Och, so schwierig ist das doch wohl nicht. zB bekommen Zahnärzte ab dem ersten Januar eine min. 6% Erhöhung. Ich weiß allerdings nun nicht, ob mein Zahnarzt das Geschenk an seine Frau, einen nagelneuen Porsche, schon vollständig bezahlt hat? Ist übrigens bei seinen Helferinnen garnicht gut angekommen.
mfg hdw
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H
Horst-D.Winzler
Am 25.11.2011 15:11, schrieb Marc Santhoff:
Mich deucht, du vertraust dem Parteienproporz mehr als dem Souverän dieses Staates, also dem Bürger? Na ja, vielleicht hast du nicht so ganz Unrecht. Denn wenn der Souverän es zuläßt, das Wahlversprechen als unverbindliche Zusagen der Politik durchgehen, liegt bezüglich seiner, des Souveräns, politischen Emanzipation einiges im Argen. ;-)
mfg hdw
R
Roland Ertelt
Und so sprach Joerg:
Und? Eine Album-CD lag um die 30..35 DM.
Roland
A
Axel Berger
Joerg wrote on Sat, 11-11-26 02:07:
Eben. Sprachst nicht gerade Du besonders von den kleinen Künstlern, die eben nicht wie Michael Jackson von den großen Labels gepuscht werden? Genau das ist mit "Nischen" gemeint, oder?
K
Klaus Butzmann
Am 26.11.2011 02:07, schrieb Joerg:
Da stimme ich Joerg zu, habe gerade mal ins Plattenregal gegriffen:
12,90/13,90/14,90/16,99 DM, Doppelalben auch mal 19,90 DM
Frage: Wenn ich eine LP im Schrank habe (und damit die Urheberrechtsabgaben bezahlt!) dann sollte für mir doch jedwede andere physische Darreichungsform, und auch Downloads aus zweifelhafter Quelle zustehen?
ack
Prinzipiell hast dur recht, aber ich denke die Wertigkeit von Musiksammlungen ist am Boden. Ob 1000 oder 3000 belanglose Songs irgendwo auf Platten/Sticks/iPODs vergammeln ist für den "Besitzer" egal, die werden größtenteils eh' nicht angehört. Die Industrie rechnet aber logischerweise mit 3000 x 1-2 Euro Schaden.
Butzo
R
Roland Ertelt
Und so sprach Klaus Butzmann:
Gern nochmal ausführlich:
Der Download ist (in DE) nicht strafbar. Nur der Upload.
Roland
M
Marc Santhoff
Am Sat, 26 Nov 2011 06:03:42 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:
Hmm, jetzt hast Du mich natürlich erwischt. Teilweise wenigstens. Der Durchschnittsbürger mag schlecht gebildet sein, aber nicht dumm.
Nur in diesem Fall, wenn man deinen Vorschlag aufgreifen und "Premium- Inhalte" kostenpflichtig anböte, funktioniert das nicht. Guck' mal auf die Kundenzahlen und deren Entwicklung für zu bezahlende HD-Programme. Den Managern solcher Angebote schwimmen grade die Felle weg, weil die Loide gern kostenlos testen, aber dann nicht die Dauermiete abdrücken möchten. Daher denke ich, daß so ein Modell nicht funktioniert.
Ich bin aber nach wie vor der Meinung, daß ÖR seine Berechtigung hat. Das wollte ich natürlich damit aussagen. Und ich meine auch immer noch, daß eben dieser ÖR derzeit fischig nach Selbstbedienungsladen riecht, also definitiv reformbedürftig ist.
So, welches Mittel kann denn der Souverän anwenden? Er hat seine Wahlstimme, Petitionsrecht (Hihi!) und seinen Hintern, den er vom Sofa runterkriegen müßte. Erstaunlicherweise passiert letzteres tatsächlich in den letzten Jahren wieder häufiger. Und Phänomene wie den Ersatz der Grünen als Protestpartei durch die Piraten verzeichnen reichlichen Zulauf. Doch, ich beginne mein Vertrauen in den Bürger als politisches Wesen zurückzugewinnen, langsam.
Marc
J
Joerg
Eine einzelne CD? Was fuer Musik war es denn? Das habe ich noch nie erlebt und wir haben einige gekauft.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Ja, kleine Kuenstler leiden wenn das Absaugen von Musik legalisiert wird. Bei uns gibt es viele die ihre CDs fuer $10 oder weniger verkaufen, aber den meisten Erloes davon behalten. D.h. sie bekommen pro CD wesentlich mehr als ein grosser Kuenstler, aber verkaufen viel weniger davon. Es reicht ihnen. Von einer GEMA-Steuer bekaemen die gar nichts ab, da sie kaum bekannt und nicht an ein Studio gebunden sind.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Geht noch besser. Bei uns sind Gehaltserhoehungen fuer "Staatsdiener" beschlossen worden die Richtung 10% gehen. In einer Zeit wo rund 12% der Kalifornier arbeitslos sind, kaum Geld haben, der Staat fast pleite ist, staatliche Angestellte superfette Pensionen einstreichen und die Linken jetzt auch noch Steuern erhoehen wollen. Das Vertrauen der Leute in diese "Entscheidungstraeger" ist weitgehend weg. Fast alle hoffen auf die naechste Wahl.
Gruesse, Joerg
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H
Horst-D.Winzler
Wenn die mit 10% an den Staatsschulden beteiligt werden, ist das doch OK.
"fast" Pleite? Du beliebst Euphemismen zu bemühen. Wenn US-Staate Asphaltstraßen in Schotterstraße verwandeln weil deren Unterhalt billiger ist, dann ist wohl kaum noch Spielraum vorhanden.
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BTW DE macht nach wie vor Schulden. Von den Wiedervereinigungskrediten ist noch nichts abgetragen worden. Und die Politik macht weiter mehr oder weniger lustig Schulden. Inzwischen steigt bei nicht wenigen Bundesbürgern der Wutpegel nicht unerheblich.
Gegen Erhöhungen von Steuern wird sich kein Ausweg finden. Egal ob links, rechts oder mittig.
Diese Leute sind doch von euch gewählt worden. Oder irre ich mich? Ihr habt in den USA größere Möglichkeiten Politiker zu schassen als wir hier. Oder täusche ich mich?
Welche Wahl habt ihr denn noch? Ich wüßte nicht, wie die Schulden durch Wahlen verringert werden können? Früher haben Staaten in solchen Situationen Kriege angezettelt. Siehe auch Weltkrieg II.
mfg hdw
H
Horst-D.Winzler
Am 26.11.2011 14:32, schrieb Marc Santhoff:
Doch aber nur, weil sie das etwas später bei den ÖRR ohnehin zu sehen bekommen.
Die Leute wollen nicht noch zusätzlich abdrücken, wenn sie doch schon bezahlen müssen. Es ist doch ganz einfach, wer teure Veranstaltungen unbedingt sehen will, wird dafür auch bezahlen.
Wir haben neben dem ZDF dem DLR noch neun Anstalten der ARD. Jede hat eine eigen komplexe Verwaltung mit Intendanten.Jeder Intendant bekommt etwa 250.000-300.000 pro Jahr. Mir kann keiner erzählen, das 96.000/Jahr für einen Intendanten nicht völlig ausreicht. Dazu kommen noch die Kosten die die Kulturhoheit der Länder verursacht.
Wenn unbedingt ein ÖRR sein soll, dann kann Arte und Phoenix als Beispiel dienen. ? 5,-/ Monat sollten dann aber mehr als ausreichen.
Vielleicht findet sich ja eine Mehrheit von Bundesbürger, die die Politik endlich zwingt, eine vernünftigen Regelung für Plebiszite einzuführen. Es fehlen lediglich die Ausführungsbestimmungen. Im Gegensatz zu manchen Ausführungen seitens der Politik, sind Plebiszite keineswegs vom GG verboten;-)
mfg hdw
E
E.-R. Bruecklmeier
Am 26.11.2011 16:56, schrieb Joerg:
Wenn 1/3 des Haushalts auf Pump finanziert wird, dann wird daran kein Weg vorbeiführen.
Who the hell ist general failure and why is he reading my harddisk?
E
Ewald Pfau
Joerg :
Ganz im Gegenteil: Hochfrequentierte Kanäle sind gut für's Bekanntmachen. Und das ist, was sie brauchen.
Die einzigen, die dann zu krakeelen anfangen, das sind die ewigen unleidigen Kontroll-Freaks. Leider sind die in einflussreicher Position viel zu markant vertreten.
Die Relation zum vorigen ist viel eher proportional als reziprok.
Erwähnte ich nicht schon, dass dieser Nachweis schon geführt wurde? Wo mehr gesaugt wird, wird auch mehr gekauft.
Das ist eine Relation der gegenseitigen Bereicherung, nicht eine der Konkurrenzierung.
Letzteres lässt sich abseits Stehenden zwar mit der schrägen Vokabel von den "immateriellen Gütern" leichter aufs Auge drücken, quasi als ob es eine direkte Analogie zu Waschmaschinen gäbe, oder zu Schokoladetafeln, das führt aber in die Irre. Die Kultur des Habenwollens dreht sich hier im Kreis, nur schlimm, wenn sich alle Welt dann blöde mitdrehen soll.
Musik kann man nicht "haben" (nur als Surrogat. als Gedächtnisstütze), man teilt ein Stück seiner Zeit mit ihr. Bei Musik ist das am augenfälligsten. Bei Exponaten ist zwar ein "Ding" dazwischen, aber der Wert entfaltet sich auch erst, indem dies auf einer Ebene der reinen Symbolik zur Geltung kommen kann.
J
Joerg
Denen ist die Zahlung bis zum Ableben quasi auf Anordnung der Gewerkschaften im Gesetz festgeschrieben worden. Das ist mit einer Zwangsjacke praktisch identisch.
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Die sind wenigstens ehrlich und schreiben bereits in die URL dass es Propaganda ist :-)
Zitat "Der designierte Gouverneur Jerry Brown versucht gerade händeringend Möglichkeiten zu finden, wie zusätzliche Milliarden im Haushalt eingespart werden können."
*PRUUUUUST*
Das waere genau der Herr der diese abstrusen Gehaltserhoehungen stoppen sollte.
Geht schon, aber nur wenn man auf der Ausgabenseite was tut und da gibt es reichlich Potenzial.
Richtig, aber leider raffen es viele Waehler nicht. Dazu gibt es einen IMHO gefaehrlichen Trend: Je mehr Leute in die Abhaengigkeit "derer da oben" getrieben werden (Welfare, Stuetze, usw.) desto mehr waehlen links weil sie diese Pfruende erhalten haben moechten. Auf Kosten der anderen.
Was Waehler nicht kapieren sind die langfristigen Konsequenzen, naemlich dass Nettozahler irgendwann die Nase voll haben und weggehen. Aktuelles Beispiel ist mein letzter Arbeitgeber, der nach Costa Rica umsiedelt.
Ein Teilerfolg trat bereits bei der Wahl Ende 2010 ein, damit hatte das hemmungslose Verprassen zumindest zu einem grossen Teil ein Ende. Der Dollar stabilisierte sich dann auch erwartungsgemaess aus dem Sinkflug. Jetzt gilt es, das auszubauen aber dazu bedarf es weiterer Mehrheiten, auch auf Bundesstaatsebene.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
J
Joerg
Doch, ginge in Kalifornien. Aber nur wenn echte Pensionsreform erfolgt. Da jedoch die Gewerkschaften weitgehend die Wahlkaempfe der an der Macht befindlichen Riege finanziert haben und die meisten Waehler diese Zusammenhaenge nicht zu verstehen scheinen ...
Kein Scherz, und ich weiss dass Du Dir aus materiellen Dingen aehnlich wenig wie ich machst: Waerst Du in Kalifornien Professor koenntest Du es hinkriegen mit ueber $150000/Jahr an unwiderruflichem Rentenanspruch und in recht jungem Alter in den Ruhestand zu treten. Den Studenten gegenueber denen immer hoehere Gebuehren abgepresst werden ist das ein Schlag ins Gesicht. Ich hoffe die sind als Waehler schlauer als andere und handeln entsprechend.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
E
E.-R. Bruecklmeier
Das reicht nicht, um mich in dieses Land zu locken ;-)
Welchen Anteil am US Haushalt haben denn die Pensionsausgaben?
Who the hell ist general failure and why is he reading my harddisk?
H
Henning Paul
"Gegen Ende" der DM war das der Standardpreis für Neuerscheinungen. Ist im Zuge der Euroeinführung zwischenzeitlich auf 16-18EUR, mittlerweile eher
17-20EUR aufgerundet worden.
Doppelalbum mit Charts-Kacke (Bravo Hits etc.) war eigentlich immer 40DM.
Gruß Henning
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613
J
Joerg
Kann ich ueberhaupt nicht verstehen :-)
Kann ich auf Anhieb nur fuer Kalifornien sagen. Die ungedeckten zukuenftigen Rentenzahlungsansprueche fuer Staatsbedienstete sollen fuer
2012 550% (ja, 550) des kalifornischen Budgets betragen. Gewerkschaften und Rentenkassen bestritten diess letztes Jahr noch vehement, inzwischen haben sie wohl ihre Taschenrechner wiedergefunden und sind ganz leise geworden. Da wird einem uebel.
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Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Muss man ja nicht in der Apotheke kaufen :-)
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Gruesse, Joerg
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