Wärmepumpen-Wahnsinn (2026 Update)

May 06, 2023 Last reply: 2 months ago 4569 Replies

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sagt:

"Als am 26. September 1889 das Urmeter von der Generalkonferenz für Maß und Gewicht durch einen Meterprototypen aus einer Legierung aus 90 % Platin und 10 % Iridium ersetzt wurde,[3] ging man daher zu einem Strichmaß über. Auf diesem 102 cm langen Normal mit X-förmigem Querschnitt (20 mm × 20 mm) repräsentierten Strichgruppen die Länge von einem Meter. Definiert wurde er über den Abstand der Mittelstriche dieser Strichgruppen – aufgrund der Wärmeausdehnung des Materials bei einer Temperatur von 0 °C."

Der erste Prototyp von 1793 war allerdings 1000,325mm lang.

Falk D.

Am Fri, 19 Jan 2024 17:12:19 +0100 schrieb Helmut Schellong:

Den "genau einen Meter" gibt es nicht

Man kann auch mittels Lichtgeschwindigkeit und Frequenzmessung das Problem der Ungenauigkeit nicht lösen

mfg

Karl

Hallo Rolf,

Du schriebst am Thu, 18 Jan 2024 22:01:52 +0100:

[wie lang ein Meter EIGENTLICH ist]

Nur als kurze Zwischenbemerkung: inzwischen ist "die" Lichtwellenlänge _kein_ Sekundärstandard mehr, sondern der definierende.

Das weiß ich. Schlage dann mal eine kurze Formulierung vor, die allen Ansprüchen genügt.

Es geht hier um den bekannten Urmeter (in Paris). Klar ist, daß ich folglich meine Angabe im Rahmen der Möglichkeiten des Urmeters meinte.

Es gibt aktuell gar keine Ungenauigkeit des Meters. Per Definition ist dieses Längenmaß ganz genau 1±0 m - ohne Ungenauigkeit. Eine Ungenauigkeit kann nur durch (mehrfache) Verwendung der Definition, um dieses Längenmaß real abzumessen, hineinkommen. Jede Verwendung der Definition liefert dennoch ganz genau 1 m, auch wenn es Differenzen zwischen den einzelnen Abmaßen gibt.

Nicht mehr, siehe

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Groß Adi

Am Sat, 20 Jan 2024 00:25:31 +0100 schrieb Adolf Göbel:

Ich zitiere: "Der Meter wurde dadurch definiert als diejenige Strecke, die das Licht im Vakuum innerhalb des Zeitintervalls von 1/299 792 458 Sekunden durchläuft.

Das Problem ist jetzt nur verlagert - was ist denn 1 Sekunde bzw. was ist der 1/299 792 458 Teil davon

Und was ist wenn die Sekunde nicht konstant ist?

Und wie genau kann man die Sekunde denn messen?

mfg

Karl

Die Zeitmessung ist iirc die genaueste Messung die wir haben. Nimm eine ganz billige Quarzuhr für's Handgelenk. Fehler? Sagen wir 10 Sekunden im Monat. Das sind 4 ppm. Und jetzt vergleiche mit irgeneinem anderen Meßgerät für irgendetwas, das Du besitzt oder bezahlen könntest.

Am Sat, 20 Jan 2024 09:33:22 +0100 schrieb Axel Berger:

Es geht doch nicht darum, was ich besitze oder bezahlen könnte. Für meine Anwendungen reicht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Sanduhr

Es ist für Menschen einfach unmöglich die Natur absolut zu beschreiben

Während das Zählen eine absolute Größe darstellt ist das Messen immer fehlerbehaftet. Physiker wissen das und geben immer eine Fehlertoleranz bei ihren Messergebnissen an

Ich finde, das ist gut so

Und zurück zur Sekunde: wie groß ist der mögliche Fehler bei der genauesten Zeitmessung, die wir derzeit darstellen können?

Und welcher Fehler ergibt sich daraus für die Bestimmung der Länge 1 Meter?

mfg

Karl

Natürlich nicht, sondern um den Vergleich. Die Quarzuhr mit wenigen ppm kannst Du bezahlen, mühelos.

Kleiner als bei so ziemlich jeder anderen Meßgröße.

Ein kleinerer als bei jeder anderen Art der Bestimmung.

Das ist es, worauf es ankommt. Wie groß ist der kleinste mit dem Auge noch sichtbare Strich auf dem Urmeter? Und wie genau läßt sich die Mitte dieser Strichbreite bestimmen?

Es muß ja nicht "der kleinste mit dem Auge noch sichtbare Strich" sein, sondern das Auge kann mit einer Lupe bewaffnet sein. Auch die Mitte muß nicht bestimmt werden, sondern der Beginn oder das Ende quer.

Ein Strich kann ja durch eine Vertiefung gebildet sein. Mit einem Laser kann solch eine Flanke sehr genau erkannt werden.

Immer noch.

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Falk D.

Solange Du eine handelsübliche Cäsium 133 Zeitquelle findest, kannst Du die Sekunde als 9 192 631 770 Schwingungen der die Cäsium-Kerne umgebenden Elektronen messen.

Derzeit ist sie auf 10 Stellen genau festgelegt:

"The second, symbol s, is the SI unit of time. It is defined by taking the fixed numerical value of the caesium frequency ΔνCs, the unperturbed ground-state hyperfine transition frequency of the caesium 133 atom, to be 9 192 631 770 when expressed in the unit Hz, which is equal to s–1."

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Falk D.

Am Sun, 21 Jan 2024 02:34:41 +0100 schrieb Falk Dµebbert:

Also ist der Fehler mindestens 1/9192631770 s

Für die einen, die auch mit einer Sanduhr ihr Leben sicher führen können, ist das natürlich wenig. Aber für die richtigen Physiker sind solche Abweichungen u.U. viel zu groß um um die Zusammenhänge des Universums zu beschreiben

Ich bin mir sicher es wird daran gearbeitet die Sekunde noch genauer festzulegen.

Und es gibt natürlich noch eine Aufgabe (Problem möchte ich das nicht nennen)

Bei der Festlegung geht man davon aus, das die Frequenz von Caesium- Zerfall konstant ist. Stimmt das denn?

Mit welcher Uhr kann man das nachweisen?

Wie immer in der Physik, eine Sache hat man, eventuell nur grob, verstanden. Und dann ergeben sich sofort neue Fragen :-)

mfg

Karl

Wenn Zeit lokal und Raum 'relativ' sind: was ist dann die 'wahre Länge der Sekunde'?

Es stimmt schon, dass Uhren sehr genau sind.

Aber schon ein wenig höher im Gravitationsfeld der Erde gehen sie anders.

Welche Höhe wäre aber die richtige?

TH

Dabei übersiehst du einen anderen Effekt, der bekannt und meßbar ist: die Dauer der Sekunde, im Vergleich, hängt u.a. von der Gravitation an der Stelle der Uhr ab.

Ich finde ~ 10^-16 pro Meter Höhendifferenz auf der Erdoberfläche.

Das ist ja schon so genau das wohl das Wetter über die Dichte der Atmosphäre, Tiden, Mond, Erdöllager, und die Bleikugel von Prof Jolly im Labor nebenan meßbar werden.

Thomas Prufer

Am 19.12.2023 um 17:33 schrieb Takvorian:

Harvard und die anderen 'Ivy league' Unis zählen ich zum Kartell der 'bad guys'.

Das ist so eine Hypothese, von der ich meistens ausgehe, aber nicht wirklich weiß, ob sie zutrifft.

Ich meine nämlich, dass es etwas gibt, das sich 'New order of the Barbarians' nennt und quasi Satanisten meint.

Dabei sind die Satanisten nicht eigentlich böse, sondern werden ferngesteuert aus einer Welt, wo die Zeit aus unserer Sicht rückwärts läuft.

Für jeweils gute Dienste werden die Mitglieder belohnt mit Wissen über die hiesige Zukunft, welche sie dann gewinnbringend nutzen können (etwa für Sportwetten oder Börsenspekulationen). In der umgekehrten Richtung geht das genauso.

Die hiesigen 'bad guys' kopieren ihre counterparts aus der anderen Welt nun, aber verstehen die Zeitumkehr falsch und nehmen fälschlich an, die andere Welt wäre inherent böse, weswegen sie das auch sein müßten.

Die Satanisten sind also eine Art 'cargo cult', da sie etwas wichtiges nicht verstehen, sondern ihnen sichtbare Strukturen falsch interpretieren.

Das hindert sie aber nicht, unerhörte Reichtümer anzuhäufen, da sie ja alle Wetten gewinnen.

TH

Am Sun, 21 Jan 2024 08:43:09 +0100 schrieb Thomas Prufer:

Dann kommt noch hinzu das die Masse der Uhr selber Einfluß auf die Sekunde hat - kleinere Uhren gehen anders als große Uhren

Verrückte Welt - dann bleibe ich für den Alltagsgebrauch einfach bei meiner Sanduhr

mfg

Karl

Jedenfalls hast du mit obigem dich selber übertroffen.

Mein Tipp wäre: entweder sehr viel mehr davon zu rauchen/nehmen/trinken, oder sehr viel weniger...

Thomas Prufer

Mit 'Urmeter' meinte ich natürlich nicht den Stab an sich (dessen tatsächliche Länge unwichtig ist), sondern den Abstand zwischen den Markierungen darauf, welcher genau 1 m betragen soll.

So wurde mal das Meter definiert (als Abstand zwischen zwei Markierungen auf einem Metallobjekt in Paris bei 0°C).

Die Frage wie lang nun dieser Abstand ist, konnte nun nicht von etwas anderem hergeleitet werden, da die Definition den Stab selber meinte.

Tatsächlich war der Meter aber definiert als 1/10.000.000 der Länge des Meridians durch Paris vom Nordpol zum Äquator.

Das ist zwar unhandlicher, aber auch nicht genauer, weil man natürlich bei der Erde auch nicht so genau weiß. ob sie 'eigentlich' klein oder groß ist, da auch diese Definition sich nur auf sich selber beziehen kann.

Der Bezug des Längenmaßes Meter auf die Lichtgeschwindigkeit löst das Problem auch nicht, da das Meter bereits in dem Zahlenwert der Lichtgeschwindigkeit steckt.

Folglich wäre auch möglich gewesen, die Lichtgeschwindigkeit wieder auf

300.000.000 m/s festzulegen, was noch im Rahmen der Messungenauigkeit des Urmeters oder der Länge von Pol zum Äquator gelegen hätte.

Zur Not hätte man aber auch die Sekunde einen Hauch länger machen können und hätte dann einen viel handhabbareren Wert für c gehabt (exakt 7.5 mal um die Erde in einer Sekunde).

Allerdings würde das Erdwachstum das verhindern, weil man dann nach ein paar jahren wieder einen krummen Wert braucht für c, wenn das Licht exakt 7,5 mal in der Sekunde um die Erde fliegen soll.

Man kann eine Größe nur einmal definieren und nicht verschiedene Definitionen nebeneinander benutzen, die sich auch noch im Wert der Größe unterscheiden.

Es wäre also ganz schlecht, wenn 1 m nach einer Definition nur 999,99mm nach einer anderen Definition wären.

TH

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