Spannungserhöhungim Stromnetz wegen Windk raftwerken

Nov 12, 2007 208 Replies

Lutz Schulze schrieb:

War da nicht die Sache mit der schlechten Effizienz bei Drucklufterzeugung? Haben die einen besseren Weg gefunden?

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Wenn mans ehrlich anginge und das Grundlast/Spitzenlastproblem an den Endverbraucher weitergeben würde würde Stromverbrauch sicher von diesem optimiert. D.h. die lokale EVU sendet ( über Rundsteueranlage, Internet, Langwellenfunk wie auch immer ) alle 10 Minuten Nachricht "unser Strom kostet jetzt gerade 0,xx EUR". Da wirds dann ganz schnell an jedem Boiler eine Zusatzbox mit Wählscheibe in Einheit "EUR" geben. Badewasser wird dann eben ein paar Minuten später warm, Mittag- essen kommt nichtmehr Punkt 12 Uhr.

MfG JRD

Hast du denn mal den Energietransport bei diesem Kondensator bilanziert? Kommt er auf über 50%?

Die Zeiten, in denen unbegrenzt Energie zur Verfügung stellt, sind ja eher selten. Außer die Anlage ist überdimensioniert.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Lutz Schulze schrieb:

Hallo,

nur ein guter Wirkungsgrad ist durch das Patent nicht gesichert, da stellt die Thermodynamik doch erhebliche Hindernisse dagegen.

Bye

MaWin schrieb:

Hallo,

und dann eine HGÜ Strecke von der Sahara bis zur Meerenge von Gibraltar, dann über Seekabel bis Europa und weiter durch ganz Europa mit HGÜ Freileitung. Da haben wir ja noch viel zu bauen für die nächsten Jahrzehnte.

Bye

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de...

Ich wuerde zuerst die Route ueber Italien empfehlen, zumal Italien seit Abschaltung aller AKWs Strom besonders noetig hat und derzeit vom Norden geliefert bekommt, ausserdem ist die Sahara von Bayern/BW nur 1500km entfernt, also kuerzer als viele heutige Trassen, aber richtig: Die Durchleitungskosten machen was aus, was stromintensive Industrie nach Afrika locken wuerde. Nicht schlecht fuer die dortigen Menschen, Aluminium wird eh um die Welt gekarrt, warum nicht nach Tunis statt nach Hamburg. Zu mal der Strombedarf wegen Verbreitung von Klimaanlagen gerade in heissen Laendern extrem steigen wird, ist der Ausbau der Stromerzeugung dort besonders noetig, und wir wollen in den Laendern wegen der Uranproblematik ungern AKWs sehen.

Manfred Winterhoff

MaWin schrieb:

Hallo,

wenn man Strom von Photovoltaik in der Sahara und aus Windkraftanlagen in der Nordsee in ganz Europa verteilen will wird man wohl eh langfristig durchgehende HGÜ Verbindungen von Süd nach Nord und von Ost nach West brauchen. Aber Aluminium mit Solarstrom in Tunis herstellen, da wird man den Strom doch rund um die Uhr brauchen, in der Nacht also doch wieder Durchleitungskosten für lange Strecken. Aluminium und Elektrolyt sollen ja nicht erstarren in den Elektrolysezellen.

Bye

Und Platz haben die da unten ja auch ohne Ende. In der Sahara würden sich sicherlich auch thermosolare Kraftwerke gut machen. Wenn die konventionellen Energieträger noch teurer werden, lohnt sich das bestimmt für die Energiekonzerne, da unten was größeres aufzubauen, trotz langer Leitung usw.

Oliver B. schrieb:

Ich könnte mir gut vorstellen das der nächste Sandsturm die Spiegel mattiert und deswegen in der Sahara sowas nicht steht.

Nur so eine Idee.

Grüße Björn

Rafael Deliano schrieb:

Oder man wartet halt, bis sich die geeigneten Industrien angesiedelt haben, die mit einem solchen Stromdargebot gut leben kann. Start einfach nur zu warten, kann man da bestimmt auch etwas nachhelfen. Wer meint, dass immer alles ganzjährig ganz gleichmäßig zu gehen habe, der möge mal einen Blick in die Landwirtschaft werfen...

Servus Christoph Müller

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MaWin schrieb:

Noch effizienter geht's, wenn man Brennstoffe ganz einfach liegen lässt und erst dann verstromt, wenn nicht mehr genug Wind da ist.

Servus Christoph Müller

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Lutz Schulze schrieb:

Wie viel Wartung kostet es, in Windzeiten die Kohle im Kraftwerk einfach liegen zu lassen statt zu verbrennen? Mit welchen Speicherverlusten ist zu rechnen?

Servus Christoph Müller

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Es soll ehedem tatsächlich so gewesen sein, daß sich neben dem ersten Wasserkraftwerk das erste Aluminiumwerk ansiedelte: ohne Verbundnetz waren Erzeuger/Verbraucher immer lokal aufeinander angwiesen. Wenn man google anwirft scheints heutzutage kaum noch üblich zu sein, daß Aluproduktion direkt neben Wasserkraftwerk ( meist regional ungünstig ) angesiedelt wird. Der Strom kommt zum Kunden, nicht der Kunde zum Strom. Ökostrom der weder quantitiv viel noch billig ist lockt niemand an die Nordsee.

( Nicht nur in der EU ) Staats-Subventionsgrab. Da ist ökologische Stromerzeugung wahrhaft nicht weit entfernt davon.

MfG JRD

Moin,

Rafael Deliano schrub:

Mittagessen kostet an Strom vielleicht 20¢, wenn es zur teuersten Zeit bereitet wird vielleicht 40¢. Meinst du, die Menschen sind bereit wegen 20¢ den Zeitpunkt ihres Mittagessens anzupassen? Ich gebe dir zwar recht, finde die Idee auch nicht verkehrt, aber es gibt auch durchaus Einwände gegen diese Idee: Such mal nach Diskussionen mit dem Stichwort 'Astrohs' - dazu wurde schon viel gestritten.

CU Rollo

Moin,

Oliver B. schrub:

Thermische Kraftwerke haben in der Sahara eventuell ein Kühlungsproblem.

CU Rollo

Ich stelle mir gerade vor was hier in München auf den Strassen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln los wäre wenn alle Firmen um

8.00 anfangen und 16.00 aufhören wollten statt Gleitzeit zu haben.

Die Einführung von Rundsteueranlagen ( so primtiv die auch sind ) hat wohl ehedem jeweils zu Einspareffekten geführt, der End- verbraucher ist nicht so abgeneigt. Natürlich wollen EVUs eigentliche keine Einsparung. Staat hat seine Steuern drauf und will eigentlich auch keine.

Zu weitreichende Ideen.

MfG JRD

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de... ..

Hi, nö, die müssen ja nicht gleich auskühlen, ein bißchen Strom zum Schmelzerhalt reicht dann. Die Produktion stockt dann eben ne Weile. Den Solarstrom sollte man aber nicht gerade in Tunis herstellen, sondern eher auf den höheren Bergen, wo Sandstürme eher selten sind.Und die auch eher unbewohnt sein dürften.

mfg, gUnther

"Bjoern Wieck" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net... ..

Hi, und ich könnte mir vorstellen, daß der "Wetterbericht" in der Sahara auch Sandstürme erwähnte, und alle Spiegel sich rechtzeitig versteckten oder per Lamellenrollo in Sicherheit begäben. Des weiteren ist soein Spiegel ja beweglich, warum also nicht im Alarmfall einfach flach horizontal ausrichten, den Spiegel nach unten? Oder irgendwie falten, zusammenklappen? Auch hierzulande ist Regen ja nun keine Seltenheit und hinterläßt auch Dreckspuren.

mfg, gUnther

"Roland Damm" schrieb im Newsbeitrag news:4739f368$0$4357$ snipped-for-privacy@newsspool4.arcor-online.net... ..

Hi, wieso? Wasser zur Kühlung könnte man doch "billig" von der Küste kriegen, bei den vielen Salzseen da dürfte ein bißchen Meerwasser keine Rolle mehr spielen, und man kann per Kühlturm daraus gleich Entsalzung "spielen". Zwo Fliegen mit einem Turm...

mfg, gUnther

Also keine 12V Halogen? Und was ist mit Hochvolt-Halogen (GU10 & Co)? Die würd ich allerdings auch auslassen; denn auch diese Spannungen halte ich nachweislich für alles andere als stabil.

-Andreas

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