Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

"In the space of one hundred and seventy-six years the Lower Mississippi has shortened itself two hundred and forty-two miles. That is an average of a trifle over one mile and a third per year. Therefore, any calm person, who is not blind or idiotic, can see that in the Old Oolitic Silurian Period, just a million years ago next November, the Lower Mississippi River was upwards of one million three hundred thousand miles long, and stuck out over the Gulf of Mexico like a fishing-rod. And by the same token any person can see that seven hundred and forty-two years from now the Lower Mississippi will be only a mile and three-quarters long, and Cairo and New Orleans will have joined their streets together, and be plodding comfortably along under a single mayor and a mutual board of aldermen. There is something fascinating about science. One gets such wholesale returns of conjecture out of such a trifling investment of fact."

Mark Twain - Life on the Mississippi

"such wholesale returns of conjecture out of such a trifling investment of fact" trifft's hier sehr gut.

Thomas Prufer

formatting link
das ist das in dem Zustand wie die zwischen Sueamerika und Afrika war als die Kontinente noch zusammenhingen. Warum konzentriert sich das Erdwachstum auf so schmale Zonen ? Warum verteilt es sicht auf die gesamte Ozeanische Kruste, die ist am duennsten ? Bei der Plattentektonik gibt es Aufstiegszonen und Abstiegszonen, dazwischen bewegt sich der Erdmantel parallel zur Erdoberflaeche. Spreadingzonen gibts in der Mitte von Aufstiegszonen, weil da die Bewegung in verschiedene waagrechte Richtungen umbiegt.

Wenn sich auch die Spreading-Zonen bewegen duerfen geht das, wichtig ist nur die Gesamtbilanz ueber ganze Erde.

Dir ist schon klar, dass das nicht alles echt ist, was Hollywood da zeigt?

Natürlich gibt es Bewerbungsverfahren.

formatting link
Und Zusagen und Absagen.

Was mag die Uni Köln dann wohl unter "Mathematischer Eignungstest für die Fächer BWL, VWL, Gesundheitsökonomie und Sozialwissenschaften" verstehen?

Falk D.

Am 05.02.24 um 08:12 schrieb Thomas Heger:

Es gibt keine Naturgesetze. Jedenfalls keine, die die Menschheit kennen würde. Das Universum hält sich an Regeln, die irgend eine höhere Instanz weit jenseits des menschlichen Verständnishorizonts so festgelegt hat. Nennen wir sie der Einfachheit halber "Gott", auch wenn das christliche Bild vom Mann (warum eigentlich Mann?) im Himmel über einem abgelegenen und unbedeutenden Planeten nicht recht passen will.

Der Mensch kann nur passiv beobachten, sehr eingeschränkt auch experimentieren, Muster erkennen und daraus Modellvorstellungen ableiten, die im Laufe der Jahrhunderte verfeinert werden.

Falscher Ansatz. Man muss lediglich zeigen, das ein neues Modell die bekannten Phänomene präziser erklären und vorhersagen kann als das alte Modell, schon hat man einen neues "Naturgesetz" aufgestellt. Wobei der umgangssprachliche Begriff "Naturgesetz" maximal unpassend ist. Es sind Modellvorstellungen.

Das macht das bestehende Modell allerdings nicht ungültig, sondern lediglich für den Spezialfall ergänzungsbedürftig.

Nein, das tut man nicht! Jeder seriöse Naturwissenschaftler ist sich bewusst, das er lediglich mit (mal mehr, mal weniger genauen) Modellvorstellungen arbeitet. Er tut dies mit der Gewissheit, das das Modell entweder für seine Zwecke genau genug ist, oder schlicht noch kein genaueres Modell existiert.

Lediglich die Mathematik bildet eine Ausnahme, aber selbst dort gibt es zahlreiche noch nicht schlüssig bewiesene Thesen.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Mon, 05 Feb 2024 08:12:10 +0100:

Dir quillt mal wieder die Verständnislosigkeit aus allen Löchern. Und das sind nicht nur die Knopflöcher...

(Sorry für das umfangreiche Zitat...)

Am 05.02.24 um 20:24 Uhr Hergen Lehmann schrieb:

Richtig-

Eben darum könnt ihr es ja auch nicht.

DAS sieht die Natur anders – ich auch.

Nö. Um die Natur zu beschreiben ist die Hypothese einer höheren Instanz nicht nötig.

     👋️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊  

Hallo Falk,

Du schriebst am Mon, 5 Feb 2024 17:00:42 +0100:

Prüfung auf Beherrschen der Grundrechenarten? ...

Am 05.02.24 um 20:48 schrieb Erika Ciesla:

Bitte nicht sinnentstellend zitieren. Ich schrieb "Es gibt keine Naturgesetze. Jedenfalls keine, welche die Menschheit kennen würde".

Ein "Gesetz" ist eine verbindliche Regel, keine Beschreibung.

Da sich die Natur mit ABSOLUTER Sicherheit nicht nach von Menschen aufgestellten Regeln richtet, impliziert die Hypothese der Existenz von "Naturgesetzen" eine höhere Instanz, welche diese Gesetze erschaffen hat.

snipped-for-privacy@snafu.de (Hergen Lehmann) schrieb:

Aber das ist doch Ausdruck ihrer Lebensart bei dem Dreckstueck!

Am 06.02.2024 um 02:00 schrieb Hergen Lehmann:

Wenn du mit "Instanz" ein Geistwesen irgendeiner Art meinst, dann mit Sicherheit nicht. Warum soll z.B. ein Gott die Schwerkraft erfunden haben? Es gibt keinen vernünftigen Grund.

Dies gilt umso mehr, als für die Existenz eines solchen Kollegen noch nie ein seriöser Hinweis bemerkt wurde.

Am 04.02.2024 um 12:25 schrieb Erika Ciesla:

mannoooh

Also für Grundschüler:

Plattentektonik nimmt an, dass die Erde nicht wächst (Growing Earth -GE- schon).

Plattentektonik (hier PT genannt) nimmt also eine konstante Größe der Erde an, nachdem sich diese irgendwie gebildet hat.

PT nimmt nun an, dass sich die oberen Krustenplatten auf dem Untergrund bewegen und mit Hilfe von 'Konvektionsströmen' im Erdinneren umhergezogen werden auf dem oberen Erdmantel.

Die Krustenplatten 'schwimmen' sozusagen an der Erdoberfläche umher (zumindest sieht das so aus).

Wenn nun ein Kontinent umherschwimmt, dann muß auf der einen Seite neues Meer entstehen (sagen wir mal 'links') und deswegen auf der rechten Seite Meer verschwinden.

Dieses Verschwinden von Ozeanischen Platten nennt PT 'Subduktion'.

Dabei sei mal dahingestellt, ob das überhaupt möglich ist. Aber PT nimmt das jedenfalls an, weswegen wir mal von der Gültigkeit dieser Hypothese ausgehen.

Wenn sich nun ein konstant großer Kontinent auf einer konstant großen Kugel bewegt, dann zieht er sozusagen eine 'Verdünnungszone' hinter sich her, wo ständig neuer Boden gebraucht wird, da man dort sonst ins Erdinnere schauen könnte.

Auf der anderen Seite, also in Bewegungsrichtung vorne, ist zuviel Material bzw. Meeresboden, welcher irgendwie beseitigt werden muß.

Nun können diese 'Meeresboden-Verschwinde-Zonen' auf globaler Ebene keinen Ring um den Pazifik bilden, weil das aus geometrischen Gründen nicht geht.

Das würde nämlich erfordern, dass sich auf der gegenüberliegenden Seite des Globus ständig neuer Ozean bildet.

Allerdings ist das offensichtlich nicht der Fall, denn dort befinden sich u.a. Europa und Afrika.

TH

Eine Kontinentalplatte kann man sich angenähert als riesigen, flaches, sphärisch gekrümmtes Stück Stein vorstellen.

Wenn nun die Krümmung der Oberfläche wegen Zunahme des Erdradius zunimmt, dann drücken die Ränder in der oberen Erdmantel ein und die Mitte der Platte wird tendenziell vom Untergrund abgehoben.

Das erzeugt enorme Zugspannungen auf der Unterseite der Platte.

Und irgendwann überschreiten diese eine Grenze und die Platte bricht durch.

Dann gibt es zwei Teilstücke, welche auseinander driften können.

Auf einen Urkontinent wie Gondwana angewendet würde das bedeutet haben, dass dieser Kontinent in etwa in der Mitte durchgebrochen ist und die nachfolgenden Teilstücke (Afrika und Südamerika in diesem Fall) sich dann auseinander bewegt haben, weil sich das Meer erweitert hat.

Das Bild wird zwar benutzt, widerspricht meiner Ansicht nach aber einfacher Logik.

Wieso sollten sich Aufstiegszonen beispielsweise aufteilen in einen Strom nach Westen und einen Strom nach Osten?

Und wäre sowas überhaupt möglich, da es sich ja nicht um eine Flüssigkeit handelt, sondern um zähes, klebriges, steifes Material unter hohem Druck handelt?

...

TH

Das kann durchaus möglich sein und die Fischer am heute ausgetrockeneten Meer/See hatten die Geoglyphen zu Reklame-Zwecken erstellt.

Ja, und vielleicht hatten die leute dort auch Autos und wollten ein wenig umherfahren am Meer.

;-)

Ja nun...

Jedenfalls fällt dort unglaublich wenig Regen und deswegen gibt es dort auch unglaublich wenig Erosion.

Ich vermute, dass dort Salzwasser gewesen ist.

U.a. liegt das daran, dass sich dort so viel Salz findet.

Worin siehst du jetzt das Problem?

Ich meinte doch, dass die Bewohner der Gegend die Nasca-Linien in den noch feuchten Matsch des austrocknenden Meeres getrampelt hatten.

Danach kamen dann ein paar Millionen Jahre Wind und Regen und hat die Linien nahezu unkenntlich gemacht.

???

Die Seevögel hätten wohl kaum die Atacamawüste zum nisten ausgesucht, wenn dort kein Fisch gewesen wäre.

Zwar nisten dort heute immer noch einige Seevögel, aber eine initiale Besiedlung der Wüste durch Seevögel ergibt überhaupt keinen Sinn.

Auch ist das eine SALZ(!!!)-Wüste, weswegen dort viel Salzwasser verdunstet sein muss.

Und Seevögel, Salz und Massen von Guano deuten eben auf ein fischreiches Gewässer voller Meerwasser hin.

Geoglyphen enbtlang der Küstenlinie wiederum deuten auf kunstinteresiierte Fischer hin, welche Dank Fischreichtum Zeit für 'land-art' hatten.

...

TH

Am 06.02.24 um 02:00 Uhr Hergen Lehmann schrieb:

Und diese Aussage ist falsch.

Wir kennen sie, zumeist. An denen, die wir noch nicht kennen, forschen wir noch.

Negativ. Die Naturgesetze sind evident. Hinweise auf Götter, Geister und Dämonen, liegen hingegen nicht vor – diese sind nicht mehr und nicht weniger als Produkte menschlicher Phantasie.

   👋️ 𝓔𝓻𝓲𝓴𝓪 𝓒𝓲𝓮𝓼́𝓵𝓪 😊  

Am 06.02.24 um 03:34 schrieb Arnulf Sopp:

Mit der Hypothese irgendwelcher Geistwesen tue auch ich mich schwer. Insbesondere wenn diesen menschliche Attribute zuwiesen werden, wie es in der Religion der Fall ist.

Die Existenz einer höheren Kraft, welche irgendwie die Regeln des Universums festlegt, würde aber einiges erleichtern. Ohne eine solche wird die Hypothese von allgemeingültigen "Naturgesetzen" gewagt - die Bedingungen an anderen Orten der Raumzeit unterscheiden sich derart dramatisch von den hiesigen, das man aus Beobachtungen einfach nicht darauf schließen kann.

Die wuerde auch durch die Zugkraft zwischen den zwei auseinanderdriftenden Plattenteilen auseinanderreissen.

Die Frage ist warum sie so schnell auseinanderdriften. Antwort: weil der Erdmantel sich bewegt.

Wenn die Aufstiegszone von Nord nach Sued verlaeuft gibts keine andere Moeglichkeit, das Material das von unten heraufkommt muss irgendwohin, siehe

formatting link
kann manin Bohrkernen feststellen wie alt das Material ist, um so aelter je weiter weg vom Ruecken...

Man kann es im Atlantik besichtigen...

Erosion findet in Bach und Flusslaeufen statt und man kann sie auf den Satellitenbildern durchaus sehen. Das liegt daran dass die seltenen Regenereignisse durchaus stark sind.

Findet sich dort Salz ?

Dass sich der Wuestenlack im Laufe der Zeit neu bildet, und dadurch die Bilder unsichtbar werden wenn sie zu alt sind. Dass man die Bilder sehen kann liegt daran dass sie noch nicht so alt sind, keine 2000 Jahre.

So sehen die Geoglyphen aber nicht aus, das war kein austrocknendes Meer, sondern Wueste mit Wuestenlack auf allen Oberflaechen, und die Macher haben die so modifiziert dass statt der original-Oberflaeche vorher verdeckte Obeflaechen sichtbar wurden, die eine andere Farbe haben als der Wuestenlack. Das koenntest du selbst sehen wenn du mal in der Gegend bist drehe Steine um und vergleiche die Farbe der Unterseite mit der der Oberseite.

----- Wüstenlack entsteht bei der oberflächlichen Verdunstung von kapillar aus dem Inneren der Gesteine aufsteigenden wässrigen Lösungen mit Gehalt an Eisen und/oder Mangan in Verbindung mit Tonpartikeln, die von außen angeweht werden. Wasser aus nächtlichem Tau spielt eine Rolle. Wüstenlack kann auch Spurenelemente und organische Bestandteile enthalten, seine Farbe kann verschiedene Brauntöne bis zu Tiefschwarz annehmen.

-------

Kann es sein dass die Voegel im Meer ihr Futter gesucht haben und dann

50km vom Meer entfernt genistet haben ? Dort wurde auf jeden Fall der Chilesalpeter abgebaut:
formatting link

Wenn dort Fluesse verdunsten sammelt sich im Laufe der Zeit auch viel Salz.

Die Frage ist wann. Die Archaeologen haben Methoden zur Zeitbestimmung und wissen wann die Geoglyphen entstanden sind, und das war lange nachdem dort der Chilesalpeter entstanden ist.

Nuer deutet eben das Alter der Geglyphen darauf hin dass zu der Zeit keine Fischer dort wohnten, weil das Meer 50km weit weg war, und die damals noch keine KFZ hatten.

Am 06.02.2024 um 09:50 schrieb Hergen Lehmann:

Zweifellos. Das legt aber noch nicht mal nahe, dass eine "höhere Kraft" eine Rolle spielen könnte, geschweige denn, dass dies gar erforderlich wäre.

Eine Erfahrung, die wir schon in früher Kindheit gewinnen: Keine Wirkung ohne Ursache, keine Tat ohne Täter. Die Übereinstimmung mit unserem Alltagsleben ist es, die zu der von dir erwähnten Erleichterung führen würde. Der Natur ist es jedoch vollkommen schnuppe, was wir gewohnt sind oder erleichternd fänden.

Das wende ich jetzt einfach mal auf deine obigen Worte an: Wo man Naturgesetze in dritter Lesung verabschiedet, hat es andere Bedingungen (um es mal launig auszudrücken; dies betone ich, weil sonst zwei Heinis haargenau zu wissen meinen, dass ich keinen Begriff von Naturgesetzen habe, wie ich nach ihrer infantilen Meinung auch die Seele für ein Organ halte). So bleibt uns nur, zu staunen und hinzunehmen, dass uns leider keine Erlichterungen (s.o.) gewährt werden.

snipped-for-privacy@hacktory.de (Arnulf Sopp) schrieb:

Du haelst doch auch Kavitation fuer Loecher, Zeichenlehrer:

formatting link
$ snipped-for-privacy@tipota.de%3E>

ersatzweise:

formatting link
$ snipped-for-privacy@tipota.de%3E>

Am 07.02.24 um 01:29 schrieb Arnulf Sopp:

Das liefe dann ja wieder auf meine initiale These hinaus, das es schlicht keine universellen "Naturgesetze" gibt, sondern nur unvollkommene Erklärungsmodelle, welche sich die Menschen gebastelt haben, und welche möglicherweise nur vom Beobachterstandort unseres Sonnensystems leidlich funktionieren.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required