Am 22.01.20 um 19:33 schrieb Helmut Schellong: > Hier behauptest Du einfach Widersprüche.
Nee, du laufend:
Und genau das ist der Widerspruch.
Am 22.01.20 um 19:33 schrieb Helmut Schellong: > Hier behauptest Du einfach Widersprüche.
Nee, du laufend:
Und genau das ist der Widerspruch.
Am 22.01.2020 um 16:08 schrieb Helmut Schellong:
Das ist wohl nur mit Mikrocontroller vernünftig lösbar. Ich hab' das bei meinem Projekt auch so gemacht. Nur nicht mit Relais, sondern mit den PGA-ICs von TI. Die haben 256 Steps mit je 0,5dB.
Gruß Andreas
Vor jedem Ausgang einen Pegelsteller. Also 6. Kein Widerspruch.
Eben, wozu vor jedem Ausgang? Die Pegel der 2*3 Frequenzbänder müssen /einmal/ aufeinander abgestimmt werden.
Ich habe mir zu Beginn vorgenommen, keine getaktete (CLK) Digital-Elektronik einzubauen. Bisher habe ich das nicht getan. Die Drehgeber sind ja kein CLK-Generator, sondern Impulsgeber durch manuelles Drehen.
Aber klar, man kann mit Mikrokontroller fast alles Erdenkliche machen.
Allerdings sind meine OPV bei der Überwachung von vielleicht
50 Spannungen schneller als ein MC, weil die OPV parallel arbeiten und nicht rechnen müssen.Meine Modifikation im Absatz oben funktioniert prinzipiell. Aber gewiß nicht optimal: Wenn die Lautstärke auf 5 steht, habe ich für z.B. Mitten auch nur 5 Stufen bis 0. Wenn die Lautstärke auf 0 gedreht wird und eventuell darüber hinaus, werden Baß,Mitten,Höhen dadurch ebenfalls auf 0 gedreht.
Mein erstes Konzept zu den Relais-Potis ist doch das beste, wenn auch viel mehr Relais benötigend.
Wenn Du alle beteiligten Threads kennen würdest, wären Dir viele Texte bekannt, die erklären, warum ich die Lautstärke hinter den Frequenzweichen, vor den Leitungstreibern, anordne.
Weil der Klirr dadurch 1000-fach besser und der Fremdspannungsabstand viel größer wird.
Und eben da tut's folgende Anordnung vollkommen:
Eingangspegelregler (zur Anpassung an verschiedene Quellen) -> Vorstufe (die das Signal auf den "optimalen = maximalen" Pegel anhebt) -> [Aussteuerunganzeige] -> Lautstärkeregler (ggf. Balance) -> alles Weitere
Klirr ist geschenkt (ob nun 0,000001 oder "nur" 0,01 %) ;) Fremdspannung (hauptsächlich Rauschen), die ins Gewicht fallen könnte, entsteht wie gesagt in der ersten Stufe.
Am 22.01.2020 um 22:15 schrieb Hartmut Kraus:
Hier geht's um High End und da hat das "tut's" Argument nicht gültig. Es geht eher um die bestmöglichste Lösung.
Gruß Andreas
Am 22.01.20 um 22:46 schrieb Andreas Fecht:
Ach richtig, ich verrgaß. ;)
Die bestmögliche gibt's nicht. Nur ab einem bestimmten Punkt wächst nur noch der Aufwand, nicht mehr das hörbarre Ergebnis. Und diesen Punkt hat Helmut ja schon lange überschritten, sorry, was diskutiere ich überhaupt mit ihm.
Das ist einfach alles falsch. Du machst Dir die Verhältnisse nicht klar! Die Lautstärke kann sehr gering sein. Beispielsweise nur 0,05 V.
Und diese winzige Spannung befindet sich vor der gesamten Schaltung des Vorverstärkers (außer Eingänge). Und in der gesamten Schaltung herrscht maximal 0,05 V. Das ist eine gigantische Fläche für Einstreuungen aller Art. Ist Dir klar, daß da 35 OPV mit Beschaltung sind?!
Fremdspannung besteht nicht hauptsächlich aus Rauschen. Auch die Sache mit der ersten Stufe ist hier falsch.
Wenn jedoch überall 10 V herrscht, haben Angriffe von Fremdspannungen kaum eine Chance.
Du schreibst oben, daß der Pegel in der Vorstufe auf 10V angehoben wird. Und direkt danach durch den Lautstärkesteller auf z.B. 50 mV abgesenkt wird. Das ist doch schlicht Unsinn.
Am 22.01.2020 um 22:54 schrieb Hartmut Kraus:
Die einzige Grenze bei High End ist der Geldbeutel. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Gruß Andreas
"bestmöglich" ist sogar goldrichtig.
Ich tue das Beste, das mir im gegebenen Rahmen möglich ist. Hinsichtlich Engagement, zeitlich und finanziell. Ein Rahmen ist _immer_ vorhanden.
Es gibt Audio-Anlagen für Millionenbeträge. Die Lautsprecher haben schon mehr als eine Million.
Will ja gar nicht wissen, wozu. Ach richtig - deine Filter nnter Ordnung. Als ob's hier auf Flankensteilheit ankäme. Du, professionell geht anders: Die Filter den Frequenzgängen von Lautsprechern und Boxen anpassen. Das ist allerdings 'ne Wissenschaft für sich. Da kann ich dir dieses Forum empfehlen:
Ich hab' das halt nur "Pi*Daumen" gemacht, mit diesen Filtern:
Hör' endlich auf mit dem Quatsch, die einzige Fremdspannung, die du /hören/ kannst, ist Rauschen!
Der /maximale/ Pegel, richtig.
An leisen Stellen auf noch viel weniger, ohne Signal gar auf 0. ;)
Das sehe (ääh, höre); ich nicht so. ;) Freilich höre ich ein bisschen Rauschen, aber nur mit dem Ohr direkt an der Box. Das "kleinste in 1m Abstand wahrnehmbare" Nutzsignal (sagen wir mal "aus dem Bauch 'raus"
-60 ... -70dB) liegt schon Größenordnungen darüber.
Wieso - weißt du heute schon, wann du keine Rente mehr kriegst, also wann du tot bist? ;)
Oder willst du nicht vielleicht doch lieber vorher noch mal was hören - mir jedenfalls geht's so. ;)
Ja, darauf kommt es an.
Das ist alles egal. Ich habe diese Arbeiten bereits getan und auf meiner Projektseite beschrieben.
Nein, 100Hz-Brummen ist deutlich hörbar. Demodulierte Funkeinstreuungen sind hörbar. Kapazitive und induktive Einstreuungen sind oft (indirekt) hörbar.
Am 22.01.2020 um 23:46 schrieb Hartmut Kraus:
Das ist wie bei den Modelleisenbahnleuten, der Weg ist das Ziel.
Gruß Andreas
Am 22.01.2020 um 23:43 schrieb Hartmut Kraus:
Ich weiß nicht, auf was Du Deine dB-Angaben beziehst. Die akustische Hörschwelle liegt bei 0dB bezogen auf 20µPa.
Gruß Andreas
Am 23.01.20 um 10:27 schrieb Andreas Fecht:
Am 22.01.20 um 23:43 schrieb Hartmut Kraus: > Am 22.01.20 um 22:59 schrieb Helmut Schellong: >> Du schreibst oben, daß der Pegel in der Vorstufe auf 10V >> angehoben wird. >
Am 23.01.20 um 00:21 schrieb Helmut Schellong:
Ja doch, dagegen sind auch einige Maßnahmen erforderlich (durchdachte Masseführung, Abschirmung).
Ich habe meine Erfahrungen, schon aus den 1970ern. Wenn ich da eine Endstufe (auf Platine) in Betrieb nahm, mit z.B. 50 kOhm Eingangswiderstand, durfte ich nicht an den Eingang anfassen, denn andernfalls flog fast die Membrane raus. Mit voll aufgedrehtem Poti (am Eingang) hörte man allerlei Fremdspannungen - wie ein richtiges Konzert.
Damals lernte ich, daß niederohmig gearbeitet werden sollte.
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