgröße des Wachtums zum, einem beliebigen, Anfangszeitpunkt darstellt. Kennt man also einen solchen und den Wert zu einem weiteren Zeitpunkt, ist das Bestimmen der Parameter trivial. Man muß nur die jeweiligen Werte einsetzen. (Ich habe das spaßeshalber mal versucht und ein paar Werte der angeführten "Growing Earth"-Koryphäen eingesetzzt, und bin dabei auf Wachtumswerte HEUTE in der Gegend von einem bis einigen Zentimetern im Radius / Durchmesser / Umfang gekommen, die mit aktuellen Meßgeräten problemlos erkennbar und jeder Beobachtungsgruppe aufgefallen sein müßten.)
...
Das ist erstens ein Vorurteil und ignoriert zweitens, daß "flüßig" eine durchaus recht große Bandbreite an Verhalten umfaßt, von (schon nicht extrem flussigem) Wasser über "honigartige" Stoffe bis zu Materialien, die zum Angleichen an ihr "Gefäß" auch mal Jahre brauchen können (ich bin nicht ganz sicher, ich meine, solches Zeug hieße "rheopax", auch schon, wenn's schneller "fließt"). Und in geologischen Zeiträumen kann das auch für recht feste Materialien ganz anders aussehen.
T
Thomas Heger
Am 10.08.2023 um 09:15 schrieb Ivy Mike:
Die Frage war nun, ob man ein Wachstum der Erde messen kann, wenn die Satellitenbahn an der gleichen Erde ausgerichtet ist.
Meiner Ansicht nach geht das nicht, da ja die Bewegung der Referenzpunkte auf dem Boden gemessen werden müßte und sich die Satellitenbahn auf eben diese Punkte bezieht.
Dafür bräuchte man dann andere Referenzpunkte, besitzt die aber nicht.
Man könnte zwar die Sonne nehmen und/oder andere Sterne. Allerdings hakt es dann bei der erforderlichen Genauigkeit, da es beim Erdwachstum um Millimeter geht, um welche die Erde pro Jahr wächst, und man schlecht die Sonnenposition auf den Millimeter genau bestimmen kann.
TH
T
Thomas Heger
Wenn der obere Erdmantel fest ist, dann gibt es dort logischerweise auch keine Konvektionsströmung.
Eine weitere der Ungereimtheiten der konventionellen Kosmologie ist die Frage, wo dieser stete Wärmestrom eigentlich herkommt.
Tatsächlich wird angenommen, dass bei der Bildung der Erde so viel Hitze eingefangen wurde, dass die gesamte Erde geschmolzen war und sich in den vergangenen 4,5 Mrd. Jahren erst die Erdkruste halbwegs abgekühlt hat und deshalb unter unseren Füßen noch genug Wärme wäre, um tektonische Platten zu schmelzen.
Dies ist natürlich noch unglaubwürdiger als Subduktion, aber 'Stand der Technik'.
Klar.
Aber 'first things first' und es wäre die Frage, ob die Erde nun wächst oder nicht.
Sollte man die Frage bejahen (müssen), dann kann man sich immer noch Gedanken darüber machen, WIE die Erde das macht.
Falsch...
Kontinente sind enorm große und enorm dicke Platten aus sphärisch gekrümmten Gestein.
Diese Platten haben auch eine ganz beträchtliche mechanische Festigkeit, weswegen sie nicht in kleine Stücke zerbrechen.
Der Mechanismus geht so:
die Kontinente waren mal zusammen mit ihren Schelfrändern die gesamte Oberfläche einer kleineren Erde.
Dabei waren die heutigen Schelfe der frühere Meeresboden und die heutigen Marschen die damaligen Schelfe.
Die Kontinente beleiben dabei weitgehend intakt, zerbrechen aber in rel. große Stücke und werden evtl. auch gedehnt oder verzerrt.
Im Zusammenhang mit dem Wachstum nimmt aber die Krümmung der Oberfläche der Erde ab, weswegen die Kontinentalplatten tendenziell in der Mitte vom oberen Erdmantel abgehoben werden.
Dadurch sinken die Platten am Rand in den Mantel und irgendwann bricht die Platte durch.
Nach den Durchbrechen steigen die in den Mantel gedrückten Ränder wieder auf, sind aber gestaucht und bilden daher Geirge an den Plattenrändern (etwa die Anden).
Das Brechen von Kontinentalplatten kann man auch sehen, etwa im großen Afrikanischen Grabenbruch.
Da nun die Kontinentalplatten dicker und stabiler als die Platten unter dem Meer sind, dehnt sich die Erde bevorzugt dort wo die Platten dünner sind, also unterhalb der Ozeane.
Daher sind die Meeresböden relativ jung (viel jünger als die Kontinente).
so in etwa könnte man GE auch ausdrücken.
Großer Druck entsteht im Untergrund natürlich durch darüber lagerndes Material.
Und je tiefer umso dichter ist dort das Material.
Steigt Material nach oben, dann kann es sich entspannen und die Dichte nimmt ab.
Das Magma enthält große Mengen an Gas, die beim Aufsteigen ausgasen.
Aber dies enthaltene Gas sollte auch das Magma weniger dicht machen als das umgebende Gestein.
...
TH
C
Carla Schneider
Es reicht wenn man genug Messpunkte und Messungen hat. Man kann damit zwar nicht die absolute Lage der Messpunkte im Raum bestimmen, aber ihre Lage relativ zueinander, und das reicht um ein Erdwachstum festzustellen. Wenn wir eine Menge von Messpunkten auf der Erdoberflaeche haben, mit synchronisierten Uhren, und die empfangen Impulse die von einigen Sendern im Weltraum kommen, deren Position man nicht kennen muss, aber die in verschiedenen Richtungen von der Erde aus gesehen liegen, dann kann man aus den Laufzeitdifferenzen der Impulse beim Eintreffen an den Messpunkten ein ueberbestimmtes Gleichungssystem aufstellen, aus dessen Loesung sich die relative Lage der Messpunkte zueinander und auch die der Sender im Weltraum ergibt. Wenn die Sender weit weg sind kann natuerlich nur deren Richtung genau bestimmt werden.
Stimmt, Satelliten sind besser. Allerdings muss man die Laufzeiten sehr genau messen, eine Nanosekunde sind 30cm.
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