LM3478 spinnt

Jan 25, 2008 194 Replies

Am Sonntag versuche ich mich im Skispringen. Seit 25 Jahren träume ich davon! Falls ich mich nächste Woche nicht mehr melde... :-)

Ralph.

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Ja, aber: Die "guten" produzieren doch laut Deinem Scope Plot auch diese

500mV Saegezaehne und das darf IMHO nicht sein. Bei einer empfindlichen 3.3V Chose wuerde das z.B. von einem gepfefferten Knall begleitet.
Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Also Fallschirmspringen waere ja ok, habe ich auch gemacht. Da kann man einen Stroemungsabriss auch kurz vor der Landung noch halbwegs wieder hinbiegen. Skispringen taete ich definitiv nicht. Wenn da die Flueglage aus dem Lot geraet, kommt man unten als Schneeball an.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Bei 3,3V wäre es noch 1/3 von 500mV, wegen Feedback-Spannungsteiler. Also weniger als 100mV über bzw. unter dem Sollwert und das ist besser als 5%. Ob das dann sein darf, kann ich nicht beurteilen, passiert ja eh nur im alleruntersten Lastbereich.

Michael

Darf es definitiv nicht und tut es bei meinen LM3478 Designs auch nicht. 40msec Pumpzyklen ist so wie ein schlecht eingestellter Zweitakter. Reng-teng-teng ..... rrrreng-teng-teng ..... Normal ist das nicht.

Bei mir fallen die dann in gelegentliche Einzeltakte, so wie eine gut eingestellte Harley mit neuen Zuendkerzen. Nicht in Stakkato Bursts.

Andere Frage: Ich kenne Deine Spulen und die Diode nicht. Wieviel uH hat die SEPIC Spule? Datenblatt der Diode? Vielleicht resoniert da was oder der Leckstrom ist etwas arg.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hallo Jörg,

Die Zeit hängt wohl auch mit der Größe des Kompensations-C zusammen. Das muss ich aber nochmal genau nachprüfen.

Die Sepic-Spule ist diese hier, 2x 47µH: Schaltfrequenz ist ca. 400kHz

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Die Diode:

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Aber was soll da mit so langen Zykluszeiten resonieren? Vor allem, warum ist das dann ein Dreieckresonator, warum bleibt das Tastverhältnis konstant? Spuckt mir da vielleicht irgendwie der interne Softstart rein?

Michael

Es ist aber nicht normal, dass sich die Regelschleife so empfindlich verhaelt.

Sieht recht gesund aus.

Wenn der Eingang zu sehr zickt, koennte das sein. Versuche einmal, Vin mit 22ohm und 1uF keramisch abzukoppeln. Den 1uF direkt neben den Vin Pin.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Ja, nun, was da an kleineren Schanzen genutzt wird für die Anfänger, das ist auch nix Anderes, als irgendwelche Buckel, Hüttendächer, Schneehaufen usw., die ich schon seit jeher für mehr oder wenige kräftige Sprünge nutze :-) Insofern erwarte ich nicht sooo viel Ungewohntes, außer halt der anderen Ausrüstung.

Ralph.

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Joerg schrieb:

Habe ich gemacht, es ändert sich überhaupt nichts. Weiterhin habe ich die Sepic-Drossel mal weiter entfernt montiert (wg. Streufeld). Auch keine Änderung.

Wir sind am Überlegen, das Ding rauszuwerfen und eventuell durch einen LM5022 zu ersetzen. Der ist zwar teurer, dafür spare ich mir das Softstart-Geraffel mit dem Feedback. Eigentlich sollte man aber zu einem anderen Hersteller gehen, National hat sich auch nach einer Woche noch nicht gemeldet, auch nicht in deren Forum.

Kälte und Wärme ändert auch nichts am Verhalten.

Denkbar wäre vielleicht noch eine Schädigung durch ESD oder Löten. Aber dass die Geschädigten dann alle exakt das gleiche Verhalten zeigen, ist schon seltsam.

Michael

Leider sind Datenblaetter nicht mehr wie frueher und beim LM3478 wird Softstart nur schlicht erwaehnt, mehr nicht. Allerdings ist der normalerweise nicht laenger als 5msec, weshalb mir Eure 40msec Zyklen immer noch raetselhaft sind.

Das ist enttaeuschend. Aber der LM5022 ist auch wieder von National.

Da Ihr den 500mV Ripple bei geringer Last mit allen Bauteilen habt, sieht es fuer mich so aus, dass keine der Leiterplatten so funktioniert wie sie sollte. Wenn die Peaks auf der Sollspannung liegen, kann das tatsaechlich am Softstart liegen. Die Frage ist nur warum der immer wieder kommt. Es sei denn, die Eingangsspannung bricht regelmaessig kurz zusammen und unterschreitet den UVLO.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hallo Jörg,

Ich denke auch nicht, dass es damit zusammenhängt. Die 40msec-Zyklen stören mich auch nicht, da sie im Normalbetrieb nicht auftreten. Sobald der µC im System programmiert wurde, braucht er mehr Strom und der Regler liefert ne astreine Gleichspannung. Die schlechten Teile machen das aber nicht.

Aber ohne großen Aufwand einsetzbar. Die Leistungsbauteile bleiben die gleichen.

Macht sie definitiv nicht, schließlich habe ich das Problem auch bei 24V Eingangsspannung und 22Ohm mit 2,2µF vor der Versorgung.

Wenn man sich die Plots nochmal anschaut, dann fällt auf, dass die "guten" bei Erreichen von ca. 1,2V am Kompensationspin anfangen zu takten. Das machen sie sehr lange mit einem relativ konstanten Taktverhältnis, sogar dann noch, wenn sich der Spannungsverlauf am Comp-Pin wieder abflacht. Schaut man sich das Innenschaltbild an, sollte das Tastverhältnis (bzw. der Abschaltstrom) aber relativ linear von der Spannung am Comp-Pin abhängen. Danach kommt nur noch die Slope-Compensation für über 50% Tastverhältnis und die sollte auf Minimum stehen, da ich keinen Serienwiderstand eingefügt habe.

Dass die steigende Rampe so schlagartig aufhört könnte darauf hindeuten, dass die Overvoltage-Detection anspricht. Es erklärt aber nicht, warum das Tastverhältnis bis dahin konstant bleibt, obwohl sich die Kurve am Comp-Pin schon abflacht. Wenn man die Theorie der Overvoltage-Protection weiter verfolgt, stellt man fest, dass die OVP-Hystere typisch 60mV sind. Multipliziert man das mit dem Feedback-Spannungsteiler, dann kommt man ca. auf das 500mV-Pumpen. Das heißt: Das Pumpen kommt ziemlich sicher von der OVP.

Nur: Warum fängt der eine schlagartig an, der andere sanft? Betrachtet man sich nochmal den Plot des Schlechten,

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sieht man, dass der viel kleinere Amplituden macht. Nur einmal geht die Spannung höher, voll in die OVP rein, dann macht er einen fast normalen Zyklus. Warum der schlechte gleich ganz anders los legt, ist auch klar. Die Spannung am Comp-Pin ist insgesamt höher, er muss "stärker" takten. Warum kommt die Spannung am Comp-Pin nicht so weit runter wie bei einem Guten? Theorie: Beim Takten wird bei den schlechten die OVP ausgelöst, obwohl die Schwelle meistens gar nicht erreicht ist. Dadurch liegt die mittlere Spannung aber unter dem Sollwert. Der Comp-Pin läuft weiter hoch. Das Teil stört sich offenbar selbst. Manche sind empfindlicher als andere.

Ich werde morgen ein kleines C an den FB-Eingang löten. Am liebste würde ich jetzt gleich ins Geschäft gehen und das ausprobieren, ist aber schon 21Uhr.

Michael

Michael Rübig schrieb:

Poste mal dein Platinenlayout. Ich befürchte, das ist nicht astrein.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Henry Kiefer schrieb:

Hab ich nicht da. Aber dadurch, dass ich am Feedback rummanipuliere, hängt da ziemlich viel Zeug dran und dadurch wird auch ne Schleife im Feedback aufgespannt, die geschätzt 1-2cm² groß ist. Direkt darunter ist zwar ne Massefläche, aber da das in unmittelbarer Nähe der Drossel ist, wird das nicht sehr viel bringen. Der ganze Wandler ist nur ca. 2x3cm groß. Mit der jetzigen Erkenntnis würde ich den LM3478 wohl 1cm versetzen, näher an die Elkos ran.

Wollte ich im Layout damals eigentlich schon machen, war nur platzmäßig ungünstig.

Layout-Anordnung ist grob so (sogar einigermaßen maßstäblich):

C1 Drossel Cs

C2 FET IC Feedback

C1 ist Eingangs-Elko C2 ist Ausgangs-Elko Cs ist Sepic-Kondensator Feedback ist Feedback-Netzwerk

Das IC wäre unter C2 und FET wohl besser aufgehoben, kürzere Wege fürs Feedback.

Michael

Und bevor er programmiert ist, macht das nichts? Was ist, wenn dadurch der Flash nur liederlich geschrieben wird und dann spaeter broeckelt?

Das kann an sich aber nur passieren, wenn Du "Schmutz" auf dem Signal in den FB Pin hast. Zum Beispiel einstreuende Schaltflanken. Oder die Spulen streuen in den Trace oder direkt in den Chip.

Oder direkt ins Die, z.B. von den Spulen aus.

Das ist eher die Zeit fuer eine Gerstenkaltschale.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Nicht zu viel, sonst "haut der Ausgang ab" -> FATZ ... PENG.

Das duerfte es sein.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Es hängt noch ein linearer 5V-Regler dahinter. Da ist alles glatt.

Ich hatte heute die Sepic-Drossel über 2cm lange Drähtchen mal 2cm weiter weggesetzt und auch um 90° gekippt, damit die Feldlinien mal ganz anders verlaufen. Das hatte nichts gebracht.

Unwahrscheinlich, da das Versetzen der Spulen nichts brachte.

Meine Frau schaut Jurrasic-Park, ich sitze hier an einem Instrumentenbrett eines Segelflugzeuges und mache die Elektrik neu. Alkohol drinke ich keinen, nur Wasser oder Saft und manchmal Cola.

Michael

Ja, so dass Tau ca. 1 Takt lang ist. Ändert sich halt ein wenig mit der einstellbaren Ausgangsspannung, aber nicht mehr als Faktor 2. Jedenfalls sollte man mit Tau deutlich unter der Regelgeschwindigkeit bleiben.

Machts bei Dir so oft Peng? Mein Kollege macht schon seit Wochen an einem diskreten Spezialschaltregler für hohe Spannungen rum, der Anfangs mehrfach täglich abgeraucht ist, aber nie geknallt hat. Nur wenn er diskret den Raum verließ, konnte man damit rechnen, dass die Geruchsbelästigung demnächst auch meinen Schreibtisch erreichen würde.

Michael

Mit Draehten wird das meist noch schlimmer. Manchmal kann man einen mildernden Effekt sehen, wenn man die Hauptspule (nicht die SEPIC Spule, die "roehrt" weniger) ueber eng verdrillte Draehte 3-4cm weg bugsiert.

Der FB-Pfad gehoert normalerweise auf die andere Seite, sodass die Masseflaeche alles schoen trennt. Haenge mal das Scope an den FB Pin, eventuell wird Dir beim Anblick uebel ;-)

Kommt u.a. auf die Spulen an. Ringkerne streuen z.B. fast gar nicht, aber die Leitungen dahin schon. Bei Stabkernen ist alles zu spaet, die sollte man hier ueberhaupt nicht benutzen.

Bei Flugzeugarbeiten wuerde ich auch keinen Alkohol trinken, nicht mal den Abend davor.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

OK. Hiermit ergänze ich meine Anfrage aufs Layout noch um ein Foto. Ich denke, da findet sich schon was zum lästern ;-)

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Bei Faktor 2 sollte der uC aber nicht dranhaengen ... ;-)

Hin und wieder tut's hier "scheppere". Manchmal muessen Sachen bis zur Zerstoerung getestet werden, so wie ein Crash Test.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

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