Am 12.06.23 um 16:57 schrieb Christoph Müller:
Eher nicht. Ich habe nur - angesichts des seehr, sehr großen n - keine Lust, Dir das zum (n+1). Mal zu erklären. Zumal das nötige Kompetenzniveau zum Verständnis tatsächlich etwa auf Höhe des 4. Studiensemesters E-Technik liegt.
Nicht immer. Aber in diesem Fall durchaus. "Dumm" stammt übrigens nicht von mir, ist aber vermutlich nicht ganz unpassend.
Es gibt keine (nennenswerte) Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage, weil eine funktionierende Regelung jederzeit die summarische Einspeisung der schwankenden Nachfrage angleicht.
Der größere Teil des Bedarfs wird durch Fahrplaneinspeiser auf der Basis von Prognosen abgedeckt. Und dafür ist es natürlich hilfreich, wenn man über große Laständerungen vorab informiert ist (womit Deine Frage beantwortet wäre).
Du vermengst hier unterschiedliche Mechanismen. Du solltest Dich gelegentlich mal mit dem gestuften System Primärregelung-Sekundärregelung-Tertiärregelung-Fahrplanbetrieb vertraut machen.
Das "läppische Zeug" ist der kleine, prinzipbedingt nicht zu vermeidende Durchgriff der Störgröße auf die Regelgröße. Es ist deswegen "läppisch", weil sich jemand für diese Regelung interessiert hat und sie optimal dimensioniert hat. Das "läppische Zeug" ist quasi der Beweis für ein optimales Funktionieren der Bedarfsdeckung.
Und wenn Google das meint, wirds ja stimmen. Vermutlich aber in völlig anderem Kontext, den Du in Deiner "Vielfalt" hier munter vermengst?
Wenn nur Blafasel abgesendet wird, kann nur Blafasel ankommen.
Das ehrt Dich. Aber ingenieurwissenschaftlich Arbeitenden reicht das reine Wollen nicht, sondern sie entwickeln zweckmäßigerweise auch die Kompetenz, es zu können - als Voraussetzung dafür, es dann auch zu tun.
V.