May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sun, 28 Sep 2025 09:32:56 +0200:
[Raumzeit-Darstellungen]
...
Nein. Da können auch andere Körper um die Schnitte liegen, und diese jeweiligen Schnitte geben zusammengenommen eine Darstellung des vollständigen Körpers.
Ja, Und _immer noch_ sind _alle drei_ _ORTHOGONAL zur ZEITACHSE! Mir scheint, daß hier Dein Knoten liegt - DU vermischst da mglw. die Achsen bisserl miteinander und meinst, die könnten in einem dreidimensionale Gebilde untergebracht werden. Können sie aber nicht.
Da braucht man nich mal Eigenschaften von komplexen Zahlen, es reicht, wenn man sich ausmalt, was passiert, wenn das dreidimensinale Gebilde im Laufe einer (Art von) "Bewegung" entlang der Zeitachse immer wieder andere Teile der "vierdimensionalen" Welt dem Beobachter "präsentiert": man sieht, daß sich die Welt _verändert_.
...
Teils, teils - was wir als im Raum sichtbar erkennen können, sind die Bereiche, die in diesem Lichtkegel liegen. Außerhalb liegende Bereiche _können_ zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls erkennbar werden, weil ja der Lichtkegel mit dem "Hier und Jetzt", wie Du das oben schön benannt hast, mitwandert. Aber nachdem sich das Universum nachgemessenerweise (und mit Lichtgeschwindigkeit) ausdehnt, gibt es da nicht viel Neues zu sehen.
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T
Thomas Heger
Am Montag000029, 29.09.2025 um 22:56 schrieb Sieghard Schicktanz:
??
In einer zweidimensionalen Vereinfachung können keine Körper liegen, weil Körper drei Dimensionen besitzen.
Wenn man aber horizontale Schnitte durch den 3D-Lichtkegel legt, dann schneidet eine waagerechte Ebene den Lichtkegel an einem Kreis.
Dieser Kreis wird mit der Zeit größer, wenn man die Zeitrichtung 'positiv' betrachtet.
Aus der Vergangenheit kommend werden die Kreise immer kleiner, je näher sie dem mitlaufenden Nullpunkt kommen, wo sich der Beobachter im Punkt 'hier und jetzt' befindet.
Körper sind da noch nicht enthalten, sondern etwas, das wir 'Universum' nennen, welches identisch ist mit unserem eigenen Vergangenheitslichtkegel.
Diese Kreise sind eigentlich Sphären, werden aber als Kreise dargestellt, weil das anders nicht geht.
Jetzt sind diese Sphären sozusagen durchsichtig, erinnern also an Ptolomeus' 'Kristallsphären', welche ineinander gestapelt den Himmel bilden würden.
Was wir 'Körper' nennen, das befindet sich in diesem 'Universum' (welches nicht wirklich universell ist).
Die Zeitachse ist imaginär und die Raumachsen real.
Da wird es schwer 'orthogonal' zu über reelle Zahlen zu definieren.
Man kann aber für alle Raumachsen sagen, dass sie orthogonal in dem Sinne wären, dass i einer Rotation um 90° entspricht und so eine Raumachse orthogonal zur Zeitachse macht, wenn man die Raumachsen als Inverses zur Zeitachse mal i nimmt.
Man kann schon drei orthogonale Ebenen definieren, von denen jede einzelne einem Argand Diagramm entspricht.
Die Zeitachse passt da nicht rein, weil sie ja imaginär sein soll und eher das Inverse zu den Raumachsen darstellt.
Die 'Anti-Symmetrie' der komplexen Zahlen ist sozusagen 'der Witz' an der Geschichte, weswegen man diesen Aspekt nicht weglassen darf.
Komplexe Zahlen sind aber unzureichend, weil sie inhärent zweidimensional sind, die Welt aber nicht.
Aber komplexe Vierervektoren gingen (meiner Meinung nach).
Nein, wir können ganz exakt unseren eigenen Vergangenheitslichtkegel sehen und und sonst nichts.
Für raumartig getrennte Bereiche gilt, dass sie nur kausal verknüpft sein könnten mit unserer Welt, wenn es Interaktionen mit höherer Geschwindigkeit als der Lichtgeschwindigkeit gäbe.
Ob das möglich ist oder nicht das sei mal dahin gestellt.
Jedenfalls könnten wir sowas nicht sehen, weil wir NUR Licht sehen können und das bewegt sich eben mit c.
TH
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Thu, 2 Oct 2025 10:22:29 +0200:
Ja, wenn man keine gute dreidimensionale Vorstellung hat, dann könnte das so aussehen. Es ist doch so, daß _jede_ der drei von Dir genannten (Teil-) Darstellungen jeweils einen von drei orthogonalen Schnitten eines vollständigen dreidimensionalen Körpers enthält. Diese zusammengesetzt (und mit den richtigen Zwischenbereichen ergänzt) ergeben dann doch wieder eine Darstellung des vollständigen dreidimensionalen Körpers.
Richtig.
Wenn der Schnitt stationär bleibt, stimmt das.
Naja, ich würde das eher so sehen, daß die Schnittkreise umso kleiner werden, je kürzer sie in der Vergangenheit liegen. "Kommen" oder "gehen" sind recht ungünstige Begriffe in Zeitrichtung.
...
Das ist dann aber _falsch_. Das "Universum" innerhalb des Vergangenheitslichtkegels enthält _alle_ Körper, in der zweidimensional reduzierten Darstellung halt deren entsprechende Schnitte, die wir dort erkennen können.
So in etwa - diese Kreise sind genaugenommen _Schnitte_ durch Sphären, die jeweils einem Vergangenheitszeitpunkt zugehören.
Das ist sinnlos - da ist nichts "durchsichtig", weil das insgesamt nur ein _Bild_ ist, das lediglich ein paar Aspekte des beschriebenen Phänomens aufzeigen soll. Das sollte man grundsätzlich strikt voneinander trennen.
...
In _der_ Darstellung ist die Zeitachse eine Dimension in einer allgemeinen, hier hyperbolischen, Geometrie. Imaginär ist die algebraische Darstellung in einem Modell, das diese Geometrie als z.B. Quaternionenraum beschreibt.
Der Übergang von einer Geometrie zu einer diese beschreibenden Algebra verlangt die Definition solcher Zusammenhänge, z.B. durch Einführen einer Metrik. Damit kannst Du dann u.a. Abstände zwischen Raum-Zeit-Punkten ausrechnen, deren Koordinaten - eine Anordnungsrelation dieser Punkte - Du kennst.
Ja, und das gilt _gleichzeitig_ für _alle_ Raumdimensionen.
Eben, unddas geht halt in "nur drei Raumdimensionen" nicht.
Nein. Das sind völlig verschiedene Begriffe mit völlig verschiedener Bedeutung, die völlig verschieden zu benutzen (berechnen) sind.
...
Die komplexen Zahlen sind _NICHT_ "antisymetrisch". Dazu müßtest Du erstmal definieren, was Du unter Symetrie und Antisymetrie bei komplexen Zahlen verstehen willst.
Komplexe Zhalen lassen sich zweidimensional einfach darstellen, sie "sind" aber nicht zweidimensional - das ist eine Abbildung auf ein geometrisches Modell (z.B. die komplexe Zahlenkugel).
Wenn Du dafür eine passende Abbildung definieren kannst, ist das richtig. Du hast aber noch keine gebracht.
...
Auch falsch, "unseren eigenen Vergangenheitslichtkegel" können wir gerade eben eben _nicht_ sehen, weil "darauf" alles vollkommen "verschmiert" ist, mit demselben raumzeitlichen Abstand.
Ja, das könnte man so stehen lassen.
Das müßte als "nichtkausales Phänomen" erscheinen. Bisher gibt es halt "kaum" Anhalte für so etwas, aber grundsätzlich wäre das denkbar.
T
Thomas Heger
Am Montag000017, 17.06.2024 um 11:12 schrieb Erika Ciesla:
Die Gesetze und Konstanten sind ja auch keine Erfindungen der Natur sondern der Menschen.
Die heißen zwar 'Naturgesetze', aber sind keineswegs von der Natur selber erlassen worden.
Wir nehmen aber an, dass bestimmte Zusammenhänge immer gelten und nennen sowas 'Naturgesetze'.
Allerdings lehrt die Erfahrung, dass sich die Menschen bisher bei ihren Mutmaßungen fast immer geirrt haben.
Dies schließt natürlich auch alle Gesetze und Konstanten ein, weil unsere Mutmaßungen über diese genausogut falsch sein können.>
Ein wichtiger Punkt unterscheidet mich -leider- von ihm:
er hat mit seinen Büchern etc. Geld verdient.
TH>
F
Fritz
On 11.10.25 near 09:07, Thomas Heger suggested:
Qwirrliger Hegerscher Qwatsch! Naturgesetze erkennt man durch Beobachtung der Zusammenhänge!
T
Thomas Heger
Am Dienstag000023, 23.09.2025 um 21:14 schrieb Sieghard Schicktanz:
Was ich beschreibe, das sind Mutmaßungen darüber, wie die Natur tatsächlich auf einem sehr tiefen level funktioniert.
Man kann sowas nur beschreiben aber nicht wirklich benutzen, weil der Natur halt andere Mittel zur Verfügung stehen als einem einzelnen Menschen.
Daher wird das wohl nichts mit 'benutzbar machen'.
Das geht nicht, weil wir nicht unendliche viele Prozessoren unendlich lange werden rechnen lassen können.
Das ist Pech, aber wohl nicht zu ändern.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass man bestimmte Parameter garnicht kennen kann, da diese aus einem prinzipiell unzugänglichen Bereich einwirken auf das hiesige Geschehen 'hier und jetzt'.
Die Benutzbarkeit ist also kein realistisches Ziel.
Er werden aber solche Fragen möglicherweise beantwortbar, die sich mit Wirkmechanismen befassen.
Das Problem ist so ähnlich wie bei Wolken:
man kann zwar im Prinzip wissen, wie Wolkenbildung funktioniert, aber das hilft einem nicht dabei, die Form einer bestimmten Wolke zu prognostizieren.
TH
A
Andreas Bockelmann
Fritz schrieb:
Was in erster Linie vernetztes Denken voraussetzt, eine Fähigkeit, die anscheinend nahezu vollständig abgeschafft wurde.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Thomas,
Du schriebst am Thu, 16 Oct 2025 07:13:03 +0200:
...
Ja, das ist so einigermaßen treffend beschrieben. Du bringst unsubstantiierte, nicht nachvollziehbare oder formell erfassbare Mutmaßungen, die zudem in weiten Bereichen den aktuellen Erkenntnissen widersprechen oder zumindest extrem verzerrte und damit unvereinbare Beschreibungen darstellen, die man nur mit viel gutem Willen und größeren Anstrengungen einigermaßen auf solche Erkenntnisse abbilden kann. Oder, kurz und grob gesagt: Geschwafel.
T
Thomas Heger
Am Mittwoch000015, 15.10.2025 um 17:56 schrieb Fritz:
Da ist was dran.
Aber das sind dann immer noch Gesetze, welche die damit befassten Wissenschaftler formuliert haben, weil die Natur nämlich keine Gesetzesblätter drucken läßt.
TH
A
Arno Welzel
Sieghard Schicktanz, 2025-10-16 23:25:
Wie lange wollt ihr euch das Thema eigentlich noch antun? 5 Jahre? 10 Jahre?
A
Arno Welzel
Thomas Heger, 2025-10-17 08:00:
Auch Wissenschaftler drucken keine Gesetzesblätter, wenn sie Naturgesetze beschreiben.
K
Karl Müller
Am Fri, 17 Oct 2025 08:37:34 +0200 schrieb Arno Welzel:
Das wirklich interessante an Naturgesetzen ist die Tatsache, das man nicht dagegen verstoßen kann (außer bei Wundern)
Dagegen sind die von Menschen gemachten Gesetze lediglich Handlungsempfehlungen um Ärger zu vermeiden
mfg
Karl
T
Thomas Heger
Am Donnerstag000016, 16.10.2025 um 23:25 schrieb Sieghard Schicktanz:
Ich habe mich mit einem Thema beschäftigt, für welches die mainstream-Physik derzeit keine rechte Lösung kennt.
Und zwar habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie man ART und QM unter einen Hut bekommt.
Dabei stellte ich mir ART und QM vor wie 'Dörfer' in einem undurchdringlichen, verwilderten und bergigen Dschungel, welche durch einen Weg verbunden werden sollen.
Dafür ist offensichtlich egal, auf welcher Seite man beginnt, denn das 'Dorf' ART soll nur an dem einen Ende sein und QM an dem anderen, aber der Weg in beide Richtungen begehbar.
Ich habe meine 'Machete' dann auf der ART-Seite angefangen durchs Gestrüpp zu schwingen und zwar so lange, bis ich auf der QM-Seite angekommen bin.
Damit war mein Ziel erreicht, denn dies bestand darin, einen Weg zu finden (und nicht etwa eine Autobahn zu bauen).
Ein paar 'Opfer' waren allerdings nötig, denn die beiden Bereiche sind schon recht inkompatibel.
Ich hatte mich dabei dafür entschieden, den sogn. 'Materialismus' zu opfern und Teilchen als immateriell zu betrachten.
Als 'proof of concept' hatte ich gedacht 'Growing Earth' zu nehmen, denn dabei muß Materie aus dem nichts entstehen.
Heraus ist dabei folgendes gekommen:
formatting link
TH
E
Eric Bruecklmeier
Am 17.10.2025 um 08:37 schrieb Arno Welzel:
https://a.co/d/9ZeIl1c
A
Axel Berger
Ein bekannter Physiker und Eigentümer einer Umweltmeßtechikfirma hat zwangsläufig viel mit Juristen zu tun. Beim Versuch, Gesetze zu verstehen und logisch korrekt anzuwenden kann es auf beiden Seiten zu Fehlern und Irrtümern kommen. Dann muß entschieden werden.
Für ihn ist die letzte Autorität das Experiment, für Juristen der Bundesgerichtshof. Ein Jurist hielt einmal ein Urteil hoch und sagte "das ist für mich die absolute Wahrheit". An der Stelle ist dann keine sinnvolle Kommunikation mehr möglich.
K
Karl Müller
Am Fri, 17 Oct 2025 12:16:35 +0200 schrieb Axel Berger:
Das entspricht dem von mir genannten "Wunder" in den Naturgesetzen - darum wundert man sich ja auch :-)
mfg
Karl
T
Thomas Prufer
Mei -- ohne traffic fliegt die Gruppe raus.
(Wobei news.individual.de eh in 2 Jahren Geschichte sein wird....)
Thomas Prufer
H
Hans
Am 17.10.2025 um 08:00 schrieb Thomas Heger:
Natürlich nicht. Doch die Naturgesetze sind von Menschen gemachte Formulierungen der Geschehnisse in der Natur.
K
Karl Müller
Am Fri, 17 Oct 2025 17:11:42 +0200 schrieb Hans:
Also zumindest der Versuch die Geschehnisse irgendwie zu beschreiben
mfg
Karl
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Arno,
Du schriebst am Fri, 17 Oct 2025 08:35:48 +0200:
[Thomas Heger]
Keine Ahnung - aber willst Du den "dargebotenen" Stuß sich immer weiter verbreiten helfen? Mir reicht schon der zunehmende Bildungsverfall in der Gesellschaft.
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