Christoph Müller schrieb:
Hallo,
nur gibt es halt wieder physikalische Gründe warum die kleineren Anlagen nicht den gleichen Wirkungsgrad wie die grossen erreichen können. Ausserdem schadet den kleineren Anlagen das Anfahren natürlich auch.
Bye
Christoph Müller schrieb:
Hallo,
nur gibt es halt wieder physikalische Gründe warum die kleineren Anlagen nicht den gleichen Wirkungsgrad wie die grossen erreichen können. Ausserdem schadet den kleineren Anlagen das Anfahren natürlich auch.
Bye
Uwe Hercksen schrieb:
Und wenn auf möglichst hohen Wirkungsgrad gezielt wird, geht das nur über Nutzung der Abwärme. Also Blockheizkraftwerke. Die haben ihren höchsten Wirkungsgrad, wenn sie möglichst an der Obergrenze gefahren werden können, also im Winter.
Christoph Müller schrieb:
Wie hoch war noch mal der effektive Wirkungsgrad von Windkraftanlagen? Wirtschaftlichkeit von kostenloser Sonnenenergie ist bei angenommener industrieller Nutzung dieser Technologien nochmal wie hoch? Windkraft ist als Pufferspeicher exakt wie gut zu gebrauchen?
Energiespeicherung (z.B. in Silanen) ist eine völlig andere Spielwiese als Energiegewinnung durch Windkraft.
Irgendwo bläst natürlich immer Wind. Aber wie hoch wird wohl der benötigte Overhead sein, um in Spitzenzeiten ohne Pufferspeicher immer genug Energie zur Verfügung zu haben?
Ja so ist es. Das ist doch klasse oder? Sand, Sauerstoff und Stickstoff sind die "Abfallprodukte" bei der Rückgewinnung der gespeicherten Energie. Einfach Genial als _Energiespeicher_. Und Sand ist das Ausgangsprodukt bei der Produktion von Silanen. Na und? Danke für das, was du mir da gerade unterstellst. Aber schön das du auch herausgefunden hast das es um Sand Silan geht.
Und irgendwann ist der ganze Wüstensand exportiert und die Spiegel der Thermosolarkraftwerke werden nicht mehr geschmirgelt. Toll was? ;-)
Genau darum geht es. Effiziente Energiespeicherung. Nicht mehr und nicht weniger.
Beweise? Ein Speichermedium, welches durch die Verbrennung sowohl mit dem Sauerstoff, als auch mit Stickstoff der Luft glänzt, dürfte ein ziemlich effektiver Energiespeicher sein.
als lagerbare Brennstoffe schlicht liegen zu lassen.
Was sagt mir dieser Satz? Meintest du wirklich Lagerbar? Wozu dann erst herstellen? Um es dann endzulagern? Als Ausweg aus der Erderwärmung? Oder meinst du Lagernd in natürlichen Lagerstätten, so wie Erdoel oder Erdgas? Wie hoch sind wohl die natürlichen Vorkommen an, sagen wir mal, Heptasilan? Wie hoch ist die Jahresausbeute?
Wurde in den USA schon in den 70ern durchgekaut:
Hier
Je besser ausgebaut das Transportsystem ist, desto attraktiver wird typisch zentralisierte Herstellung.
Es gibt natürlich immer eigentümliche Ausnahmen: die klassische US-Stahlindustrie z.B. wurde von mini-mills aufgerollt:
Gleicher Effekt microbrewery in der Bierherstellung.
Das funktioniert aber immer nur in den USA, einer Marktwirtschaft. Im hiesigen Sozialismus ist Veränderung eher unerwünscht.
MfG JRD
Die Begriffe spezifischer Preis und Wirkungsgrad sagen Dir aber etwas?
Wohl übersehen, daß von 1998 bis 2000 der Preis/Herstelleranteil nominell deutlich sank. Aus realen Gründen oder politisch gewollt ? Kaum war der Tiefpunkt 2000 erreicht wurden munter neue Steuern eingeführt. Jetzt steigt er langsam wieder auf den Wert von 1998, huckepack sind natürlich die neuen Steuern drauf.
Russisches Gas hat meines Wissens Index auf Erdöl und steigt mit dem munter. Letztlich werden alle importierten Energiequellen im Preis steigen, da auf sie ja Marktdruck vorhanden ist. Uran kann man aber leichter lagern ( damit sind Marktschwankungen leichter auszugleichen ) bzw. per schnellem Brüter wiederauf- bereiten.
Liegt ungefähr auf der Ebene: "ich kaufe bei Conrad das IC für teueres Geld und subventioniere die Industrie die es viel billiger erhält". Großabnehmer hat eben überall deutlich bessere Verhandlungsposition als privater Kleinabnehmer. Industrie benötigt kein flächendeckendes Niederspannungsnetz das ja bezahlt sein will.
MfG JRD
"Rafael Deliano" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...
Freigabe des Marktes. Preise davor waren 'grosszuegig', werden natuerlich von Konzernen gern erwaehnt.
Gerade Uran ist in den letzten (z.B. 5) Jahren drastisch gestiegen, nicht nur Faktor 3 wie Oel, sondern Faktor 9.
Durchleitunsgebuehren werden von Kommission festgelegt, da gibt es keinen Rabatt fuer Betriebe.
Nein, das ist alles Markt, wie du sagst: Die koennten ja sonst ihren Strom selber machen (machen sie auch, z.B. VW, Hamburger Aluminiumwerke).
Henry Kiefer schrieb:
Das ist mir mal passiert. Der Energieversorger hatte per Wurfsendung angekündigt, dass der Strom abgestellt wird. Es wurde ein paar Meter neben unserem Haus auf gegraben. Ich war zu Hause, und plötzlich ging ein Licht wieder an (hatte es vergessen auszuschalten) aber es war hell wie nie zuvor. Ich bin dann gleich raus zum Bautrupp. Die waren dann auch schon ganz hektisch und haben's prinzipiell auch schon zugegeben, dass da was schief lief. Mein Schaden wurde ersetzt (kaputte Heizung (war nur ne Sicherung), Fax defekt (hatte ich damals hier gepostet, war ein Varistor) und die Ladeschaltung eines Notebooks. Beim Nachbar hat die Heizungssteuerung zerlegt (war im Januar), war ne neue Hauptplatine fällig. Auch die wurde ersetzt, aber auch nur, weil ich den Nachbar auf die Überspannung hingewiesen hatte. Ich denke, da sind in der Straße einige Schäden mehr entstanden, die wurden aber (da nicht bekannt) nicht mit der Überspannung in Verbindung gebracht. Ich hatte wohl auch nur eine Chance, da ich gleich den Bauleiter damit konfrontiert habe.
"Markus Gronotte" schrieb:
äh... verursacht etwas gemeinsam mit allen Strassen der Geräte?In einem beliebig komplex vermaschten Netz aus beliebig vielen reaktiven Komponenten kann nach einem beliebigen Schaltereignis zu einem beliebigen Zeitpunkt eine beliebige Verteilung speziell der Grössen Spannung und Strom vorliegen, würd' mir mal ansatzweise zu bemerken belieben ;)
Moin,
Knut Schottstädt schrub:
Wie groß ist der Overhead im Transportwesen? Grob geschätzt, was private PKW angeht, dürfte dort rund 100 mal so viel Leistung verfügbar sein, wie gebraucht wird. Und geht deswegen die Welt unter? Warum sollte das nicht auch bei Kraftwerken so sein können dürfen?
Ist das mit dem Sand sicher? Ich sehe keinen Grund, warum SiO2 nicht ebenso die Luft belasten sollte, wie CO2 oder ähnliches. Aber vielleicht gibt es ja einen.
Es geht Christoph um die Idee, Energie garnicht speichern zu müssen, das ist viel effektiver.
Zumindest das spielt garkeine Rolle.
Du verstehst die Idee nicht: Es geht darum, Strom garnicht erst speichern zu müssen. Z.B. kann man Strom mit BHK erzeugen. Diese laufen im Winter natürlich häufiger als im Sommer - was wunderbar zu der Tatsache passt, das Heizung mit Wärmepumpe im Winter mehr Strom verbraucht als im Sommer. Vorteil von kleinen BHKs: Sie lassen sich in quasi nullkommanix auf Volllast hochfahren, man kann damit also gut den Spitzenbedarf decken.
Für Stromspeicher gibt es nur einen Grund sie einzusetzen: wenn die produzierte Strommenge nicht zu der verbrauchten passt (was es natürlich garnicht gibt, aber das ist ein anderes Thema). Man kann die Problematik durch zwei Ansätze verbessern: Kraftwerke die besser auf den Bedarf reagieren können und Verbraucher, die ihren Verbrauch an die vorhandene Kraftwerksleistung anpassen. Beides ist sinnvoll. Und beides ist möglich.
CU Rollo
Moin,
horst-d.winzler schrub:
Sie haben im Sommer den gleichen Wirkungsgrad, zumindest so lange die Wärme abgenommen wird. Natürlich setzt das voraus, das so viel Wärmespeicher vorhanden ist, dass die Anlage wenigstens so lange laufen kann, dass sie auf Betriebstemperatur kommt.
CU Rollo
"Christoph Müller" schrieb im Newsbeitrag news:473c5b54$0$16667$ snipped-for-privacy@newsspool3.arcor-online.net... ..
Hi, aber das setzt menschliche Kooperation voraus. Darauf wette ich ungern, das klappt so selten....
In DER Wüste lebt nicht viel. Und wenn es ein bißchen feuchter wär, könnte sich die natur dort ja auch ein wenig erholen. Im Bereich der Salzseen wär der Boden eh total versalzen, da lebt ausser Krebsen und Algen nix mehr. Um soein künstliches Binnenmeer herum wäre es aber touristisch hochinteressant, außerdem stiege der Grundwasserspiegel. Ist bloß schade, daß es keiner ausprobiert, soeine Maßnahme hätte ungleich vieler anderer eine "provisorische" Wirkung, das wäre mittels simplem Stein-in-den-Bach-schmeißen inenrhalb weniger Jahre spurlos verschwunden.
"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com... ..
Hi, man braucht blanke Äuglein zum Gucken...
..> >ein Spiegel aus purem Industriediamant weggeschmirgelt? Und wenn, wie lange
Wer will. Ich würde ja keine ganzen Spiegel damit bauen, sondern lieber billige Folienspiegel mittels Luftdruck aufstellen und bei Bedarf wieder einfalten, oder feste Spiegel in Schutzboxen einfahren im Sturmfall, soein Spiegel könnte völlig autark mittels eigener Solarzelle stehen und sich auf Kommando seiner Zentraleinheit ausfalten....bei genügend Platz wäre eine komplette Bergwand damit "besiedelbar", der gesamte Steuerungsbedarf könnte per Computer erfolgen, fast alle Überwachung per Satellit. Das winzige Kraftwerk in Spanien könnte man fast beliebig skalieren oder einfach einen ganzen Zoo davon aufbauen, etwa in der Geröllwüste, die zusätzliche Bodenbeschattung durch die Spiegel würde zwar Vegetation anlocken, aber eine Bewaldung würde wohl doch ne Weile dauern.
"Roland Damm" schrieb im Newsbeitrag news:473b72b2$0$27137$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net... ..
Hi, hattest Du nicht was gegen Stahlwerkstoffe mit Salzwasser?
..
Nein, ein simples Erdloch könnte reichen, Geothermie...Andererseits ist Größe, solange sie ökologisch unschädlich bleibt, wurscht, oder? Warum nicht gewaltige Kühltürme mit Salzwasser in die Wüste stellen? Solange das Salz nicht liegenbleibt, sondern per Binnenschiff und Kanal wieder ins Meer kommt?
Nein, oberflächliches Meerwasser geht nicht komplett ins Grundwasser. Sonst hätten Inseln keine Brunnen, etwa in der Nordsee oder dem Mittelmeer, das bißchen Regenwasser macht nämlich nix aus. Klar wäre Salz im Grundwasser, zumal bei unterirdischen Strömen, aber insgesamt erhöht sich der Grundwasserspiegel in weitem Umkreis. Boden kann Salz ganz gut filtern. Das hat ja auch Nachteile, wer mit salzigem Wasser bewässert, hat irgendwann mehr Salz denn Erde auf dem Acker, Ägypten kann davon ein Liedchen singen. Nur mit völlig entsalztem Wasser macht Wüstenfeldbau Sinn. Israel machts vor, deren Negev-Plantagen kriegen teilweise richtges entsalztes Meerwasser und haben deshalb kaum Bodenprobleme, während am Nil meist Brunnenwasser genutzt wird, das signifikant Salz trägt. Klaro, wär am künstlichen Salzmeer Brunnen bohrt, saugt sich damit das Salz regelrecht heran. Duch Verdunstung und langsames Sickern wäre das aber ansonsten sinnvoll.
Moin,
gUnther nanonüm schrub:
Wenn es sich finanziell lohnt, klappt das wunderbar.
Du willst Grundwasser mit Salzwasser auffüllen?
..ist eher gut so..
Salz im Grundwasser verschwindet nicht innerhalb weniger Jahre, eher innerhalb weniger Jahrmilliarden.
CU Rollo
Roland Damm schrieb:
Richtig! Letztens von einem Prototyp-Haus gelesen, das in der Hausmitte einen gro=DFen, =FCber alle Stockwerke gehenden W=E4rmespeicher (Wasser) bekommt. Isolation soll so gut sein, das im Sommer gespeicherte W=E4rme i= m Winter genutzt werden kann?? Wenn dem so w=E4re, w=E4re sowas die "ideale" Erg=E4nzung.
--=20 mfg hdw
Am Fri, 16 Nov 2007 05:06:06 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:
Hallo!
Letztens (auch schon ca. 1 Jahr her) ein Haus gesehen bei dem der Keller ausgeräumt und mit losen Steinen befüllt wurde. Diese Steine werden im Sommer mittels Solarpanele erhitzt und geben die Hitze im Winter wieder ab. Soll wunderbar funktionieren.
Liebe Grüße, Thorsten
Klaus Rotter schrieb:
Vier Drähte falsch anschließen? Von denen drei eh keinen Unterschied machen, wenn sie denn 'im Kreis geschoben' würden?
- Henry
Roland Damm schrieb:
Hallo,
es gibt einen wichtigen Unterschied, CO2 ist bei den auf der Erde herschenden Drücken und Temperaturen gasförmig, SiO2 ist da immer fest. Ausserdem ist SiO2 wasserunlöslich und beständig gegen die meisten Lösungsmittel sowie Säuren und Laugen, nur nicht gegen Flußsäure.
Bye
Roland Damm schrieb:
Warte einfach ab, bis jeder Chinese mit seiner Abgasschleuder durch die Gegend kutscht. Das, um 50 - 350kg eines Kadavers mittels 1+X Tonnen Blech durch die Gegend zu bewegen, wo ein Telefonat oder eine eMail ausreicht nicht sooo sinnig ist, ist auch mir klar. [...]
Und mit was wird so ein BHK wohl betrieben? Wird übrigens in meinen Kreisen BHKW genannt. Wenns irgendwann mal geklingelt hat, evtl. auch mit höheren Silanen. Jetzt mit fossilen Energieträgern oder mit nachwachsenden Rohstoffen auf Kohlenstoffbasis. Diese Verwertung nachwachsender Rohstoffe z.B. erledigen den Rücktransfer, äquivalent zu einem Groundsystem, u.a. per CO2 über die Atmosphäre. Zumindest ist das zur Zeit noch so. Genau das ist aber eines der wesentlichen Umweltprobleme, wenn ich das nicht ganz verpeilt habe.
Also was ist so originell an Deiner die Idee, deren Funktionsweise und vor allem deren Auswirkungen du anscheinend gar nicht begriffen hast?
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