Was ist das für ein Transistor?

Jan 13, 2020 17 Replies

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Reinhard Zwirner

Eric Bruecklmeier schrieb: [...] Wenn ich meinem Fernost-Universalprüfgerät* Glauben schenken darf: ja. Jedenfalls wird eine Ube von gut 600 mV angezeigt ... Ciao Reinhard *Es ist eines von diesen in vielfältigsten Varianten erhältlichen Typen:

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Hi,



in einem alten 4-stelligen Digitalvoltmeter (ein Bereich, Nixies, RTL-Technik, z. B. µL714/723) aus den 60er-/70er-Jahren des letzten Jahrhunderts findet sich mehrfach



dieser

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Transistor. Hintergrund für meine Frage ist, daß es sich offenbar um einen speziellen Typ handeln muß, da im Gerät auch die bekannten Typen 3703/3704, wenn auch in "altertümlichen" Plastikgehäusen, verwendet werden.


2N268A sind es wohl nicht, da es sich dabei lt. Internetsuche um Transistoren im TO-3-Gehäuse handelt.

Weiß hier jemand mehr?



Hofft und dankt für Hinweise im voraus



Reinhard


Am 13.01.20 um 17:42 schrieb Reinhard Zwirner:

Hallo,

ich tippe auf AF268:

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Das Gehäuse ist offenbar TO50

Bernd Mayer

Am 13.01.2020 um 17:42 schrieb Reinhard Zwirner:

Ist die Angabe "Si" gesichert?

Eric Bruecklmeier schrieb:

[...]

Wenn ich meinem Fernost-Universalprüfgerät* Glauben schenken darf: ja. Jedenfalls wird eine Ube von gut 600 mV angezeigt ...

Ciao

Reinhard

*Es ist eines von diesen in vielfältigsten Varianten erhältlichen Typen:
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Das sind Gigahertz-Transistoren.

Am 13.01.2020 um 17:42 schrieb Reinhard Zwirner:

Ich vermute das sind 2SC268A:

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Am 13.01.20 um 18:27 schrieb Reinhard Zwirner:

Das hört sich nicht gut an - falls es wirklich Ube war. Diese HF-Transistoren können zum Teil nur sehr wenig Strom ab.

Keine Ahnung, was das Teil für einen Messstrom verwendet. Aber in Sache AF268 stimme ich Bernd zu.

Marcel

Am 13.01.20 um 19:37 schrieb Leo Baumann:

In meiner alten Towers-Transistor-Liste, die dafür wohl zeitgemäß ist ;-) steht, der 2SC268 mit max. 60V Ucb, max. 30V Uce und max. 30mA Ic.

Ich finde die Spannungen sprechen gegen einfach so Nixie-Driver.

... damaliger Ersatztyp BC107 oder 2N1990 sind natürlich nicht in dem flachen Gehäuse.

Am 13.01.2020 um 19:38 schrieb Marcel Mueller:

Dann würde weder Si noch NPN stimmen...

Bernd

Am 13.01.20 um 19:38 schrieb Marcel Mueller:

Hallo,

ich bin da selbst auch nicht mehr sicher - da stimmt ja nur TO50 Gehäuse und 268.

Man sollte überprüfen an welcher Stelle der Schaltung diese Typen sind und dann könnte man über die Funktion weitere Schlüsse ziehen.

Bernd Mayer

Am 13.01.2020 um 20:29 schrieb Ingolf Pohl:

Hier steht doch Nixie-Treiber:

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Ingolf Pohl schrieb:

Aber Gehäuse, Pinning, Polarität und Material stimmen auffallend - danke, Leo! Und die verwendeten 3703/3704 haben eine Ucbmax von 50 V. Das mit den 80 V für den ..._A_-Typ wird übrigens

hier

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bestätigt.

Auf jeden Fall dankt auch allen anderen Hinweisgebern

Reinhard

Ingolf Pohl schrieb:

Die typischen TTL-Nixie-Driver wie 7441 brechen bei 55 V durch. Wenn obiger Transistor Ucer 60 V haben sollte, nicht unwahrscheinlich, dann langt das dicke. Die Driver müssen nur die Differenz zur Zündspannung aushalten, die Kathode mit der grössten (resp gegen Masse kleinsten) Spannung zündet dann.

Das Gehäuse ist ein Mikrowellen-Gehäuse für Frequenzen von bis zu ein paar Gigahertz. Das paßt nicht zu den sonstigen Daten.

Rolf, stümmt, hast recht, da fallen ja ca. 90V an den Glimmstrecken ab ... ... wenn eine gezündet hat kann ich mir das gut vorstellen. Was ist wenn alle Treiber hochohmig sind, bricht dann einer gelegentlich durch, wenn genug Ladungsträger gesammelt sind?

Ingolf

Am 13.01.20 um 22:10 schrieb Rolf Bombach:

Am 14.01.2020 um 00:03 schrieb Ingolf Pohl:

Ja, der schwächste bricht durch und zündet die Glimmstrecke. Ob das so bleibt oder herumzappelt kommt auf die näheren Umstände (Schaltung, Bauteile...) an.

DoDi

Ingolf Pohl schrieb:

So irgendwie glimmen dann alle Segmente diffus vor sich hin. Ich weiss aber nicht, wie lange das der Treiber durchhält. Passiert, wenn die HV da ist und die 5V noch nicht. Oder nach dem Ausschalten des Geräts, wenn die 5V schnell und die HV langsam weggehen. Sieht man dann sehr gut, wenn die Umgebung nicht zu hell ist.

Ich weiss auch nicht, ob das ein kontrollierter Durchbruch ist oder einfach der hohe Sperrstrom der goldverseuchten Transistoren. Bei 55 V werden 50 uA Sperrstrom angegeben, mal 10 ist das dann schon 0.5 mA.

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