Glühbirnen vor dem aus

Dec 08, 2008 481 Replies

Hallo, jetzt haben es auch wir Europäer geschafft:

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Ich frage mich dann, mit was ich meine Außenbeleuchtung mit Bewegungsmelder bestücken soll. Energiesparlampen leuchten im Winter draußen irgendwie kaum und haben vermutlich einen viel schlechteren Wirkungsgrad als Glühlampen.



Und wie ich derzeit meinen Bau ausleuchten sollte, ist mir irgendwie auch unklar. Jedesmal abends vor Arbeitsbeginn 10 Minuten zu warten, bis es einigermaßen hell ist, ist nicht so prickelnd. Außerdem sind mir keine bezahlbaren Energiesparlampen bekannt, die die 150 und 200W-Birnen ersetzen könnten.



Und ins Wohnzimmer kommt mir das Zeug auch nicht, so lange es da keine mit ordentlichem Spektrum gibt.



Naja, es gibt ja dann auf weiteres die Halogenvarianten, vielleicht gibts bis 2016 dann wirkliche Alternativen (LEDs?)



Michael


Na das gibt einen schwunghaften Graumarkt. Ich glaube, ich sollte vor

2012 doch noch ein EBay Verkaeuferkonto einrichten. Duerfte lukrativ werden. [...]
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Michael Rübig schrieb:

Klar, blinden Aktionismus beherrscht man auch in Europa.

Es würde sicher viel mehr bringen den Stromverbrauch (einschließlich Standby) von Jubelelektronik ähnlich wie bei Weißer Ware auszuweisen. Und Geräte ohne echten Netzschalter, und bitte auch vernünftig zugänglich, gehören schlicht verboten.

Gruß Dieter

i

r,

Ebenfalls gro=C3=9Fes Einsparpotential h=C3=A4tte die Verpflichtung in Mietsh=C3=A4usern im Keller und Speicher das Licht ausschlie=C3=9Flich = per Bewegungsmelder zu schalten. Heute bin ich auf den Speicher, leuchtet dort oben fr=C3=B6hlich aber d=C3=A4mlich, da v=C3=B6llig sinn= los seit Tagen die Beleuchtung, weil wieder mal jemand zu faul war, beim Verlassen des Speichers das Licht abzuschalten. Und wenn ich jetzt mal aus dem Fenster blicke dann ist das bei 3 H=C3=A4usern auf der anderen Stra=C3=9Fenseite ebenfalls der Fall.

Wolfgang Draxinger

--=20 E-Mail address works, Jabber: snipped-for-privacy@jabber.org, ICQ: 134682867

Hallo Wolfgang.

Selbsterfahrungsgemäß nicht zu faul sondern zu vergesslich. :-)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

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*Wolfgang Draxinger* wrote on Tue, 08-12-09 01:42:

Hat einer eine gute Quelle für Unterputzmelder, die normale Schalter direkt ersetzen können?

Bernd Wiebus schrieb:

Gleiches für Bildschirme in Serverräumen^WRechenzentren, vor denen niemand sitzt und PCs in Büros nach Feierabend.

Bei meinen Beispielen passen faul und doof besser.

Falk

Falk Willberg schrieb:

Es handelt sich aber in der Regel um Doppel-Flachbildschirme, die müssen mit "Bildschirmschoner" durchlaufen, sonst sieht der Nachtwächter ja nicht, dass man welche hat. Nicht nur in "Rechenzentren", hier insbesondere auch bei Synchrotron-Physikern anzutreffen, Geräte wie Gesinnung.

mfg Rolf Bombach

Dieter Wiedmann schrieb:

Du meinst die Beleuchtung im Fahrstuhl (CH: Lift)?

mfg Rolf Bombach

Aufzug. Das andere ist ein Rennwagen.

Thomas

Axel Berger schrieb:

Gibts es an jeder Ecke. Die Suche mit "Bewegungsmelder+up+2+draht" oder "Bewegungsmelder+schalterdose+2+draht" oder "Bewegungsmelder+up/schalterdose+ohne+N" sollte zum Erfolg führen.

MfG Knut

Zumindest das ist trivial zu bremsen indem man die Dinger einfach schwarz schalten und dann per DPMS ausmacht.

Man liest sich, Alex.

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

*gna*

Mal vom technischen Unsinn von "Bildschirmschonern" bei LCDs abgesehen (wirklich relevant war das primaer bei ganz alten Roehren, die kleinen s/w Kassenbildschirme sind da gute Beispiele), gehoert sowas vernuenftiger- weise auf 'blank screen' eingestellt mit entsprechend sinnvollen Timeouts fuers stufenweise Abschalten per DPMS. Vom unnoetigen Stromverbrauch (und Heizleistung) mal abgesehen werden die CCFL-Roehren in den LCDs vom unnuetzen die-Nacht-durchleuchten auch nicht eben heller ...

Man liest sich, Alex.

"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and looks like work." -- Thomas A. Edison

Thomas Hu"bner schrieb:

Und man wird im Fahrkorb befördert.

Bernd

Das ist klar, aber die zu bremsen, die das sinnlose Leuchten als Schwanzverlängerung brauchen, ist nicht trivial...

Falk

*Alexander Schreiber* wrote on Tue, 08-12-09 23:17:

Bei Notebooks, wo Stromsparen ja wirklich relevant ist, habe ich gelesen, daß das Ein- und Aussschalten viel mehr schadet, und man den Timeout auf mindestens zehn Minuten stellen sollte. So steht er bei mir auch - mit externer Versorgung und für Röhren auf zwanzig bis dreißig Minuten. Und davor finde ich einige wandernde Striche ganz sinnvoll, damit man sieht, daß er noch an ist und man ruhig auch für nebensächliches drangehen kann, ohne einen Schaltvorgang auszulösen.

Bernd Laengerich schrieb:

Aha. Wie dem auch sei, die Vorschrift, dass die Beleuchtung des "Fahrkorbs" nicht ausgeschaltet werden kann und darf, ist für mich schwer nachvollziehbar. Sind ja schnell mal

100W pro Kabine, äh, Korb, je nach Laune des Designers. Warum reichen nicht 5W LED für die Vorschrift plus beliebig viel mehr im Betrieb?
mfg Rolf Bombach

Hallo Rolf.

Wegen der psychischen Belastung für manche Leute, wenn im geschlossenen Korb plötzlich das Licht ausgeht oder auch nur dunkel wird? :-)

Ich bin mal mit einem Förderkorb 800 Meter in die Tiefe gefahren. Der Förderkorb war normalerweise ein Silobehälter für Kohle, in dem aber für Personen und Materialtransport einzelne Bühnen aus Gitterrost (mit Schienen in der Mitte) heruntergeklappt werden konnten. 5 solcher Bühnen lagen übereinander. Der Grundriss war lang und schmal, keine 1,5m breit, aber gut 5m lang. Beleuchtung gab es naturgemäß keine, ausser der am eigenen Helm. Die Beschleunigung abwärtz (und später auch wieder aufwärtz) lag deutlich über dem von Personenaufzügen gewohnten. :-) Das Teil war nicht mit Rollen geführt, sonderen mit "Kufen" an dicken hölzernen Balken. Das ganze polterte und schüttelte erheblich.

Nix für Leute mit Platzangst. Aber die machen sowieso besser einen Bogen um Bergwerke. :-) Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Wer auf eine bessere Welt hin arbeitet, baut sich selber eine Hürde, zu dieser Welt zu gehören.

Bernd Wiebus schrieb:

Ich fühle mich im Aufzug durch die 4 NV-Halogenlampen physisch bedroht und psychisch belastet ;-). Der Übergang zum Solarium ist fliessend. Im Warenlift, 5x so gross, ist es finster. Gleiche totale Wattage, haben die wohl lastwagenweise eingekauft, aber die Lämpchen sind in Blechkugeln im Dach und leuchten nur durch münzgrosse Öffnungen. Lift natürlich in modischem azur-anthrazit lackiert bei dunklem Boden. Farbe der Decke kann nicht erraten werden wegen genannter Finsternis. Dafür kommt man in den Genuss fortschrittlicher Industriechemie: Irgend ein essigsäureaushärtender Kunststoff mieft immer noch gleich stark wie vor 10 Jahren. Und blieb anfangs öfters stecken. Hat niemand geglaubt, bis, Rache des Schicksals, der Direktor kurz vor seiner Eröffnungsrede stecken blieb :-))

Ich nicht, Frau auch nicht, Hund darf meistens nicht mit. War daher schon in mehreren Eisen-, Salz- und Silberbergwerken. Die grosse Führung in Sargans hab ich aber nicht mitgemacht, die ist etwas länglich (2 Tage mit Übernachtung im Berg).

mfg Rolf Bombach

Hallo Dietmar,

Dieter Wiedmann schrieb:

h

n.

vielleicht sollte man bei Thema Energiesparen dort ansetzen, wo es auch Sinn macht. Warum die Leute beim Thema "Energiesparen" immer nur an elektrische Energie denken, ist mir immer wieder ein R=E4tsel.

ciao

Marcus

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