Das Wirrwarr an 'Zwischenrufen' macht das bereits unüberschaubar ..... ;-))
Das Wirrwarr an 'Zwischenrufen' macht das bereits unüberschaubar ..... ;-))
Am 17.01.20 um 19:44 schrieb Helmut Schellong:
Ich käme nie auf die Idee, die Zahl der Potis zu multiplizieren, nur um ein paar Cent für einen weniger rauschenden OP zu sparen.
Sowas habe ich vor gut 30 Jahren auch mal gebaut. Im Nachhinein fand ich es blöd.
Marcel
Am 17.01.20 um 19:18 schrieb Bernd Mayer:
Naja, man hat dann keine elektrische Dämpfung und bleibt auf Qms hängen.
Klar, mit Präkompesation kann man die fehlende Dämpfung kompensieren, aber das ist trotzdem dumm. Im Gegensatz zum Präkompensationsfilter sind die mechanischen Eigenschaften des Lautsprechers keine Konstante der Zeit. D.h., selbst wenn es optimal an den Lautsprecher angepasst ist, stimmt es bereits bei einer anderen Raumtemperatur nicht mehr. Für so eine Mimose hätte ich keine Verwendung.
Das gilt für aktive Frequenzweichen ohnehin.
Ack. Aber auch da gibt es auch eine andere, angepasste Lösung mit Spannungssteuerung, die sich bei geeigneter Anpassung in nichts von der Stromsteuerung unterscheidet. Nur reagiert das wesentlich weniger sensibel auf Änderungen der Umgebungsbedingungen.
Wenn man Stromsteuerung verwendet, braucht man eine Rückkopplung über den Lautsprecher. Also eine zweite, kleine Schwingspule, die die Bewegung abtastet. Dann ist tatsächlich Stromsteuerung die geeignete Methode, die in diesem Zusammenhang eine sehr exakte Steuerung erlaubt. Bei der Mößbauerspektroskopie nutzt man dieses Verfahren. Aber bei klassischer Ankopplung mit einer Spule ergibt das keinen Sinn.
Marcel
Es geht um mehr, und zwar um wichtige Verhältnisse. Um Rauschen geht es übrigens nicht.
Der Klirrfaktor verbessert sich durch ein maximal großes Signal maximal 1000-fach. Der Fremdspannungsabstand verbessert sich durch ein großes Nutzsignal ebenfalls.
Wenn die Lautstärke vorne ist, werden die Frequenzweichen fast immer mit einem sehr kleinen Signal gespeist. Beispielsweise mit 0,1 Volt. Sie können aber mit dem Hundertfachen ausgesteuert werden. Es ist nachteilig und unprofessionell, dies nicht zu tun.
Na ja - ich werde es nicht blöd finden.
Am 20.01.20 um 00:05 schrieb Helmut Schellong:
Um welche Fremdspannung denn sonst?
Am 20.01.20 um 00:05 schrieb Helmut Schellong:
Um Rauschen geht es nicht, weil das gegeben ist. Rauschen kann praktisch nur reduziert werden. Durch Kühlen auf z.B. -160⁰C, durch Wahl von rauscharmen Bauelementen, durch massive Parallelschaltung von Verstärkern.
Verzerrungen (Klirren) sind Fremdspannungen. Die können durch hohe Amplituden bis 1000-fach reduziert werden!
Fremdspannungen sind alle Spannungen, die nicht die Nutzspannung sind. Insbesondere Einstreuungen aller Arten. Kapazitiv, induktiv, elektromagnetisch, Funk, drahtgebunden, Betriebsspannung, PSRR, CMRR, etc.
Am 19.01.2020 um 23:29 schrieb Marcel Mueller:
Mein Verstärker hat die Angewohnheit, wenn man im Standby am Lautstärkeencoder dreht diese nach dem Anschalten auf Minimum zu setzen. Irgendwie wird der Encoder wohl abgefragt und wenn die Stellung verändert wird dies gemerkt. Finde ich auch blöde, die letzte Lautstärkeeinstellung möchte ich haben (ist normalerweise so, wenn man nicht im Standby dran dreht). Beim Start wird ohnehin eingeblendet nachdem die Lautsprecherrelais geschaltet werden, da kann es zwar laut werden aber nicht sehr überraschend.
Bernd
Marcel Mueller schrieb:
Und welche Opamps wären das? Ich meine, es geht hier um einen Faktor 10 oder so. Da ist nach unten keine Luft mehr. Allenfalls mit massiv parallelen Opamps oder Transistorarrays, also dutzende von Euro und nicht Cents.
Auch nur relativ, oder?
Hartmut Kraus schrieb:
Du meinst, durch 30jähriges Rumliegenlassen von ICs bauen die von sich aus bessere Schaltungen ein? Es wird immer wirrer.
Hartmut Kraus schrieb:
Du kannst dir gar nicht vorstellen, wieviele Leute sich hier Gedanken über wieviele Arten von Motional Feedback machen.
Am 21.01.20 um 22:27 schrieb Rolf Bombach:
Ich empfehle Schaltung aufbauen und nach allen Regeln der Kunst durchmessen. Diese Vorgehensweise trägt sehr zur Beruhigung bzw Abkühlung von Gemütern bei.
Durchaus konkret. Zumindest alle Audio-OPV haben dieses Verhalten.
Datenblatt: Ausgang [V] Klirr 0,01 0,005%
10 0,000006%Am 21.01.20 um 22:21 schrieb Rolf Bombach:
Ob das gutgeht?
<Guggemal, wie alt die MAT-02 sind. Die waren mein halbes Leben lang immer zu schade...
:-) Gerhard
Am 21.01.2020 um 23:04 schrieb Gerhard Hoffmann:
Nobel, nobel!
Feines Gehäuse, feine Steckverbinder :-)
Butzo
Am 21.01.20 um 22:27 schrieb Rolf Bombach:
Das sehe ich doch. ;)
Am 21.01.20 um 22:32 schrieb horst-d.winzler:
Und zu der Erkenntnis, dass dieser Aufwand sich kaum lohnt. Oder warum ist es um dieses Verfahren so still geworden?
Am 20.01.20 um 14:02 schrieb Helmut Schellong:
So weit Ok.
Am 20.01.20 um 14:02 schrieb Helmut Schellong: > Verzerrungen (Klirren) sind Fremdspannungen.
Definitiv nicht.
Die entstehen typischerweise gerade durch Übersteuerung.
Am 22.01.20 um 05:09 schrieb Hartmut Kraus:
Ich meinte solche, die in den hörbaren Bereich kommen könnten.
Am 21.01.20 um 22:35 schrieb Helmut Schellong: > Zumindest alle Audio-OPV haben dieses Verhalten. >
Das sind keine. ;)
Am 21.01.20 um 22:35 schrieb Helmut Schellong:
Könnten diese Angaben für zu wenig Strom des ICs stehen? Das die Entwickler es mit dem Stromsparen etwas zu weit getrieben haben?
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