Volker Staben schrieb am Mittwoch, 7. Juni 2023 um 15:46:30 UTC+2:
Meine PV Insellösung hat zwei Stränge mit jeweils drei 400W Panel die in Reihe max 120V liefern. Drei Akkus mit jeweils 3,5KW Kapazität liefern den Strom für meine Nebengebäude und laden mein Emobil Ari Pickup mit 2,2Kw. Falls der PV Strom nicht ausreicht schaltet der WR automatisch auf Bypaß zum öffentlichen Netz.
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
V
Volker Staben
Am 06.06.23 um 20:06 schrieb Hanno Foest:
???
jaa, man kann alles auch kompliziert machen, indem man Kontexte verändert oder verengt.
Ein inselfähiger Wechselrichter braucht allein wegen der Inselfähigkeit keinen gesonderten Netztrenner. Damit er in eine Insel einspeisen kann, braucht es trivialerweise zunächst eine Insel. Und eine Insel hat definitionsgemäß keine anderen Einspeiser und ist zudem definitionsgemäß von allem getrennt, was nicht zur Insel gezählt wird - da braucht es keinen Trenner.
Aber: Wenn man allerdings die Insel erst herstellen muss, dann muss man die Insel trivialerweise erst herstellen - also entsprechende Schaltvorgänge vornehmen. Die müssen aber nicht unbedingt im Wechselrichter geschehen, sondern z.B. am Ortsnetztrafo, wenn die Insel aus einem Ortsnetz bestehen soll, das bei Ausfall des übergeordneten Netzes versorgt werden soll.
Um in eine Insellast oder in ein Netz (dann netzspeisend oder netzstützend) _nicht_ einzuspeisen, braucht es ebenfalls keine Trenneinrichtung. Da reicht es, einfach die Halbleiterbrücke komplett in den TriState zu schalten.
Unbenommen bleibt, dass es andere Gründe geben mag, um eine (insbesondere galvanisch trennende) Schaltvorrichtung _im_ Wechselrichter zu wollen. Und sei es nur, um unter Last galvanisch trennen zu können.
Das alles hat nichts mit dem originalen Kontext zu tun. Der bestand in Christophs Vorstellung, man könne einem Wechselrichter ein Netz vorgaukeln, um ihn inselfähig zu machen. Was auch immer "vorgaukeln" sein soll - nein, das Netz bildet er schon ganz alleine.
Gruß, V.
T
Thomas Einzel
Technisch natürlich, es wäre dann einfach nur ein kleiner Hybridwechselrichter plus Akku, aber rechtlich erlaubt vermutlich nicht
- wir werden sehen was da Zukunft noch alles passiert oder auch nicht passiert.
Im Inselfall? Zumindest für Licht und laden im Haushalt des Besitzers würde es reichen bis der Akku alle ist.
Wenn du meinst...
T
Thomas Einzel
In vielen Fällen hat ein Netzgeführter Inselwechselrichter/Hybrid-wechselrichter mit Not- oder Ersatzstromfähigkeit einen gesonderten Not- oder Ersatzstromkreis. Ein Ersatzstromkreis ist im Normalfall (Netz vorhanden) mit dem Netz verbunden und im Inselfall wird getrennt. Notstromkreise sind oft nur dafür vorgesehene Steckdosen am Wechselrichter, AFAIK werden die nur im Notstromfall versorgt.
Das kann man auch extern bauen, aber das ganze Haus komplett an den Ersatzstromkreis zu hängen ist meistens etwas unpraktisch, da WR Leistung und Akkukapazität dafür selten hoch genug ausgelegt sein dürften. D.h. es werden einige Stromkreise (wie Licht, konventionelle Heizung, Kühltruhe u.ä.) in der Verteilung nur mit dem Ersatzstromkreis verbunden und auch im Normalfall so versorgt. (wie gesagt, kann man auch extern bauen) Der E-Herd und die Wall Box werden da eher selten dabei sein, Wärmepumpen... kommt drauf an.
Die Trenneinrichtung trennt in so einem Szenario den Ersatzstromkreis vom Netz. Der Wechselrichter braucht den Netzanschluss dauerhaft, sonst würde er nicht wieder allein zuschalten können.
M
Marc Haber
[snip] Das hat natürlich Hand und Fuß, danke für die Erklärung.
Grüße Marc
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Da rund 150 Jahre vorher Leibniz eine Formel zur Berechnung der Determinante einer allgemeinen n * n - Matrix entwickelt hatte, halte ich das für eine steile These. Sylvester hat die Bezeichnung "Matrix" erfunden. Nach dem Aufkommen zuverlässiger mechanischer Rechenmaschinen im
20sten Jahrhundert wurde allgemein mit Matritzen gerechnet. So von Optik bis Nationalökonomie.
Viele Erfindungen brauchten Zeit, da Detailprobleme noch nicht zufriedenstellend gelöst waren. Etwa bei der Xerographie. Dennoch war immer ein Fortschritt erkennbar.
R
Rolf Bombach
Christoph Müller schrieb:
Klar, Habeck ist an allem Schuld.
formatting link
R
Rolf Bombach
Thomas Prufer schrieb:
Das ist jetzt aber heftig auf Kollisionskurs mit der growing earth Theorie.
Irgendwas mit den zwei Faden Wassertiefe im Mississippi?
C
Christoph Müller
Am 07.06.2023 um 22:33 schrieb Rolf Bombach:
Parteibashing zu betreiben. Es geht schlicht um das gute Überleben der Menschheit und wie man das am Besten bewerkstelligen könnte.
C
Christoph Müller
Am 07.06.2023 um 22:16 schrieb Rolf Bombach:
Danke für den Tipp. Dann waren's halt 150 Jahre vorher.
Eines der wichtigsten Detailprobleme ist ein gutes Marketing. Das beste Videosystem war seinerzeit Video 2000. Das Zweitbeste Betamax. Durchgesetzt hat sich das schlechteste von den dreien VHS. Fazit: Man muss das Marketing als Teil des Produktes sehen.
Insbesondere nach dem Auslaufen der Patente. Die Fortschritte machten Andere. Xerox legte sich auf die faule Haut und wäre daran beinahe kaputt gegangen.
H
Heinz Schmitz
Für so ein schwaches Balkon-"Kraftwerk" müsste man also extra ein zweites Netz installieren. Dann die Verbraucher von Hand umstöpseln?
Ja, toll :-).
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Das Problem ist leider, daß da jetzt eine Vettern-Clique rumwerkelt, die technische Probleme durch politologische Wortschöpfungen lösen will ("netzdienliches" Laden). Der Ersatz von "42" durch "Wärmepumpe" hilft uns aber nicht weiter.
Grüße, H.
T
Thomas Prufer
Aber er hat kein YouTube-Video gemacht!
Jupp.
Soll übrigens absolut spektakulär Schimpfen können, zig Minuten ohne Wiederholung. Davon gibt es Berichte aber keine Beispiele, "weil man sowas nicht aufschreibt"...
Thomas Prufer
G
Gerd Schweizer
Rolf Bombach schrieb:
Ist das nicht etwas unfair. Verteilt sich die Schuld nicht eigentlich unter seiner Verwandschaft? Aber vielleicht kommt jetzt mal wirklich ein Gesetz aus der Ecke, das etwas besser durchdacht wurde. SCNR
G
Gerd Schweizer
Volker Staben schrieb:
Wenn ich unseren Berater richtig verstanden habe wäre das bei unserer Anlage für rund 2000€ Aufpreis möglich. Auch nachträglich. (Nächste Woche geht es los.)
V
Volker Staben
Am 08.06.23 um 15:37 schrieb Gerd Schweizer:
Was wäre möglich? Eine Hausinstallation auf Inselfähigkeit umzurüsten? Klar geht das. Oder was?
Aber warum? Welchen Nutzen hat die Investition eines immerhin kleineren vierstelligen Betrags?
V.
J
Josef Möllers
... oder wesentlich besser begründet und kommuniziert. Einfach zu sagen "Ab dem 1.1.24 sind Gas- und Ölheizungen verboten" reicht, meiner Meinung nach, nicht.
Josef
H
Hanno Foest
Am 08.06.23 um 16:49 schrieb Josef Möllers:
Ich find das jetzt schon etwas irre, daherzukommen und die Kampagne der BLÖD als "Habecks Kommunikation" hinzustellen. Aber bei einer dummen Bevölkerung verfängt natürlich die Propaganda des Springer-Drecks.
formatting link
formatting link
usw.
Hanno
A
Axel Berger
Ich lese weder die Bild noch habe ich eine Glotze, dafür aber die täglich gelesene Taz im Abo. So richtig anders und überzeugender war das dort aber auch nicht erklärt.
Dafür schmeißen sie gern mit unreflektierten absoluten Zahlen. Gerade heute. In Hamburg sollen zwei Boiler mit je 23 m3 Volumen 27000 Wohnungen mit Warmwasser versorgen. Das sind zwei Liter pro Wohnung.
Gleichzeitig soll es 50 kt Kohle pro Jahr einsparen. Mit der Menge kann ich die Boiler alle sieben Minuten von 10 auf 80 °C aufladen, das kommt eher in die Nähe eines Durchlauferhitzers.
Beheizt werden sollen die Boiler mit "sonst abgeregeltem" Windstrom und einer Nennleistung von 80 MW. Um 50 kt Kohle zu substituieren muß diese Leistung 5000 Vollaststundem im Jahr anstehen. Alles sonst abzureglender Überschußstrom wie stolz verkündet?
Der Schweiberling ist bei der Zusammenstellung aller dieser Zahlen natürlich völlig schmerzfrei und sieht keinen Grund für irgendwelche Rückfragen. Der typische Leser in dieser grünen Blase auch nicht. Dafür wird an anderer Stelle ständig herumgestrunxt, daß die Damen und Herren Redakteure das völlig überflüssige Schulwissen in Mathematik und Naturwissenschaften längst vergessen hätten ohne daß das dem hohen Grad ihrer "Bildung" den geringsten Abbruch täte. (Die unsägliche Hödl vor wenigen Tagen mal wieder.)
H
Heinz Schmitz
Kostensparender ist es, das direkt so zu machen. Denn für Grüne ist es angenehmer, den Standort von nigerianischen Toiletten zu diskutieren und hier mit "Das Netz ist der Speicher" rumzutönen, als sinnvolle Hinweise zu geben.
Wenn die Anlagen auf 70 Prozent kastriert sind, "um die Netzstabilität nicht zu gefährden", und die Kraftwerkler daran denken, nach Bedarf Einzelne abzuschalten - ohne dass die Zahl vorhandener Anlagen überhaupt berücksichtigt wird - muss man davon ausgehen, dass bei zunehmender Zahl der Anlagen, und dem Befehl "bei Neubauten auf jedem Dach eine", das Ziel irgendwann nicht mehr eingehalten werden kann. Dann wird jeder happy sein, der autark ist.
Ich kann aus Erfahrung sagen, dass es ein interessantes Erlebnis ist, bei vollstem Sonnenschein auch NICHTS mehr aus der PV-Anlage zu kriegen, weil das Netz ausgefallen ist.
Grüße, H.
PS Ich will grüne Politik, keine von diesen Grünen gemachte Politik.
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.