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Apr 10, 2023 Last reply: 2 years ago 788 Replies

Am 11.06.23 um 18:31 schrieb Christoph Müller:

Das ist kein persönlicher Angriff, sondern eine inhaltlich zutreffende und begründete Umschreibung Deiner Ideen.

Wie gesagt - wer hinter jedem ihm nicht einsichtigen Argument nichts anderes als einen persönlichen Angriff vermutet...

Haben wir alles seit Jahren durch. Dass es nicht funktioniert, liegt am Prinzip, nicht an der Skalierung.

Das Geschwafel, das Du vor Jahren schon über die Informationen verbreitet hast, die Deiner Preisbildung und -Auswertung zu Grunde liegen sollen, habe ich sehr wohl verstanden. Und genau auf diesem Verständnis beruht meine Aussage "funktioniert nicht".

Wer ständig Eulen nach Athen trägt, hat zu viel und vor allem an der falschen Stelle nachgedacht.

V.

Heinz Schmitz schrieb:

Gelegentlich. Gelegentlich auch nicht. Fachkompetenz haben die wenigsten. Randell L. Mills verkauft seit über 30 Jahren höchst erfolgreich Lizenzen für ein dysfunktionales Perpetuum Mobile.

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"Among the investors are PacifiCorp, Conectiv, retired executives from Morgan Stanley[12] and several BLP board members like Shelby Brewer who was the top nuclear official for the Reagan Administration and Chief Executive Officer of ABB-Combustion Engineering Nuclear Power[17][18] and former board member Michael H. Jordan (1936 – 2010), who was Chief Executive Officer of PepsiCo Worldwide Foods, Westinghouse Electric Corporation, CBS Corporation and Electronic Data Systems."

Darunter, oh Wunder, eigentlich fachkompetente Leute.

Klar, wären das Steuergelder, würdest du jetzt wieder deinen Sermon ablassen. Aber zum Glück bezahlt das alles der Verbraucher und nicht der Steuerzahler.

Hanno Foest schrieb:

Nicht wirklich relevant. "Die wahren Kosten der Atomkraft werden ausgeblendet ..." nun ja, wie wahr, allerdings trifft das ja nicht nur auf die Kernkraft zu. Gesundheitsfolgen der Kohlekraft? 10c/kWh? Automobil? Richtig verrechnet wäre die Krankenkasse wohl fast fer umme.

Und Kernkraftwerke im Ausland? Oder der angedrohte Atomschlag gegen Deutschland? Alles auch nicht versichert. Klar, die Wahrscheinlichkeiten... aber offensichtlich ändern die manchmal recht schnell. In CH würde mich mal interessieren, wie da Dammbrüche versichert sind. In letzter Zeit sind die ja auch deutlich wackliger geworden.

Heinz Schmitz schrieb:

Bei zu teuer ist nicht nur einfach Geld gemeint. Von einem gewissen Wirkungsgrad an macht Wasserstoff auch energetisch und ökologisch keinen Sinn mehr.

Am 11.06.2023 um 19:31 schrieb Volker Staben:

Wenn du meinst... Die deutsche Sprache hat halt manchmal auch ihre Tücken.

Zitat von dir grade eben: "...dringen nur nicht bis in Dein Hirn vor." Wer's nötig hat...

Was ist dann im Kleinen das so ganz andere Prinzip?

Wie stellst du dir vor, einen solchen Satz zu lesen, OHNE diesen als persönlichen Angriff zu werten?

Ich habe meine Zweifel.

Das Einfachste wäre vielleicht mal, dass DU mal versuchst, ein ASTROHS-Szenario zu beschreiben. Vielleicht liegt ja auch nur ein Missverständnis vor, dem man mit einem solchen Szenario mit etwas Glück auf die Spur kommen könnte.

Wenn's nicht funktioniert, dann funktioniert's im Großen auch nicht. Doch da ist es selbstverständlich. Wie kann das sein?

Am 11.06.23 um 20:22 schrieb Christoph Müller:

Haben wir alles seit Jahren durch. Dass Deine Ideen nicht funktionieren, liegt am Prinzip, nicht an der Skalierung. Was ist daran nicht zu verstehen?

V.

Am 11.06.23 um 20:01 schrieb Rolf Bombach:

Das schon, aber eine Versicherung ist nun mal ein konkret auftretende Geldsumme im hier und jetzt. Vieles kann man wegtarnen oder mit Raubbau an der Natur finanzieren, aber ins Gesetz zu schreiben, daß keine volle Deckung für einen möglichen Großschadensfall vorhanden sein muß, ist schon auffällig.

Da muß jeder vor seiner eigenen Tür kehren. Hat man ja bei TEPCO gesehen, was da passieren kann.

Zumindest in Graubünden und Wallis scheinen sie es zu sein.

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Hanno

Schön, dass Du mal zugibst, dass auch die Menschen zu was gut sind, die von Deinen Genossen als erste platt gemacht werden sollen: Die Reichen. Denn die haben den größten Teil dieser Subventionen ermöglicht: Mit den von ihnen gezahlten Steuern. Wieviel CO2 haben sie dadurch verhindert?

Du hast doch wohl während all der Zeit auch nur gedankenlos Deine Heizung aufgedreht. Auch daß Du nachts bei Licht in Marxens Elaboraten blättern konntest, war ja nicht Dein Verdienst.

Grüße, H.

Wenn Solar-Anlagen in der Leistung kastriert werden, obwohl sie auf dem Dach sind, und wenn Windkraftbetreiber entschädigt werden, weil man ihren Strom nicht abnehmen kann, dann ist "Wirkungsgrad" sowieso schon futsch.

Grüße, H.

News Damoklesschwert Staudammunfälle?"

Wer versichert uns gegen die Grünen und Linken? Da müssen wir uns wohl mit "Force Majeure" abfinden.

Grüße, H.

Bevor Du meinst, daß die nicht rechnen können, müßte man wohl im Einzelfall prüfen, welche Vorteile sie sich "für sich" versprachen und wie sie diese bewertet haben.

Es scheint sinnvoll zu sein, dass der Nutznießer das bezahlt, was er nutzt. Wenn er blöd ist, kann er natürlich auch von Anderen herange- zogen werden - nicht zuletzt deshalb redet man von "Umverteilung".

Bei Investitionen gibt es aber auch Bereiche, die von individueller Bewertung abhängen. Beispiel Kirchensteuer, "man will in den Himmel kommen". Ich meine, daß man am besten fährt, wenn man solche Bereiche so klein wie möglich hält.

Im Übrigens zahlt, trotz von bestimmter Seite geäußertem Widerspruch, der Steuerzahler letztenendes doch immer alles :-).

Grüße, H.

Am 11.06.2023 um 22:17 schrieb Volker Staben:

Du bist doch Professor und solltest alleine schon deshalb Wissen bestens vermitteln können. Ist ja schließlich dein Job.

Im aktuellen System haben wir ein Netz über ganz Europa mit sehr vielen Verbrauchern und Einspeisern von kW bis GW.

Mit ASTROHS gäb's wohl etwa das Gleiche. Nur mit dem Unterschied, dass es viele Bilanzgebiete/-Zellen gäbe, die ihre Strompreise lokal generieren als f(Angebot und Nachfrage). Natürlich werden die benachbarten Zellen auch in regem Kontakt zueinander stehen. Die WRMs vor Ort werden noch viele weitere Größe auswerten wie z.B. lokale Gegebenheiten, Nachbarschaftsverhältnisse, Politik; saisonale Vorsorge, lokaler und saisonaler Tagesablauf, Reaktionen auf Besucher, Urlaub, Feiertage, Großereignisse, Verfügbarkeiten z.B. von diversen Brennstoffen wie u.a. auch e-Fuels, ...

Beschreibe doch einfach, weshalb das nicht funktionieren kann. Als Professor sollte dir das doch nun wirklich keine Mühen bereiten, weil Wissensvermittlung für dich Alltagsgeschäft sein sollte.

Am 12.06.23 um 08:30 schrieb Christoph Müller:

Das wurde dir vor Jahren schon hinlänglich erklärt. In diesem Fall scheint mir das Verständnisproblem auch heute noch klar auf der Rezipientenseite zu liegen.

Es gibt im Großen keine Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage (fachterminologisch: Einspeisung und Bedarf von Wirkleistung). Es gibt lediglich kleine, systembedingt unvermeidliche transiente Regelabweichungen.

Also wieder mal nur das bekannte, unkonkrete Blafasel von der "Vielfalt statt Einfalt".

V.

Am 12.06.23 um 07:13 schrieb Heinz Schmitz:

Verhindert? Das Einzige, was dadurch verhindert wurde, war eine frühzeitige Beschäftigung mit erneuerbaren Energien, und damit eine Menge CO2 Einsparung.

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Hanno

Heinz Schmitz schrieb:

Subventionen sind oft gedankenlos. Je höher die Subventionen, desto teurer das Produkt. Warum soll das bei der Kernkraft anders sein?

Vielleicht wollte man auch zuviel und vorallem zuviel unbedingt selber machen. Die Schweiz hat, irgendwie zum Glück, bei dieser Übung einen Supergau gebastelt und ist 1969 im engeren Sinne aus der Kernenergie(entwicklung) ausgestiegen. Nicht zuletzt war das Problem, dass es einen Kleinkrieg zwischen Industriekonsortien gab. Kapitalismus halt. Anschliessend hat man Kernkraftwerke¹ schlüssel- fertig gekauft und diese dann Problemarm und rentabel betrieben. Und sie laufen, abgesehen von KKM, immer noch.

¹Müsste das eigenlich nicht Kernkraftkraftwerke heissen?

Hanno Foest schrieb:

Erdbeben sind nur zum Teil versicherbar. Zwischen Köln und Basel ist ein Grossbeben seit längerem überfällig. Das wird teuer und das wird nicht alles versichert sein oder sein können.

Mit dem zunehmend wackligen Staudämmen meinte ich jetzt nicht nur Erdbeben, sondern, hinsichtlich der Ukraine-"Vorkommnisse", auch kriegerische Einwirkungen. Die sind auch nicht versichert. Dazu hatte Plappermaul Rieck ja eine interessante Hypothese für die Pipeline-Sprengung vorgestellt.

Christoph Müller schrieb:

Das erklärt aber nicht, wie du das Netz stabilisieren willst.

Ausserdem schlägst du die Totalüberwachung von allem und jedem vor. Auch wenn da politisch möglich wäre, am Ende hast du abzählbar unendlich viele Inputgrössen und willst dann "sofort" eine Steuergrösse ableiten. Das wäre dann das Prinzip Planwirtschaft, und die hat nicht funktioniert.

Am 12.06.2023 um 09:16 schrieb Volker Staben:

Du suchst also nach Ausreden, um nichts erklären zu müssen. Ich erkläre dir doch meinen Standpunkt auch immer wieder, wenn's nötig scheint. Wer Wissen vermitteln will, braucht Geduld, einen langen Atem sowie eine genaue Vorstellung des zu vermittelnden Wissens sowie gute Beispiele, die leicht zu verstehen sind.

Schlechte Lehrkräfte machen es sich leicht. Schuld sind immer die dummen Anderen. Sie sehen sich auch nicht als Wissenvermittler, sondern als Elite-Scouts, womit sie ihren Beruf komplett verfehlt haben. Mit dieser Einstellung werden sie nämlich kein Wissen vermitteln, sondern nur Unmut kreieren. Sie sollten besser in Personalbüros eingesetzt werden, die ganz bestimmte Arbeitsplätze mit ganz bestimmten Anforderungsprofilen zu besetzen haben.

wenn das soooo ist... Dann frage ich mich allerdings, zu welchem Zweck Großverbraucher ihre Verbräuche überhaupt anmelden müssen. Die Beleuchtung des Münchener Olympiastadions kann man dann doch ein- und ausschalten wie das Licht am Nachtkästchen. Auch große Leistungen stehen dann wie von Geisterhand geschaffen einfach zur Verfügung. Es gibt ja keine Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage. Hast du ja selbst grade eben geschrieben.

So läppisches Zeug's scheint dann ja niemanden zu interessieren oder wie? Google meint dazu übrigens: "Die zuverlässige Erkennung von transienten Vorgängen im elektrischen Energieversorgungsnetz ist sehr wichtig, um Schäden zu vermeiden."

Wenn da nur "Blafasel" ankommt, dann übersteigt da offenbar irgendwas den Horizont des Rezipienten.

Und wenn die Diskussion in dieser Form so weiter geht, dann klinke ich mich aus. Ich möchte nämlich Probleme LÖSEN und nicht unnötige schaffen.

Am 12.06.23 um 16:57 schrieb Christoph Müller:

Ich habs damals verstanden.

[...]

Dumme Schüler machen es sich leicht: Schuld sind immer die schlechten Lehrer.

[...]

Die Probleme hierzugroups löst zu in der Tat am besten, indem du eine andere heimsuchst.

Hanno

Am 12.06.2023 um 15:57 schrieb Rolf Bombach:

Das werde auch nicht ich machen, sondern die, die sich damit besser auskennen.

Man kann jedenfalls feststellen, dass es möglich ist. Denn im Großen funktioniert's ja offensichtlich. Wenn's im Kleinen plötzlich nicht mehr funktionieren sollte, dann muss eine Grenze geben, ab der es nicht mehr funktioniert. Diese Grenze hat noch niemand beschrieben. Wahrscheinlich deshalb, weil es sie überhaupt nicht gibt.

Das eben grade NICHT!

Wie stellst du dir mit ASTROHS denn eine Totalüberwachung vor? Die ASTROHS-Telegramme werden im Broadcast-Verfahren raus geschickt. Also ohne Rückkanal. Weil sowas natürlich auch leicht missbraucht werden kann, werden die Zähler Logdateien führen, die in einem besonders geschützten Speicherbereich im Zähler abgelegt werden. Diese Dateien sind Privateigentum dessen, dessen Bereich gezählt wird. Da kommt man nur mit ausdrücklicher Einwilligung dran. Braucht man z.B., wenn es begründeten Betrugsverdacht gibt oder wenn die Datenübertragung von der DLS zum Zähler Probleme macht. Dann werden die gesendeten Daten mit den Logdaten verglichen, um bessere Empfangsbedingungen sicher stellen zu können. Im Normalfall wird einmal im Monat die Monatssalden zur Rechnungstellung übermitteln. Das sind Zähler-ID, kWh rein, kWh raus, Geld rein, Geld raus. Wie willst du mit diesen wenigen Daten eine Totalüberwachung realisieren?

Was die ganz privaten Daten betrifft - die werden in den WRMs ohnehin nur lokal verarbeitet.

Wie stellst du dir unter solchen Bedingungen eine Totalüberwachung vor?

Was hat das denn mit Planwirtschaft zu tun? Das lokale WRM (WertReaktionsModul) kennt die Gegebenheiten vor Ort, gibt diese aber an niemanden raus, der nicht zum lokalen Haushalt gehört. Es ist ein Computerprogramm, das auf dem Hauscomputer (Smart Home) läuft. Jeder kann so ein Programm in beliebiger Qualität beliebig gut abgeschirmt vom WWW betreiben. Es wird auch niemand gezwungen, überhaupt so eine Software laufen zu lassen.

Jedes Smart-Meter, das jetzt ausgerollt wird, verletzt die Privatsphäre wesentlich mehr. Denn damit kann der Zähler jede Sekunde ausgelesen werden. Schaust du dir ein Video an und verwendest Lautsprecher, dann liefert der Zähler durch den unterschiedlichen Verbrauch infolge Lautstärkeschwankungen einen Fingerabdruck des Films, den du grade anschaust. Damit kann man aus dem Verbrauch ermitteln, wann du welchen Film angeschaut hast. Mit ASTROHS geht das NICHT. Denn damit werden nur einmal im Monat die Salden übermittelt. Das reicht für die Rechnungsstellung. Mit den paar Daten lässt sich sicher nicht mehr auf einzelne Filme rückschließen. Dazu wäre schon die Logdatei nötig. Die aber befindet sich in einem besonders geschützten Speicherbereich, der nur vor Ort direkt am Zähler ausgelesen werden kann.

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