Schaltverluste Diode

Nov 01, 2006 16 Replies

Hallo, wie kann ich die Schaltverluste einer Diode


1=2E Berechnen im Datenblatt BYV42 fand ich "Reverse recovery charge =3D 6nC" kann ich P-Schalt =3D Q*U*f rechnen?


2=2E Messen Hat jemand eine Idee oder kennt jemand InformationsQuellen?



Gru=DF Stefan



"Stefan Gemmel" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@k70g2000cwa.googlegroups.com...

Die de.sci.electronics FAQ:

formatting link

sagt dazu:

Siehe AN849 des MAX1856.

Bei Spannungen ab 200V mag zwar eine UF4007 Diode nach Datenblatt ausreichen, sie hat aber eine viel zu hohe reverse recovery charge (Ladung, bei hohen Spannungen viel wichtiger als reverse recovery time, denn Coloumb x Frequenz = Strom, x Sperrspannung = Verlustleistung die wegen dieser Ladung irgendwo im Schaltregler verbraten wird.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

es muss doch mehr Literatur zu dem Thema geben.

Wie misst man eigentlich die Verlustleistung eines Transistors? Geht das =FCber die Erw=E4rmung?

"Stefan Gemmel"

An einem npn Transistor fällt zwischen BC und EC jeweils Spannung ab. Die Leistung kann man bei Gleichstrom nach W= U*I errechnen. Bei Wechselströmen muss man meist eine Fourierzerlegung machen.

Markus schrieb:

Sorry hab mich verschrieben, ich meinte die Schaltverluste.Angenommen ich habe einen IGBT dann sind die Schaltverluste ja beachtlich.(Es geht um richtige Leistungselektronik) Die Durchlassverluste kann ich ja relativ leicht berechen. Ist es m=F6glich die Gesamtverluste zu messen und so abz=FCglich der Durchlassverluste auf die Schaltverluste zu kommen?

Stefan Gemmel schrieb:

Ja, u(t)*i(t) integriert, das kann man mit einem leistungsfähigen Oszilloskop+Zubehör bestimmen. In der Summe und auch in den Schaltflanken.

- Udo

>

Markus schrieb:

Nicht nur bei npn...

Strom fliesst üblicherweise zwischen EB und EC in den üblichen Betriebsarten, wobei Ie=Ib+Ic.

Eine Fourier-Zerlegung ist hier nicht angesagt, was soll das bringen? Das kann man auch über Strom/Spannungprodukt und Integration erreichen.

- Udo

Hallo Udo,

Ich mache das immer noch oft auf die klassische: Plot auf Millimeterpapier. Oder 1/10-inch Papier, weil man hier keins bekommen kann.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Joerg schrieb:

Hallo Joerg,

malst Du die Strom- und Spannungskurven von einem Speicheroszilloskop ab? Das kann doch ansonsten nur ein statisches Durchfahren der Arbeitspunkte sein.

Gruss Udo

Udo Piechottka schrieb:

en.

So ein Ossi habe ich leider nicht. Ich kann zwar Strom und Spannung gleichzeitig anzeigen. Aber von Hand integrieren wird dann schwierig. Ich habe ein Ossi mit V24. Vielleicht kann ich in Excel "integrieren". Macht die Sache aber wieder umst=E4ndlich.

Ich w=FCrde gerne in einem Laborversuch zeigen, wie die Schaltverluste von der Ansteuerung abh=E4ngen. Am liebsten h=E4tte ich ein Messinstrument auf dem man jederzeit die Durchlassverluste einfach ablesen kann. Vielleicht geht es ja so: ich messe die Temperatur am K=FChlk=F6rper mit einem Mikrokontroller. Aus vorher ermittelten Messwerten schliesse ich dann auf die verbratene Leistung. Da die Durchlassverluste relativ konstant bleiben k=F6nnte ich diese dann subtrahieren und das Ergebnis per LED anzeigen.

Stefan Gemmel schrieb:

Von AD gibts dafür geeignete Multiplizierer, incl AppNote.

Das ist dann ergänzend interessant, da sieht man die thermische Trägheit im Vergleich zur direkten Messung.

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

ich denke das wird teuer. Ich muss ja auch bei schnellen Anstiegszeiten noch einige Messwerte aufnehmen. Der billigste Multiplier den ich gefunden habe AD633 kostet bei Reichelt schon 9Euro und ist zu langsam. Dazu kommt noch ein schneller AD-Wandler. Aber die Idee ist gut und vermutlich die einzige M=F6glichkeit zum sofortigen Ablesen.

Hallo Udo,

Abmalen nicht. Aber manchmal, wenn es schnell gehen muss, mache ich eine digital Aufnahme und drucke sie auf Feinrasterpapier aus. Das geht ratz-fatz.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Stefan,

Was wird dann machen: Ein entsprechendes Oszilloskop mieten. Das Minimum ist bei uns meist eine Woche Mietdauer.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Stefan Gemmel schrieb:

Oh, es hängt an ein paar EUR.

Wozu? Tiefpass hinter den Multiplizierer und ab ans Panelmeter o.ä..

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Wenn ich einen gew=F6hnlichen IRF540 schalte habe ich doch schon eine Flanke von 50V in 70ns. Der AD633 macht 20V /=B5s ich denke ein Multiplizierer der derart schnell ist muss doch sehr teuer sein, ich habe keinen gefunden.

das k=F6nnte gehen. Ich muss dann nur daf=FCr sorgen, da=DF nur w=E4hrend der Anstiegs und Abfallzeit gemessen wird. Die analoge Spannung muss nat=FCrlich unabh=E4ngig von Frequenz und Tastgrad sein.

Joerg schrieb:

Ja, verstehe. Bin grade dabei, meine Instrumente per Bus zentral auslesbar zu machen, das wäre in solchen Fällen sehr hilfreich.

Gruss Udo

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