Nanosekunden aus Megahertzen

Dec 22, 2006 219 Replies

"Henning Paul" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@fump.de.vu...

Nicht wirklich, denen fehlt es i.A. an Grundfertigkeiten.

Einen Informatiker, der nicht programmieren kann, braucht niemand, denn selbst wenn er als Systemanalytiker eingestellt wird, ist seine Systemanalyse nicht zielorientiert, weil er nicht weiss, wie das Ziel umgesetzt wird.

Unter solchem Schrott leidet die ganze Branche, schon jahrelang.

Gut 99% aller Loesungen verstossen gegen den ersten Grundsatz, der im Informatikstudium (auch Mathematik) gelehrt wird:

Die gute Loesung ist die kurze Loesung, wobei kurz definiert ist durch: Wenig Programmtextzeilen/wenig Arbeitsaufwand/wenig Speicherbedarf/wenig Laufzeit/wenig Schulungsaufwand. Gezaehlt wird, wenn das Projekt vollstaendig abgeschlossen ist und nichts mehr hinzukommt.

Stattdessen finden sich Millionen von Projekten, die "so unglaublich erweiterungsfaehig und zukunfsoffen" ausgelegt sind, das Megabytes an sinnlosem Code geschrieben wurden der nie verwendet wird weil das Programm sowieso nicht laeuft, oder die Fremdmodule verwenden und dazu Schnittstellencode produzieren der viel groesser ist als wenn man die Aufgabe die das Fremdmodul leistet direkt realisiert haette, nur weil der 'Grosse Guru' leider keine blasse Kenntnis hatte wie man das was das Fremdmodul macht selber haette machen koennen.

Spaetestens seit dem in der DotCOM Blase Millionen an kenntnisarmen Fremdhilfskraeften ihr Heil in der IT suchten, geht es mit der Qualitaet drastisch bergab. Denn es reicht eben NICHT, die 49 Schluesselwoerter von Java zu kennen, um grosse Programm erstellen zu koennen. Das ist genau so vermessen, als ob ein Erstklaessler grosse Literatur verfassen will.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hallo Axel,

Genauso wie E-Technik Ingenieure nicht l=F6ten k=F6nnen m=FCssen? Ich bin ja mal gespannt wie lange das gut geht.

Gru=DF Michael

Aber: - * - = + Von daher versteh ich nicht warum ihr euch da immer daran hochzieht....

Yep, unser Firmeninformatiker traegt eine Strickweste und der hat unter anderem an der Firmware der MIR mitgearbeitet. Mir waer es ja etwas unheimlich wenn ich die Fruechte meiner Arbeit immer ueber meinen Kopf kreisen haette. :-)

Du meinst die programmieren nur wenn sie besoffen sind? Sieht man aber leider vielen Programmen an.

Olaf

Aber du musst zugeben das wir Etechniker an allem Schuld sind. Vor der Erfindung des Flashrom war die Welt irgendwie besser. Als man Fehler noch nicht so einfach ausbuegeln koennte hat man sich mehr angestrengt.

Olaf

Henning Paul schrieb:

Aus dem Fremdwörterbuch der Wissenschaftler:

- Zeitplan

- Konzept

- Zielorientierung (ohne Ziel ist jeder Schuss ein Treffer)

- Dokumentation

- Benutzerfreundlichkeit

- uvm.

Ein Wissenschaftler debuggt ein Null-Byte-File, bis es irgend was macht. Das ist dann "Programmieren".

mfg Rolf Bombach

Als Programme noch in Lochkarten gestanzt wurden, hatten sie massiv mehr Intelligenz pro Kilobyte. Kompakt, schnell, effizient, unleserlich, unnachvollziehbar, aber funktionierten und kamen daher ohne anständige Fehlerbehandlung aus ;-]. Mit einem Wort: FORTRAN *duck*. Ging ja so weit, dass die non-Fortran-Mafia schliesslich Propagandalügen erfinden musste, wie die unsägliche "Rakete wegen Fortran explodiert"-Geschichte.

mfg Rolf Bombach

Am Sat, 23 Dec 2006 17:42:35 +0100 schrieb Olaf Kaluza:

Was soll bei dem robusten Blechgehäuse schiefgehen?

Zur Not die Handsteuerung aus dem Film 'Apollo 13' raubkopieren ;-)

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Kostenloser SNMP-Monitor für Windows: http://www.snmpview.de

Klar wenn man die Fehler erkennen kann wenn man sein Programm gegen das Licht haelt. :-)

Ausgezeichnet. Ich hatte in der Vorlesung eine 1 wenn ich mich da mal loben darf. :-P

Richtig, mein Prof hat auch immer erzaehlt wie gut wir es haben und wie schlimm es noch mit Algol68 war.

Hey! Du bist ein alter Sack!

Aber mal im Ernst, es gibt doch heute kaum noch ein Geraet wo man nicht nach 10min Suchen ein Fehler in der Firmware finden kann. Sowas hat es frueher nicht gegeben. Lag vielleicht auch daran das die Funktionalitaet geringer war, aber es wurde wohl auch besser getestet bis man eine Maske freigegeben hat. Ich habs glaub ich schonmal erwaehnt, aber ich habe gewusst das es mit der Menschheit bergab geht als ich Mitte der 80er Jahre an meinem Sony Autoradio einen Resetknopf an der Frontplatte gefunden habe.

Olaf

Rolf_Bombach schrieb:

Dabei war COBOL schuld.:-)

Gruß Dieter

Da war ein russischer Nachbau einer PDP/xy drin!

Quatsch! Zur Not aus einem vorbeifliegenden Amisatteliten eine Steckkarte klauen und einbauen. :)

Olaf

nix gegen Fortran, ich programmiere heute immer noch oft in Fortran 77, geht viel schneller als in C oder ähnlichem. Wenn man vernünftig strukturiert programmiert, kann man es auch später noch lesen.

[.....]

Viel schlimmer ist noch, daß meist _kein_ Resetknopf da ist :-).

Hör Dir mal die vielen Stories von z.B. Leuten an, deren Auto mit einem Steuercontroller ausgerüstet sind. Das fängt bei unmotivierten Fehleranzeigen an und geht bis zum plötzlichen Stehenbleiben, ohne daß natürlich die Ursache gefunden wird.

mfg. Winfried

MaWin schrieb:

Ich halte derzeit Ausschau nach einem neuen Multifunktionsdrucker, da der alte (HP R45) an einen offensichtlich irreparablen Defekt leidet.

Die aktuellen Schweinekisten brauchen für die vollständige Softwareinstallation bis zu 900 MegaByte (sic!) auf der Festplatte. Die haben doch alle einen an der Klatsche...

Frohes Fest

Frank Finn-Thorben an Bord

Hallo Manfred,

Oder anders ausgedrueckt, das Weihnachtsfest hat eine Frequenz von etwa

31.7 nanoHertz :-)))
Frohe Weihnachten, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Joerg"

nanoHertz :-)))

31,70979198 nHz 31,7 wären ja 0,11 Tage zuviel ;-)

Joerg schrieb:

Aber mit satt Oberwellen und einem ulkigen Jitter.

Gruß Dieter

Das galt fuer Amerika. Hier ist alles ein bisschen groesser. Ahem, raeusper.

Merry Christmas, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Dieter,

Gegen satte Oberwellen hilft bei Euch Underberg und Jitter kommt in vielen Faellen vom Eierlikoer.

Frohe Weihnachten, Joerg http://www.analogconsultants.com

Joerg schrieb:

Damit kann man Weihnachten auf ein halbes Jahr dehnen?

Nö, dafür ist der Cäsar verantwortlich, zusammen mit Gregor XIII.

Gruß Dieter

Bei dem Daimler von einem Verwandten hat die Automatik auf freier Strecke in Schweden beschlossen, in voller Fahrt den Rückwärtsgang einzulegen...

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Passt auch perfekt auf COBOL.

scnr

-Andreas

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