Wieviele davon sind inkorrekt? Soll heissen, wie oft wird ein Objekt nicht als das erkannt was es ist sondern als etwas anderes?
Gerrit
Wieviele davon sind inkorrekt? Soll heissen, wie oft wird ein Objekt nicht als das erkannt was es ist sondern als etwas anderes?
Gerrit
Christoph Müller schrieb:
Da Du den IMO entscheidenden Punkt weggelassen hast, wiederhole ich den gerne: "Wenn das Objekt ein Pelzmantel im Wind ist, wird man nicht in den Gegenverkehr ausweichen, ist es ein Mensch, wird daraus eine ethische Frage..."
...
Da verlasse ich mich auf das Urteil meiner Mitfahrer.
Falk
Dazu brauchst du nicht nur Bahnextrapolation, sondern auch Inter- pretation der Objekte. Schon einfach mal der auf die Straße gewehte Luftballon: kommt da ein Kind hinterher oder legt die sonstige Landschaftsgestaltung nahe, dass das nicht der Fall sein wird? Parkt der Bus hier am Straßenrand schon seit Stunden, oder hat der eben erst gehalten und gleich werden Fahrgäste auf die Straße strömen? Legen die komischen Metallteile quer zur Fahrbahn nahe, dass hier gleich ein Zug kommen wird, oder ist das ein seit Jahrzehnten unbenutzter Industrie- Anschluss? Heißt der Querstrich hier "anhalten" oder ist das bloß das Hilfsmittel für die Abstandsmessung der Rennleitung?
Natürlich kann man bei jeder Abweichung von der Norm mit einer Vollbremsung reagieren. Das Risiko ist dann, den Hintermann im Kofferraum zu haben bzw. bei entsprechenden Straßenverhältnissen das Fahrzeug in die Leitplanke zu setzen. Berücksichtigt man auch das, erhält man ziemlich unattraktive Geschwindigkeiten.
sagt was von
14 mph für das Siegerteam, außerdem "Vehicles were frequently manually paused for safety reasons". Da kann ich auch das Fahrrad nehmen.Stefan
Am Sun, 14 Jun 2009 11:55:21 +0200 schrieb Christoph Müller:
Das kommt auf die Stadt an. In Dresden war man unglücklich darüber dass der ÖPNV an Attraktivität einbüsst weil diese Durchschnittsgeschwindigkeit in den letzten Jahren immer mehr stieg.
Lutz
Ja, und das tun sie ja auch.
-ras
Warum sollte man das unterscheiden wollen?
-ras
Am Sun, 14 Jun 2009 13:53:58 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Die Passagiere können dann per Button wetten ob noch ein Kind hinterherkommt oder nicht. Das lockert die langweilige Fahrt etwas auf.
Lutz
OK; verstehe. Aber die Wahrscheinlichkeit ist in beiden Fällen doch eh die Gleiche?!
-ras
Blosses Vorwaertsfahren ist sogar viel einfacher. Da brauchts als Steuerung nur einen Schalter: Fahren/Stop. Dummerweise ist Fahren auf realen Strassen etwas komplexer ;-)
Nur duerfte gerade auf unuebersichtlichen Strecken die Zeit dafuer _sehr_ knapp werden. Im Gegensatz zu Schach kann man nicht mit praktisch beliebigen Mengen an Maschinenressourcen und Zeit nach dem Problem werfen.
Man liest sich, Alex.
Bahnextrapolation "das kleinere Problem"? Wohl nur bei sich passiv bewegenden Objekten (z.B. geworfener Ball). Bei Objekten, die in Sekundenbruchteilen ihren Bewegungsvektor frei (im Rahmen der Physik) aendern koennen (worst case: kleines Kind rennt auf die Strasse), sieht das garantiert aus.
Sagen wir mal so: Das wird erst interessant, wenn jemand bereit ist, solche autonomen Systeme zu tragbaren Preisen fuer den Einsatz im offenen Strassenverkehr zu versichern.
Man liest sich, Alex.
Alternatives Szenario: Der Fahrer wird per Telematik in das naechstgelegene Niedriglohnland outgesourced[0].
Man liest sich, Alex. [0] IIRC bei Charles Stross aufgetauchtes Szenario.
Stefan Reuther schrieb:
Aehm, diese Ueberlegung hat grade in der Eifel ein paar Schwerverletzte gefordert und einen historischen Triebwagen zerdeppert. Schienenverkehr hat auch dann Vorrang, wenn es sich um eine Sonderfahrt handelt.
Gruss, Matthias Dingeldein
Das kommt auf den Lebensstil an. Es gibt Leute, die muessen nicht dauernd rumkutschieren und zumindest hier sind die Wohnkosten auf dem Lande deutlich geringer. Dazu eigenes Gemuese, usw.
Geht's bei Euch also auch los :-(
Wirtschaftsstark erschien mir das auch. Viele verarbeitende Betriebe auf dem Lande, die Parkplaetze davor voll, rauchende Schornsteine. Aber dicht besiedelt definitiv nicht. Bin dort mehrere Tage mit einem Kleinlaster rumkutschiert, also nicht sehr rasant. Einen Bus habe ich nur einmal gesehen, aus dem Fenster eines Hauses.
Im Moment auch sehr wenig. Dieses Jahr z.B. Null, weil alle Projekte hier im Labor erledigt werden konnten.
Meine Sportschuhe sind allerdings mal wieder durch ...
Nichts fuer ungut, aber IMHO ist das Gegenteil der Fall.
Auch der fremde weiss das wenn der den Fahrer sieht. Oder ahnt es zumindest.
Wie schon jemand anders sagte, SW oder HW in Autos traue ich keinen Meter ueber den Weg. Bisher galt so in etwa: Je mehr Elektronik desto haeufiger kaputt.
[...]
Tut es normalerweise aber nicht.
Was heißt "würde"? Es geht um das Geschäft DER BAHN. Und diese bemüht sich nicht mal darum, den Bedarf für ihr eigenes Geschäft zu ermitteln, geschweige denn zu forcieren? Klingt irgendwie nach ganz besonderer Schlafmützigkeit.
Für die Straßen interessieren sich jedoch alle. Für die Bahn fast niemand mehr.
Axel Berger schrieb:
Im Klartext: ein nicht alltagstaugliches System.
Lutz Schulze schrieb:
Aus genau diesem Grund kann ich das Argument nicht gelten lassen, dass man lieber gerne selber fährt. Das mag eine gewisse Zeit lang stimmen. Aber sicher nicht ständig.
In fremden Wohngebieten gehst Du von nüchternen hellwachen Erwachsenen aus?
Und?
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