ist ausreichend um die Wärmeverteilung auf einer Platine oder Baugruppe zu erfassen? Es gibt schon ab 300 EUR Geräte, die mir brauchbar erscheinen und nach oben oben hin gehen die Preise in den 4-5 stelligen Bereich. Rechneranschluss zum Auslesen der Werte sollte das Gerät haben, um auch automatische Auswertungen zu ermöglichen.
Welche (einfache) Wärmebildkamera
May 25, 2020
Last reply: 6 years ago
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Peter Heitzer schrieb am 25 May 2020 07:06:27 GMT:
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Machen keinen schlechten Eindruck und 320x240 ist schon was. Eine davon liegt zu Weihnachten unter dem Baum...
HTH
Frank
Schnittstelle ist leider keine vorhanden. Das Feature scheint es nur bei höchstpreisigen Kameras zu geben. Als Notbehelf könnt man ein Modell mit WLAN benutzen und per Rechner regelmässig die Bilder abholen.
Ich hab seit ein paar Jahren die Seek Thermal
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Die funktioniert gut wenn man sich eine Nahlinse vor die Kamera bastelt. Wichtig ist allerdings das man sich eine aeltere Softwareversion besorgt weil die aktuellen Firmwaren unglaublich fett, grottig und inkompetent geworden sind.
Ich benutze die Seek mit einem Kabel an Handy und Tablet.
Olaf
Vergiss nicht ueber die Naheinstellgrenze nachzudenken. Es bringt dir nix wenn du erst ab 1m scharf stellen kannst!
Olaf
Hallo,
die FLIR C2 kann das Bild auch per USB ausgeben. Für den Nahbereich schalten wir auf reines Thermo-Bild ohne Overlay um. Ich weiß jetzt allerdings nicht, wie die USB-Daten so aussehen ud was da live einstellbar ist.
Welche Auflösung brauchst du denn?
Wenn 32x24 pixel reichen, dann kannst du dir auch einen MLX90640 per I2C irgendwo dran hängen.
Gruß Stefan.
Am 25.05.20 um 16:58 schrieb Stefan U.:
Mal so eine Idee. Könnten nicht auch Durchblutungsstörungen frühzeitig festgestellt werden? Wäre für ältere Semester ev.ein weiterer Kaufgrund? ;-)
Dieses Modell gibt es wohl nicht mehr. Ich nehme an, die
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vergleichbar sein. Laut beschreibung fokusiert sie ab
30 cm (12 inch).
Für Echtzeitmessungen oder nur Zugriff auf bereits abgespeicherte Bilder?
Ich habe überhaupt keine Ahnung, welche Auflösung ausreicht. Deshalb frage ich ja. Zumindest brauche ich etwas für den Nahbereich.
Am 25.05.2020 um 17:08 schrieb horst-d.winzler:
Kann man.
Mit den Billigheimern geht das nicht. Man braucht VIELE Pixel und möglichst Auflösung von 0,03 Kelvin. (Kameras mit noch besserer Auflösugn kenne ich nicht.) Außerdem gibt's zu beachten, dass der Körper auf Temperaturreize reagiert. Deshalb muss man die Bilder auch richtig interpretieren können. Etwas anatomische Kenntnisse sind da nicht verkehrt. Insbesondere was den Verlauf der Gefäße und Nervenbahnen betrifft. Brauchbare Wärmebilder setzen zudem eine geeignete Vorgehensweise voraus. Einfach Hemd drunter, Auslöser gedrückt und fertig läuft da nicht. Bevor man die Aufnahmen macht, sollte man erst mal die Fragestellung klären und sich danach die richtige Aufnahmestrategie zurecht legen. Die Fragestellung kann z.B. lauten "wie reagiert ein bestimmtes Hautareal auf Temperaturveränderungen? Dann braucht man Aufnahmeserien und selbstverständlich auch die Temperaturänderungen, auf die das Hautareal reagieren soll (Provokationstests). Eine andere Fragestellung könnte heißen "Wie steht es um diabetesbedingte Stoffwechselstörungen an den Beinen?" Das bedeutet für den Patienten, dass er 15 Minuten ohne Beinkleid nur stehen oder gehen darf. Denn setzt er sich hin, ergeben sich auf der Sitzfläche ganz andere thermische Verhältnisse, die dann falsch interpretiert werden können. Die 15 Minuten werden gebraucht, damit sich der Körper an die Umgebungstemperatur anpassen kann. An gut durchbluteten Stellen ist das kein Problem. Schlecht durchblutete kühlen aus. Krampfadern sind erst mal nur entzündliche Prozesse, die man mit Wärmebildern schon etwa
2 Jahre sieht, bevor sie mit bloßem Auge oder tastbar überhaupt erkennbar werden. Beschwerden kommen noch um Einiges später. Wenn wer solche Aufnahmen braucht, ich mache solche in enger Zusammenarbeit mit einer Hausärztin.Am 25.05.2020 um 17:31 schrieb Peter Heitzer:
Für Elektronik braucht man keinen großen Aufwand zu treiben. Die wichtigen Temperaturdifferenzen sind typischerweise riesengroß. Ob ein Bauteil 20°C oder 40°C hat, ist i.d.R. egal. Brenzlig wird's üblicherweise erst ab 60°C und deutlich mehr. Dafür reichen schon einfache Kameras.
Naja, bei Amazon gibt es wohl ein Nachfolgemodell mit USB-C was ja heutzutage wohl auch vorzuziehen ist und auch noch eine Pro ausfuehrung mit doppelter Aufloesung. Letzeres ist ja auch okay wenn man die Kohle hat.
Deshalb hab gezeigt wie man eine Nahlinse davor bastelt.
Beides.
Olaf
In dem von mir gezeigten Artikel auf Mikrocontroller.net hab ich ja ein Bild eines Schaltreglers mit Photo gezeigt. Das zeigt dir was man von 206x156 Pixel erwarten kann. Natuerlich waer 4k irgendwie cooler, aber ich finde man kommt damit auf Platinenebenen ziemlich weit. Es reicht zumindest um zu sehen welche Bauteile heiss werden und wie die Energie abfliesst.
Olaf
Sind denn normale Linsen bei den Frequenzen, um die es hier geht, durchlässig und wie bekommt man dafür die Scharfstellung hin?
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Ein 'Brennglas' ist jedenfalls durchlässig für IR.
Der Fokusfleck zwischen sichtbarem Licht und Infrarot-Licht kann unterschiedlich sein, aber wohl nur vernachlässigbar wenig.
Wir haben in der Firma die Testo 875 - die hat 160*120 Pixel und eine Optik, mit der man sehr nah 'rangehen kann, das reicht für Schaltregler etc. bestens aus - man kann problemlos sehen, daß ein einzelner 0603-Widerstand deutlich wärmer wird.
Deutlich niedriger sollte die Auflösung IMHO nicht sein - 80x60 würde ich mal als absolutes Minimum ansetzen.
Für Bilder einer ganzen Platine sind die 160*120 Pixel knapp - man kann erkennen, wo die Hotspots sind, braucht dann aber Nahaufnahmen, um was zu erkennen.
cu Michael
Ack.
Bei üblichen Fotoobjektiven und nahem Infrarot ist der nicht vernachlässigbar. Ich kann mir kaum vorstellen, daß das bei Wärmebildern wieder besser wird.
Aber wird da nicht sowieso per "live view" eingestellt?
Rainer
Am 25.05.2020 um 22:20 schrieb Helmut Schellong:
Für WELCHES IR? Aus welchem Werkstoff?
Mineralglas (insbesondere Fensterglas) ist für lang- und kurzwelliges IR (Wärmebilder) so durchsichtig wie Blech. Im NAHEN IR-Bereich sieht's anders aus. Damit werden z.B. Lichtschranken betrieben.
Manche Kunststoffe (z.B. PE) sind für lang- und kurwelliges IR transparent. Hängt aber auch von der Dicke des Materials ab. Diese ist bei Linsen NICHT konstant. Führt leicht zur Vignettierung.
Schön hab ich die Beispielbilder dieses neuen Telefons gefunden, das eine "Infrarot-Funktion" hat, mit der man in Fernbedienungen u.ä. reinsehen kann:
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/ralph
Damit geht's um Nah-Infrarot. Damit lassen sich keine üblichen Temperaturen messen. Hat also nichts mit Wärmebildkameras zu tun. Vermutlich müssen die Gehäuse aus PC (Polycarbonat, Plexiglas) sein, damit man die inneren Strukturen erkennen kann. Schwarz wird vermutlich deshalb wichtig sein, weil sonst die anderen Lichtbestandteile alles überstrahlen.
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