Kann ein 10MHz-USB-Oszilloskop ein 10MHz-Signal darstellen?

Jul 28, 2019 Last reply: 7 years ago 651 Replies

Ziemlich dummes Strohmann-Argument. Englisch kann man überall auf der Welt lernen, Berlitz braucht da niemand dazu. Ein Smartphone hat jeder der ernsthaften Kandidaten; Ausweise gehen irgendwie viel leichter verloren.

Ich war vor 25 Jahren in Nepal und habe zumindest versucht, rudimentär die Landessprache zu lernen. Meine ersten Versuche am lebenden Subjekt waren ausgesprochen erfolglos. Es hat sich dann herausgestellt, dass meine ersten Opfer selber kein Wort Nepali konnten weil's Tibeter waren die für ein paar Rupien am Tag ihre 75-Kg-Lasten für die lokalen Bauern geschleppt haben.

Die, die englisch radebrechen konnten, haben 25 Kg für Touries getragen, für Dollars. Ziemlich selbsterklärend, was der Grund und was die Folge ist.

Sprachen lernen geht am besten mit Kindern. Die Blagen der Bauern haben mit ekstatischer Begeisterung die Bildchen in meinem Kauderwelsch- Sprachführer gesucht und stolz und laut das nepalische Wort dafür gebrüllt. Ich habe keine dieser Vokabeln vergessen.

Es ist übrigens von niemandem verbürgt, dass M-A das mit dem Kuchen essen jemals gesagt hat. Man braucht halt irgendeine Begründung für Kopf ab.

Gruß, Gerhard

Exactamente. Selbst ohne Smart Phone habe ich in den 80ern Niederlaendisch gelernt bis voll fliessend, ohne auch nur einen Gulden reinzustecken (die waren bei mir als Student knapp).

Wer irgendwo einwandert oder sich laenger aufhalten moechte, soll die offizielle Landessprache lernen. Bei uns ist das Englisch, bei Euch Deutsch.

Wo mir echt nichts mehr zu einfaellt, sind die Wahlunterlagen hierzulande (USA) in mehreren Fremdsprachen. In Deutsch natuerlich nicht. Dabei wird bei der Einbuergerung verlangt, dass man ausreichend Englisch kann und nur amerikanische Staatsbuerger haben das Wahlrecht.

Bei der Fuehrerscheinpruefung war es aehnlich. "Would you prefer the written test in another language?" ... Haeh? Mal probieren ... "Do you have it in German?" ... "Ahem, uhm, no, sorry".

[...]

Du warst aber ein Student oder Akademiker, der zumindest relativ viel Zeit gehabt hat, und kein Landarbeiter, der eventuell nicht mal lesen kann, und das Lernen nie erlernt hat.

/ralph

Zeit weniger, weil ich zu der Zeit immer nebenbei gearbeitet habe. Ausserdem sind mir Schwerpunktklausuren wie Theoretische Elektrotechnik echt nicht leicht gefallen, da war viel Bueffeln angesagt.

Es ging hier um Putzkraefte und dergleichen. Ich habe noch keine getroffen, die nicht lesen koennen. Manche leider nur Spanisch und das ist ein Problem. Das muesste nicht sein. Wenn sie abends auf der Couch nur Univision oder Telemundo gucken (Fernsehprogramme in spanischer Sprache), kann das natuerlich nicht besser werden. Man muss sich schon Muehe geben.

Am 06.08.19 um 22:39 schrieb Joerg:

Kann ich mir nicht vorstellen, daß Putzkräfte so viel besser sind als der Durchschnitt.

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Demnach liegt die Quote des funktionalen Analphabetentums in den USA bei

21%.

Hanno

snipped-for-privacy@analogconsultants.com (Joerg) am 06.08.19 um 12:33:

Funfact: Die USA haben keine bundeseinheitliche Amtssprache.

Freilich hat die Mehrheit der Bundesstaaten jeweils für sich Englisch als Amtssprache, ein ganzer Schwung Bundesstaaten zwei oder gar mehr, aber einige Bundesstaaten (noch) gar keine gesetzlich festgelegt.

Rainer

Sie wuerden ohne Lesefaehigkeit in einem technischen Unternehmen mit Labors, Reinraeumen und so weiter nicht eingestellt. Oder wenn, dann nur fuer Arbeiten ausserhalb solcher Bereiche.

Beim hiesigen Schulsystem kein Wunder. Charter Schools werden jedesmal niedergemacht, wenn eine linkslastige Regierung dran ist, doch gerade die sind es, die im "sozialen Brennpunkt" wirklich was in Richtung Bildung bringen.

In den USA geschieht vieles nach de facto Gepflogenheiten, nicht alles wird gesetzlich festgelegt. Und da ist es so, dass in saemtlichen Bundesstaaten Englisch die Amtssprache ist.

Am 07.08.19 um 01:41 schrieb Joerg:

Ich fand den anderen Lösungsvorschlag viel interessanter: Politiker müßten gezwungen sein, ihre Kinder auf die normalen Schulen zu schicken

- dann wären die schon bald Zeit von bester Qualität.

Hanno

Lage ist ein funktionierendes Schulsystem auf die Beine zu stellen.

Gerrit

Auf welche Schulen gehen die Kinder unserer rot-grünen-Politiker?

Grüße, H.

Was auch an der schwachsinnigen Idee liegt, Schulen nicht vom Bund, sondern über die Kommunen zu finanzieren. So wird sichergestellt, daß Leute aus ärmeren Gebieten auch der Armut nicht durch Bildung entkommen (im statistischen Mittel, in Einzelfällen gelingt es natürlich schon) und die schon Wohlhabenden ihre Stellung in der Gesellschaft an die nächste Generation weitergeben können.

Für jedes Kind sollte bezüglich Bildung vom Staat gleich viel ausgegeben werden, egal wo es aufwächst. Das ist eine viel gerechtere Fördermaßnahme als alle Transferzahlungen.

/ralph

Die der schwarzen vermutlich in Katholische oder andere kirchliche

Diplomatenkinder oder so ;)

/ralph

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ausserirdische sind gesund

Der Föderalismus im deutschen Bildungssystem ist ein Heiligtum.

Klaus

Hier am Ort auf Grundschulen, Realschule, Gesamtschulen, Gymnasien und Berufskollegs. Eine Hauptschule gibt es mangels Nachfrage hier nicht mehr.

Rainer

Aber weit nicht so extrem wie in den USA. Da wird in "reichen" Gebieten dreimal soviel pro Schulkind für die Schulen ausgegeben wie in armen Gebieten. Überraschung! Die Kinder der Reichen erhalten so natürlich eine bessere Bildung.

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/ralph

Hallo,

interessant finde ich, dass sich fast ausnahmslos die Begriffsstutzigen stark fühlen. Das ist unabhängig von der Schule.

Peter

Am 30.07.19 um 23:14 schrieb Joerg:

waren da 3KV drauf oder wars der Hammer selbst?

Peter

Weiß ich nicht. Wenns keine anderen gäbe, würde sich die Frage erübrigen.

Die Schulbildung der sozialistischen ehem. DDR, ohne Eliteschulen, galt ja als ziemlich gut.

Hanno

Am 07.08.19 um 01:43 schrieb Joerg:

Äh. Nein nur in 32 Staaten. In Pennsylvania kann ich z.B. auf ein Gerichtsverfahren in Deutsch bestehen, auch wenn das eher ein Pfälzisch ist. In Alaska gilt das gleiche für Yupik und etwa 20 andere Eskimo-Sprachen.

In New-Mexico darf aufgrund des Friedensvertrags Englisch nicht als Amtssprache festgelegt werden, auch wenn ich bezweifle, dass die Mexikanische Armee ein Problem darstellen würde (Die Drogenkartelle allerdings sind besser bewaffnet...).

...

Amtssprachen haben eigentlich nur die Fly-Over-States.

Falk D.

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