Ich kenne einige Hochbegabte. Aber kaum einen der sich so aeussern wuerde. Schon daher ist dieses Auftreten kontra- produktiv. Hochbegabte sind hier eine unbeliebte Randgruppe, daher sollten diese sich nicht ohne zwingenden Grund ,,outen''. Hier spielt aber auch die soziale Schicht eine Rolle.
Sehr wahrscheinlich. Und ein wirklicher Hochbegabter wird vmtl auch erkennen ob er einen anderen Hochbegabten vor sich hat.
Halt. Begabungen sind ungleichmaessig verteilt. Es gibt viel Menschen mit einer extrem hohen Sprachbegabung die zB keinen Nagel in die Wand hauen koennen, aber trotzdem hochbegabt sind. Andere wiederum beherrschen kaum die eigene Muttersprache, sind aber ohne grosse Anleitung in der Lage komplexe Apparate oder Programme verstehen und modifizieren.
Letztere Gruppe wird in unserem Bildungssystem leider stark benachteiligt. Man merkt es am Niveau der Studenten in den technischen und naturwissenschaftlichen Faechern. Einen Vorteil hat die Sache jedoch: Das Niveau der gewerblich Ausbildeten im technischen Bereich wird dadurch gefoerdert.
Btw: An der Uni Freiburg wurde ein Projekt gestartet bei dem zertifizierte Hochbegabte Verguenstigungen erhalten konnten. Der Ruecklauf war gering. Leider haben unsere Gutmenschen sofort gegen diesen tollen Versuch protestiert. Zusammen mit dem Misserfolg geraet das Projekt ins Wanken. Das zeigt die mindere Begabung der Gegner. Falls die Quote unter 3% gelegen haette, so waere dies ein perfekter Angriffspunkt auf die Seleketionsmechanismen im Schulsystem geworden. Ein hervorragendes Argument gegen die soziale Selektion. Man koennte meinen die gegnerische Gutmenschen wollen dieses Kastensystem aufrecht erhalten. Dem ist aber sicherlich nicht so. Sie sind nicht boesartig, einfach nur dumm! *kotz*
MfG
Uwe Borchert
MfG
Uwe Borchert