"Henning Paul" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@fump.de.vu...
Nicht wirklich, denen fehlt es i.A. an Grundfertigkeiten.
Einen Informatiker, der nicht programmieren kann, braucht niemand, denn selbst wenn er als Systemanalytiker eingestellt wird, ist seine Systemanalyse nicht zielorientiert, weil er nicht weiss, wie das Ziel umgesetzt wird.
Unter solchem Schrott leidet die ganze Branche, schon jahrelang.
Gut 99% aller Loesungen verstossen gegen den ersten Grundsatz, der im Informatikstudium (auch Mathematik) gelehrt wird:
Die gute Loesung ist die kurze Loesung, wobei kurz definiert ist durch: Wenig Programmtextzeilen/wenig Arbeitsaufwand/wenig Speicherbedarf/wenig Laufzeit/wenig Schulungsaufwand. Gezaehlt wird, wenn das Projekt vollstaendig abgeschlossen ist und nichts mehr hinzukommt.
Stattdessen finden sich Millionen von Projekten, die "so unglaublich erweiterungsfaehig und zukunfsoffen" ausgelegt sind, das Megabytes an sinnlosem Code geschrieben wurden der nie verwendet wird weil das Programm sowieso nicht laeuft, oder die Fremdmodule verwenden und dazu Schnittstellencode produzieren der viel groesser ist als wenn man die Aufgabe die das Fremdmodul leistet direkt realisiert haette, nur weil der 'Grosse Guru' leider keine blasse Kenntnis hatte wie man das was das Fremdmodul macht selber haette machen koennen.
Spaetestens seit dem in der DotCOM Blase Millionen an kenntnisarmen Fremdhilfskraeften ihr Heil in der IT suchten, geht es mit der Qualitaet drastisch bergab. Denn es reicht eben NICHT, die 49 Schluesselwoerter von Java zu kennen, um grosse Programm erstellen zu koennen. Das ist genau so vermessen, als ob ein Erstklaessler grosse Literatur verfassen will.