Die sind doch gu für den pösen Nachbarn ;-). Kann man aber leicht feststellen, in Wasser tauchen, wenn die schwimmen lieber nicht mehr essen.
73 de Tom
Die sind doch gu für den pösen Nachbarn ;-). Kann man aber leicht feststellen, in Wasser tauchen, wenn die schwimmen lieber nicht mehr essen.
73 de Tom
Klar, aber es ist schonmal ein wichtiger erster Schritt. Du kannst so ein Problem nicht ueber Nacht wegpusten, das muss ueber Jahre abgeloehnt werden. Wer ueber die Verhaeltnisse lebt zahlt eben dafuer. Das hat die Bevoelkerung zumindest teilweise kapiert und das werden (hoffentlich) auch die Griechen bald verstehen.
Man hat sie nicht mal befragt. Mir ist auch nichts von irgendwelchen Erhebungen oder Abschätzungen bekannt.
??? Gibt es neuerdings für die unterschiedlichen Beförderungsfälle auch unterschiedliche Straßen? Ich dachte eigentlich, dass es den Schienen egal sein müsste, ob ein Personen- oder ein Güterzug drauf fährt. Die Strecke war sogar elektrifiziert und geschätzte 5 km lang.
Das Terminal schon. Aber wieso auch noch die Strecke?
Du meinst, Marktforschung und Potenzialabschätzung geht die Bahn selber gar nichts an? Wofür ist sie denn überhaupt Spezialist? Gibt es denn da niemanden, der sich AKTIV um das eigenen System kümmert? Immer nur hinterhecheln? Immer nur mal nachfragen, was grade bestellt wird? Ein Laden, der in der normalen Wirtschaft so agiert, wird sicher nicht lang überleben können. Da wird erwartet, dass sich jeder selbst um seine Absatzmärkte kümmert.
Schlag' halt was Besseres vor.
Ich habe eine Bahncard 50. Vielleicht sagt dir das ja was. Normalmenschen will die Bahn mit abschreckend hohen Preisen nämlich gar nicht erst befördern. Man will nur einen ganz erlesenen Kreis bedienen, aber doch kein normales Volk.
Hat das Unternehmen ein Maulkorb, weil man überhaupt nichts von den eigenen Zukunftsanstsrengungen vernehmen kann? Dürfen die nicht mal sagen, was sie wollen? Ich höre immer nur von Beruhigungspillen der Art, dass das fahrerlose Auto sowieso nie kommen wird, weil die Versicherungen und die Juristerei was dagegen haben werden. (Allerdings gibt es auch Volksfeste mit diversen relativ riskanten Fahrgeschäften, es gibt auch fahrerlose Aufzüge; z.T. mit mehreren Kabinen im gleichen Schacht und somit Kollisionsgefahr, ...) Kann leicht sein, dass man sich da ziemlich verschätzt. Und dann? Wie sieht dann der Plan B aus?
Am 27.05.2010 10:52, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Ach?
Ich kannte noch das alte Verfahren:
- Lastenheft
- Pflichtenheft
- Prototypen
- Vorserienloks
- Serienbestellung bei mehreren Herstellern
Heute wohl eher:
- Ausschreibung 300 Stück Lok Normalspur 1435 einfach, passend zum Rest der Welt.
- Vergabe an den billigsten und nicht den preisgünstigsten Bieter.
Butzo
Am 27.05.2010 15:23, schrieb Joerg:
Der Haider wurde ja schonmal rechtzeitig phaetonisiert...
Butzo
Bezaubernd die Märchen von technischen Wundern aus dem Sandkasten. Besonders, wenn drumherum die Leier von der ewigen Idylle eiert und krächzt.
Jedenfalls finde ich es eigenartig, wenn der 1974er-Report von Bradford Snell zur gezielten faktischen Destruktion einer einst installierten Bahn-Infrastruktur nicht besser bekannt scheint.
Kleiner Einstieg (oder Suche, z.B. "snell report 1974"):
Für den Kontext aktuell in Deutschland findet sich z.B. von Winfried Wolf eine Analyse, dass die Konkurrenzierung der Bahn durch Fernbuslinien sich nicht als Lösung darstellt, sondern vielmehr nur als Verzögerung der Abschaffung aller anderen öffentlichem Verkehrsmitteln außer den Fluglinien:
In Lunapark21[.de], das er herausgibt, ist das Extraheft 1 vom Sommer 2009 dem Thema gewidmet.
Bei den Bandagen die von ihren eigenen Vertretern gegen den Bahnbetrieb ausgeteilt werden, wäre es ja schon ein kleiner Lichtblick, wenn sich für konstruktiven Einsatz von Technik _überhaupt_ jemand interessierte, statt nurmehr dafür, Milliardenbeträge zu versenken, sodass sie für den soliden Erhalt der für den Bahnbetrieb nötigen Substanz nicht mehr zur Verfügung stehen.
Dieses bizarre Schauspiel des eingefädelten Zwangs zur nachhaltigen Verschwendung wird aktuell wieder gegeben.
Es wurden keine Fahrten mehr bestellt, also kam es weg.
Üblicherweise sind solche Firmen-Anschlußgleise weder in die Leit-und Sicherungstechnik eingebunden noch für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt.Das ist eine Rabattkarte, die noch lange nicht beweist, daß man auch regelmäßig fährt.
So ein Blödsinn. Rechne mal nach, was ein Auto so kostet...richtig rechnen, ohne sich etwas schönzureden. Ich fahre teilweise schon mit der Bahn billiger, wenn ich alleine den Sprit betrachte, davon ist dann aber noch kein Auto gekauft, versichert, versteuert, gewartet. Die teursten Dinge, die MEnsch sich so leistet, sind Auto und Haus.
-ras
Dochdoch, in x-ter Generation Bauer. Er konnte sich das auch nicht erklären, das mit den verlegten Eiern kennt er, und auch, daß es Hennen gibt, bei denen regelmäßig Eier schlecht sind und die man (das Huhn, nicht die Eier) dann besser aufißt. Aber es war eben ein Einzelfall...
-ras
Ganz so einfach war es auch wieder nicht gelaufen, aber man schreibt derzeit wieder exakter aus, nimmt die Hersteller besser an die Hand und begleitet Bau und Entwicklung wieder intensiver, um Fehler im Vorfeld zu erkennen. Wenn das wirklich durchgehalten wird, sollten die neuen Fahrzeuge wieder besser sein...
Früher wurde bei der Bahn mehr selbst an Fahrzeugen gebaut, zwar will man dazu nicht zurück, aber eben auch nicht mehr nur bestellen und warten, bis das Zeug auf dem Hof steht.
-ras
Natürlich nicht, aber vermehrt, wegen der engen Ausschreibungen. Und bei der DB ist es ja auch so, die ist den selben Zwängen unterworfen, hat aber eben derzeit auch noch genug ordentliche Kisten. Noch.
-ras
Aber unnötig; man müßte nur die bestehenden Regelungen auch anwenden und durchsetzen und auffällige Fahrgäste 'rausschmeißen. So ein Verbot klingt natürlich toll, eh klar.
-ras
Am Fri, 28 May 2010 07:55:04 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Wenn da aber 2 oder 3 Personen drin sitzen rechnet man schnell anders.
Und dann ist da noch der große Vorteil der Flexibilität. Was ich mit dem Auto im Laufe eines Tages alles erledigen kann ist mit dem ÖPNV überhaupt nicht machbar.
Wenn man meist nur zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pendelt sieht das natürlich anders aus.
Lutz
Freilich. Aber schau mal, wieviele Alleinfahrer auf den Straßen unterwegs sind.
Das hängt primär vom Wohnort ab. Wir hatten da durch Zufall gut gewählt...damals haben wir noch kaum einen Gedanken an die ÖPNV-Anbindung verschwendet. Die Erkenntnis, daß die bei uns super ist, kam erst später :)
Och, wir sind durchaus viel unterwegs, und das ohne Auto. Es gibt Monate, da kommen zu den 1800 km Arbeitsweg (bzw. 3600 PErsonenkilometer :-) nochmal tausend private km. Wir haben auch schon höhere Werte geschafft... Dem stehen ca. 30 km monatlich mit dem Auto für Einkaufsfahrten gegenüber...großzügig gerechnet. Eigentlich bräuchten wir das Ding gar nicht mehr...
Und wenn man bei den 1800km zur Arbeit die üblichen 30ct pro km rechnet (unsere Karre sollte bissl billiger sein, aber egal), dann wären das 540 EUR. Da sind uns die 80 EUR Aufpreis, um zweimal (!) die Bahncard 100 zu bezahlen, die privaten Fahrten (die ja dann inkludiert sind im Preis) mehr als wert.
Zur Verdeutlichung, für einen Alleinfahrer wären es ja auch die 540 EUR, dagegen kann er für irgendwas um 150 EUR oder so eine Monatskarte für genau die Strecke haben, für gut 200 EUR eine Monatskarte für den Verbunds-Gesamtraum, und für gut 300 EUR eine Karte für ganz Deutschland. Wenn man also die regionale Mobilität abdecken will, dann ist die mittlere Lösung sicher ein guter Kompromiß, und man kommt deutlich billiger als es ein Auto sein kann.
-ras
Am Fri, 28 May 2010 09:00:54 +0200 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
Wenn ich mir überlege wie viele Zwischenziele ich im Laufe eines Tages so ansteuere und was da ganz praktisch eibfach mal im Kofferraum verschwindet und dann nach ein paar Stationen wieder hervorgeholt wird - vermutlich organisiert man das Leben einfach anders.
Freizeitfahrten im Rahmen der Flatrate würden wahrscheinlich in der Menge ohne Flatrate nicht stattfinden - ich muss auch nicht jedes Wochenende in einer anderen Stadt sein.
Man kommt nur nicht überall und jederzeit hin. Wenn es so von Vorteil wäre hätte fast jeder die Bahncard und eben nicht das Auto.
Lutz
Der Mythos des mündigen Verbrauchers ist einfach nicht totzukriegen.
Wenn wir die Energieversorgungsunternehmen nach Lumen und Celsius statt nach kWh bezahlen müßten, sähen unsere Häuser und Energiebilanzen heutzutage ganz anders aus.
Massenentscheidungen auf einzelne abzuschieben, die daran nicht übermäßig interessiert sind, führt nicht zu dem nötigen wirtschaftlichen Gesamtdruck, um irgendwas zu bewirken.
Die freie Marktwirtschaft führt nur dann zu sinnvollen Resultaten, wenn die Entscheidungen/Kompetenzen nicht so weit versplittert werden, daß die Kosten oder empfundenen Kosten, eine qualifizierte Entscheidung zu treffen, den Schaden einer Fehlentscheidung übersteigen.
Und das bedeutet unter anderem, daß der mündige Verbraucher als Regelmechanismus eine Utopie ist und bleibt, ein Modell, das unsägliche Verschwendung von Gehirnschmalz benötigte, wenn es denn funktionieren sollte.
Dinge wie Benzinpreiserhöhungen und Tabaksteuer taugen nicht zur Verhaltensregelung. Man kann damit nur Geld abgreifen, um die volkswirtschaftlichen Folgen des unverantwortlichen Verhaltens gegenzufinanzieren.
Wenn also der Kunde nicht aus eigenem Antrieb auf die Bahn zu kommt, dann wird aus Sicht der Bahn auch nie ein Geschäft zustande kommen. Erfolgreiche Unternehmen agieren anders.
Ist Nachrüsten mit solcher Sicherungstechnik denn nicht mal denkbar? Außerdem frage ich mich, ob die noch ganz bei Trost sind, wenn da lange Züge mit Flüssiggas und anderen bestens brennbaren und grundwassergefährdenden Stoffen ganz ohne Sicherungstechnik unterwegs gewesen sein sollten. Dann war's wohl eher Glück, dass die ganzen Jahre dort nichts passiert ist. Ich habe in Ingolstadt schon mal einen Unfall mit einem Tankzug erleben "dürfen". Hat wirklich gut gebrannt und Tote gab's auch.
Muss ich jetzt auch noch REGELMÄßIG mit der Bahn fahren? Die Anforderungen an die Bahnkundschaft werden ja immer doller.
Was nützt mir denn die Bahn, wenn sie nur Strecken bedient, die ich gar nicht fahren will oder nur zu Zeiten, die mir nichts nützen? Davon gibt's eine ganze Menge. (Nicht nur) deshalb habe ich auch ein eigenes Auto. Die Bahn erspart dieses Fortbewegungsmittel nämlich NICHT. Also muss man als Bahnfahrer normalerweise Auto UND Bahnticket bezahlen. Wer meint, das Auto einfach rausrechnen zu können, der hat entweder vom richtigen Normalleben wenig Ahnung oder er hat Glück, weil SEINE Strecken gut bedient werden. Darüber kann man lange diskutieren. Die realen Marktanteile sprechen eine objektive und sehr deutliche Sprache, wie ich meine. Aber irgendwie scheint diese Sprache dem obersten Bahnmanagement nicht geläufig zu sein.
Das war bei uns noch nie so; Einkauf ist konzertierte Aktion und wird schnell und effizient durchgezogen, um den NErvfaktor kleinzuhalten.
Klar, aber wir waren auch mit dem Auto sehr viel unterwegs.
Unbestritten. Aber wenn man das eben nicht will oder braucht, dann ist es eine Alternative. In unbewohnten Raum will ich kaum mal (was soll ich da? Wenn ich im Grünen spazierengehen mag, dann habe ich den Beginn des Grünstreifens vor der Haustüre und komme da überall hin), und belebtere Ziele sind meist gut erreichbar.
-ras
Der Kunde wird vermutlich von der DB LKW-Transport angeboten bekommen haben. Die machen das nämlich nicht nur mit Güterzügen...
Doch, teilweise schon; aber wenn man eh buddelt, dann läßt man den alten Kram nicht liegen.
Du würdest Dich wundern, was auf Nebenstrecken alles geht, wenn eh nur ein Zug auf der Strecke ist. Dann fährt der auf mündlichen oder schriftlichen Fahrbefehl, mit begrenzter Geschwindigkeit, und er braucht keinerlei besondere Technik an der Strecke. Aber für Personenverkehr ist das eben nicht immer ausreichend, wenn man eine gewissen Taktdichte haben will.
Um zu beurteilen können, wie sie genutzt wird, ist es hilfreich. Schon vergessen, warum Du Deine BahnCard erwähnt hast?
Dann hast DU eben schlichtweg Pech, und die Bahn is das falsche Verkehrsmittel für Dich. Na und?
Mir schon.
Dochdoch, diese Marktanteile sind so schlecht nicht.
-ras
Zufall ist Zufall und kein Normalfall, wie man an den realen Marktanteilen gut ablesen kann.
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