-20°C

Apr 10, 2023 Last reply: 2 years ago 788 Replies

Das war nicht die Frage. Auch ein nur zehn Jahre alter Kessel kann wirtschaftlicher Totalschaden werden. die sinnvolle "Reparatur" ist dann ein Neugerät und das sollte verboten werden. (Gerade wird offenbar zurückgerudert -- nachdem viele Menschen im Vertrauen auf die Geltung offizieller Regierungsankündigungen Unmengen Geld versenkt haben.)

Ja, für die Bauzeit der Wärmepumpe einschließlich Lieferzeit. Such heute mal einen Handwerker. Drei Jahre ist eher knapp bemessen. Nett, daß man in der Zeit nicht ganz ohne Heizung bei Frost sitzen muß. Doch, ja, sehr großzügig.

Natürlich war das -- deutlich so gekennzeichnet übrigens -- paraphrasiert. Was Dir möglich oder unmöglich erscheint ist Deine höchst subjektive Einschätzung. Die wird ein älteres Ehepaar, das hofft im abgezahlten Häuschen bei kleiner Rente und niedrigen Kosten über die Runden zu kommen, ziemlich sicher anders sehen, als die wohlhabenden Großsubventionsempfänger für die das blau eingedeckte Dach den Zweitporsche als demonstratives Statussymbol längst abgelöst hat.

Der Grund für meine subjektive Wertung des Sozialverhaltens und der sozialen Verantwortung der selbsterklärten Linken ganz sicher.

Hallo Christoph,

Du schriebst am Fri, 9 Jun 2023 16:17:21 +0200:

Das widerspricht aber den Anforderungen des Marktes.

Am 09.06.23 um 20:38 schrieb Axel Berger:

Doch. Einfach mal lesen, was du geschrieben hast, falls du dich nicht mehr erinnerst.

Letzte Woche Freitag angerufen, war heute da. Heizungsbauer. (Mit dem vorigen hatte ich tatsächlich Pech)

"verdreht" oder "gelogen" könnten die Wörter sein, die du suchst.

Nein.

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Niemand zwingt dich zu deinen bösartigen Verdrehungen.

Hanno

Wie kommst Du auf die Idee, dass "schlechte Verkäufer" schlechte Verkäufer seien, WEIL sie die Fehler im System beseitigne wollen?

Wie kommst Du auf die Idee, dass Fehler nur die sind, die von Anderen gesehen werden?

Also implizierst Du, Du hättest Dich mit dem System beschäftigt. Dann müsstest Du doch in der Lage sein, die angeblichen Fehler zu benennen.

Das ist ehrenvoll. Es scheint Dir aber nicht zu gelingen. Warum versuchst Du es nicht einfach. Oder willst Du tatsächlich nur Kühlschränke an Eskimos verkaufen?

Grüße, H.

Du glaubst doch nicht ernsthaft, mit so einer Sentenz Respekt zu ernten. Hat er Dir schon was eingebaut? Oder welchen Liefertemin hat er genannt? Und welchen Preis für was? Hast Du auch schon eine Genehmigung dafür vom grünen Oberblockwart (:-)).

Aber ok, bei uns zählt nicht mehr Erreichtes, es reicht Erzähltes .

Grüße, H.

Für ein aktuelleres Beispiel dieses Talents: R. Lee Ermey, wenn auch leider schon verstorben.

Man liest sich, Alex.

Am 09.06.2023 um 21:07 schrieb Sieghard Schicktanz:

Mit hinreichend Geld könnte man entsprechende Spezialisten bezahlen. Kein Geld -> keine Spezialisten -> Marktanforderungen werden nicht bedient -> Projekt kommt nicht voran. Egal, wie gut es auch sein mag.

Sie beschäftigen sich zu viel mit den zu beseitigenden Problemen und zu wenig mit der potenziellen Kundschaft.

Wenn nico sagt, dass meine Ideen Murks sind, dann muss ja wohl irgend einen Murks erkannt haben. Wenn nicht, ist er nichts weiter als einer der vielen vielen Dummschwätzer, den man nicht ernst nehmen muss.

Hab' ich ja auch.

Woher soll ich denn wissen, welchen Fehler nico meint, wenn er nicht darüber spricht/schreibt? Ich gehe - bis zum Beweis des Gegenteils - davon aus, dass das System zumindest keine groben Fehler hat. Die öffentlichen Diskussionen zum Thema betrachte ich als eine Art "trockene Simulation". Sie baut darauf auf, dass sich so gut wie jeder, der sich mit dem System beschäftigt, das Ganze erst mal nach Schwachpunkten abklopft und diese dann breit tritt. Wenn damit sachlich umgegangen wird (also ohne persönliche Angriffe/Beleidigungen usw.), halte ich das für eine sehr gute Sache. Denn dann MUSS ja was am Konzept geändert werden, um eine Lösung des erkannte Problems herbeiführen zu können. So kommt das Ganze in immer realistischere Ausprägungen. Solch produktive Einwände, die dann auch zu Änderungen im Konzept führen, sind selten geworden. Dass das so ist, kann daran liegen, dass sich bei mir vielleicht Altersstarrköpfigkeit breit macht. Könnte aber auch sein, dass tatsächlich das Konzept so weit gediehen ist, dass es praktisch erprobt werden sollte/könnte. Dafür braucht's allerdings etwas mehr Kleingeld als in meiner Portokasse ist. Dafür braucht's dann echte Mitstreiter, die auch noch mit den richtigen Verbindungen ausgestattet sind.

Ich bin halt kein Tausendsassa wie Elon Musk. Sowas wird aber ziemlich oft von mir erwartet. Wenn ich nicht mit Eleon Musk gleichziehen kann, kann mein Konzept ja nichts taugen...

Ich möchte nicht dastehen wie einer, der zur Umsatzankurbelung nur vorschlägt, das Loch in der Zahnpastatube einen halben Millimeter größer zu machen. Sowas ist absolut NICHT mein Ding. Ich bin Ingenieur und ich denke auch wie einer. Wirtschaftsingenieur bin auch noch, weil ich wissen will, was da so abgeht. Ich bin aber KEINE VERKÄUFERNATUR. Das würde andere Denkstrukturen erfordern, die ich offensichtlich nicht hin bekomme.

Das hatten wir vor Jahren hier in der Gruppe. Gespart und genutzt werden nur Preisdifferenzen, keine Preise. Das Verschieben von Verbrauch oder Erzeugung (Heizen bei Strombedarf) führt immer zu einem gewissen Mehrverbrauch. Die Meß-, Schalt- und Übertragungstechnik kostet Geld und hat Stromverbrauch und Betriebskosten.

Wir (nicht nur ich, aber auch) haben damals Minimalabschätzungen des unvermeidbaren und nicht verringerbaren Mindestaufwandes und Maximalabschätzungen des Nutzens verglichen und sind auf ein negatives Ergebnis gekommen.

An ein Gegenmodell von Dir mit quantitativen Annahmen und Ergebnissen kann ich mich nicht erinnern, nur Handwaving wir seien alle Pessimisten und Ludditen.

Da Du mit Deinen bisherigen Beschreibungen niemanden überzeugen konntest, dürfte ständiges Wiederholen immer desselben wenig zielführend sein. Im Gegenzug hast Du genug Beispiele gesammelt, woran unser Verständnis scheitert. Es ist an Dir, andere und neue Begründungen zu bringen, die diese bekannten Schwächen vermeiden.

Kennst Du keine Grünen oder Linken? Bei denen muss das Projekt nur ideologisch passen. Geld kriegst Du dann durch Umverteilung.

Bei richtigen Investoren haste da natürlich Pech: Oft können die gut rechnen.

Grüße, H.

Die 2h bei Betamax waren schon mit reduzierter Qualität. Als Betamax rauskam passte nur 1h auf eine Cassette. VHS Standard hingegen waren 2h.

Weitere Details gibts hier, das mit '1h' bei ca. 6:40:

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Gerrit

Doch. Aber die halten nicht so viel von einem freien Markt, weil sie meinen, dass ein solcher nur Atomkraft im großen Stil zur Folge hätte.

Keineswegs!

Nein.

Nicht nur die. Dann kommt man sehr schnell drauf, dass erst mal die politischen Rahmenbedingungen stimmen müssen. Das tun sie aber nicht. Sobald sie stimmen, kannst du davon aus gehen, dass sich sehr viele Firmen damit sehr eingehend beschäftigen werden, passende Gerätschaften für diesen neuen Markt zu liefern. So lange das politische Umfeld für solche Dinge allerdings nicht stimmt, will aus nachvollziehbaren Gründen natürlich niemand investieren. Lieber werden haufenweise Subventionen bezahlt und Verbote für alles Mögliche erlassen.

Jetzt ging's aber nur um das Statement von nico.

Darüber kann man sich lange unterhalten.

Mehrverbrauch gegenüber was?

Wie viel? Bewegt sich das überhaupt in relevanten Größenordnungen?

Hast du mal einen Link oder einen sonstigen nachvollziehbaren Hinweis darauf, worum es konkret ging?

Da scheint dann wohl eine Verwechslung vorzuliegen. Diese Begriffe benutze ich nämlich nicht.

Die alten Großkraftler wiederholen auch ständig ihre alten Thesen. Sie meinen, dass es doch super wäre, wenn man 60% der Input-Energie wegwirft, um dann 40% verkaufen zu können. Die Heizungen der Leute draußen sind eine andere Kostenstelle. Die geht die Großkraftler nichts an. Die nicht. Aber es geht um die Zukunft der Kinder und Enkel, die damit leichtfertig und sinnlos verheizt wird. Die geht solche Verschwendung sehr wohl was an, weil damit ihre Zukunft verbrannt wird.

Das kann viele Gründe haben. Ich bin nicht der einzige.

Schon interessant, dass du es genauso hältst sie nico. Murks muss man deiner Meinung nach auch nicht näher begründen. Die Begründung "Murks" muss reichen. Denn wenn was Murks ist, dann muss es ja Murks sein. Die Welt kann ja sooo einfach sein...

Nein. Um den Preis für etwas ganz zu sparen, muß man darauf verzichten. Wenn man es auf andere Weise oder zu einer anderen Zeit tut, bezahlt man vielleicht weniger aber nicht nichts.

Dagegen, die Verschiebung nicht zu tun. Um eine Kühlanlage während Hochtarifzeiten abschalten zu können, muß sie vorher entsprechend weiter unter den Mindestwert gekühlt sein. Wenn ich Überschußwärme in einen Boiler speichere, wird der wärmer, als er mindestens sein müßte. Beides erhöht die Leerlaufverluste. Der Effekt mag klein sein, aber der erzielbare Gewinn ist es auch. Damit wird es nicht vernachlässigbar.

Genau das wurde hier diskutiert. Und Du hattest genau wie jetzt außer Handwaving und Fußstampfen nichts entgegenzusetzen. Irgendwann verliere ich die Lust, Deinem Papagei meine eigene ständige Wiederholung des längst Gesagten entgegenzusetzen. Alle anderen haben sie schon verloren.

Nein. Es ging natürlich um Deine Preisbildungsmodule oder wie die genau bei Dir heißen.

Natürlich nicht. Es ist meine ein-Wort-Zusammenfassung Deiner Argumentationsweise.

Ich erinnere Dich daran, wie oft das hier von etlichen Teilnehmern quantitativ schon getan wurde, ohne daß Du sachlich etwas entgegengestzt hättest, und Du machst den Scholz.

Nein, ich suche das nicht alles für Dich noch einmal vor und wiederhole es nicht noch einmal für Dich. Ich habe Deine Vorschläge ernstgenommen und zusammen mit anderen quantitativ geprüft. Das reicht. Bevor ich neu nachdenke, mußt Du erst einmal neue Argumente und Gesichtspunkte bringen.

Sie ist zwar komplex, aber unsere Altvorderen haben uns gelehrt, sie mit Bilanzen und Erhaltungssätzen verstehbar zu machen. Selbst wäre ich da allein nie darauf gekommen, aber die Absicht hinter der Einführung der allgemeinen Schulpflich ist an mir nicht völlig spurlos vorbeigegangen.

Am 10.06.23 um 22:04 schrieb Christoph Müller:

Es ist ja auch nicht wirklich schwer, "irgend einen Murks" in Deinen Ideen zu erkennen.

Zumindest in Bezug auf den elektrischen Teil hatten wir das vor vielen Jahren hier. Der "Murks" ist also bereits lange begründet, die Gründe dringen nur nicht bis in Dein Hirn vor. Die Gründe dafür, dass Dein System nicht tragfähig ist, sind vielfältig, nur zwei ganz speziell für Dich nochmal wiederholt:

  1. Es funktioniert nicht. Den Bedarf elektrischer Energie zu decken, indem eine unbekannte und willkürlich schwankende Anzahl von Mikroeinspeisern an Hand einer vom irgendwem irgendwann auf Basis ungeeigneter und zufälliger Informationen in den Wald gerufenen Preisinfo Wirkleistung ins Verbundnetz einspeist, funktioniert nicht. Grundlagen Regelungstechnik, 4. Semester.
  2. Die Marktlücke, die Du mit Deinem System anpeilst, existiert nicht. Der schwankende Bedarf elektrischer Energie wird von einem robusten, bewährten System sekundengenau mit kleinen, systembedingt unvermeidbaren transienten Abweichungen gedeckt.

Gruß, V.

Am 11.06.23 um 12:24 schrieb Christoph Müller:

Wie kommt man auf sowas?

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Hanno

Atomkraft hat uns gut versorgt. Wieviel MEHR wir für die ständige Verfügbarkeit zahlen mussten, werden wir erst verstehen, wenn wir nur noch grünen Flatterstrom bekommen. Was uns der fossile Strom gekostet hat, ist noch nicht abschließend bewertbar, aber auch da darf man die Mehrkosten der Verfügbarkeit zurechnen. Von daher ist es reine grüne Dummheit, Wasserstoff oder Synfuel als "zu teuer" abzulehnen, zumal eben nicht "Das Netz der Speicher" ist.

Grüße, H.

Am 11.06.23 um 16:29 schrieb Heinz Schmitz:

Ist wohl eher so, daß der Staat die Atomkraft gut mit Subventionen versorgt hat.

Hanno

Am 11.06.2023 um 13:48 schrieb Volker Staben:

Wer gleich mit persönlichen Angriffen anfängt, scheint sich irgendwie auf verlorenem Posten zu fühlen. Denn mit sowas macht man sich das eigene Image und damit auch seine eigene Reputation kaputt.

Wie gesagt - wer persönliche Angriffe nötig hat...

So, wie DU dir das vorstellst, funktioniert es nicht. Ist aber schon irgendwie komisch, dass es im großen Maßstab funktioniert, aber nicht kleinteilig. Wenn dem so wäre, dann müsste es ja irgend ein Grenzkriterium geben, ab dem es funktioniert bzw. nicht mehr funktioniert. Ich bitte um die Nennung dieser Grenze mitsamt Begründung.

Vielleicht fehlt einfach das Verständnis dafür, wie die "ungeeigneten" und "zufälligen" Informationen zustande kommen. In jedem Markt ist der Produktpreis meistens gar nicht so zufällig. Ungeeignet ist er i.d.R. auch nicht. Hersteller planen damit ihre Produktion, die i.d.R. ihre Haupteinnahmequelle ist.

Diese Info wird nicht einfach in den Wald gerufen. Sie wird auch ausgewertet werden. Mit den jeweils optimalsten Verfahren vor Ort.

Wenn das Grundsätzliche Funktionsprinzip nicht verstanden ist, nützt dein Einwand nichts. Denn im System gibt es deutlich weniger Zufall als du anscheinend vermutest.

Darüber können wir uns durchaus unterhalten. Da geht's dann natürlich auch um Politik, Firmenpolitik, Fertigungsmethoden, Umweltschutz usw.

Wer nur EINE Lösung für ein anstehendes Problem zu bieten hat, hat nicht genug nachgedacht. Warum auch immer.

Wenn man Hochtarife erwartet, wird man das machen.

Die Solltemperatur eines Warmwasserspeichers kann ohne weiteres zeitabhängig sein.

Das hängt davon ab, wie vorausschauend man reagiert. Hängt also auch viel mit Erfahrungswerten zusammen.

Du scheinst NICHT von zeitabhängigen Erfahrungen aus zu gehen. Ein Standard-Warmwasserspeicher mit permanent laufender Zirkulation hat ziemlich große Verluste. Er wird ständig auf 60°C gehalten. Selbst dann, wenn klar ist, dass die nächsten 10 Stunden niemand warmes Wasser brauchen wird, weil überhaupt niemand zuhause ist.

Ein WRM wird in dieser Zeit die Zirkulation abschalten, womit diese Verluste schon mal wegfallen. (Es sei denn, die Zirkulation arbeitet als Notkühler für eine solarthermische Anlage.) Außerdem wird es in diesen

10 Stunden keinen Grund geben, das Wasser auf 60°C zu halten. Sinkt die Temperatur auf 30°C, ist es egal. Erst, wenn die 10 Stunden um sind, müssen wieder 60°C anstehen. Wenn diese 60°C aber schon nach 5 Stunden wieder erreicht sind, dann stört das sicher niemanden. Wird das WRM machen, wenn grade ein recht guter Strompreis ansteht. Dann wird der Stromerzeuger eingeschaltet und das Wasser mit dessen Abwärme geheizt.

Ich muss also davon aus gehen, dass du gar nicht weißt, wovon du schreibst. Warum soll ich mich mit deinen Posts und Vorurteilen also noch beschäftigen?

Ach ja? Was soll ich jetzt also sachlich auf dein Gewabere antworten?

Einerseits tust du kund, dass du vom Vorschlag keine Ahnung hast. Anderseits meinst du, dass dich das alles schon langweilt und du deshalb nichts wiederholen willst...

Na klar. Was ist von dieser quantitativen Prüfung übrig geblieben? Findest du sie nicht mehr? Würde mich jetzt nicht wirklich wundern.

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