Kann ein 10MHz-USB-Oszilloskop ein 10MHz-Signal darstellen?

Jul 28, 2019 Last reply: 7 years ago 651 Replies

Must be a seedy part of town :-)

Kommt drauf an, wieviel Pot dabei geraucht wird.

Das passiert mit Europa inzwischen oft, seit GDP-irgendwas seid ihr von manchem abgekniffen. Das Internet wird zum Splinternet. Hatte ich gerade mit China, bei denen wird viel wegzensiert.

Sie koennen gefaehrlich werden, z.B. wenn Joe Sixpack auf diese Art ueber 2-pol auf 3-pol Adapter einen Mikrowellenofen betreibt.

Du glaubst wohl jede Fake News. Unser Haus wurde 1970 gebaut und alles ist ordentlich mit separaten Schutzleiter verkabelt. Dito in saemtlichen anderen Haeusern, wo ich je bei etwas elektrischem mitgeholfen habe.

Soviel zu den Tatsachen.

Das ist ja gewittrisch. Selbst mein deutlich aelteres HM-207 hatte ein festverdrahtetes Netzkabel mit geerdetem Schukostecker. Jetzt ein amerikanisches, aber ebenfalls mit Schutzleiter. Sonst haette ich das nicht an die Schule gegeben.

Ja, die Jungs waren damals abenteuerlich. Trenntrafo? Polung des Schuko nachmessen? Pffft, aechte Maenner tun das nicht.

Das HM412-4 hat eine geerdete IEC Buchse, vermutlich ist Deines aelter:

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Das habe ich bereits vor vielen Postings geschrieben. Nämlich daß in den 1980ern offenbar auf VDE 0411-1,-1a und Schutzklasse I umgestellt wurde.

Bis dahin wurde in allen Hameg-Scopes offenbar Floating-Ground verbaut. Unter dem Link steht ja ebenfalls, daß das Metallgehäuse werksseitig _nicht_ mit dem Schutzleiter verbunden ist. Auch beim HM512-7 mit 50 MHz ist das noch so.

Dieser HM412 hat übrigens keine 2-polige Netzbuchse, sondern eine normale Kaltgeräte-Buchse mit L, N, SL, also 3-polig. Es ist erkennbar, daß die BNC leitend auf dem Chassis sitzen, wo auch die blanke Masse-Buchse sitzt.

Bernd Mayer schrieb:

In der Regel gelten bei gewerblichem Einsatz deutlich strengere Regeln als im rein privaten Bereich, z.B. beim Hobbyisten. Einfach deshalb schon, weil die Berufsgenossenschaften sehr sparsame Organisationen sind.

MfG Rupert

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Ein 3-poliges Kabel paßt auch in eine 2-polige Kaltgeräte-Buchse.

Bei meinem HM207 aus den 70ern ist das nicht der Fall. Das ist sauber schutzgeerdet.

Bei den alten Hameg waren die Netzkabel noch festverdrahtet. Das hat mich nach dem Umzug ins Ausland mit anderem Steckersystem ziemlich Arbeit gekostet.

Am 30.07.2019 um 13:28 schrieb Helmut Schellong:

Trenntrafo ist ok - - -, wenn Topaz Ultra-Isolator drauf steht :-))))))))))))))

Butzo

Am 30.07.2019 um 22:19 schrieb Joerg:

Hast bestimmt tausende mit nach USA genommen, weil du ja dort nicht viele Oszis gesehen hast...

Ein zweipoliges auch in eine dreipolige Buchse. Mit ganz viel Kraft.

Kein Scherz, in Aachen an der Uni hat es jemand geschafft, einen DB25 oder Centronics 180 Grad gedreht einzustecken. Der Metallkragen hat sich wie eine Ziehharmonika aufgefaltet, es ging rein, und dann hat es gerummst.

Ich haette da ein Foto, wo es eher wie das Gegenteil aussieht. Aus einer Klink ... <grusel>. Aber nicht hier im Internet.

Am 30.07.19 um 20:39 schrieb Joerg:

Also in La Cañada Flintridge habe ich alles mögliche gesehen.

Allerdings hat die Stadt in ihrer 43jährigen Geschichte auch einige Brände, die eher mit dem Sujet der Forschung als schlechter Elektrik zu tun hatten. Das hatte sich in der Architektur nicht ganz verwachsen.

Falk D.

snipped-for-privacy@aol.com (Hans-Peter Diettrich) am 30.07.19:

Ich habe nicht den kompletten Thread gelesen und weiß nicht, ob der OP irgendwo etwas zu seinem konkreten Anwendungsbereich geschrieben hat.

Ich habe im vergangenen Jahrtausend auf irgendsoeinem Russen mit 5MHz "gelernt". Damit konnte man tatsächlich schon eine ganze Menge machen, kein Thema.

Später im Beruf stand mir ein Hameg mit 20 MHz zur Verfügung, und

*das* war bei der Beobachtung von Schaltvorgängen schon mal an der Grenze. Manchmal möchte man ja nicht nur wissen, /ob/ es schaltet, sondern auch, /wie/. Es wurde dann eins mit 60MHz angeschafft.

Sagte ich doch.

So ein Attiny oder Arduino kann mit jedem Takt seine Ports umschalten, und das ist nun wirklch heute keine Raketentechnik mehr, sondern weit verbreiteter Bastelkram. Auch da kann es höchst nützlich sein, nicht nur das "ob", sondern auch die Qualität eines Signals erkennen zu können. Auch sind Bastler heutzutage nicht mehr auf die Verwendung von

9V-Blöcken oder eines Brückengleichrichters + 7805 beschränkt, sondern setzen Schaltwandler ein.

Wenn man nur genug Geld draufwirft, kann man die Grenzen und Möglichkeiten ziemlich weit nach oben schieben. Aber imho ging es hier eher um die untere sinnvolle Grenze, und da hat man doch leicht am falschen Ende gespart, wenn es für moderaten Aufpreis auch 40 oder

50MHz gibt.

Manche Sachen kann man auch nahezu kostenlos mit der eh im Rechner eingebauten Soundkarte messen...

Gute Güte, ich darf gar nicht erzählen, wie teuer mein Tek dammalZ war, aber ich habe es nicht bereut, auch wenn das Rauschverhalten eher murksig ist.

Rainer

Am 30.07.19 um 19:25 schrieb Bernd Mayer:

Nein eher strengere, weswegen es jedes Jahr ein Spiel gibt: "Wo verstecken wir die Netzteile und Messgeräte ohne Sicherheitsbuchsen?"

ja - sogar Selfstorage-Anmietungen zu diesem Zweck...

Falk D.

Unter

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alle Geräte aus den 1970ern ohne SL am Gehäuse.

Keine Ahnung, warum es bei einem einzigen Typ (HM207) nicht so ist. Den HM207 gibt es dort nicht.

Schreibt er von 'Kribbeln'? Ich las nur, daß er 70 Vac gemessen hat.

Das ist nicht in Ordnung. Wenn etwas nicht ganz in Ordnung ist, elektrisieren die Fingeroberseiten schmerzhaft bei sanftem Drüberstreichen.

Mein HM512-6 elektrisiert absolut gar nicht. Das Gehäuse hat 12 Vac bei Gerät AUS. Bei Gerät EIN liegen 21 Vac an. (Innenwiderstand = 5 Mohm; Masse-Pol an SL; exakt 50 Hz)

Seltsam. Der HM207 hat sogar noch ein zusaetzliches Erdungskabel, damit auch die von hinten aufgeschobene blaue Metallschale geerdet ist. So wie das (zumindest heute) Vorschrift ist.

Pfusch am Bau gibt es natuerlich auch hier, meist in staedtischerer Umgebung. Bei uns in duenner besiedelter Gegend meist nur, wenn Joe Sixpack selbst Hand angelegt hatte.

Ein Beispiel hatte ich bei Nachbarn gesehen. Eine Aussenlampe hatte keinen Schalter, sie wurde per Sicherungsautomat eingeschaltet. Da hat wohl jemand nachtraeglich was gefrickelt.

Das war auch damals für Schutzklasse I vorgeschrieben. Die drei Schutzklassen habe ich in meiner Lehre 1968-72 gelernt. Bei Schutzklasse I müssen alle leitfähigen Gehäuseteile mit dem SL verbunden sein.

VDE 0411-1 (Schutzmaßnahmen für elektronische Meßgeräte) erschien erst Oktober 1973.

Schutzklasse II (Schutzisolation) erlaubt die Verwendung eines SL. Allerdings nicht zur Erdung des Gehäuses.

In meinem Manual HM512-6 gibt es keine Angaben zu irgendwelchen Normen.

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