Defektes Notebook

Nov 01, 2006 352 Replies

Am Tue, 07 Nov 2006 11:04:14 GMT schrieb Ewald Pfau in de.rec.fahrrad:

[...]

Du erklärst das zu kompliziert. Verzettele Dich nicht in Details und Erklärungsversuche. Bleibe bei den Tatsachen. Erst danach kann man über Ursachen diskutieren.

Tatsache 1: Radwege sind für die Allgemeinheit gefährlich, oder wie man das kurz ausdrückt: gemeingefährlich. Die Unfalluntersuchungen, die das nachweisen, berücksichtigen alle Unfälle, nicht nur die "ihrer größten Gegner", wie Henning so schön ausgrenzen möchte. Tatsächlich sind die meisten radfahrenden Unfallopfer ältere Leute, Kinder und eher gemächlich fahrende Frauen mittleren Alters (letzteres mein subjektiver Eindruck nach dem Lesen von hunderten von Unfallmeldungen, die ersten beiden kann man der Unfallstatikstik entnehmen oder Hautzinger et al. das Unfallrisiko). Die häufigsten Opfer rekrutieren sich aus dem typischen Radwegklientel.

Tatsache 2: Radwege sind für jeden Fahrer gefährlicher als die Fahrbahn. Denn bei gleicher Fahrweise auf der Fahrbahn treten die meisten der Konflikte nicht auf, die auf Radwegen häufig sind. Und dies obwohl - ebenfalls wieder nachgewiesen - Radfahrer auf Radwegen mehr aufpassen (und auch mehr Geschehnisse je Zeiteinheit berücksichtigen müssen), langsamer fahren und sich defensiver verhalten. Insbesondere ist bei gleicher Geschwindigkeit die Fahrbahn sicherer als der Radweg. Soviel zu seinem Ausgrenzungsversuch "angepasste Geschwindigkeit".

Tatsache 3: Fahrradunfälle mit "anderen" werden überwiegend (in 2/3 der Fälle) von den anderen verursacht. Das kann man unschwer jedes Jahr auf's neue in der Straßenverkehrsunfallstatistik (Tabelle 3.1.1, wer's nachprüfen will) nachlesen. Hennings Übertreibung "nur" entspringt wie alles andere oben seiner trolligen Phantasie.

Tatsache 4: "Nicht angepaßte Geschwindigkeit" ist zwar Hauptunfallursache und Ursache etwa der Hälfte der tödlichen Unfälle, aber nur bei Kraftfahrzeugen. Bei Radfahrern spielt sie so gut wie keine Rolle - kann man unschwer wieder in der Straßenverkehrsunfallstatistik nachlesen.

(fup2)

A || Bernd Sluka A A u u ==##== ooo AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder

Marte Schwarz schrieb:

Bei uns in Villingen-Schwenningen kommen Schüler ins TG von der Schweizer Grenze. Die müssen um 5:10 Uhr aufstehen und sind oft nach 18 Uhr daheim zum Hausaufgaben machen. Mit dem Auto können sie eine Stunde pro Weg sparen.

Wenn ich die 25 km bis zur Schule mit dem Bus fahren wollte, müsste ich am Abend vorher losfahren und am Busbahnhof übernachten. Mein Ort liegt dummerweise nicht in der richtigen Richtung (Nachbarkreis). Dafür kosten Grundstück nur die Hälfte :-) Selbst zum TG unseres Kreises wäre eine Stunde mit dem Bus statt 20 min mit Auto nötig.

Der Staat zockt die Arbeitnehmer über die Benzinsteuern ab und gewährt nicht mal einen kleinen Nachlass über die km-Pauschale ab nächstem Jahr. Sowas denken sich nur chauffierte Rote aus.

Gruß

Marc

Ewald Pfau schrieb:

[viel]

Ich seh' geradem Du hast mich heimlich nach de.rec.fahrrad gelockt. Da werde ich Dir nicht hinfolgen. Ich habe meinen Standpunkt erläutert, Du Deinen, für mich ist diese Diskussion an dieser Stelle beendet.

Gruß Henning

henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613

Aha... Dann solltest du mal Wasserpumpe und Thermostat nachsehen lassen. Bei meinem vorletzten Auto war der Thermostat defekt und hat immer Wasser durchgelassen (nicht viel, es war nur die Dichtung halb rausgerutscht) und schon war die Kiste im Winter kaum warmzuhalten. 100 auf der Autobahn bei knapp unter Null? Heizung konntest du vergessen... Die Leistung des Kuehlers ist also mehr als ausreichend solange genug Wasser durchgeht.

Sollte dein Thermostat nicht richtig aufmachen oder die Pumpe nicht mehr viel bringen wuerde das dein Problem erklaeren.

Das ist uebrigens kein 'Notfan' sondern ein durchaus leistungsfaehiger Ventilator (so der Kuehler nicht mit Schmutz zugesetzt ist, wann hast du den zum letzten Mal gereinigt?). Sobald eine Klimaanlage drin ist hast du normalerweise davon 2.

Gerrit

Wie kommst du auf diese Idee?

Gerrit

Markus Schaub schrieb:

Der Kl=FCgere gibt nach. Bis *ER* der dumme ist.

Am Tue, 07 Nov 2006 09:42:53 +0100 schrieb Henning Paul:

Richtig, aber wenn das Fahren auf Radverkehrsanlagen so viel mehr Fehlverhalten ermöglicht, wie das Fahren auf der Fahrbahn, dann ist doch das Konzept falsch, richtig?

Aber trotzdem wären Radwege überflüssig, weil sie keinen Sicherheiotsgewinn bringen sondern im Gegenteil gerade die 'ungepanzerteren' Verkehrsteilneher gefährdet, behindert.

Ja, weil es keine nachvollziehbaren Argumente von eurer Seite 'Pro Radweg' gibt, ausser die IMHO bornierte Meinung Radfahrer würden auf der Fahrbahn behindern. Bizarr wird dieses Argument, wenn man betachtet das durch Radwege es zu mehr Unfällen kommt, und teilweise sehr schweren Unfällen mit Todesfolge für Radfahrer/Fußgänger.

Aber meine Folgerung daraus ist: Es gibt keine anderen Argumente 'Pro Radweg'.

ervin

Am Tue, 07 Nov 2006 18:14:28 +0100 schrieb Marc Fehrenbacher:

Der Schulweg ist zu lang.

So, und da ist der Grund. Der niedrige Preis wird durch teures und zeitintensives rumgegurke kompensiert. Die Finanzierung einer 400kEUR Einsteigerhütte kostet ca. 2000EUR/Monat, Zwei passende Karren dazu jeweils noch mal 1000EUR/monat, da kann man sich gleich in bessserer Lage eine Hütte für 800kEUR gönnen und man spart diese ganze unnötige Zeit des rumgurkens.

ervin

Lutz Schulze :

Faszinierend. Ich habe knapp 13 km Entfernung und rund 120 Höhenmeter zur Arbeit. Dafür brauche ich hin und zurück gut eine Stunde.

Wie wäre es, den Kindern ordentliche Fahrräder zu schenken? Damit läßt sich offenbar viel Zeit sparen. Und flexibler ist es auch - nicht nur auf dem flachen Land.

(fup nach drf)

Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen

"Gerrit Heitsch" schrieb im Newsbeitrag news:eiqi4m$k4k$ snipped-for-privacy@news.bawue.net... ..

Hi, da gibts keine Probleme. Ist völlig normal, das. Kenne auch andere Autos, die meisten werden schon beim Stauschleichen reichlich warm, langsames untertouriges Bergfahren killt jeden Tal&Autobahnkühler.

Dochdoch, das tuts alles.

Also meine "Klimaanlage" hat ne Kurbel, links....und rechts auch eine. Der Fan ist nur etwa ein Drittel der Kühlerfläche, und saugt von vorne zusätzlich Luft an. Und läuft nach, auch wenn der Motor schon aus ist (und damit die Kühlwasserpumpe auch), sollte sich eine Gasblase gebildet haben, dann etwa da, wo der Fan durchzieht. Aber rein von der Luftmenge macht er weniger Wind als der Fahrtwind ab 6km/h etwa. Aber wenn Ihr alle nicht hören wollt, lest doch mal Eure Bedienungsanleitungen, da steht das Steigvermögen Eurer Karren drin, und auch die Drehmomente/Übersetzungen, damit ist selbst für einen Laien leicht errechenbar, welche Drehzahl für welche Leistung, welche Steigung also welche Drehzahl wegen der 60% Abwärme-Abfuhr erfordert. Mehr als 40% Wirkungsgrad erreicht ein Automotor nicht, meist bei Benzinern nur 20-30%. Im Zweifelsfalle kann es aber auch ein erfahrener Bergfahrer aus dem Ärmel schütteln. Z.B. ist der alte Luftkühler-Käfer unkaputtbar, weil sein Gebläse deutlich überdimensioniert ist. Da spielt der Fahrtwind keine große Rolle. Doch schon der Wasserkühler-Bulli ist nicht mehr gar so belastbar, braucht gar nen Ölkühler. Der effizientere Motor ist eben auch eher für die Langstrecke ausgelegt, geradeaus, Flachland. Ach ja, möglicherweise denken alle hier nur an "kleine Berge"? Ich meine keine Steigungen wie die Himmelsleiter oder die Gauseköte, sondern stundenlange Serpentinen-Aufstiege bei geringem Luftdruck....sowas haben Berge nunmal auch ansich. Bei genügend Fahrtwind ist der "Luftmassenstrom" durch den Kühler ausreichend, doch wenns damit hapert & gleichzeitig die maximale Leistung erforderlich wird....und das Kühlwasser schon weit früher kochen kann....pffft

mfg, gUnther

Das Problem sind allerdings weniger die beampelten Kreuzungen. Wie Du richtig feststellst, lässt sich die Lage dort noch einigermaßen leicht in den Griff bekommen. Die Angewohnheit deutscher Ampeln gleichzeitig zum Radfaher-Grün für rechtsabbiege Autos Grün zu zeigen, halte ich allerdings für ein besonderes Risiko. Vor zwei Stunden war mal wieder eine Vollbremsung meinerseits bei dem bewussten Doppelgrün fällig.

Das eigentliche Problem sind wie gesagt weniger die beampelten Kreuzungen, sondern die vielen, vielen Grundstück-Ein- und Aus-Fahrten. Speziell morgens lassen Müdigkeit und Zeitdruck die Wahrscheinlichkeit steigen, kreuzende Radfahrer zu übersehen. Bei Tankstellen scheint es außerdem eine gesteigerte Tendenz zu geben, einfach nach rechts rüber zu ziehen.

Es ist schwierig, während der Fahrt mit einem sich von schräg links hinten nähernden Autofahrer Blickkontakt aufzubauen, der einen nicht wahrnimmt. Gleiches gilt für einen aus einem Carport heraus beschleunigenden Wagen.

Nochmal: Das Problem liegt _nicht_ in der Geschwindigkeit. Nicht in dem Bereich, der hier relevant ist 15 km/h, oder 30 km/h. Es liegt darin, dass Verkerkehrsteilnehmer auf getrennten Bahnen nicht im Fokus der Aufmerksamkeit liegen. Das ist keine Böswilligkeit, sondern so funktioniert menschliche Wahrnehmung nunmal. Entsprechend lässt es sich durch Regeln und bewusstes Verhalten nur sehr eingeschränkt verbessern. Erst bei Schrittgeschwindigkeit, wenn ein Rad aus Autoperspektive ein stehendes Hindernisse sind, hilft eine Verlangsamung. Ich nehme an, dass Du nicht empfiehlst aus Sicherheitsgründen generell < 5 km/h zu fahren.

Es gib einen deutlichen Unterschied zwischen dem Radfahrer, der die Fahrbahn zu benutzen wünscht und em Autofahrer, der sich eine freie Tempowahl auf innerstädtischen Städten will: Vom Autofahrer verlangt die Geschwindigkeitsbeschränkung ein sicherere Verhaltensweise. Vom Radfahrer wird dagegen ein Verhalten verlangt, dass unsicherer ist als sein Wunschverhalten.

Machst Du gleiches auch, wenn Du mit dem Auto unterwegs bist? Wenn nein, warum nicht?

------

Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Am Sun, 5 Nov 2006 21:26:00 +0100 schrieb Axel Berger:

Du verkennst, dass auf dem Land schon immer Menschen gewohnt haben. Wem wäre gedient, wenn diese Ortschaften immer mehr veröden?

Lutz

Temperatur im Serverraum überwachen - auch im Netzwerk: http://www.messpc.de preiswerte Hardware und kostenloses Plugin für Nagios Test im IT-Administrator: http://www.messpc.de/MessPC-Testbericht-ITA.pdf Kostenloser SNMP-Monitor für Windows: http://www.snmpview.de

Ja. Ernsthaft. Weil ich sehr selten mit dem Auto unterwegs bin. Ich fahre 4x im Jahr Auto, 4x in der Woche Fahrrad und 3x am Tag mit dem Bus.

F'up2poster, da für mich EOD.

Gruß Henning

Ich gar nicht, sondern diverse Motoren-Entwickler und -Instandsetzer.

Wie konnte nur mein Opa, der geraucht hat wie ein Schlot, 95 werden? Ick sach euch, ist alles gelogen, daß Rauchen schädlich ist.

Hanno

Beachte $1, dann klappts auch mit dem Radfahren.

Das frage ich mich doch, wie mein Auto das diesen Sommer bei ueber 30 Grad ueberlebt hat... Vor allem da die Klimaanlage auch noch lief und der Kuehler damit noch waermere Luft bekam (Der Waermetauscher sitzt normalerweise vor dem Kuehler). Die Temperaturanzeige stand dabei wie festgenagelt auf 90 Grad.

Sicher? Dein Auto zeigt anscheinend Temperaturphaenomene die ich bei den mir bekannten Autos nicht nachvollziehen kann.

Einfacher Thermoschalter. Die Teile halten uebrigens nicht ewig, mit der Zeit schalten sie immer spaeter ein bis sie dann gar nicht mehr funktionieren (hat mich mal eine Kopfdichtung gekostet).

6 KM/h geh ich zu Fuss. Diese Luefter bringen deutlich mehr wenn sie und der Thermoschalter OK sind.

Gerrit

Bleibt die Frage ob das fuer heutige Motoren auch noch gilt.

Gerrit

In article , Ervin Peters writes: |> So, und da ist der Grund. Der niedrige Preis wird durch teures und |> zeitintensives rumgegurke kompensiert. Die Finanzierung einer 400kEUR |> Einsteigerhütte kostet ca. 2000EUR/Monat, Zwei passende Karren dazu |> jeweils noch mal 1000EUR/monat, da kann man sich gleich in bessserer Lage |> eine Hütte für 800kEUR gönnen und man spart diese ganze unnötige Zeit |> des rumgurkens.

Vorausgesetzt, man findet "in besserer Lage" das Objekt, das einem zusagt.

Übrigens ist das Rumgegurke mit dem Auto typischerweise weit kürzer als mit dem ÖPNV, selbst bei optimaler Anbindung (kein Umsteigen, Haltestelle fast direkt vorm Haus bzw. Büro) -- und um Extremfall wird per ÖPNV eine Odysee draus, selbst innerhalb der Stadt.

Beispiel München: Dom-Pedro-Str./Leonrodplatz -> Forschungsstadt Garching (1) Tram bis HBF, irgendeine S bis Marienplatz, U6 bis Ende (früher: U6 bis Hochbrück, dann Shuttlebus) (2) Bus bis Münchener Freiheit, dann U6 (3) Bus bis Donnersberger Brücke, irgendeine S bis M'platz, U6 bis Ende

Mit dem Auto: eine einzige Ampel (nämlich nach Abfahrt in Garching), das ganze in 20 Minuten locker zu schaffen.

In 20 Minuten ÖPNV bin ich gerade mal auf dem halben Weg zum ersten Umsteigepunkt.

Beispiel Karlsruhe: - S-Endhaltestelle bis Universität: 32 Minuten reine Fahrzeit - Auto: 15-20 Minuten Haustür/Haustür

Und jetzt erzähl mir keiner, die Zeit im ÖPNV könnte ich sinnvoll nutzen, z.B. zum Papers durchsehen, Folien machen usw. Dazu bedarf es erst einmal eines Sitzplatzes und dann entsprechender Nichtablenkung durch die werten Mitreisenden.

Anders ausgedrückt: Mit dem Mehrpreis für das Auto erkaufst Du Dir Freizeit, die Du sonst im ÖPNV festhängst. Und überdies die Freiheit, Deine Ankunfts- und Abfahrtszeit (im Rahmen des Arbeitsvertrags) so zu gestalten, wie es Dir behagt.

Bei Deinen 6000 Euro pro Jahr und Auto auf nominal 240 Arbeitstage wären das

25 Euro/Tag, entsprechend ungefähr dem halben Stundensatz den Dir z.B. der Kfz-Meister verrechnet. Eine halbe Stunde ist an Einsparung mit dem Privat-Kfz mindestens drin, oft auch das doppelte -- insbesondere wenn man die komplette Reisezeit incl. Laufen von/zur Haltestelle nebst Pufferzeit mit einkalkuliert.

Rainer

Oder ein T80 mit T4 Motorisierung :-)

mfg Rolf Bombach

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