Defektes Notebook

Nov 01, 2006 352 Replies

Am Sun, 05 Nov 2006 23:49:10 +0000 schrieb Guido Grohmann:

Für den Überblick:

angegebene Links:

Bernd Sluka ist korinthenkackermäßig drauflosgegeangen und hat die Lage beschrieben, u.a. mit Referenzen aus Berichten der BAST:

Wenn man interessiert ist, liefert ein

eine ganze Menge, dem man folgen kann, z.B.

ja.

Autofahrer

Benutzer de öffentlichen Nahverkehrs

der vom Fußweg abgezwackt wurde, verschränkt hinter Einbauten verläuft, zugeparkt ist, zum abstellen von Mülltonnen verwendet wird und von Fußgängern mitbenutzt werden muß, weil der Fußweg ähnliche Mängeln aufweist.

Innerstädtisch sind es, geschätzt, > 99% aller Radwege, ausserorts weniger, aber nur an Strecken wo es über mehr als 10km keine Kreuzungspunkte gibt.

Nötigung? Nichteinhaltung des Überholsicherheitsabstandes? Vorsätzlich Gefährdung im Straßenverkehr?

In Deinem Werteverständnis ist eine 'Behinderungsfreiheit für Autofahrer' mehr Wert als die körperliche Unversehrtheit anderer Verkehrsteilnehmer?

Na dann bist Du mir noch nicht begegnet, in solchen Situationen haben sich die Autofahrer immer verpisst. Weicheier.

Du hast es nicht verstanden. Nach rechts, zum Fahrbahnrand, Bordstein, parkenden Autos usw. *muß* man als Radfahrer eine Sicherheitsabstand von mindestens 1m einhalten, um sich und andere nicht zu gefährden, *muß* dieses oft mehr sein.

Ich fahre fast alles, darf alles fahren und bin auch schon fast alles gefahren, schnell, langsam, groß, klein. Mit Hund, mit Kind und Frau, ohne Hund, ...

Tja das ist das Wesen der Erkenntnis. Sie führt oft für sicher geglaubte Grundsätze ad absurdum.

ervin

Am Mon, 06 Nov 2006 07:01:22 +0100 schrieb Lutz Schulze:

Fachkabinette kann man, wenn die experimente nicht ohne machbar sind im Hauptdorf vorhalten und dann halt mal Experimentiertage einführen.

Denkt doch nicht imme so verdammt statisch und geregelt...

ervin

Am Mon, 06 Nov 2006 08:06:23 +0100 schrieb Ervin Peters:

Sicher.

Die Schule war nur ein Beispiel. Beim Weg zur Berufsausbildung und zur Arbeit hast du auf dem Land meist wieder weite Wege. Das Fahrrad ist dafür keine Lösung und der ÖPNV auch nicht.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Kostenloser SNMP-Monitor für Windows: http://www.snmpview.de

Hallo Lutz,

Mag sich jetzt blöd anhöhren, aber Deinen Wohnort hast Du Dir ausgesucht, nicht?

Marte

... auch auf dem Land groß geworden und Jahrein, jahraus mit dem Fahrrad sie

11,7 km Schulweg gefahren, weil schneller und flexibler als mit ÖPNV

P.S. wie war das noch gleich, alle wollen öffentlichen Verkehr, aber wehe zwei machens ;-)

Na und, Wenn man an Abend wieder zu Hause angekommen ist, gings gleichviel bergauf wie bergab. glaub mir, zwischen Trossingen und Villingen-Schwenningen ist es auch nicht eben. Macht Muckies in den Beinen ;-)

Hallo Guido,

DAnke, das erleichtert es, Deine Autonummer in Ruhe zu notieren. Von mir wäre in einem solchen Fall eine Anzeige sicher.

Wie viel bist Du mit dem Fahrrad unterwegs?

Marte

autofahrender Fahrradfahrer

Hmm, ich als Verkehrsteilnehmer mit ca. 100km Auto, 100-200km Motorroller und 300km Fahrrad pro Jahr kann sein Verhalten _nachvollziehen_ (wenn auch nicht gutheißen). Ich hatte das Material, das Ervin gepostet hatte kurz überflogen und kann mir vorstellen, daß innerstädtische Radwege schon gefährlich sind, wegen abbiegender oder aus Einfahrten herauskommender Autofahrer. Aber bei einem _abgesetzten_ Radweg neben einer Bundesstraße? Selbst mit dem Motorroller ist das nicht schön, auf einer Landstraße zu fahren, da wünsche ich mir, ich dürfte den Radweg benutzen.

Gruß Henning

Hallo Manfred,

OK, ich hatte p.a. gerechnet. Stehende Kosten gibts bei Dir wohl keine.

was eine Milchmädchenrechnung ist, es sei denn, Du beparkst mit Deiner Schüssel ausschließlich öffentlichen Parkraum. Ich hab ne Garage, die mir mit fast 100 Euro im Jahr in die Miete läuft. Eigenheimbewohner mögen diese kosten nicht direkt sehen, haben sie aber genauso, versteckt in Zinskosten für die Bank, zinslos gebundenes Kapital und ähnliches.

Zeig mir den Neuwagen, der mit 2 kEUR Abschreibung dabei ist. Die Rechnung geht eindeutig zu Gunsten des Altwagens, solange er nicht kurz vor seinem Ende steht

Das hatte ich ja auch erwähnt, das Mittel dürfte mit 2 kEUR aber gar nicht so weit weg sein. Der Mittelwert der Neuwagenpreise dürfte die 20 kEUR auch eher übersteigen.

Marte

Es ist sinnlos, zu diskutieren, das ist die Sorte militanter Radfahrer, die Spaß daran hat, ein Hindernis und eine Gefahr für Autofahrer zu sein. Einfach ignorieren, und gut.

Am Mon, 6 Nov 2006 09:50:50 +0100 schrieb Marte Schwarz:

Ich schon, die meisten der Nachbarn wohnen aber schon immer hier. Und was soll werden, wenn sich alle in der Stadt auf einen Haufen hocken?

Ich beklage mich auch nicht darüber. Ich weiss, dass mir der ÖPNV nicht die Flexibilität und die Leistungen bieten kann, den ich brauche. So ist es nun mal.

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Kostenloser SNMP-Monitor für Windows: http://www.snmpview.de

Joerg schrieb:

Hallo,

der Wahnsinn hat Methode, Realsatire pur....

Bye

Hi,

nee, falsches Fahrerverhalten.

Mit verlaub, das ist Unsinn. Du zottelst mit Minimallast hinter einem solchen Fahrzeug her und kannst meist im 2 Gang mit wenig Gas einfach rollen lassen. Gelegentliches zurückschalten in den ersten und einige 100m mit leicht erhöhter Drehzahl schaden keinem Auto. Wer aber meint, er müsse im immer mal wieder mit zu langem Gang unruhig am Gas tippeln, der ist selbst schuld.

Dafür hat quasi jeder Motor (abgesehen von meinem 2CV) einen elektrischen Lüfter, der bequem in der Lage ist, Teillast zu bewältigen. Aber selbst mit der Ente hab ich solche Fahrten stets gut überstanden. Mit der schlägst Du Dir in der Tat jegliche Hoffnung auf Überholmöglichkeiten aus dem Kopf und fährst einen sparsamen, gleichmäßigen Fahrstil hinter der LKW-Kolonne.

Nee, nicht wirklich ein PKW, selbst mit meinem 2 CV bin ich auch über die Alpen nie vor, sondern stets hinter den LKW geschnuckelt. Der Bambino hat IMHO noch ein paar PS/kg mehr zu bieten.

Marte

s

ich mir, ich

Die sind aber in der Regel auch nur von Ortskundigen nutzbar. Wenn man als "nicht-Sonntagsfahrer" in unbekannter Gegend unterwegs ist, ist die Benutzung solcher Wege, die einen haeufig ohne Alternative im entschei- denden Moment ins Nichts leiten, mit sinnvoller Navigation und zuegigem Vorankommen absolut unvereinbar. Evtl. bin ich aber auch einfach nur zu doof dafuer, das moechte ich nicht ausschliessen.

Gruss, Enrik

Bei uns im Flachland gibt es einige Landstraßen, neben denen über Kilometer ein abgesetzter Rad- und Fußweg parallel läuft.

Gruß Henning

Hallo Uwe,

Habe ich auch in Bavaria erlebt. Nur haben bei Euch viele Autobahnen eine Strasse dicht daneben. So kam dann netterweise der Eismann, als die Durchschnittsgeschwindigkeit laengerfristig bei Null lag. Er hatte meine Lieblingssorte (Langnese Cornetto Nuss).

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news:ein48u$aqd$ snipped-for-privacy@news2.rz.uni-karlsruhe.de... ..

rollen

Hi, hoihoi, ein Spezialiest. Möchte Dich mal sehen, wie du bei 12% Steigung auf

3m breitem Ziegenpfad ohne Leitplanke "locker dahinrollst". Offenbar hast Du noch nie ne Bergfahrt gemacht? Oder hast Du ne Karre mit 22Litern Hupraum, 300Litern Blisupertank und Gleisketten? Dann könnte ich das "mit wenig Gas dahinzotteln" noch so gerade verstehen. Doch gings hier um eine technische Mindestgeschwindigkeit für Schweizer Bergstraßen. Lies doch bitte nochmal genau nach.

mit

Deine LKW-Kolonne möchte ich mal sehen, wenn sie übern Großglockner "dahinzottelt". Oder einen der noch etwas weniger flachen Pässe nebenan. Am Berg heißt es Vollast, eben deshalb will die schweiz erreichen, daß keine untermotorisierten Karren da "wandelnden Poller" spielen. Hast Du schonmal in einem Karren gesessen, der am Berg mangels Motorleistung zurückrollt? War bei mir zwar ein Reisebus, aber dennoch, sehr beängstigend, wenn man um eine Haarnadelkurve rumkommt und gleich dahinter ein Fuhrwerk erblickt, das vermutlich auf beiden Seiten von Schnecken überholt wird...und der eigene Bus keinen passenden Gang besitzt, um bei dem geringen Tempo genügend Drehmoment aufzubringen für den Berg. Der Fahrer hatte keine Wahl, Vollgas, probieren, ob die Kupplung mitmacht, und als das schiefging, Vollstop und Handbremse mitten auf der Srecke direkt hinter der Kurve....und warten, bis genügend "Anlaufstrecke" frei ist für einen neuen Versuch. Und beten, daß nicht gleich soein Flachwichser mit ner Rennsemmel um die Ecke eiert und am Heck vorbei den großen Abflug macht. Nicht alle Autos haben ja zuwenig Power, manche auch eher zuviel.

Aber er wird "traditionell" hoffnungslos überladen. Habe selber solche gesehen, die beim Anfahren vorne und hinten aufsetzten, wegen der enormen Dachlast. Und am Berg schaffte soeine Blechdose keine 5 km/h. Den Schweizern gehts ja gerade um das Steigvermögen, um die Transitzeit zu minimieren. Und Unfälle, Spritverbrauch, Krach zu vermeiden. Moderne Autos soltlen das eigentlich alle mühelos packen. Doch immer wieder gibts Leute, die sich mit nem Trailer am AX übern Pass trauen.

mfg, gUnther

Im Leerlauf, ohne Fuß am Gaspedal, wenns sein muß.

Am Mon, 06 Nov 2006 10:11:48 +0100 schrieb Henning Paul:

Auch dort sind die kritischen Punkte die Kreuzungspunkte, die es alle paar

100m gibt.

Was ist nicht schön daran? Was wäre auf dem Radweg besser?

Diese Wege sind übrigens auch nicht unbedingt für Motorroller-Geschwindigkeiten geeignet, vorallem wenn dort noch Fußgänger verkehren.

ervin

Am Mon, 06 Nov 2006 10:32:38 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, DK5RAS:

Militant bin ich nun wahrlich nicht, bin anerkannter Kriegsdiensverweigerer. Spaß habe ich daran, weil es für mich interessante Studien sind zu erfahren, wie stark wissenschaftlich nicht nachvollziehbarer Glaube, oder möglicherweise auch Urinstinkte, viele Menschen in ihrem Handeln bestimmen.

Ein Hindernis bin ich nicht, weder real, noch im rechtlichen Sinne, wenn ich auf der Straße fahre, den ich bin *gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer*. Das Recht auf die Benutzung des Öffentlichen Raumes wird nicht in kg gemessen, PS, oder dem Aussehen von Fahrzeugen.

So und nun fang noch mal nachzudenken, warum separierende Verkehrswege so gefährlich sind, Stichwort: Aus dem Auge aus dem Sinn, und warum es deswegen für Radfahrer besser ist diese Wege zu meiden - die Argumentationen auf den verlinkten Seiten sind imho aussagekräftig genug.

Das ist der Grund weswegen es gefährlich ist Rad- und Fußwege zu benutzen.

ervin

Am Mon, 06 Nov 2006 18:08:07 +0000 schrieb Guido Grohmann:

Soll es hier demnächst auch bald einen geben, besagte 11 km in die ehemalige Kreisstadt. Immer schön parallel zur Bundesstrasse, weil es dafür Fördermittel gibt. Die schönere und flachere Strecke fernab der Hauptverkehrsstrasse fällt mangels Förderung aus.

Schildbürger.

Lutz

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