Am 04.02.20 um 22:47 schrieb Rolf Bombach:
Messungen.
Am 04.02.20 um 22:47 schrieb Rolf Bombach:
Messungen.
Hartmut Kraus schrieb: Wer auch immer schrieb:
der Text im Datenblatt dezent konfus ist. Einerseits wird darauf hingewiesen,
allerdings ein 100 Ohm Widerstand empfohlen, der ja angeblich kaum eine
Beim OPA1612 liegt das Optimum bei 1 kOhm.
Bauteile als Teil der Eingangsschutzschaltung haben, dort dann Vorsicht bei den
sind, damit das Eingangsstromrauschen nicht zu gross wird...
Das ist nicht nachvollziehbar. Das Rauschoptimum kann in weiten Grenzen mit dem Kollektorstrom der ersten Stufe variiert werden. Beim AD797 landet man dann bei
300 Ohm, beim LT1028 bei tiefen Frequenzen sogar bei 100 Ohm. Es wird dann immer auf ein Wettrennen zwischen Rauschspannung und -Strom kommen.Runterteilen verschlechtert stets das Rauschen.
nachzudenken, damit man auf 1 kOhm kommt, um dann den OPA1612 zu nehmen.
Fritz schrieb:
Das ist klar, insbesondere verwenden die DIM ja aggressivere Kurvenformen.
Am 05.02.20 um 22:02 schrieb Rolf Bombach:
Wenn man absolut niedrigste Rauschspannung haben will, dann ist 300 Ohm alles andere als optimal. Der AD797 und auch der LT1028 haben eine Rauschspannungsdichte von 1 nV/rtHz, d.h. Spannungsrauschen wie ein
60-Ohm-Widerstand bei Raumtemperatur. Wenn der Quellwiderstand auch 60 Ohm ist, hat man schon 1.414 nV/rtHz, bei 180 Ohm sind es schon 2 nV/rtHz insgesamt. Bei 300 Ohm kann man sich echt was billigeres suchen.Die Rauschzunahme liegt nicht am OpAmp sondern am thermischen Spannungsrauschen der Quelle.
Der AD797 hat Schutzdioden im Eingang, aber keine Strombegrenzungs-
Das wichtige Feature der rauscharmen BJTs ist der niedrige Rbb, der
5 mA tail current, sonst hat man schon verloren. Daraus geht hervor, dass es auch bei neuen BJT-opamps nicht viel besser als 1 nV/rtHzschon ganz ordentlich heizt und man Offset-Probleme bekommt.
Gegeben sei Collectorstrom 10 mA, beta sei 200. IB ist dann 10e-3/200 = 50 uA
Das kreiert eine shot noise density in der Basis von sqrt( 2 q IB)
= sqrt(2 * 1.6e-19 * 50E-6) A/rtHz = 4e-12 [A/rtHz].
= 400 pV / rt Hz Bei 1K hoffnungslos.
Gut zu merken (tnx Win!): q = 1.6 E-19
4KT = 1.6 E-20Damit kann man so bis 100 Ohm Quellwiderstand recht sorglos mit 220 pV/rtHz Eigenrauschen herummessen. Der ADA4898-2 war als Dual mit Thermopad eigentlich ziemlich
Der Rauschstrom ist beim Messen unangenehm. Man bekommt seine Auswirkung auch mit Kreuzkorrelation nicht weg weil
die erreichbare Rauschspannungsdichte bei FETs eher schlechter ist.
Andererseits hat jemand bei Philips Medical / Max Planck?? 400 Stk. BF862 parallelgeschaltet und kommt auf 35 pV/rt Hz.
Wenn ich schon dabei bin: der LT1028 hat bei 300 KHz einen Rauschpeak, den das Datenblatt die ersten 15 Jahre verschwiegen hat.
Ich habe neulich gelesen, dass die neuen Audio-OpAmps von LT & TI lediglich Industrial-Typen sind die die Offset-Spec nicht einhalten. Von einem LT11?? habe ich auch ein Chipfoto gesehen mit "LT1028" in der rechten unteren Ecke.
Am 06.02.20 um 04:41 schrieb Gerhard Hoffmann:
Stromrauschen I/rtHz dominiert. Ab hier sind demzufolge OpAmp mit
billigerer OpAmp mit Fet-Eingang besser.
billiger OpAmts vorgezogen werden.
Hilft nur noch massive Parallelschaltung des AD797. Bei 4x AD797 Halbierung des Rauschens.
Am 07.02.20 um 13:26 schrieb horst-d.winzler:
Bei 100 Ohm und auch noch bei 200 kann von Dominieren des Stromrauschens noch keine Rede sein. Ich hab's ja vorgerechnet. Beim 797 kann man 2.5
100 pV/rtHz vom Stromrauschen bei 100 Ohm. Bei doppelt so gutem BetaBei 20 parallelen ADA4898-OpAmps und 60 Ohm kann man jedenfalls das
<Kurzschluss gegen 60 Ohm ergibt etwa 200-220 pV/rtHz efektive Eingangsrauschdichte.
Massiv geht aber anders!
Helmut Schellong schrieb:
dir 0.02% Klirr einhandeln. Das ist zwar praktisch Null, aber
erste Problem weg ist.
durchschnittlichen dynamischen Widerstand weg. So grob gerundet
Und da sind qualitativ bessere, nicht allerwinzigste Mini-Melf in Metallfilm sehr gut. Angegeben ist ein A3 von 110 dB. Die Kurve scheint durch Messprobleme begrenzt. Deine 18k sind da gerade
Gerhard Hoffmann schrieb:
Das ist der Innenwiderstand der Signalquelle, mit dem muss man leben. Man kann ihn allenfalls mit einem Trafo wandeln, wenn man kein DC braucht und der Frequenzbereich hinkommt.
geht auch noch sehr gut. Oder wie willst du weniger Rauschen mit so einer Signalquelle erzielen?
Genau.
SSM2212 hat 600 bei 1 mA.
Bei 1 k kannst du unmatched fahren, im Gegenkopplungszweig kann
in einen Low-noise-Fet liefert auch beinahe dasselbe. Empfehle externen Fet-Vorstufe *duck*.
Massive parallel...
Shice.
Ansonsten interessantes Businessmodel. Damit werden sie wenigstens billiger.
horst-d.winzler schrieb:
FET werden typischerweise ab 3 kOhm interessant, siehe opa1641 Figure 33.
sehr niederohmig im Gegenkopplungszweig arbeiten, da kommt kaum was hinzu.
Ja, hier schon eher. Insbesondere wenn einem klar ist, dass der Schleifer in einem 10 kOhm Poti nie mehr als 2.5 kOhm vom Ufer weg ist. Bis 10 kOhm
Ja sicher. Allerdings haben die hochohmigeren Quellen normalerweise auch mehr Signalspannung. Daher auch die Idee, eine 3 Ohm Quelle mit einem 1:10 Trafo auf 300 Ohm zu bringen. De AD797 hat bei 3 Ohm
mehr, aber man hat mit dem Trafo eben auch zehn mal mehr Signalspannung.
Am 10.02.20 um 21:10 schrieb Rolf Bombach:
Manche OpAmps machen bias current cancellation. Dann wird der Eingangs-
sogar schlimmer weil noch mehr Getue im Eingang ist. Meine Messobjekte sind eher Regel- oder Versorgungsspannungen oder Referenzen, da komme ich mit den 20 ADA4898 noch klar.
Die FET-OpAmps sind beim Spannungsrauschen halt eine ganz andere Liga. Und die meisten haben peinliche 1/f-Eckfrequenzen. An einzelne FETs kommen die bei weitem nicht ran.
Ich habe den Scott Wurcer (Papa vom AD797) mal gefragt, warum keiner
mitnehmen.
Von TI gibt's einen neuen FET-opamp mit 2.bisschen nv/rtHz WIMRE;
Das macht 4* den Aufwand.
Ich habe mal versucht einen Chopper zu bauen und per Trafo die ersten
20 dB auf die billige zu machen; auf der Choppfrequenz ist das mit der Bandbreite ja nicht so tragisch und 1/f ist auch kein Thema. War ein grandioser Fehlschlag wegen Bimmeln, Ladungsinjektion und der effektive Eingangswiderstand wurde abartig niedrig. Ich habe die TrafosRev sci inst. 63(3) March 1992 Low-noise preamplifier with input and feedback transformers for low source resistance sensors
Ah, nachdem ich das alles abgetippt habe, findet es auch Google:
man negativen Eingangswiderstand. Ich habe einige nachgebaut die in
Ferritperlen am Gate sind eher Symptome als Abhilfe.
Am 10.02.20 um 21:10 schrieb Rolf Bombach:
Nicht umsonst hat man bei MC (Moving Coil) Tonabnehmern manchmal
Heute gibt es bereits gute rauscharme OPAs, bzw. man kann die Eingangsstufe auch mit speziellen Rauscharmen Transistoren aufbauen.
Dennis Colin "LP 797 Ultra-Low Distortion Phono Preamp" published in AudioExpress: Diese Schaltung schafft es mit AD797 The MC100 - A High-Quality Moving Coil RIAA Preamplifier
Dennis Colin "LP 797 Ultra-Low Distortion Phono Preamp" published in AudioExpress:
JFET Moving Coil (MC) Pre-Preamp - ein 2SK170 JFET tuts auch:
MC Pre
MM RIAA
The Groovewatt Tube (Valve) RIAA Phono Preamp Project
Am 10.02.20 um 22:31 schrieb Gerhard Hoffmann:
PHONO RIAA // Re: Aktives Tri-Amping
Leider tritt weit verbreitet esoterischer Quatsch auf den Plan,
Fritz schrieb: unter anderem
>
Man braucht dazu nur zwei OPV und zwei R und zwei C.
--
Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz
Warst du beim Arzt? Hast du deine Medikamente genommen?
Die Diskussion dreht sich eher um passive oder aktive RIAA Korrektur - oder ein Mischung aus Beiden.
Im Besagten Artikel ist auch das 'Gegenfilter' beschrieben, mit dem man
sein beide Kurven digital zu erzeugen.
zu diesem Thema bei mir liegen.
und nicht im Gegenkopplungszweig.
Am 13.02.20 um 19:57 schrieb Helmut Schellong:
Jahren publiziert worden.
Am 13.02.20 um 20:18 schrieb horst-d.winzler:
Stimmt - auch in alten AES Papers.
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