Nach MAT* und THAT* suchen.
Nach MAT* und THAT* suchen.
Am 25.01.20 um 22:26 schrieb Rolf Bombach:
Aber nicht bei Helmut.
Am 25.01.20 um 22:31 schrieb Rolf Bombach:
So unpassend sieht das Zobel-Glied doch nicht aus. Allerdings nur ein Widerstand ohne C drüber in der Gegenkopplung. Sehr mutig.
In der tatsächlichen Schaltung gemessene Werte wären schonmal interessant. Immer nur auf Propagandadaten verwiesen zu werden, langweilt auf Dauer.
Am 26.01.2020 um 05:53 schrieb horst-d.winzler:
Das machst du ständig.
Die Zobel-Glieder sind wohl nicht gemeint, dann das sind keine Hochpässe, sondern das Gegenteil. Ansonsten sind da haufenweise Hochpässe. Meist durch Koppelkondensatoren. Aber Ci1 und Ci2 vermindern die Gegenkopplung bei hohen Frequenzen, was Hochpaß ergibt. Die Schaltung ist unnötig unsymmetrisch.
Das kann man sich abschminken. Wer kann 0,000006% Klirr (oder ähnlich) messen?
OK, ganz langsam lichtet sich der Nebel :-] (allerdings nicht vor meinem Fenster)
Die Datenblattjongleure machen es einem nicht einfach.
Für den AD797 ist eine äquivalente Rauschspannung am Eingang angegeben von 1 uV RMS 10 Hz - 1 MHz.
Für den OPA1612 "allerdings" 1.2 uV_pp 20 Hz - 20 kHz.
Mittlerweile ist mir klar geworden, dass das dasselbe ist (nachdem mir klar wurde dass Wurzel 50 ungefähr die Umrechnung von Vpp nach RMS ist). GRUMMEL.
Damit und mit AD797 - Fig. 13 ist dann klar, dass dieses Teil klirrt.
Beim OPA1612 (Fig. 11) hingegen sieht es so aus, als hätte das Teil Klirr = 0, da sich die Kurve durch die Addition von
0.3 uV RMS Rauschspannung vollständig erklären lässt. Durch deine Pegelanpassung verbesserst du also primär den Rauschabstand. Da das gesunde Gehör eine enorme Dynamik hat, ist das auch das wichtige.Wermutstropfen: Die Kurve gilt für Quellwiderstand Null, in der Praxis wäre das etwas herausfordernd :-) (Figs. 8, 10)
Ein anderes Problem ist die Linearität der Widerstände, insbesondere die des Gegenkopplungswiderstands bei Verstärkung >> 1.
Ich gehe jetzt nicht soweit zu empfehlen, den R22 in "amp6.jpg" in 18 Stück a 1 kOhm aufzuspalten, aber Abklären würde ich das schon. Der ganze tatsächliche Klirr kann von diesem Biest kommen. Siehe z.B. LTC6090 (6090fe.pdf) Seite 19.
(sorry falls Hartmut jetzt in Jubel ausbricht angesichts des Zusammendampfens der ganzen MOSFET-Ansteuerung in einen einzigen IC. Klaro, consumer-low-end-Plastikklasse, aber dennoch...)
Fritz schrieb:
Diese Nichtlinearitäten sind Kennlinienkrümmungen, also per Definition lokal linear. Deren Auswirkungen steigen quadratisch, kubisch usw. mit dem Pegel an. Respektive deren Klirr geht bei kleinen Pegeln rasch gegen null.
Das Diagramm (die Diagramme) sind eindeutig. Ich sehe nicht, daß sich das komplett auf das Rauschen reduziert. Das geht logisch nicht daraus hervor.
Die Wirkung von R >0 ist gering.
So geht das mit R-Noise sowieso nicht.
Der LME49724 hat noch viel mehr Diagramme.
Am 26.01.20 um 11:30 schrieb Helmut Schellong: > Die Zobel-Glieder sind wohl nicht gemeint, dann das sind > keine Hochpässe, sondern das Gegenteil. > Ansonsten sind da haufenweise Hochpässe. > Meist durch Koppelkondensatoren.
Mit einer unteren Grenzfrequenz <= 14Hz.
Die sind 'raus.
Am 26.01.20 um 12:03 schrieb Rolf Bombach:
Naja, Jubel - die Mühe mache ich mir nicht.
Mit den Daten bin ich gehörmäßig zufrieden.
Am 25.01.20 um 22:26 schrieb Rolf Bombach:
'Das Kurt' als Fahrer .... ob da etwa Krause mit im Bus sitz ;-)))
Am 25.01.20 um 22:56 schrieb Hartmut Kraus:
Wo ist denn der Weltraumbahnhof :-))))
Am 25.01.20 um 23:07 schrieb Hartmut Kraus:
Doch
Wie bereits gesagt, der Weg ist das Ziel, oder der Straßengraben ....
Zum allerwelts MidFi taugt die Schaltung nun. Wennst Glück hast bekommst das in den Märkten fertig um 499,-
Am 26.01.20 um 14:43 schrieb Hartmut Kraus:
Zum allerwelts MidFi taugt die Schaltung nun. Wennst Glück hast bekommst das in den Märkten fertig um 399,- bis 499,-
Am 26.01.2020 um 15:56 schrieb Fritz:
Das wäre völlig überteuert.
Am 26.01.20 um 16:02 schrieb Sebastian Wolf:
Die taugt für mehr.
Wahrscheinlich. ;)
Gerhard Hoffmann schrieb:
Tatsächlich. SSM2220 scheint ein MAT-03 zu sein. Die Beispielschaltungen sind exakt dieselben wie einst bei Analog Devices (welche PMI übernommen hatte). Ausser dass z.B. OP-27 durch AD8671 ersetzt wurde. SSM2110 sagt mir jetzt nicht, das war ein RMS/DC Konverter.
Das sind aber Insider-Informationen. Die Idee, Leistungstransistoren zu verwenden, ist nicht neu, aber dieses Teil zu finden schon. Klassische Leistungstransistoren hatten zu wenig Stromverstärkung, insbesondere bei kleinen Kollektorströmen. Wie allerdings die Akzeptanz von Plastikbilliggnubbeln in der High-End-Szene sein wird, .... Diese Transistoren sind wohl für LED-"Blitze" und dergleichen gedacht, Zetex hatte da sehr interessante Sachen, auch MOSFET.
Danke für die Info.
Am 26.01.20 um 16:02 schrieb Sebastian Wolf:
Hast auch wieder recht, das Gehäuse wäre das Teuerst daran ....
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