hat jemand von Euch schonmal mit Laser-Abstandsme=DFger=E4ten der Baumarkt-Klasse (so bis 100 Euro...) experimentiert? Ich w=E4re an einer M=F6glichkeit interessiert, den gemessenen Abstand irgendwie elektronisch=
auszulesen. (Auswerten der Signale am LCD ist nicht gew=FCnscht... :-) )
Alternativ: kann man so eine Sensorik bzw. Auswertung irgendwie selbst mit (verf=FCgbaren!) Komponenten aufbauen?
Danke f=FCr Hinweise, Tilmann
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R
Rafael Deliano
Als die Dinger vor Jahren als erste Generation und deutlicher teuerer ( 1kDM ? ) auf den Markt kamen hatte ( erster Anbieter ) Leica glaube ich eine ( nochmal etwas teuerere ) Version die Schnittstelle ( V24? ) hatte. Wenn natürlich dann der Preis runtergeht fliegen die Optionen raus. Für industrielle Anwendung gabs natürlich Geräte mit Schnittstelle seit den 70er Jahren. Meist recht unhandlich wegen grosser Optik und auch vom Preis unattraktiv weil exotisch. Stückzahlen machte damals nur Geodäsie und Wehrtechnik.
Gähn. Sollen wir den kürzlichen thread "Abstands-/Entfernungsmesser mittels Laser für MCU" exhumieren ? Leica war damals ein Mischmasch aus kniffeliger Feinmechanik/Optik, teuerer Fotodiode ( APD ) samt low-noise Verstärker im 10MHz-Bereich. GateArrays bzw. Fullcustom-ICs von ST waren auch drin. Obs Patente gab weiß ich nichtmehr.
ICs zur Messung von sehr kurzen Zeiten sind später handelsüblicher geworden. Das wäre aber andere technische Variante.
Für reverse engineering aber vermutlich noch der geeignetste Ansatz.
MfG JRD
T
Tilmann Reh
Rafael Deliano schrieb:
Oops - sorry, ist irnkwie an mir vorbeigegangen. Dabei ist das doch erst ein paar Tage her... :-\ Peinlich...
Tilmann
H
Harald Wilhelms
Bei Messschiebern mit LCD wurde mal festgestellt, das die meisten eine verdeckte Schnittstelle mit L=F6tpunkten auf der Platine hatten. Vielleicht ist es bei den Entfernungsmessern ja genauso. Gruss Harald
S
Stefan Huebner
Wie schon geagt wurde, fing alles mit aufwändiger Präzisionsoptik und ggf. sogar gekühlten (Sonderanwendungen) APDs an. Bevor es Time-to-Digital-Converter als IC gab, war es recht populär, nicht die Laufzeit von Impulsen, sondern die Phasenverschiebung von Sinusschwingungen zu messen. Hier steht so ein Industrie-Lasermesser rum, 100m mit Reflektor schafft er wohl. Drin ist eine rote Laserdiode, zwei BPX65, eine davon als Referenzdiode am Laser, die andere im Brennpunkt einer großen Linse. Ein CPLD erzeugt 1,5 und 48MHz, die werden mit LC-Filtern zu Sinüssen :) und modulieren die Laserdiode. An den Fotodioden hängt jeweils ein Mischer für 1,51 und 48,01MHz, die resultierende 10kHz-ZF wird mit zig Filtern (SC-Filter von LTC) gefiltert und anschliessend mit schnellen Komparatoren (LT1016) dem CPLD zugefüttert. Ist schon eine Menge Elektronik drin, gesteuert wird es von einem 80186 mit 2Mbir EPROM. Mein Ansatz wäre ein Lockin-Verstärker, mit der Hoffnung, auf Gewinn in der Optik weitestgehend verzichten zu können. In einem Buch von TI war mal eine Applikation für einen Entfernungsmesser für Kameras nach diesem Prinzip, aber sehr viel einfacher, bis auf einen 7486 als Phasendetektor war das Ding komplett diskret aufgebaut.
T
Tilmann Reh
Harald Wilhelms schrieb:
er
sch
)
Genau an sowas in der Art dachte ich auch - habe aber bislang nichts in der Richtung finden k=F6nnen. :-\
Tilmann
H
Harald Wilhelms
Da braucht man aber einen Tripelspiegel als Zielobjekt oder nicht? Gruss Harald
R
Rafael Deliano
Nicht zwingend. Das Leica-Gerät arbeitete für kurze Strecken (30m) ohne Reflektor auf ca. 1mm genau wenn die Oberfläche nicht zu ungünstig war. In der Anwendung ist man von Sendeleistung wegen Laserschutz- klasse beschränkt. Ausserdem will der Anwender roten Punkt sehen, damit scheidet auch IR-Laser aus. Da das Gerät "handlich" sein soll, scheidet riesige Linse für Empfänger aus. Da ist dann Sinus wohl auch attraktiver als Puls weil der low-noise Empfänger schmalbandig einfacher sein dürfte.
Das Ding kommt eben aus der Geodäsie-Ecke, deshalb die üppigen Specs. Es gab in den 80er Jahren auch Interesse an "Robot-Vision" z.B. 3D-Bildaufnehmer:
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Da war weniger Reichweite, weniger Genauigkeit gangbar und schlichtere Schaltungen möglich:
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War aber der Markt zu klein als daß Angebot an Baugruppen entstanden wäre.
MfG JRD
R
Ralf Handel
"Tilmann Reh" schrieb im Newsbeitrag news:i3eqgm$hlm$ snipped-for-privacy@news.eternal-september.org...
unserer Planungsabteilung hat mit sowas rumgespielt. Allerdings mit Markenware für echt teuer Geld....
Wir haben nun 1m weniger Platz als geplant! Kein Witz!
Merke: was für eine Längenmessung Strom braucht taugt nix! Massband rulez!
CU Ralf
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