Ok, wer Heavy Metal mag. Fuer mich ist das nicht wirklich Musik sondern faellt eher unter die Rubrik "Krach und Getoese" :-)
Ok, wer Heavy Metal mag. Fuer mich ist das nicht wirklich Musik sondern faellt eher unter die Rubrik "Krach und Getoese" :-)
Am 22.11.2011 00:42, schrieb Joerg:
"Brennen"? Dürfte mindestens 10 Jahre her sein, die kennen doch CDs schon gar nicht mehr. Da werden vielmehr MP3s von XXPhone zu XYPhone verschoben.
Ich auch nicht.
Butzo
Am 22.11.2011 01:54, schrieb Gerhard Hoffmann:
Ach der Mani :-)
Butzo
Am 22.11.2011 11:21, schrieb Axel Schwenke:
Und fur mich, exakt die gleiche Entwicklung!
Butzo
Am 22.11.2011 17:53, schrieb Joerg:
Nee, ich habe geschrieben, dass der von Olaf angesprochene Wandel nicht gut für die Umwelt _ist_.
Mehr als genug. Guck dir mal die Konten der Musiker an, die am meisten über die Raubkopierer jammern.
Denkst du, dass er die CDs alle gekauft hätte?
Am 22.11.2011 20:03, schrieb Klaus Butzmann:
Und DVDs sind auch out, man hat eine USB-Platte mit HDMI, oder Micro-SD im Smartphone.
Gruß Dieter
Ok, aber es stand als Antwort direkt unter meinem Text. Ich gehe mal das Windex Spray holen, fuer die Kristallkugel :-)
Ich kenne eher die nicht so bekannten, fuer die zaehlt der Erloes jeder verkauften CD. Von Konzerten koennen die nicht leben, da sind die Kosten kaum niedriger als die Einnahmen. Viele sind ohnehin Benefiz-Konzerte, darueber werden die oft bekannt.
Frueher war das definitiv so.
Jaja.
Vinzent.
Am 22.11.2011 21:20, schrieb Joerg:
Ich bin davon ausgegangen, dass du mit "Alles Handwerker- und Industriebereiche. Dort ist Wandel oft gesund." nicht die Steinzeit meintest.
Die nicht so bekannten werden aber auch nicht "so kopiert". Mal abgesehen davon, dass die von dem verkauf einer CD, falls sie diese nicht selbst "vermarkten", wohl eh nichts sehen werden.
Ja klar, früher hatte "man" ein Tonbandgerät oder einen Kassettenrekorder am Radio hängen- da hat man sich natürlich dann auch die Schallplatten/Kassetten/CDs dazu gekauft...
Weiterhin antwortest du scheinbar nicht auf meine Frage. Ich habe gefragt ob du glaubst, dass die von dir getroffenen bodenständige Leute auch alle CDs, die sie kopiert haben, auch gekauft hätten wenn eine Kopie unmöglich gewesen wäre.
Ich meinte die Zeit vor 100-200 Jahren. Ein knallhartes Beispiel dazu sind etwa die kleinen Handwerksbetriebe die damals Spiegel und aehnliches hestellten und reparierten. Da ist oft der ganze Boden quecksilberverseucht, hat man einfach alles reinsickern lassen.
Im Gegenteil, viele leben davon.
Klare Antwort: Ja. Teilweise sind das Leute die das frueher getan haben, damals als Kopien hoechstens per Kassettenrekorder moeglich waren und das natuerlich Hifi-maessig nicht so der Hit war. Jetzt haben sie Rechner mit CD Brennern.
Was die Jugend angeht gilt das noch mehr. Wer da nicht die richtige Musik hat ist nicht "in". Frueher hatte man haufenweise LPs und Singles gekauft, von muehsam erspartem Geld. Damit konnten die Leute bei Feten angeben, denn da war nicht der Kassettenrekorder King, sondern der Plattenspieler. Musste aber mindestens Lenco sein.
Am 22.11.2011 22:51, schrieb Joerg:
Ich kann mir kaum vorstellen dass Quecksilber damals so billig war um es einfach versickern zu lassen. Das dürfte eher durch undichte Holzböden und Unkenntnis der Gefahren passiert sein.
Es soll auch Leute geben die mit Mittelwellenqualität zufrieden sind :-)
In meiner Erinnerung eher wenige Platten, der größere Teil als Radioaufnahme Tonband/Cassettenrecorder. Nachdem man selbst Geld verdiente kaufte man sich Jahre später die Platten und ab den 80ern die selben Stücke nochmal auf CD.
Butzo
Da war kein Holzboden. Die Huetten die ich sah standen einfach so auf dem Fundament und der Fussboden war die Erde selbst. Alles was irgendwie daneben suppte sickert da rein.
Dann war da die Prozesswaerme. Irgendwo im Raum gab es eine Feuerstelle und um die herum war alles pechschwarz mit einer harten braunen Schicht drunter. Da kann man sich vorstellen wieviel an Russpartikeln und sonstwas ueber 100 Jahre oder mehr in die Stadtluft rausgequollen ist.
Frueher habe ich Afrique 01 auf Kurzwelle gehoert. Rausch, knarz, knister, aber das Programm schlug alles andere.
Muss zu meiner Schande gestehen das ich auch einiges aus dem Radio aufgenommen haben. Country, afrikanisches, karibisches, aber nur weil es das nicht zu kaufen gab.
Bei uns war Kassette nicht sehr salonfaehig. Wer was auf sich hielt hatte das neueste Rock-Album fuer den Plattenspieler. Das machte mehr Eindruck als mit dem Bonanza-Chopper aufzukreuzen.
Bei uns gab es am Gymnasium Kids die hatten zuhause eine Kollektion von ueber 100 LPs. Wie die das hingekriegt haben ist mir ein Raetsel. Ich weiss noch wie ich einen mal als "Sicherheitspatrouille" begleitet habe weil der nicht allein mit 300DM zum Radiohaendler wollte um einen besseren Plattenspieler zu kaufen. Das war damals ein halbes Vermoegen.
Und wen interessiert bei guter Musik, ob das "Hifi-mäßig" der Hit sei? Außer ein paar Goldöhrchen mit sauerstofffreiem Kupferkabel niemanden. 9 von 10 Leuten haben keine Wiedergabekette, die eine CD ausnutzen kann.
Das haben seit einem Jahrzehnt auch die Produzenten mitgekriegt und jagen die Aufnahme vor dem Mastern durch den Kompander, damit's auch auf Ohrsteckern und Autoquäkern benutzbar ist.
Außerdem: Was eh von der Rille kommt (rumpel, knister, knacks), verliert durchs Tonband auch nicht mehr wesentlich...
Da ist der Opa, der glaubt zu wissen, was bei der Jugend in sei. ;-)
Smartphone-Marken und andere Gadgets geben den Ton an. Musikkonserven sind da, wenn überhaupt noch relevant, völlig nebensächliches Beiwerk.
ciao, Joseph
Angesichts der Tatsache, daß keiner der Begünstigten dafür einen Finger rühren muß, ist das ein Haufen Geld. Mal zum Vergleich der Verdienst an einer regulär verkauften CD:
(via
Die Grafik stammt aus einem Artikel der BPB, der allerdings mittlerweile verschwunden ist. Einstieg ca. hier:
XL
Aehm, CD? Die gab es damals nicht. Den Unterschied zwischen einem Kassettenrekorder und einer LP konnte so gut wie jeder hoeren. Mir war der egal aber den anderen nicht.
Dann steige mal bei Petje in seinen tiefergelegten Flitzer mit dem roehrenden Auspuff ein. Der halbe Kofferraum voll mit Booster und Sub-Woofer, zusammen mit den anderen 8-10 Lautsprechern geht da mehr Power drueber als in eine Hilti beim vollen Reinlehnen. Daneben CD-Wechsler, vorn ein Radio der Edelklasse mit noch einem CD-Spieler, plus USB Anschluss, ueberall blaues LED Flutlicht, und so weiter :-)
So in der Art:
Moin!
Und hat keinen einzigen Tonträger verkauft.
Auch er hat keinen einzigen Tonträger verkauft.
Und er ebenso keine.
Was hast Du noch gleich oben prophezeit, wenn sich der Verkauf von Tonträgern nicht mehr rentiert?
Gruß, Michael.
Dann bist Du fast eine Ausnahme. Wir hatten mal Besuch hier, sie Englischlehrerin. Das Gespraech kam irgendwie darauf ob es in Amiland sowas wie Alfred Tetzlaff gebe. Aber logo, also eine Kassette mit "All in the Family" eingelegt. Sie hat ab etwa Minute 6:00 als Teresa erschien nix mehr von der Handlung verstanden. Als Archie bei 8:30 hinzu kam war es dann ganz aus:
Lustig sind Filme fuer Zuschauer mit karibischem Hintergrund. Spanisch, Englisch, Franzoesisch, Patois, alles bunt durcheinander im gleichen Film.
Ach was, hatte ich nicht, ich hatte es doch mehrmals geschrieben. _Damals_ brauchten die Leute das nicht weil sie ueberall anstaendig bezahlte Stellen zu Hofe oder gar als Kapellmeister fanden. In Kirchen ebenfalls, und dort oft inklusive Kost und Logis. Guck doch heute mal bei Monster rein wieviele solcher Stellen es _heute_ noch gibt.
Damals != Heute :-)
Und die monatelangen Phasen wo ein Komponist bis in die Nacht hinein dran gearbeitet hat sind nichts wert? Das gleiche gilt fuer Software, wenn die vorher reingesteckte Arbeit nicht mehr honoriert wuerde macht sie keiner mehr.
4% von 15.99 sind 64 Cents. Das ist mehr als 10 Cents. Erheblich mehr.Was mich erstaunt ist dass laut dieser Graphik auf CDs eine GEMA-Steuer von 6% liegt. Sahnt da jemand ab?
[...]
Damals wie heute, sahnen einige Stars ab. Von den anderen hört man nach einiger Zeit nix mehr. Die Leute damals mußten zusehen, das sie für sich und ihre Kinder das Allernötigste, was man damals zum Leben benötigte, beschaffen konnten. Zu den Kirchen gehörte in der Regel auch ein stückchen Land. Der niedere Klerus wie auch Lehrer mußten nämlich Landwirtschaft treiben, um über die Runden zu kommen. Oft wurden beide auch in Naturalien entlöhnt.denn Geld war rara. Viel Zeit zum Komponieren etc blieb denen damals nicht. Siehe auch Weberaufstände.
Als später dann die ersten Eisenbahnlinien gebaut wurden, setzte man auf Muskelkraft. Nicht weil es keine Maschinen gab, die die Arbeit besser und schneller erledigen konnten, sondern um den zu vielen Tagelöhnern etwas Geld zukommen zu lassen. Es war quasi eine soziale Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Mit diesem Abriß aus der jüngeren Geschichte will ichs bewenden lassen. Aber von wegen "anständige Bezahlung". Das war für viel ein Traum von dem sie nicht mal zu Träumen wagen konnten.
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