AT42QT101x

Mar 31, 2020 16 Replies
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Hallo Leute,



es ist drei Jahre her, dass ich schlechte Erfahrungen mit diesem Erzeugnis machen musste. Nachdem mir hier das Datenblatt nochmal interpretiert wurde und ich die Schaltung angepasst hatte, habe ich dieses Ding in mein Layout übernommen. Mit dem Ergebnis, dass es von Anfang an gesponnen hat. Jetzt habe ich das Projekt erneut aus der Schublade geholt und ihm beim Sterben zusehen müssen. Irgendwas läuft da falsch. Vielleicht hat ja hier zwischenzeitlich jemand herausgefunden, was für ein Problem dieses Vorkommnis hat und wie man dem beikommen kann?



MfG hjs


Es ist immer eine gute Idee, den geneigten Leser selber nach einem 3 Jahre alten Beitrag, Datenblatt und den "schlechten Erfahrungen" suchen zu lassen. Eine Schaltung würde den Spannungsbogen nur zerstören. Hervorragend aufgezogen! Man freut sich schon auf Folge zwei.

Insbesondere der Cliff-Hanger: welches Problem, wie stirbt es?

[...]

Es ist wohl ein kapazitiver Näherungs/Touch-Sensor. Die sind immer schwierig bei größeren Flächen und bei starken elektrischen Feldern in der Nähe. Ich habe das mit einem MCTH10x von Microchip erleben können.

Bei der Präzisionsfehlerbeschreibung liegt folgendes auf der Hand: Nimm 'ne mechanische Lösung oder beerdige das Projekt und mach Trauerarbeit

Am 31.03.2020 um 12:14 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Das liegt meist an der Verbindung A01 zu E4, dort einen kleinen Memristor spendieren, dann sollte alles funktionieren.

Hast vielleicht recht.

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suche ich aber jemanden, der sich mit genau diesem Ding auskennt.

Vor drei Jahren hatte ich mich erdreistet, den Ausgang mit 3 mA zu belasten. Das war offensichtlich zu viel. Inzwischen ist das geändert.

Datenblatt, S. 6 - MODE=H. Sensorfläche 78 mm², hinter Glas.

Anfangs hat er nur gelegentlich gesponnen, d.h. grundlos Signal gegeben. Das wurde dann immer schlimmer. Bis hin zur Selbstzerstörung. Ich denke, selbst wenn er haushaltübliche Felder detektiert, darf er davon nicht kaputt gehen.

MfG hjs

Mir fällt auf, daß Vdd mindestens 10 V/us benötigt. Andernfalls gibt es keinen korrekten StartUp.

Zum OUT-Pin gibt es mehrfach widersprüchliche Aussagen.

Hab ich jetzt auch gelesen. Wäre aber total blöd. Auf S.16 heißt es: "...100 ms to power on to allow power supplies to stabilize..." Und wer 10V/us hinkriegt, der bescheißt sowieso.

Ich hab da einen Serienwiderstand spendiert und denke nicht mehr länger drüber nach.

MfG hjs

Der Text bedeutet, daß das IC 100 ms für seinen StartUp braucht, der durch eine schnelle Vdd-Flanke beginnen soll.

Ich glaube nicht, daß Netzteile annähernd so schnell hochkommen. Man sollte dringend durch einen getriggerten Serientransistor (evtl.OPV) das IC versorgen.

snipped-for-privacy@schellong.biz (Helmut Schellong) am 31.03.20 um 18:40:

Es darf eine Million mal langsamer sein.

Zehn Volt pro Sekunde, nicht pro µs. Ich glaube, das schafft man auch mit einem 9V-Zink-Kohle-Block kurz vor Ende seiner Gebrauchsdauer mit angehängtem 1.000µF-Elko sowie nem 7805 (nicht nachgemessen).

Und nach dem Hochfahren soll man 100ms lang die Ausgabewerte wegwerfen, damit die Spannungsversorgung Zeit hat, sich zu stabilisieren. Ich denke, diese Zeit sollte man tunlichst verlängern, wenn man wirklich eine halbe Sekunde braucht, um 5V Betriebsspannung stabil zu erreichen.

Aber selbst ein konventionelles Billig-Steckernetzteil mit 7805 drinnen ist je nach Last nach 20 bis 50 ms stabil. Da hat man laut Datenblatt mindestens zehnfache Reserve...

Rainer

Am 01.04.2020 um 18:55 schrieb Rainer Knaepper:

Das kann doch gar nicht sein, Helmut macht bein lesen eines Datenblatts niemals einen Fehler....

Stimmt. Ich habe die übliche Einheit V/us fälschlicherweise 'gesehen'.

03/31/2020 21:26 ,---------- |Der Text bedeutet, daß das IC 100 ms für seinen StartUp braucht, |der durch eine schnelle Vdd-Flanke beginnen soll. `----------

Das habe ich nie behauptet.

Solch ein alberner Scheißkram kann meine fehlende Behauptung nicht ersetzen.

snipped-for-privacy@schellong.biz (Helmut Schellong) am 01.04.20:

Ja. "Schnell" mit 10V/s

Rainer

Es kommt selten vor, daß ein Datenblatt überhaupt eine minimale Anstiegsgeschwindigkeit der Versorgungsspannung nennt.

Der Wert 10 V/us (mit falscher Einheit) wunderte mich ziemlich, weil so etwas innerhalb des ICs gelöst werden müßte. Trotzdem kam ich nicht darauf, nochmal nachzulesen.

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