Am 15.06.2023 um 18:20 schrieb Hanno Foest:
Nichts. Die liegen dann einfach nur rum. Sie haben kein Leben in sich.
Am 15.06.2023 um 18:20 schrieb Hanno Foest:
Nichts. Die liegen dann einfach nur rum. Sie haben kein Leben in sich.
Dann muss man sich eben an die jeweiligen Vorgesetzten wenden und nach dem Sinn des Ganzen fragen. Vom einfachen "Fußvolk" kann man NICHT erwarten, dass sie die nötigen Detailkenntnisse haben. Von deren Chefs schon eher.
Du bist dann eben abgehauen und hast nur deinen eigenen Bereich optimiert. Zum guten Überleben der Menschheit hast du damit vermutlich nicht viel beigetragen.
Eine solche Korrelation ist nicht notwendig.
Große Konzerne können Aufgaben bewältigen, die kleine Firmen eben nicht bewältigen können. Die können auf einen Schlag 15000 Personen Einsatzkräfte irgendwo hinschicken, in Begleitung von 1,5 Millionen Tonnen Gerät und Material, was einen Kostenaufwand von 4 Milliarden EUR darstellt.
Und zwar können die so etwas SOFORT starten, mit perfekter Logistik! Denen gehört das alles bzw. die Personen sind routinierte Angestellte.
Einer kleinen Firma mit vielleicht 15 Mitarbeitern kann eine solche Aufgabe nicht gestellt werden. Ich weiß aber, daß Dir auch hierzu Argumentationen einfallen werden...
Am 16.06.23 um 10:29 schrieb Christoph Müller:
In der elektrischen Energieversorgung ist es eindeutig so. Die Versorgungssicherheit korreliert mit der Größe des Verbundnetzes.
V.
Am 16.06.23 um 10:31 schrieb Christoph Müller:
Der Vergleich mit deinen Ideen drängt sich irgendwie auf.
Hanno
Am 16.06.2023 um 13:00 schrieb Hanno Foest:
....vonwegen, dann wird die Steinlaus aktiv. ;-)
Am 16.06.2023 um 12:37 schrieb Volker Staben:
Was meinst du mit "Größe"? Den Stromumsatz, die versorgte Fläche, die Zahl der Einspeiser...
Will man, daß zufällige Störungen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ausmitteln, dann sollte insbes. die letztgenannte Zahl "groß" sein. Das "große Schiff" dagegen entspricht eher dem Fall, daß die Versorgung an einem einzigen Kabel hängt, das von einem einzigen Großkraftwerk gespeist wird, in dem nur ein einziger Hausmeister Zentrale und Technikräume aufschließen kann.
Am 16.06.23 um 14:02 schrieb Klaus H.:
Die Gesamtlast (es geht übrigens nicht um Strom, sondern um Wirkleistung), die versorgte Fläche, die Anzahl der Einspeiser, ... korrelieren ebenfalls stark. Insofern ist es (fast) unerheblich, an welcher Kenngröße man den Begriff "Größe" festmacht.
V.
Es gibt verschiedene Konzepte, Maschinen redundant anzuschließen.
1969 war ich als Lehling im VW-Werk in Wolfsburg. Dort lernte ich, daß die Maschinen per Maschennetz versorgt werden. Also insgesamt vier - drei redundante Versorgungen (Netzanschlüsse).Es ist folglich klar, was Versorgungssicherheit signifikant beeinflußt.
Klaus H. schrieb:
Kommt auf die Anlagen an. H2/O2-Brennstoffzellenanlagen sind schon heute (knapp) primärregelfähig. Diese Anlagen sind eh modular, d.h. es gibt keinen prinzipiellen Unterschied zwischen gross und klein. (Im Gegensatz zu Gasturbinen, KWK und dergleichen).
Ein Punkt fehlt, auch und gerade bei den Hungersnöten: Die Versicherung. Jemand muss es bezahlen. Ob der einzelne dafür sparen soll? Das Prinzip Versicherung wurde im alten Ägypten entwickelt, funktionierte und geriet dann in Vergessenheit.
Alexander Schreiber schrieb:
Dir ist aber schon klar, dass es Energie_versorger_ und nicht Energie_entsorger_ heisst?
Nicht notwendig. Die übel beleumundeten Händler haben Getreide auf eigene Rechnung eingelagert. Wenn der Preis fiel hatten sie Pech, wenn eine Not ausbrach verkauften sie zum Marktpreis. Damit konnten Menschen zwar überleben, waren aber oft finanziell ruiniert oder mindestens stark angeschlagen.
Eine Versicherung dagegen kann eine sehr gute Sache sein und ist ziemlich sicher der bessere Weg, aber es geht auch ohne. Ohne Lager und ohne Transportmittel verhungern die im Gebiet der Mißernte.
Hehe, schon klar. Und dass die natürlich lieber Strom produzieren und verkaufen als anderer Leute Produkt durch ihre Infrastruktur zu leiten (und gegebenenfalls die eigene Produktion entsprechend drosseln).
Aber ist schon lustig, wenn einerseits fleissig für mehr Solarstrom (und weniger Kohle-/Gasstrom) geworben wird, die entsprechenden Kapazitäten dann aber abgeregelt werden weil es die Umstände nicht hergeben.
Man liest sich, Alex.
Christoph Müller schrieb:
Und das nützt nun was? Wärmeproduzierende Solarzellen oder Wärmepumpe? Die Dachfläche ist nur einmal da.
Christoph Müller schrieb:
Jetzt habe ich den Faden verloren. Wo haben wir elektrische Energie im Übermass?
Für P2G/L braucht man Wasserstoff. Und den willst du jetzt vorher verkaufen? Kann nicht folgen.
Hast du für deine Pläne eigentlich mal Carlas Energiesimulator verwendet?
Ich habe generell ein Problem, bei deinen Plänen die Zeitachse zu erkennen.
Christoph Müller schrieb:
dse scheint so ein Fels zu sein, trotzdem wirfst du es hier hin.
Rupert Haselbeck schrieb:
Bin Aktionär eines BHKW. Neueste Entwicklung: Vergütung für Strom 8 Rp/kWh, Gaspreis (DE) 9 c/kWh. Selbst bei 100% Wirkungsgrad rechnet sich das nicht. Im Hintergrund drohen: Erhöhung der CO2-Abgaben und schliesslich Verbot fossiler Brennstoffe. Es nützt da nichts, wenn es eine Unverschämtheit ist, nur 8 Rp zu zahlen, und das im Winter, wo die Schweiz Strom importieren muss. Es nützt auch nichts, dass der Kanton BS linksrotgrünversifft ist. Die Stadtwerke haben nun mal ein Monopol. Beim Gas geben sie die fallenden Preise nicht weiter mit der Begründung, ihre Preise lägen im Mittelfeld der schweizer Gaspreise und damit gäbe es keinen Grund für Senkungen.
Sieghard Schicktanz schrieb:
Das ist klar. Ich meinte, die Kraft, die hier wirkt, ist die Kernkraft. Also müsste es nicht Kernkraftwerke heissen, sondern Kernkraft-Kraftwerke. Sonst ist man doch in DE immer so pingelig *duck*.
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